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Jann Folkers

Trainingszeiten 2021/22 in der Leichtathletikhalle Hamburg

By | Allgemein, Ankündigungen, Leistungssport, Service

Die letzten Veranstaltungen und Meisterschaften der Freiluftsaison 2021 stehen noch an, doch die Planung für das Jahr 2022 hat bereits begonnen. Unten ist die Vorlage für den Antrag der Hallennutzungszeiten 2021/22 zu finden, damit umgehend der Belegungsplan erstellt werden kann.

Vereine, die Interesse an einer Trainingszeit (Mo. – Fr.: 16:00 – 22:00 Uhr, Sa./So.: 8:00 – 22:00 Uhr) in der  Leichtathletikhalle (LTH) haben, reichen den vollständig ausgefüllten Antrag bitte bis spätestens Mittwoch, 29. September 2021 in der HLV-Geschäftsstelle (E-Mail: meldungen@hhlv.de oder Fax: 040 / 88 88 03 61) ein (Trainingszeiten werktags vor 16:00 Uhr müssen mit dem BZA HH-Nord abgestimmt werden).

Bitte berücksichtigen Sie bei ihrer Planung, dass die Kernzeit für das Kadertraining grundsätzlich Montag bis Freitag in der Zeit von 16:00 bis 20:00 liegt. Weitere Trainingsgruppen werden in diesen Zeiten zugelassen, soweit die Hallenkapazität dies für ein wettkampforientiertes Training zulässt. Vorrang haben aber die Kadergruppen.

Grundsätzlich keine Berücksichtigung bei der Hallenzeitvergabe können Anträge zu Trainingsgruppen der Altersklasse Kinder U12 finden. Trainingsgruppen der Altersklasse Jugend U14 werden nur in begründeten Ausnahmefällen und dann bis maximal 18:00 Uhr zugelassen.

Die beantragten Trainingszeiten werden umgehend nach Eingang zusammengestellt. Der Leistungssportausschuss prüft, ob es zu Überlastungen bei besonders begehrten Trainingszeiten kommt. Der Aushang und die Veröffentlichung der genehmigten Trainingszeiten erfolgt dann umgehend in der LTH und auf der HLV-Homepage unter www.hhlv.de.

Neben dem Nutzungsantrag finden Sie unten auch die Benutzungs- und Gebührenordnung des Bezirksamtes HH-Nord, das aktuelle Nutzungskonzept und den Vordruck für den Hallennutzungsnachweis.

Der Hallennutzungsnachweis ist für alle Vereine verpflichtend zu führen, die nicht Mitglied im Hamburger Leichtathletik-Verband sind. Auf dem Vordruck ist jede durchgeführte Trainingseinheit in der LTH zu notieren und vom verantwortlichen Trainer abzuzeichnen. Dieser Nachweis ist am Ende der Hallensaison Grundlage der Berechnung der Hallennutzungsgebühr durch das Bezirksamt Hamburg-Nord (BZA) und bis zum 1. April 2022 beim BZA einzureichen.

An dieser Stelle möchten wir die Vereine schon jetzt darauf hinweisen, dass – wie in den letzten Jahren auch –  an Veranstaltungstagen ein allgemeiner Trainingsbetrieb in der LTH nicht bzw. nur eingeschränkt und dann nur nach Rücksprache über die HLV-Geschäftsstelle möglich ist. Da die Terminplanung aufgrund der noch nicht bekannten Verordnungen und Vorgaben nicht abgeschlossen ist, informieren sich bitte alle Vereine selbstständig auf der HLV-Homepage über Veranstaltungen und Wettkämpfe. Dies gilt insbesondere für die Landesmeisterschaften im Januar und Februar 2022.

Geschlossen ist die LTH über die Feiertage am Freitag, 24.12. / Sonnabend, 25.12. / Sonntag, 26.12. / sowie Freitag, 31.12.2021 und Sonnabend, 01. Januar 2022 (Zugang an diesen Tagen dann nur für Kaderathleten mit eigenem Transponder).

Anschreiben an die Vereine

Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der LTH des HLV

Nutzungsantrag für Trainingszeiten in der LTH 2021/22

Nutzungsnachweis für Trainingszeiten in der LTH 2021/22

Benutzungs- und Gebührenordnung des BZA Hamburg-Nord

Anmeldung zum Talentsichtungswettbewerb RAPIDO 2021

By | Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Rapido, Schule, Veranstaltungen

Der Hamburger Leichtathletik-Verband hat unter Berücksichtigung der coronabedingten Schutzmaßnahmen der Schulbehörde und des Hamburger Senats entschieden, den RAPIDO-Talentsichtungswettbewerb auch in diesem Jahr in der bewährten und bekannten Form mittels klassenweiser Sichtungen aller Fünftklässlerinnen und Fünftklässler vor Ort in den Schulen durchzuführen. Durch das für den Schulbetrieb eingeführte „Kohorten-Prinzip“ gibt es keine Probleme bzgl. notwendiger Abstände zwischen den Schülerinnen und Schülern untereinander. Darüberhinaus sollte das Abstandhalten zwischen den Lehrkräften, den Schülerinnen und Schülern und dem Personal des HLV kein Problem darstellen bzw. möglich sein. Dementsprechend werden alle Kinder nach einem kurzen Aufwärmprogramm einen fliegenden Sprint über 30 Meter (bzw. zwei Durchgänge) mit elektronischer Zeitmessung absolvieren. Für die Klassensichtungen wird in der Regel eine Schulstunde pro Klasse benötigt. Idealerweise führen alle fünften Klassen einer Schule den Sprint an einem Tag nacheinander in dem Stundenrhythmus der jeweiligen Schule durch.

Für die Sichtungstermine stehen die Kalenderwochen 35-37 zur Verfügung. Dementsprechend stehen Termine vom 30.08.-03.09., 06.-10.09. und 13.-16.09. zur Verfügung. Ab sofort können Wunschtermine per Mail unter kaether@hhlv.de angefragt werden. Die Namen der zu sichtenden Schülerinnen und Schüler sind ebenfalls an die angegebene Mailadresse bis spätestens eine Woche vor dem zugesagten Sichtungstermin in Form einer Excel-Tabelle an den HLV zu senden.

Der zentrale Finalwettbewerb ist aktuell für den 23.09.2021 in der Jahnkampfbahn oder in der Leichtathletikhalle geplant.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme am diesjährigen Sichtungswettbewerb RAPIDO. Wenn Rückfragen bestehen, steht dafür Nadja Puck (kaether@hhlv.de) zur Verfügung.

Endlich wieder Sport treiben beim Sporttag Inklusiv

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Bis zum Ende wurde gebangt, die Erleichterung des Organisationsteams war groß, als er dann stattfand. Und dann war auch noch das Wetter schön. Nach einem Jahr Zwangspause stand der Sporttag Inklusiv diesmal unter einem guten Stern. Am 14. August konnten nun schon zum sechsten Mal Menschen mit und ohne Behinderung jeglichen Alters wieder auf der Jahnkampfbahn im Stadtpark gemeinsam das Sportabzeichen ablegen oder am Rahmenprogramm mit vielen Mitmach-Aktionen teilnehmen.

Unter den fachkundigen Augen von DLV-Bundestrainer Sebastian Bayer, Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) und Alireza Ahmedi (BG Baskets Rollstuhlbasketball) wuselten rund 400 Aktive durch das Stadion. Viele legten über den Tag ihr Sportabzeichen ab oder hatten einfach nur Spaß an der Bewegung. Selbst Staatsrat Christoph Holstein ließ sich zu einem 50 Meter Spurt überreden, um dann den angepeilten aber verfehlten Weltrekord seinen Straßenschuhen zuzuschreiben.

„Die Leute kommen hierher, weil sie gerade so einer langen Zeit der Corona Pandemie wieder Sport treiben können“, freut sich HSB-Vorstand Ralph Lehnert über die rege Teilnahme.

Besonders gut angenommen wurde der Rollstuhlparkours. Verena Klein, Europameisterin im Rollstuhl-Basketball, und ehemalige Para-Olympionikin, erklärte routiniert, wie der Rollstuhl als Sportgerät zu nutzen ist.

Lehnert: „Das Wichtige ist, dass wir mit dieser Veranstaltung auch die Menschen mit Beeinträchtigung ansprechen“, denn Sport ist eine inklusive Betätigung. Der Wettkampf um Tore, Sekunden oder Meter ist das verbindende Element, um Grenzen, Sprachbarrieren oder körperliche Beeinträchtigungen verschwinden zu lassen.

Der Sporttag Inklusiv wird gemeinsam veranstaltet vom Hamburger Sportbund (HSB), dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg (BRSH) und dem Hamburger Leichtathletik-Verband. Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Vereinen und Organisationen sowie den Unternehmen Greenpeace Energy, HASPA, Hans Conzen Kosmetik, der Barakiel Stiftung, Hamburg Airport und der Stadt Hamburg für die finanzielle und inhaltliche Unterstützung.

(Quelle: HSB)

Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah mit Wahnsinnszeiten in der Schweiz

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Kurz nach ihrer Rückkehr aus Japan von den Olympischen Spielen in Tokio machten sich die beiden Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) schon wieder auf den Weg in die Schweiz zum internationalen Resisprint-Meeting nach La Chaux-de-Fonds.

In den 100m-Vorläufen, in denen der Wind noch stark von vorne blies, lief Lucas die 100 Meter in 10,31 Sekunden, während Owen 10,41 Sekunden benötigte. Im Finallauf wurde es dann rasant, denn der Wind hatte gedreht und drückte nun von hinten. Diese Bedingungen ermöglichten es Lucas, die 100 Meter in sage und schreibe 9,98 Sekunden zu absolvieren. Niemals zuvor war ein Deutscher die 100 Meter so schnell gelaufen, unabhängig von den Konditionen. Leider geht diese Leistung jedoch nicht in die offiziellen Rekord- und Bestenlisten ein, da der Wind wie beschrieben mit 2,5 m/s irregulär unterstützte. Auch Owen nutzte diese Bedingungen zu einer herausragenden Zeit und lief die Zeit in 10,12 Sekunden.

Allerdings startete Owen auch noch über seine eigentliche Paradestrecke, die 200 Meter. Vorweg genommen sei, dass der Wind diesmal regulär blieb. Mit dem französichen vierfachen Europameister und Olympiadritten Christoph Lemaitre auf der Nebenbahn sprintete Owen die 200 Meter in sagenhaften 20,35 Sekunden. Damit setzte Owen sich nicht nur an die Spitze der DLV-Jahresbestenliste und auf Platz fünf der europäischen Jahresbestenliste, sondern verbesserte auch seinen eigenen im Mai aufgestellten Hamburger Landesrekord um mehr als drei Zehntelsekunden. Bei leichtathletik.de ist ebenfalls ein umfangreicher Artikel zu dem Wettkampf in der Schweiz zu lesen.

Ebenfalls auf internationaler Bühne im Einsatz war Mittelstrecklerin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) bei der Flanders Cup Meetingserie in Belgien. Bereits vor einer Woche konnte sich Lisa in Kessel-Lo (Belgien) nach ihrem Erfolg bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften Anfang August auf 4:19,33 Minuten verbessern. Am vergangenen Wochenende lief sie die 1.500 Meter dann in Huizingen (Belgien) bei der nächsten Ausgabe dieser Meetingserie in 4:21,66 Minuten.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Lucas, Owen und Lisa und deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu diesen bemerkenswerten Leistungen!

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Lucas Ansah-Peprah wird Olympia-Sechster mit der DLV-Staffel!

By | Allgemein, Ergebnisse, Leistungssport, Wettkämpfe

Die vergangenen drei Wochen standen in der Sportwelt voll und ganz im Zeichen der Olympischen Ringe. Teil dieses einmaligen Ereignisses waren auch die beiden Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV), die als Teil der Deutschen 4x100m-Staffel für die Wettkämpfe in Tokio (Japan) nominiert wurden.

Nach etwa zwei Wochen in einem finalen Vorbereitungs- und Akklimatisierungs-Trainingslager in Miyasaki im Süden Japans reisten die beiden gemeinsam mit dem Deutschen Team Anfang letzter Woche nach Tokio und zogen dort ins Olympische Dorf ein. Am vergangenen Donnerstag (04.08.) standen dann um 4:30 Uhr Deutscher Zeit (11:30 Uhr Ortszeit) endlich die lang ersehnten Vorläufe der 4x100m-Staffeln an. Allerdings stellte sich noch die finale Frage, ob einer der beiden Hamburger Sprinter oder vielleicht sogar beide nun auch wirklich an den Start gehen dürfen, da insgesamt fünf Athleten für die vier Staffelplätze zur Verfügung standen. Beim Blick auf die Startlisten war dann klar, Lucas Ansah-Peprah wird die DLV-Staffel als Schlussläufer ins Ziel bringen.

Die drei vor ihm laufenden Athleten hatten die Staffel gut ins Rennen gebracht, sodass Lucas im Mittelfeld liegend das Staffelholz übernahm. Nach einem souveränen Wechsel gelang es Lucas, die Angriffe der Konkurrenz abzuwehren, sodass er die Staffel auf Platz vier ins Ziel brachte. Dabei gelang es ihm sogar, sich vor der Staffel der immer stark einzuschätzenden USA zu platzieren. Die direkte Qualifikation der Top-Drei verfehlte die Deutsche Staffel zwar knapp, erreichte aber als insgesamt sechstschnellste Staffel das Finale. Zudem verfehlte die DLV-Staffel den Deutschen Rekord mit ihrer Zeit von 38,06 Sekunden nur um vier Hundertstel.

Im Finale am folgenden Freitag (05.08.) wurden die Karten dann neu gemischt. Lucas Ansah-Peprah übernahm wieder die Rolle des Schlussläufers. In die Medaillenentscheidung konnte die Deutsche Staffel dann jedoch nicht eingreifen, lieferte mit 38,12 Sekunden jedoch erneut eine starke Zeit ab und landete letztlich auf Platz sechs. Bei leichtathletik.de sind noch ein paar Stimmen zum Rennen seitens der Athleten zu finden. Owen Ansah blieb bei diesen Olympischen Spielen leider nur die Position des Ersatzläufers, er kam leider nicht zum Einsatz. Für beide Athleten geht der Traum von einer Teilnahme an Olympischen Spielen aber jetzt schon weiter, denn die nächsten Spiele in Paris (Frankreich) beginnen in nicht mal mehr drei Jahren.

Eine Übersicht aller Ergebnisse der Leichtathletikwettbewerbe der Olympischen Spiele in Tokio gibt es hier oder nach Disziplinen aufgeteilt bei leichtathletik.de.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Lucas und Owen herzlich zu ihren Leistungen, der Platzierung und ihrer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio!