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Sichtung für Sport betonte Klasse an der Otto-Hahn-Schule

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In den Sport betonten Klassen bietet die Otto-Hahn-Schule neben dem regulären Sportunterricht vormittags weitere 4 Stunden Leichtathletiktraining pro Woche und die Teilnahme an vielen möglichen schulischen Wettkämpfen. In den letzten Jahren konnte die Otto-Hahn-Schule sich z.B. als Landessieger häufig für das Bundesfinale des Wettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“ qualifizieren.
Die Förderung soll eine leistungssportliche Perspektive in der Schule unterstützen, die auch in der Oberstufe durch das Sportprofil „der bewegte Mensch“ fortgeführt werden.

Die Sichtung für diese nächste Sport betonte Klasse 5 findet am 10.12.2019 ab 14 Uhr in der Regionalsporthalle der Otto-Hahn-Schule statt.

Anmeldung unter info@otto-hahn-schule.de bzw. 040/42887303 oder direkt über Björn Wißmach.

Weitere Informationen hier im Flyer.

Björn Wißmach  (Tel. 040 / 180 14 380 oder E-Mail: bjoern.wissmach@ohs.hamburg.de) Koordinator der Sportbetonung und der Leichtathletik an der OHS

Trauer um Ehrenpräsident Erwin Rixen

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Vor wenigen Tagen verstarb unerwartet – nur drei Wochen nach seinem Geburtstag – unser Ehrenpräsident Erwin Rixen. Er wurde 70 Jahre alt.
Den gebürtigen Rheinländer und Juristen verschlug es aus beruflichen Gründen nach Hamburg. Seine sportliche Heimat als Leichtathlet fand er schnell in der TSG Bergedorf. Neben seinem unermüdlichen Engagement in der Leichtathletik-Abteilung des Vereins u.a. beim Bergedorfer Cross, dem Schülersportfest und nicht zuletzt beim Bergedorfer Citylauf, scheute er sich nicht, auch früh Verantwortung im Verband zu übernehmen. Von 1988 bis 1992 stand er dem Rechtsausschuss vor. 1992 wurde er dann auf dem Verbandstag zum stellvertretenden Vorsitzenden des HLV gewählt. Schon ein Jahr später übernahm er nach dem Rücktritt von Dr. Carl Hermann Schleifer den Vorsitz im Verband. Bereits kurz nach seiner Wahl nahm Erwin Rixen Gespräche mit dem damaligen Innensenator Werner Hackmann auf, um den lange angedachten Bau einer Leichtathletikhalle zu forcieren. Das Projekt Hallenbau zog sich viele Jahre durch seine Amtszeit, wurde mehrfach verworfen, um dann doch noch verwirklicht zu werden. Im November 2006 erhielt Erwin Rixen aus den Händen von Bürgermeister Ole von Beust symbolisch einen goldenen Staffelstab zur Einweihung der Leichtathletikhalle Hamburg in der Krochmannstraße. Damit ging ein lang gehegter Traum der Hamburger Leichtathletik in Erfüllung, der immer in der Erinnerung mit dem Namen Erwin Rixen verbunden sein wird.

Ein weiterer Schwerpunkt seiner 16-jährigen Amtszeit war die erfolgreiche Weiterentwicklung des „hanse-Marathon“ Hamburg zu einer internationalen Spitzenveranstaltung. Unter der Federführung von Erwin Rixen, im Zusammenwirken mit Organisationsleiter und Geschäftsführer Wolfram Götz gelang es ab 1997 nicht nur die Teilnehmerzahlen von ca. 10.000 Läufern*innen zu verdoppeln, sondern auch durch Spitzenläufer*innen die Siegerzeiten so zu steigern, dass die IAAF dem Marathon-Hamburg das „Gold Label“ verlieh. Der Marathon konnte sich in diesen Jahren unter den TOP TEN der Welt etablieren. Sportlich wirkte sich dies sehr positiv auf den Hamburger Leichtathletik-Verband aus. Die schwierigste Aufgabe seiner Amtszeit meisterte Erwin Rixen 2008 dann mit der Vergabe des Marathon an eine Agentur, um der Hamburger Leichtathletik darüber Mittel und Möglichkeiten zur intensiven Förderung der Spitzenleichtathletik zur Verfügung zu stellen.

Neben dem Marathon und dem Bau der Leichtathletikhalle gelang es ihm durch sein vielfältiges Engagement im Deutschen Leichtathletik-Verband, 2002 die Deutschen Meisterschaften der Junioren nach Hamburg in die Jahnkampfbahn zu holen. 13 Jahre nach den letzten Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen 1989 im Volksparkstadion. Ende Januar 2009 folgten dann noch mit großem Erfolg die Deutschen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften, in der eigentlich als Trainingshalle konzipierten Leichtathletikhalle.

Auch nach dem Ende seiner Amtszeit im Jahr 2009, blieb er dem Verband bis zuletzt als Ehrenpräsident eng verbunden und hat den Verband in vielen Projekten und bei Meisterschaften tatkräftig unterstützt. Darüber hinaus engagierte er sich ehrenamtlich in den letzten Jahren auch sehr erfolgreich im Betriebssportverband Hamburg und gemeinnützigen Organisationen, wie der Welthungerhilfe und Plan international.
Seine ruhige, besonnene Art, ein guter Zuhörer und Gesprächspartner zu sein, sein umfangreiches Wissen und nicht zuletzt sein Humor waren überall anerkannt und sehr geschätzt.

Wir haben viel zu früh einen leidenschaftlichen Förderer der Leichtathletik, einen wertvollen Ratgeber und für viele, einen väterlichen Freund und Sportkameraden verloren. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.

Die Beisetzung findet am Dienstag, dem 19. November 2019 statt.

 

 

ANTI-DOPING-NEWSLETTER November 2019

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Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter November 2019 finden Sie folgende Themen:

  • Information an DLV-Kaderathleten: Kaderbildung/Kaderstatus/Testpoolstatus – Beendung der sportlichen Karriere
  • WADA veröffentlicht Verbotsliste 2020
  • NADA warnt vor der Verwendung von CBD-Produkten
  • EAA-Bildungsprogramm „I run clean“ erhält EU-Zuschuss
  • Anti-Doping-Gesetz – Anhörung des Sportausschusses
  • Dopingvorwürfe Russland
  • WADA suspendiert Dopingkontrolllabor Athen
  • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Startrechtswechsel und LG/StG Änderungen zum Jahresende

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Startrecht
Die offizielle Wechselfrist hat am 01. Oktober begonnen und endet am 30. November. Das neue Startrecht nach einem Wechsel gilt ab dem 01. Januar 2020.
Dies bedeutet:
Der neue Verein muss dem Hamburger Leichtathletik-Verband (Geschäftsstelle, Carl-Cohn-Straße 71, 22297 Hamburg) den Startpassantrag  bis spätestens zum Sonnabend, 30. November 2019, 23:59 Uhr vorlegen. Zur Fristwahrung kann der Antrag zunächst auch per Telefax ( 040 / 88 88 03 61)  oder per E-Mail (info@hhlv.de) gestellt werden. Für den Antrag ist der DLV-Vordruck 2.75  zu nutzen.

Im Antrag muss gem. Deutscher Leichtathletik-Ordnung (DLO) § 4.3 folgendes beigefügt bzw. auf dem Antrag erklärt sein:

  • die Verzichtserklärung des Aktiven auf das bis 2018 geltende Startrecht für den bisherigen Verein bzw. die LG
  •  die Freigabe des alten Vereins bzw. bei bisherigem Startrecht für einen Verein außerhalb Hamburgs der Nachweis des neuen (Hamburger) Vereins, dass die Freigabe angefordert wurde. ! Ohne die Freigabe bzw. die Freigabeanforderung ist der Wechselantrag nicht vollständig und kann nicht bearbeitet werden.
  •  mit der Unterschrift eines Vereinsfunktionärs und dem Vereinsstempel bestätigt der Verein auf dem Antrag die Mitgliedschaft im neuen Verein ab dem 01.Januar 2020
  •  im Falle eines geplanten Wechsels zu einem Verein außerhalb des Hamburger Landesverbandes ist die Athletenerklärung und die Freigabe des bisherigen Vereins vorzulegen. Die Anforderung des Startpasses geschieht dann durch den neu zuständigen Landesverband

Anträge auf Wechsel der Startberechtigung, die nach dem 30. November eingehen, können nur nach der Sonderregelung gem. DLO §4, Ziffer 4.4 behandelt werden.

Neubildung, Auflösung und Änderung von Leichtathletik- und Startgemeinschaften sind ebenfalls möglich vom 01. Oktober 2019 bis 30. November 2019
Die Gründung, Auflösung oder Änderung einer Leichtathletik-Gemeinschaft (LG) oder Startgemeinschaft (StG) muss ebenfalls in der oben genannten Frist mit Wirkung zum 01. Januar 2020 in der Geschäftsstelle des Hamburger Leichtathletik-Verbandes eingereicht werden.
Hier finden Sie das zu verwendende StG-Antragsformular sowie die Zusatzbestimmungen für StGs in der DLO.
Bitte beachten Sie, dass Änderungen, wie z.B. die Aufnahme einer weiteren Altersklasse in eine StG, in der laufenden Saison nicht möglich ist, sondern erst wieder im Zeitraum vom 01.10.2020 bis 30.11.2020 für das Folgejahr.

Startpasslizenzen
Athleten*innen, die nicht mehr am aktiven Wettkampfgeschehen teilnehmen, können  bis zum 31.01.2020 für das Kalenderjahr 2020 aus der Startpassdatei herausgenommen werden. Dafür erhalten die Vereine Ende November eine aktuelle Startpassliste, in der die Streichungen vorgenommen werden können. Diese Liste ist dann bis zum 15. Dezember in der HLV-Geschäftsstelle einzureichen.

Hinweis: 2020 müssen alle Athleten*innen ab Jahrgang 2008 (Altersklasse Jugend U14, M/W 12/13), die  an Wettkämpfen teilnehmen,  im Besitz eines gültigen Startpasses für ihren Verein sein. Wir bitten um frühzeitige Einreichung der Anträge.

 

 

 

 

Start Ticketvorverkauf Deutsche Meisterschaften 06./07. Juni 2020 Braunschweig

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Im Hinblick auf die Deutschen Meisterschaften der Aktiven in Braunschweig am 06./07. Juni 2020 startet am Freitag, 27.09.2019 der Ticketvorverkauf zeitgleich mit dem Beginn der WM in Doha/Katar (27. September bis 6. Oktober) . Der DLV bietet seinen Leichtathletik-Fans dann ganz besondere Rabatte im Vorverkauf an.

Für jede Medaille eines DLV-Athleten in Doha gibt der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) einen Rabatt auf alle Tickets (außer Premium-Kategorie) für die 120. Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Braunschweig (6./7. Juni 2020). Holen Malaika Mihambo, Thomas Röhler, Gesa Krause oder die Sprintstaffel um Gina Lückenkemper in Doha Gold, sind es 20% Rabatt auf den regulären Preis, bei Silber 15% und bei Bronze immerhin noch 10%.

Der Rabatt wird direkt am Morgen nach dem Medaillengewinn um 9:00 Uhr freigeschaltet und gilt dann bis 24:00 Uhr. Die Angebote sind verfügbar online auf https://leichtathletik.tmtickets.de oder unter der Hotline 01806 – 999 0000 (€ 0,20/Verbindung aus dem dt. Festnetz / max. € 0,60/Verbindung aus dem dt. Mobilfunknetz). Erringen die deutschen Asse an einem Wettkampftag mehrere Medaillen, gilt für die Ermittlung des Rabattes die jeweils „beste“ (keine Addition der Rabatte bei mehreren Medaillen).

Alle Informationen zur Rabattaktion können Sie hier nachlesen.

ANTI-DOPING-NEWSLETTER September 2019

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Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter September 2019 finden Sie folgende Themen:

  • WHEREABOUTS IV. Quartal 2019 für alle Athleten des IAAF-RTP, NADA-RTP und NADA-NTP
  • NADA warnt vor dem Umgang mit Nahrungsergänzungsmitteln
  • Hyperandrogenismus – Schweizerisches Bundesgericht widerruft vorübergehende Aufhebung
  • Dagmar Freitag fordert Berufsverbot für an Dopingpraktiken beteiligte Ärzte
  • WADA plädiert für längere Aufbewahrungszeiten von Dopingproben
  • WADA suspendiert Anti-Doping-Labor in Neu-Delhi
  • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Wolfgang Timm mit Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes geehrt

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Hamburgs Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher hat heute im Kaisersaal des Hamburger Rathauses die vom Senat gestiftete Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes in Bronze an den Vorsitzenden des Breitensportausschusses im Hamburger Leichtathletik-Verband (HLV), Wolfgang Timm  verliehen.

Die Verleihung dieser Medaille hat eine lange Tradition in Hamburg. Sie wurde erstmals im Jahr 1926  gestiftet, um freiwilliges und ehrenamtliches Engagement durch öffentliche Anerkennung zu unterstützen und zu fördern. Auf der Schauseite jeder Medaille ist daher das Motto „Das Gemeinwohl ist das höchste Gesetz“ eingraviert. Es werden Personen geehrt, die sich durch aktive ehrenamtliche Tätigkeit oder durch hervorragende Arbeiten um das Gemeinwohl verdient gemacht haben. Grundsätzlich ist eine mindestens 25-jährige ehrenamtliche Tätigkeit Voraussetzung für die Auszeichnung. Frauen werden auch nach weniger Jahren ausgezeichnet, da sie häufig aufgrund familiärer Verpflichtungen weniger Zeit für ihr Engagement aufbringen können. Vorgeschlagen werden die zu ehrenden Personen vorwiegend von Senatsämtern, Fachbehörden und Bezirksämtern.

Nach Klaus Fuhlendorf, Wolfgang Kucklick und Peter Mohr ist Wolfgang Timm der vierte Verbandsvertreter des Hamburger Leichtathletik-Verbandes, dem diese Ehre nun zuteil wurde. „Wir freuen uns sehr, dass `Wolle Timms` langjähriger, unermüdlicher Einsatz für den HLV und den Laufsport in Hamburg auch beim Hamburger Senat die entsprechende Anerkennung gefunden hat“, so Wolfgang Müller-Kallweit, Präsident des Hamburger Leichtathletik-Verbandes. „Wir gratulieren ihm ganz herzlich im Namen des Verbandes zu dieser Ehrung und verbinden dies natürlich mit dem Wunsch, dass er uns auch weiterhin tatkräftig zur Seite steht“.

Wolfgang Timm hat aus seiner Passion als Langstreckenläufer – mit 65 absolvierten Marathonläufen (davon 21 in Folge in Hamburg) sowie zwei 100-Kilometer-Läufen in Biel (Schweiz) und drei Rennsteigläufen über 75 Kilometer –  eine Berufung gemacht.

Seit 1986 ist er als Trainer für Lauf interessierte Athleten*innen im Freizeitbereich aktiv. Im HLV war er von 1992 bis 2009 Volkslaufwart und ist seit dem Jahr 2000 bis heute auch Vorsitzender des Breitensportauschusses im HLV und damit seit über 25 Jahren Mitglied des Präsidiums.
Seit Beginn der 90er Jahre hat er den Laufsport in Hamburg mit seinen inzwischen knapp 70 angemeldeten Laufveranstaltungen entscheidend mitgestaltet und ehrenamtlich gefördert. Er unterstützt und berät die Vereine und Veranstalter mit Fachwissen  und erarbeitet gemeinsam mit ihnen Standards für die Durchführung ihrer Veranstaltungen. Selbst war er jahrelang Veranstalter der Mottenburger Meile (einer Benefizveranstaltung für Arme und Obdachlose).

Viele Hamburger und Läufer aus der Metropolregion Hamburg kennen die Broschüre „Laufen in Hamburg“, die unter seiner Regie entstanden ist und inzwischen eine Auflage von 20.000 Exemplare erreicht hat.
Darüber hinaus ist Wolfgang Timm seit 1995 IAAF/AIMS-Streckenvermesser und in dieser Funktion bundesweit für zahlreiche Laufveranstaltungen angefragt. In Hamburg ist er u.a. verantwortlich für die Streckenführung des Hamburg Marathon und andere große Laufveranstaltungen.

Neben seinen Funktionen im Hamburger Leichtathletik-Verband hat sich Wolfgang Timm zuletzt auch beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) als Sprecher der Landesverbands-Laufwarte engagiert. In Anerkennung seiner Arbeit verlieh ihm der DLV 2017 den Ehrenschild.

 

 

Neue und alte Gesichter im Verbandsrat 2019-2021

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Auf dem Verbandstag am 06. Mai 2019 wurden erneut neun Mitglieder aus den Mitgliedsvereinen des Hamburger Leichtathletik-Verbandes in den Verbandsrat gewählt. Tatsächlich setzt sich der Verbandsrat der nächsten zwei Jahre dabei aus drei neu gewählten und sechs bestätigten Mitgliedern zusammen, von denen wiederum zwei schon gefühlt fast immer in diesem Gremium aktiv sind.

Hintere Reihe: Martin Ciuchini (SC Poppenbüttel), Andreas Schulte-Hemming (LG Alsternord Hamburg e.V.) Jens Bastian(Oberalster VfW), Daniel Neidhold (HNT Hamburg), Klaus Gonser (Meiendorfer SV / LAV Hamburg-Nord)
Vordere Reihe: Jessica Hardtmann (LT Haspa Marathon Hamburg), Anja Bräuner (AMTV Hamburg), Anne Gnauk (Hamburger SV)
Nicht im Bild: Frieder Nölting (TSG Bergedorf)

Was ist der Verbandsrat und was macht er?

Nicht immer ist ganz durchschaubar, was der Verbandsrat macht. Er tagt zwischen vier und acht Mal im Jahr. Im Wesentlichen ist der Verbandsrat, wie der Name schon sagt, ein beratendes Gremium. Laut §10 der HLV-Satzung berät der Verbandsrat über grundsätzliche verbandspolitische Angelegenheiten und das Präsidium kann ihn in beratender Funktion heranziehen. Damit der Verbandsrat diese Aufgabe auch wahrnehmen kann, muss das Präsidium den Verbandsrat über die aktuellen verbandspolitischen Fragen informieren und den Sprecher oder die Sprecherin des Verbandsrates zu allen Präsidiumssitzungen einladen. In dieser Hinsicht ist der Verbandsrat auch zur Vertraulichkeit verpflichtet. So ist der Verbandsrat nicht das Kommunikationsorgan des Präsidiums oder des HLV.

Aber die Praxis der letzten Jahre hat auch gezeigt, dass der Verbandsrat noch mehr ist, oder besser: seinem Selbstverständnis nach, und indirekt steht es auch in der Satzung, versteht sich der Verbandsrat auch als Sprachrohr für die Belange, Fragen, Probleme der Mitgliedsvereine, die im Verbandsrat besprochen und dem Präsidium vortragen werden können. Über die Ergebnisse dieser Besprechungen, Entscheidungen u.a. können dann entweder direkt der Verein bzw. alle Vereine informiert werden.

Dazu ist es aber notwendig, dass der Verbandsrat von den Interessen, Fragen und Problembereichen der Vereine erfährt. Sicherlich hat sich hierfür der Trainerstammtisch, der zukünftig HLV-Stammtisch heißt und so alle Interessierten der Vereine anspricht, als ein Weg für den Austausch herausgestellt. Das reicht aber bei weitem nicht. Und es reicht auch nicht, dass immerhin neun verschiedene Vereine im Verbandsrat vertreten sind. Es bedarf auch der aktiven Ansprache durch die Vereine selbst. Wir, die Verbandsratsmitglieder sind daher immer offen und stehen für Gespräche zur Verfügung. Das kann die direkte Ansprache auf dem Sportplatz, in der Halle, beim Wettkampf sein oder, jetzt auch neu, per Mail an: verbandsrat@hhlv.de (aktiv ab August).