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„Alle Profisportler*innen müssen weiter aktiv bleiben“

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DOSB fordert von Bundes- und Landespolitik, dass Kaderathlet*innen weiter trainieren dürfen.

Mit einem Brief an die Sportminister*innen der Länder und Chef*innen der Staats- und Senatskanzleien setzt sich der Deutsche Olympische  Sportbund (DOSB) dafür ein, dass der temporäre Lockdown nach dem Bund-Länder-Beschluss vom 28.10.2020 die deutschen Spitzenathlet*innen im Team Deutschland und ihre Nachwuchskader nicht betrifft.

„Trotz des ab dem 2. November beschlossenen bundesweiten Lockdowns inklusive der für SPORTDEUTSCHLAND harten Aussetzung des Freizeit- und Breitensportbetriebs in den Vereinen müssen die Athlet*innen von Team D und die Nachwuchskader im Winter- sowie im Sommersport weiter auf Kurs Richtung Weltspitzenleistung bleiben“, sagte DOSB-Leistungssportvorstand Dirk Schimmelpfennig. Eine Unterbrechung des langfristigen Leistungsaufbaus sowie die Absage von sportlichen Wettkämpfen würde die Kaderathlet*innen in gleichem Maße wie die explizit benannten Profi-Ligen treffen, die weiter trainieren dürfen und ihre Wettkämpfe ohne Zuschauer*innen austragen müssen.

Nach DOSB-Verständnis fallen alle Kaderathlet*innen (OK, PK, NK 1 und 2) sowie die 1.-3. Ligen in allen olympischen und nicht-olympischen Sportarten, die vierte Liga im Männerfußball sowie nationale und internationale Sportveranstaltungen an denen professionelle Sportler*innen teilnehmen in diesem Fall unter die Definition „Profisport“.

(Quelle: DOSB)

„Prävention gegen sexualisierte Gewalt“ – E-Learningkurs „PSG“ der DLV-Online-Akademie

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Emotionalität und Körperlichkeit bei Bewegung, Spiel und Sport sind für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, aber auch für die Lebensgestaltung von erwachsenen Sportler*innen sehr wichtig und fördern den sozialen Zusammenhalt. Die im Sport (oder auch in anderen Institutionen) entstehende Nähe und Bindung kann jedoch missbraucht werden und birgt dann die Gefahr sexualisierter Übergriffe gegenüber Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Daher möchten wir die Vereine dabei unterstützen, dass Mitarbeiter*innen, Trainer*innen und Funktionsträger*innen sich auf diesem Gebiet weiterbilden, um Missständen vorzubeugen bzw. diese im Notfall zu erkennen und richtig handeln zu können.

Die DLV-Akademie bietet dafür folgendes Weiterbildungsangebot zur Prävention gegen sexualisierte Gewalt an, welches auf zwei Säulen aufbaut:

1. E-Learningkurs „PSG“ innerhalb der DLV-Online-Akademie
2. Vertiefender Workshop innerhalb Ihres Hauses

Der E-Learningkurs „PSG“ kann selbstständig von jedem Mitarbeitenden und in freier Planung des zeitlichen Einsatzes absolviert werden. Jede*r Kollege*in bekommt dazu einen Zugangscode für die DLV-Online-Akademie oder kann sich eigenständig registrieren. Am Ende kann sich jeder Teilnehmende ein Zertifikat zur Bestätigung des erfolgreichen Absolvierens des Kurses selbstständig ausdrucken. Der E-Learningkurs wurde in enger Abstimmung verschiedener DLV-Referate erstellt und von der Deutschen Sportjugend abgenommen, die das Vorhaben ausdrücklich unterstützt. Die DLV-Akademie hat diesen Kurs mit 6 LE (Lerneinheiten) bewertet, die auch zur Verlängerung von Trainerlizenzen anerkannt werden.

Es wird empfohlen, den E-Learningkurs nach einer angemessenen Zeit mit einem vertiefenden Workshop abzuschließen. Oftmals entstehen weiterführende Fragen seitens der Mitarbeiter*innen, die hier angesprochen werden können. Gleichzeitig bietet die Deutsche Leichtathletik-Jugend eine Präsentation an, die als Grundlage für diesen Workshop genutzt werden kann. Diese Präsentation ist unter diesem Link abrufbar.

Die Registrierung in der DLV-Online-Akademie erfolgt hier: https://www.dlv.academy/registrierung/

EINZELREGISTRIERUNG ZUM PSG-KURS

Sie können den Online-Kurs PSG auch als Einzelperson erwerben und sich darin selbstständig fortbilden. Dazu registrieren Sie sich unter dem o.g. Link. Anschließend können Sie eine Einzellizenz für den Kurs erwerben und diesen direkt über PayPal für 15,- € (inkl. MwSt.) bezahlen. Ihr Zugang wird sofort nach dem Zahlvorgang freigeschaltet und Sie können beginnen.

ZUGANGSCODES ERHALTEN (SAMMELBESTELLUNG)

Wenn Sie als Verein oder Organisation eine Sammelbestellung vornehmen möchten, dann können Sie Zugangscodes direkt beim Philippa-Sportverlag bestellen. Die Kosten pro Zugangscode liegen bei 15,- € (inkl. MwSt.). Die Sammelbestellungen könne Sie aufgeben bei:

Dieter Badeda
badeda@philippka.de
Tel: 0251 23005 11

oder

Oliver Kipp
kipp@philippka.de
Tel: 0251 23005 16

Sammelbestellungen bitte mit dem Hinweis Sammelbestellung für den Online-Kurs „DLV – Prävention gegen sexualisierte Gewalt“ versehen.

Bundesweites DOSB-Hygienekonzept

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DOSB entwickelt vom TÜV Rheinland geprüftes Hygienekonzept für den nationalen Wettkampf- und Spielbetrieb

Sichere Sportveranstaltungen in Zeiten der Pandemie: Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) legt ein nationales Hygiene-Rahmenkonzept für den Wettkampf- und Spielbetrieb von SPORTDEUTSCHLAND vor. Das Konzept basiert auf den zehn „DOSB-Leitplanken“ aus dem Frühjahr diesen Jahres zum Wiedereinstieg ins vereinsbasierte Sporttreiben nach dem Lockdown, den über 60 sportartspezifischen Übergangs-Regeln der Spitzenverbände und zahlreichen auch international anerkannten Hygiene-Konzepten von Verbänden und Veranstaltern in Deutschland. Der DOSB hat gemeinsam mit dem erfahrenen Dienstleister APA in einem Hygiene-Rahmenkonzept die Erfahrungen im Sport im Sinne bewährter Best-Practice-Beispiele aufbereitet und mit einer einheitlichen Bildsprache versehen sowie einer Prüfung durch den TÜV Rheinland unterzogen.

„Die Gesundheit der Sportler*innen und der gesamten Gesellschaft hat weiterhin höchste Priorität. In Zeiten der anhaltenden Pandemie bedeutet dies auch, dass wir durch ein höchst verantwortungsvolles Sporttreiben und perfekt organisierte Sportveranstaltungen mit Hygiene-Konzepten einen wertvollen Beitrag leisten und gleichzeitig die einzigartige Vielfalt des organisierten Sports in Deutschland schützen können“, erklärte DOSB-Präsident Alfons Hörmann.

„In den Befragungen unserer Mitgliedsorganisationen hat sich deutlich herausgestellt, dass der Verlust von Sportveranstaltungen über alle Ebenen mittel- und langfristig große Existenzsorgen auslöst. Daher wollen wir mit diesem heute vorgelegten bundesweiten Hygiene-Rahmenkonzept Hilfe zur Selbsthilfe leisten. Gleichzeitig werben wir gegenüber Politik und Verwaltungen für die breite Akzeptanz dieser geprüften Standards“, sagte Hörmann. „Der Sport hat und wird sich auch weiterhin konsequent und diszipliniert an die Regeln halten und ist nachweislich kein Infektionstreiber. Mit diesen national einheitlichen DOSB-Standards ermöglichen wir allen Verantwortungsträgern, auf abgesicherter Grundlage verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen.“

Dazu trägt die Einbindung des TÜV Rheinland als unabhängiger Dienstleister bei, der das Konzept einer intensiven Prüfung unterzogen hat:

„Für TÜV Rheinland“, so Prokurist und Regional Field Manager Olaf Seiche, „war die Prüfung der DOSB-Hygienestandards aufgrund der Komplexität ein wichtiges und anspruchsvolles Projekt. Durch die professionelle Aufbereitung, bei der sowohl der DOSB, als Dachverband von Sportdeutschland, aber auch APA mit ihrer 35-jährigen Erfahrung im Sportveranstaltungs-Geschäft ihre Expertise einbringen konnten, war es uns möglich, diese wichtigen Hygienestandards zügig zu bewerten. TÜV Rheinland wird sich auch künftig national wie international bei derlei wichtigen Hygienestandard-Prüfungen einbringen.“

Das Hygiene-Rahmenkonzept ist ein zentraler Basisbaustein (siehe Grafik im Konzept). Je nach Art und Größe der Veranstaltung, vom Sportfest im Verein bis zur Durchführung einer Weltmeisterschaft, können die Veranstalter eigenständig sportartspezifische und veranstaltungsspezifische Bausteine ergänzen. Neben generellen Vorgaben bieten die Basisstandards den Veranstaltern für alle Zielgruppen (Athlet*innen, Trainer*innen, Zuschauer*innen, Helfer*innen) eine differenzierte und sichere Begleitung durch alle Phasen einer Veranstaltung, von der Anmeldung und Anreise bis zum sicheren Verlassen des Veranstaltungsortes und einer dokumentierten Kontaktnachverfolgung. Mit Hilfe von Grafiken und erläuternden Texten geben die DOSB-Standards Einzelpersonen, Gruppen und Organisationen wertvolle Hinweise zum Verhalten in allen relevanten Situationen vor, während und nach einer Veranstaltung.

Das komplette DOSB-Hygiene-Rahmenkonzept finden Sie hier.

(Quelle: DOSB)

Aufhebung der Einschränkung des Trainings in der LTH ab 26. Oktober 2020

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Vor zwei Wochen hat das Präsidium des Hamburger Leichtathletik-Verbandes eine Einschränkung der Nutzung der Leichtathletikhalle für den Trainingsbetrieb beschlossen. Aufgrund der insgesamt nur begrenzt zur Verfügung stehenden Sporthallen und nach Rücksprache mit und Zustimmung durch das Landessportamt wird diese Einschränkung ab kommendem Montag, den 26.10.2020 wieder aufgehoben, sodass der bereits veröffentlichte Belegungsplan und die darin zugelassenen Trainingszeiten wieder in Kraft treten.

Entsprechend dem aktuellen Belegungsplan darf also ab Montag wieder trainiert werden. Neben dem Belegungsplan ist auch das Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der LTH zu beachten. Darüber hinaus möchten wir darauf hinweisen, dass beim Betreten und Verlassen der Halle stets eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist.

Gesucht: Die besten Leichtathletik-Initiativen im Corona-Jahr 2020!

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Besondere Auszeichnung für besonderes Engagement: DLV und DLM, die „Freunde der Leichtathletik“ und die Zeitschrift „Leichtathletik“ ehren im Jahr 2020 Initiativen, die während der Corona-Pandemie auf großer oder auf kleiner Bühne mit neuen Konzepten den Leichtathletik-Betrieb aufrechterhalten haben. Dafür stellt die Deutsche Sportstiftung Geldpreise zur Verfügung!

Die Corona-Pandemie hat das Jahr 2020 auf den Kopf gestellt – das betrifft jeden Einzelnen im Privaten, die Arbeitswelt und natürlich auch den Sport. In der Leichtathletik ist es dennoch vielerorts gelungen, vergleichsweise schnell wieder in einen veränderten Trainingsalltag zurückzukehren und mit einer Late Season den Wettkampf-Betrieb fortzuführen. Dafür war großer Einsatz gefordert, von Übungsleitern und Trainern, von Vereinsverantwortlichen, von Athletenbetreuern und Stützpunktleitern, von Vereinen und Verbänden insgesamt.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) mit seiner Vermarktungsagentur DLM, der Förderverein „Freunde der Leichtathletik“ und die Fachzeitschrift „Leichtathletik“ zeichnen daher mit Unterstützung der Deutschen Sportstiftung die besten Leichtathletik-Initiativen im Corona-Jahr 2020 aus!

Mit dieser einmaligen Aktion sollen all diejenigen in den Mittelpunkt gerückt werden, die in den vergangenen Monaten mit besonderem Engagement dafür gesorgt haben, dass die Leichtathletik weiterleben konnte. Wir wollen die Personen und Organisationen feiern, die es in der schwierigen Phase des sportlichen Stillstands oder der eingeschränkten Veranstaltungsmöglichkeiten geschafft haben, für die Sportart Leichtathletik mit gutem Vorbild voranzugehen.

Die „besten Initiativen“ – was kann das sein?

Ob Einzelkämpfer bei der Aufrechterhaltung eines Lauftreffs. Rühriger Verein bei der Fortsetzung des Jugendtrainings. Innovativer Veranstalter bei der Ausrichtung eines (Top-)Events. Oder kreativer Kopf bei der Entwicklung digitaler Services und Angebote: Abgebildet und ausgezeichnet werden soll eine Vielfalt des Engagements in der Leichtathletik, von der kleinen bis zur großen Bühne. Jeder, der alleine oder im Team dafür gesorgt hat, dass in seinem Wirkungskreis der Leichtathletik-Betrieb – wenngleich in veränderter Form – schnell wieder aufgenommen werden konnte, kann sich bewerben.

Entscheidend sind die Idee, die Umsetzung, der Einsatz für die Sache und der Mehrwert für die Beteiligten. Begeistern Sie uns mit Ihrer Bewerbung von Ihrem Konzept und Ihrem Engagement! Am Ende bestimmen sowohl eine Fachjury als auch die Leichtathletik-Community, welche Initiativen sie am meisten berührt und überzeugt haben: Die Jury wählt aus allen Einsendungen die sechs besten Konzepte aus, die anschließend im Detail auf leichtathletik.de vorgestellt werden und so auch anderen zum Vorbild werden können. In einer Publikumswahl entscheidet sich die Reihenfolge der Top Sechs – aber alle gewinnen!

Attraktive Preise für die besten Initiativen

Die Deutsche Sportstiftung schüttet für die Top Drei der Publikumswahl Geldpreise aus. Für die Initiativen auf den Plätzen vier bis sechs stellen die Partner des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) attraktive Sachpreise zur Verfügung:

Platz 1: 2.000 Euro

Platz 2: 1.500 Euro

Platz 3: 1.000 Euro

Platz 4 bis 6: Sachpreise bereitgestellt von den DLV-Partnern

Bewerbungsschluss ist Sonntag, der 15. November 2020.

Corona-Initiativen 2020: Zur Bewerbung

Autorin: Silke Bernhart / DLV

Trainingszeiten 2020/21 in der LTH

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Hier sowie unter Termine können Sie den Hallenbelegungsplan (Stand: 28.10.2020) für das Training in der Leichtathletikhalle Hamburg einsehen. Die in dem Plan zu findenden Trainingszeiten sind als genehmigt anzusehen. Alle weiteren beantragten Zeiten mussten leider abgelehnt werden. Wir bitten um Verständnis, dass die LTH entsprechend des aktuellen Nutzungskonzeptes vorerst nur mit einer geringen Anzahl von Gruppen und Personen genutzt werden darf. Weitere Informationen dazu sind hier zu finden.

Hallenbelegungsplan für die Leichtathletikhalle Hamburg

Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der LTH des HLV

ANTI-DOPING-NEWSLETTER Oktober 2020

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Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter Oktober 2020 finden Sie folgende Themen:

    • NADA veröffentlicht die deutsche Fassung des Nationalen Anti-Doping Code 2021 (NADC21)
    • Testosteron-Limit – Caster Semenya scheitert vor dem Schweizerischen Bundesgericht
    • Infusionen im Sport
    • Doping Russland – World Athletics gewährt RUSAF einen weiteren Aufschub
    • Das Institut für Dopinganalytik und Sportbiochemie Dresden (IDAS)
    • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Wir suchen Kampfrichter!

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Bist Du am Sport interessiert und hast Lust auf ein fröhliches Miteinander an spannenden Wettkampfwochenenden? Dann bist Du hier genau richtig!

Wir haben Lena, eine der Jüngsten, und Heinz, den Ältesten unserer Kampfrichter befragt, wie sie zur Kampfrichterei gekommen sind:

„Seit ich klein bin, bin ich aktive Leichtathletin im Niendorfer TSV. Ich habe schon viel Wettkampferfahrung sammeln können, doch ich wollte das Geschehen auf dem Platz mal von einer anderen Seite erleben, weshalb ich mich 2018 dazu entschied, eine Kampfrichterausbildung zu absolvieren. Seitdem bin ich bei fast jedem Wettkampf in Hamburg dabei, wenn nicht als Aktive, dann als Kampfrichterin. Der HLV ist für mich wie eine große Familie und auf einen Wettkampf zu kommen, ist fast schon wie nachhause zu kommen, wo man auf viele altbekannte Gesichter trifft und doch auch immer wieder neue Menschen kennenlernt. Auch wenn die Leichtathletik ein Einzelsport ist, lebt sie wie kein anderer Sport vom Zusammenhalt aller, was sie für mich zu etwas ganz besonderem macht. Der Sport im HLV hat mir viel gegeben und ich freue mich als junge Kampfrichterin, einen kleinen Teil dafür zurückgeben zu können.“ – Lena, 19, Studentin

„Als Fahrdienst-Opa  begleitete ich meine Enkelinnen, Leichtathletinnen bei der LG Wedel-Pinneberg zu den Wettkämpfen. Als Helfer habe ich schon mal die Sprunggrube geharkt und die Latte beim Hochsprung aufgelegt. 2008 bot der HLV eine Kampfrichterausbildung an, davon erzählte ich meinen Enkelinnen im Auto und erhielt die Antwort: Opa das machst du, dann können wir mit dir in der Schule angeben. Dem Argument hatte ich nichts entgegen zu setzen. Welch ein glücklicher Zufall! Dieses Ehrenamt wurde eine Leidenschaft von mir. Die Atmosphäre und die Begeisterung der Sportler und Sportlerinnen bei ihren Wettkämpfen ist für mich immer ein Erlebnis. Ich genieße jeden Wettkampf und bin aus Überzeugung Kampfrichter im Hamburger Leichtathletik-Verband. Im Kampfrichterbuch steht: Immer für den Athleten, so soll es sein.“ – Heinz, 86

Das Kampfrichtern ist etwas für Jung und Alt, es verbindet die Menschen und die Generationen. Gemeinsam schaffen wir ein perfektes Umfeld für die Athleten und erfolgreiche Veranstaltungen.

Wenn Ihr interessiert seid, meldet Euch zur nächsten Kampfrichtergrundausbildung an. Diese findet am 24. & 25. Oktober 2020 statt. Hier findet Ihr die vollständige Ausschreibung und den Anmeldebogen.

HSB-Pressemitteilung: „30 für alle“ – Resolution des Hamburger Sports

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Liebe Sportsfreunde und Sportsfreundinnen,

Aufgrund der vielfachen Nachfrage anbei eine Pressemitteilung zur Resolution, die heute auf den Weg gebracht worden ist:  

„30 für alle“ – Resolution des Hamburger Sports

Hamburg, 23. September 2020 – Nach der Hauptausschuss-Sitzung des Hamburger Sportbunds am gestrigen Abend, wurde nach intensiver Diskussion mit allen Vereins- und Verbändegruppen einstimmig eine Resolution auf den Weg gebracht. Diese beinhaltet die Forderung, die bestehende Regelung für Sport mit 30 Personen ohne Abstand auf alle Sportarten auszuweiten.

Die Resolution des Hamburger Sports lautet wie folgt:

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg (FHH) hat am 25. August 2020 die letzte Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung (EVO)  beschlossen.

Danach ist der Trainings- und Wettkampfbetrieb für Mannschaftssportarten ab dem 1. September wieder mit bis zu 30 Aktiven auf dem Spielfeld zulässig. Diese Regelung gilt für Sport unter freiem Himmel wie auch für Sport in Hallen. Die neue Regelung bezieht sich jedoch ausschließlich auf Mannschaftssportarten. zu den ab September 30 zugelassenen Personen bei Mannschaftssportarten zählen alle aktiven Sportlerinnen und Sportler, die unmittelbar auf dem Spielfeld am Trainings- oder Wettkampfbetrieb teilnehmen. Trainer, Funktionsteams sowie weitere einer Mannschaft zugehörige Personen, die nicht unmittelbar an der Sportausübung beteiligt sind, sind nicht inbegriffen, müssen jedoch die allgemeinen Hygienevorgaben beachten.

Der bisherige Rahmen für die übrigen Sportarten mit den entsprechenden Auflagen gilt unverändert. Bei mehr als zehn Personen (bzw. 30 Personen bei Mannschaftssportarten) sind die Abstände entsprechend einzuhalten. Hier gilt bei der Sportausübung weiterhin ein Mindestabstand von 1,5 Metern im Freien, in geschlossenen Räumen ein Abstand von mindestens 2,5 Metern zwischen den Aktiven. 

Für den organisierten Sport ist es jedoch nicht hinnehmbar, dass bei Mannschaftssportarten eine 30er-Regel gilt, für andere Sportarten eine Begrenzung auf 10 Personen (10er-Regel) gilt. Wie ist es logisch zu erklären, dass z.B.um 17:00 Uhr in einer Halle lediglich 10 Kinder Turnen (oder 10 Erwachsene Reha-Sport) betreiben und um 18:00 Uhr in der gleichen Halle 30 Jugendliche Basketballtraining ohne Abstand haben können?

Diese Regelungen führen innerhalb der Vereine zu vielen Diskussionen, die die Vorstände führen müssen, ohne dass diese Regelung inhaltlich begründbar erscheint. Das sorgt für ein Akzeptanzproblem in den Vereinen, weil diese unterschiedlichen Regelungen den Mitgliedern nicht zu vermitteln sind. Diese abnehmende Akzeptanz in den Vereinen ist mit Sorge zu sehen, weil der Hamburger Sport die Corona-Einschränkungen bislang weitestgehend mitgetragen und verantwortungsvoll umgesetzt hat. 

Der HSB fordert mit und für seine angeschlossenen Vereine diese (10er) Regelung schnellstmöglich auf 30 Personen zu erweiterten.

Es wird in diesem Zusammenhang – wie in der EVO beschrieben – sicherzustellen sein, dass die genutzten Räume ausreichend belüftet und häufig berührte Oberflächen sowie Sanitäranlagen regelmäßig gereinigt werden. Zusätzlich ist ein Schutzkonzept zu erstellen, um das Infektionsrisiko der anwesenden Personen durch geeignete technische und organisatorische Vorkehrungen zu reduzieren. So ist der Zugang zur Sportanlage so zu gestalten, dass alle anwesenden Personen den Abstand zueinander einhalten können und keine Ansammlungen von Personen entstehen. Personen, die Symptome einer akuten Atemwegserkrankung aufweisen, dürfen nicht am Sportbetrieb teilnehmen und entsprechende Einrichtungen weiterhin nicht betreten. Darüber hinaus müssen in jedem Fall die Kontaktdaten aller Sportlerinnen und Sportler unter Angabe des Datums erfasst und für vier Wochen aufbewahrt werden, um etwaige Infektionsketten nachvollziehen zu können.

Die Anpassung der 10er-Regel ist für den organisierten Sport unverzichtbar, da sonst die gesellschaftlichen Aufgaben des Sports und der Anreiz einer Sportausübung im Verein nur schwer oder in vielen Fällen gar nicht mehr ausführbar sind.

Auch stoßen die Vereine an ihre wirtschaftliche Existenzgrenze, da insb. in den anstehenden Wintermonaten die Hallenzeiten nicht passend zur Nachfrage vergeben werden können bzw. ein Sportangebot ausbleiben müsste. Vereinsaustritte bzw. mangelnde Eintritte wären die Folge. Die ausbleibenden Einnahmen übersteigen die Kosten der Vereine und es droht die Einstellung des (Vereins-)Angebots.

Die angekündigte Anpassung der jetzt gültigen EVO zum 30.11.2020 kommt viel zu spät und bedarf dringend vorher einer Korrektur, um die zumeist ehrenamtlich geführten Vereine nicht an den Rand der Existenz zu bringen.

„Als wichtiger Teil der Gesellschaft ist uns allen sehr bewusst, dass eine Korrektur der Corona-Eindämmungsverordnung für den Sport eine Gratwanderung zwischen dem, was wir wollen und dem was epidemiologisch vertretbar ist, bedeutet. Doch der Hamburger Sport ist bisher sehr verantwortungsbewusst mit den existierenden Regelungen der EVO umgegangen und wird es auch weiterhin tun.“, so HSB-Vorstand Ralph Lehnert.

Hamburger Sportbund e.V.

Trainingszeiten 2020/21 in der Leichtathletikhalle Hamburg

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Die letzten Veranstaltungen und Meisterschaften der Freiluftsaison 2020 stehen noch an, doch die Planung für das Jahr 2021 hat bereits begonnen. Unten ist die Vorlage für den Antrag der Hallennutzungszeiten 2020/21 zu finden, damit umgehend der Belegungsplan erstellt werden kann.

Vereine, die Interesse an einer Trainingszeit (Mo. – Fr.: 16:00 – 22:00 Uhr, Sa./So.: 8:00 – 22:00 Uhr) in der  Leichtathletikhalle (LTH) haben, reichen den vollständig ausgefüllten Antrag bitte bis spätestens Mittwoch, 23. September 2020 in der HLV-Geschäftsstelle (E-Mail: info@hhlv.de oder Fax: 040 / 88 88 03 61) ein (Trainingszeiten werktags vor 16:00 Uhr müssen mit dem BZA HH-Nord abgestimmt werden).

Bitte berücksichtigen Sie bei ihrer Planung, dass die Kernzeit für das Kadertraining grundsätzlich Montag bis Freitag in der Zeit von 16:00 bis 20:00 liegt. Weitere Trainingsgruppen werden in diesen Zeiten zugelassen, soweit die Hallenkapazität dies für ein wettkampforientiertes Training zulässt. Vorrang haben aber die Kadergruppen.

Grundsätzlich keine Berücksichtigung bei der Hallenzeitvergabe können Anträge zu Trainingsgruppen der Altersklasse Kinder U12 finden. Trainingsgruppen der Altersklasse Jugend U14 werden nur in begründeten Ausnahmefällen und dann bis maximal 18:00 Uhr zugelassen.

Die beantragten Trainingszeiten werden umgehend nach Eingang zusammengestellt. Der Leistungssportausschuss prüft, ob es zu Überlastungen bei besonders begehrten Trainingszeiten kommt. Der Aushang und die Veröffentlichung der genehmigten Trainingszeiten erfolgt dann umgehend in der LTH und auf der HLV-Homepage unter www.hhlv.de.

Neben dem Nutzungsantrag finden Sie unten auch die Benutzungs- und Gebührenordnung des Bezirksamtes HH-Nord, das aktuelle Nutzungskonzept und den Vordruck für den Hallennutzungsnachweis.

Der Hallennutzungsnachweis ist für alle Vereine verpflichtend zu führen, die nicht Mitglied im Hamburger Leichtathletik-Verband sind. Auf dem Vordruck ist jede durchgeführte Trainingseinheit in der LTH zu notieren und vom verantwortlichen Trainer abzuzeichnen. Dieser Nachweis ist am Ende der Hallensaison Grundlage der Berechnung der Hallennutzungsgebühr durch das Bezirksamt Hamburg-Nord (BZA) und bis zum 02. April 2021 beim BZA einzureichen.

An dieser Stelle möchten wir die Vereine schon jetzt darauf hinweisen, dass – wie in den letzten Jahren auch –  an Veranstaltungstagen ein allgemeiner Trainingsbetrieb in der LTH nicht bzw. nur eingeschränkt und dann nur nach Rücksprache über die HLV-Geschäftsstelle möglich ist. Da die Terminplanung aufgrund der noch nicht bekannten Verordnungen und Vorgaben noch nicht abgeschlossen ist, informieren sich bitte alle Vereine selbstständig auf der HLV-Homepage über Veranstaltungen und Wettkämpfe. Dies gilt insbesondere für die Landesmeisterschaften im Januar und Februar 2021.

Geschlossen ist die LTH über die Feiertage am Donnerstag, 24.12. / Freitag, 25.12. / Sonnabend, 26.12. / sowie Donnerstag, 31.12.2020  und Freitag, 01. Januar 2021  (Zugang an diesen Tagen dann nur für Kaderathleten mit eigenem Transponder).

Anschreiben an die Vereine

Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der LTH des HLV

Nutzungsantrag für Trainingszeiten in der LTH 2020/21

Nutzungsnachweis für Trainingszeiten in der LTH 2020/21

Benutzungs- und Gebührenordnung des BZA Hamburg-Nord