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Medaillen und Bestleistungen für HLV-Athletinnen und -Athleten bei NDM in Berlin

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Am vergangenen Wochenende fanden im Stadion Lichterfelde im Südwesten Berlins die Norddeutschen Meisterschaften der Jugend U20 und U16 statt. Mit zahlreichen Medaillen und weiteren Top-8-Platzierungen kehren auch einige Athletinnen und Athleten des HLV zurück.

Dass die blaue Berliner Bahn schnelle Zeiten ermöglicht, bewies unter anderem Manuel Mordi (Hamburger SV), der sich über 100 Meter in neuer persönlicher Bestzeit von 10,90 Sekunden zum Norddeutschen Meister und schnellsten U20-Athleten des Nordens kührte. Hinter ihm lief sein Vereins- und Trainingskollege Matti Wellm (Hamburger SV) in 11,09 Sekunden auf Rang fünf. Ihre guten Sprintleistungen setzten beide auch gemeinsam mit Naphtali Walz und Frederik Denis (beide Hamburger SV) in der 4x100m-Staffel des HSV fort, die in 42,95 Sekunden zum Meistertitel lief. Einen Doppelsieg über die Mittelstrecken verpasste währenddessen Julius Kemper (Hamburger SV) nur knapp. Während er die 1.500 Meter in 4:02,49 Minuten gewann, landete er über 800 Meter trotz persönlicher Bestzeit von 1:55,67 Minuten auf Rang zwei. Dicht hinter ihm lief derweil Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) in 1:57,17 Minuten auf Platz drei. Die eigentliche Paradestrecke des Pinnebergers sind jedoch die 2.000m-Hindernis, die der U18-Athlet in 6:16,00 Minuten für sich entschied. Vereinskollege Tom Schröder (LG Wedel-Pinneberg) entschied sich auf seiner Jagd nach der Jugend-DM-Norm derweil für die 1.500-Meter-Distanz, über die er in 4:11,56 Minuten auf Platz sechs lief. Am Freitagabend noch war Tom in Dortmund bei einem Sportfest in Dortmund am Start, wo er seine Bestleistung auf 4:07,88 Minuten verbessern konnte. In den technischen Disziplinen war vor allem Diskuswerfer Max Schulze (Hamburger SV) erfolgreich, der mit geworfenen 42,88 Metern Bronze gewann. Im Weitsprung sprang zudem Leon Hausmann (Hamburger SV) mit einer Weite von 6,51 Metern auf Platz acht.

Aufs Podest sprintete auch Vanessa Baldé (Hamburger SV), die über 100 Meter in neuer Bestzeit von 12,19 Sekunden auf Platz drei lief. Über 200 Meter verpasste sie als vierte in 25,41 Sekunden knapp eine Medaille, durfte sich jedoch im Vorlauf über eine neue Bestleistung von 25,27 Sekunden freuen. Wenig langsamer in den Vorläufen war Line Schröder (Hamburger SV), die die halbe Stadionrunde in 25,36 Sekunden absolvierte. Für die volle Stadionrunde entschied sich derweil Anisha Steinbach (Hamburger SV), die die 400 Meter mit einer Zeit von 59,55 Sekunden erstmals unter einer Minute lief und Rang acht belegte. Eine neue Bestzeit erzielte auch Finja Lammeyer (Hamburger SV), die über 1.500 Meter in 4:50,58 Minuten auf Platz fünf lief. Eine weitere Bronzemedaille gewann währenddessen Seraphina Kilian (Hamburger SV) über 100m-Hürden mit ihrer Zeit von 15,28 Sekunden. Ihre Vielseitigkeit bewies die Mehrkämpferin zudem mit übersprungenen 1,63 Meter und Platz fünf im Hochsprung. Ebenfalls Bronze sicherte sich Inga Schulz, die gefolgt von Vereinskollegin Elisa Marie Unger (beide TSG Bergedorf) über 2.000m-Hindernis in 7:11,95 Minuten auf Rang drei lief. Elisa war in 7:19,03 Minuten nur wenige Sekunden langsamer. Im selben Rennen wurde zudem Laura Maaß (TH Eilbeck) in 8:22,02 Minuten Sechste. Ein knappes Ergebnis zeigte sich im Weitsprungwettbewerb der weiblichen Jugend U20. Hier landete Anika Nießen (Hamburger SV) mit 6,02 Metern nur einen Zentimeter vor Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg), die 6,01 Meter weit sprang. Mit diesen Weiten gewannen sie beiden Athletinnen Silber und Bronze. Im Kampf um entscheidende Zentimeter befand sich auch die Achtplatzierte Line Schröder, die mit ihrer Weite von 5,74 Metern die U18-DM letztlich um nur einen Zentimeter verpasste. Weiterhin war noch Renée Nitsch (HNT Hamburg) im Diskuswurf der weiblichen Jugend am Start. Mit ihrer Weite von 36,76 Metern wurde sie Siebte.

Neben der Jugend U20 waren auch eine U16-Athletinnen in Berlin am Start. Eine von ihnen war Marlene Brand (LG Wedel-Pinneberg), die über 3.000 Meter in 11:43,35 Minuten Platz sechs belegte. Auf Platz vier sprang derweil Jenna Petersen (LG Alsternord) mit ihrer Höhe von 1,55 Metern im Hochsprung. Mit Unterstützung des Stabes schwang sie sich dann sogar über 2,40 Meter und wurde Siebte. Eine bemerkenswerte Leistung erzielte außerdem Zora Weichsel (TuS Finkenwerder) im Speerwurf. Sie beförderte das 500 Gramm schwere Wurfgerät auf 34,78 Meter und gewann Bronze.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Norddeutschen Meisterschaften der Jugend U20 und U16 in Berlin sind hier zu finden.

U20-EM in Tallinn: Lysann Helms führt siegreiche DLV-Staffel ins Finale!

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Als Startläuferin führte Langsprinterin Lysann Helms (Hamburger SV) die deutsche 4x400m-Staffel bei den gestern zuende gegangenen U20-Europameisterschaften im estnischen Tallinn ins Finale. Dabei legte Lysann am Samstagvormittag den Grundstein für einen sehr souveränen Auftritt der DLV-Staffel, die sich ohne Probleme als Sieger ihres Vorlaufes für das Finale am gestrigen Sonntag qualifizierte. Im Finallauf konnte sich das deutsche Quartett dann nochmals steigern und wurde in 3:35,38 Minuten U20-Europameister. Auch wenn Lysann ein weiterer Einsatz im Finale verwehrt blieb, darf sie sich als Teilnehmerin des Vorlaufes ebenso über die Goldmedaille freuen wie ihre Staffelkolleginnen. Bei leichtathletik.de ist ein umfangreicherer Artikel über die Staffel-Wettbewerbe bei der U20-EM zu lesen.

Mit einer Weite von 60,67 Metern qualifizierte sich Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) ebenfalls am Samstagvormittag als insgesamt viertbester Werfer souverän für das Finale der besten zwölf Athleten. Mit seiner Ende Mai in Neubrandenburg erzielten Bestleistung von 65,81 Metern lag eine Podestplatzierung für ihn auf jeden Fall in Reichweite. Leider kam Mika jedoch das Wetter in die Quere, da es kurz vor Wettkampfbeginn in Tallinn heftig regnete, sodass der Wurfring sehr nass war. Unter diesen Bedingungen landete Mikas bester Versuch bei 57,87 Metern, womit er trotz eigener Unzufriedenheit einen beachtlichen fünften Platz belegte. Auch leichtathletik.de berichtete am Wochenende über den Diskuswurfwettbewerb der U20-EM.

In einem weiteren Finale am Sonntag war 1.500m-Läuferin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) am Start. Während Lisa sich am Samstag weitestgehend an der Spitze des Teilnehmerinnenfeldes laufend für das Finale qualifizierte, stellte sich der Finallauf als deutlich taktischer geprägtes Rennen heraus. Nach einem gemächlichen Anfangstempo war es dann Lisa, die nach 600 Metern das Tempo verschärfte und die Führung übernahm. Erst 150 Meter vor dem Ziel konnte Lisa die Angriffe der Konkurrentinnen dann nicht mehr abwehren und lief letztlich in 4:22,44 Minuten auf Rang sechs, zeigte sich damit jedoch zufrieden und blieb auch nur gut zwei Sekunden über ihrer Bestleistung. leichtathletik.de schildert den Verlauf des Rennens in seinem Bericht ebenfalls als sehr taktisch.

Eine Übersicht aller Ergebnisse der U20-Europameisterschaften in Estland gibt es hier oder nach Disziplinen aufgeteilt bei leichtathletik.de.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Lysann, Mika und Lisa herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Update zur U20-EM: Lisa Hausdorf läuft als Vorlauf-Fünfte ins Finale!

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Bei den U20-Europameisterschaften im estnischen Tallinn ist Mittelstrecklerin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) über 1.500 Meter souverän ins Finale eingezogen. Vom Start weg setzte Lisa sich an die Spitze des Teilnehmerfeldes und kontrollierte das letztlich durchaus zügige Rennen. Trotz einer enormen Tempoverschärfung in der Schlussrunde gelang es ihr, den Anschluss an die führenden Athletinnen zu halten und als Fünfte ihres Vorlaufes und mit einer Zeit von 4:21,98 Minuten auch insgesamt fünftschnellste Läuferin das Finale zu erreichen. Der Finallauf im Kadriorg Stadion startet dann am Sonntag um 16:05 Uhr (17:05 Uhr Ortszeit).

Bereits am Sonnabend steigt Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) ins Wettkampfgeschehen ein. Um 9:50 Uhr (10:50 Uhr Ortszeit) in Startgruppe B geht es für ihn in der Diskusqualifikation darum, die für das Finale (Sonntag um 13:40 Uhr (14:40 Uhr Ortszeit)) geforderte Qualifikationsweite von 61,00 Metern zu übertreffen oder sich unter den besten zwölf Athleten zu platzieren. Ebenfalls am Sonnabend geht Lysann Helms (Hamburger SV) als Startläuferin der deutschen 4x400m-Staffel an den Start, um in den Vorläufen (ab 10:30 Uhr (11:30 Uhr Ortszeit) eines der begehrten Tickets für das Finale zu ergattern. Das Finale bildet traditionell den Abschluss dieser EM am Sonntagabend um 18:00 Uhr (19:00 Uhr Ortszeit).

Alle Wettkämpfe sind hier über den Livestream von European Athletics live zu verfolgen. Live-Ergebnisse aus Estland gibt es hier.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Lisa zum Einzug ins Finale und wünscht allen Athletinnen und Athleten weiterhin viel Erfolg!

Ein Traum wird wahr! Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah fahren nach Tokio

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Der Traum von einer Teilnahme an den Olympischen Spielen in Tokio war in den letzten Wochen mit Sicherheit oft in den Köpfen der beiden jungen Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV). Dieser Traum wird nun in wenigen Tagen Realität, da beide Athleten vor knapp zwei Wochen als Teil der deutschen 4x100m-Staffel durch den DOSB für die Wettkämpfe in Japan nominiert wurden.

Dass beide Athleten nach ihrem Titelgewinn mit der deutschen 4x200m-Staffel bei den World Relays im polnischen Chorzów Anfang Mai, dem starken Abschneiden mit der 4x100m-Staffel bei der Team-EM am selben Ort Ende Mai, der Steigerung ihrer Bestleistungen und der Verbesserung der Hamburger Landesrekorde über 100 und 200 Meter und nicht zuletzt den herausragenden Ergebnissen bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig mit Blick auf die Staffelplätze aussichtsreich positioniert waren, konnte bereits vermutet werden, die finale Nominierung ist nun jedoch der verdiente Lohn für viel harte Arbeit in unzähligen Trainingseinheiten in den letzten Wochen und Monaten.

Auf dem Weg nach Tokio werden Lucas und Owen gemeinsam mit einem Großteil des DLV-Teams noch einen Zwischenstopp im japanischen Miyasaki machen, wo zur finalen Vorbereitung auf die Wettkämpfe in Tokio, aber auch um die notwenidge Ruhe zu finden, noch ein letztes Trainingslager ansteht. Während die ersten Wettkämpfe der Olympischen Spiele bereits am 21.07. beginnen und die Eröffnungsfeier am 23.07. stattfindet, starten die leichtathletischen Wettkämpfe erst am 30. Juli. Lucas und Owen müssen sich sogar noch etwas länger gedulden, denn die Vorläufe über 4×100 Meter stehen erst am 5. August um 4:30 Uhr deutscher Zeit auf dem Programm.

Bis dahin freut sich der Hamburger Leichtathletik-Verband mit Lucas und Owen auf die anstehenden Wettkämpfe, gratuliert herzlich zur Nominierung und wünscht beiden viel Erfolg!

Kinderleichtathletik-Wochenende – Innovativ. Praxisnah. Inklusiv.

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Endlich wieder Sport! Damit bieten sich wieder vielfältige Bewegungsmöglichkeiten für unseren Leichtathletik-Nachwuchs.

Diese vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten greift der Deutsche Leichtathletik-Verband in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Leichtathletik-Verband in einer Fortbildung auf, die genau auf die Bedürfnisse der Kinderleichtathletik ausgerichtet ist. Das Kinderleichtathletik-Wochenende findet vom 17. bis 19. September 2021 in Hannover statt.

Innovativ. Praxisnah. Inklusiv.

In den Disziplinblöcken Sprint, Sprung und Wurf sowie im allgemein-athletischen Training werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch qualifizierte Referentinnen und Referenten Trainingsinhalte für das Training ihrer Trainingsgruppe oder Schulklasse, unter anderem in Bezug zu den Disziplinen der WKB Kinderleichtathletik, an die Hand gegeben.

Dabei wird besonders auf die langfristige Herausarbeitung einzelner Trainings- und Technikinhalte in der jeweiligen Altersklasse (U8, U10, U12 zur U14) Wert gelegt. Die heterogene Zusammensetzung von Trainingsgruppen, zum Beispiel durch Inklusion und Früh- oder Spätentwickler findet dabei eine besondere Beachtung.

Jetzt anmelden und begrenzte Plätze sichern

Auf Grund der Hygieneregeln bieten wir nur begrenzte Teilnehmerplätze an, daher jetzt schnell anmelden. Weitere Informationen befinden sich hinter folgendem Link:  Kinderleichtathletik-Wochenende

(Quelle: DLV)

Drei Hamburger Athletinnen und Athleten ab heute bei U20-EM am Start

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Heute beginnen im estnischen Tallinn im Kadriorg-Stadion die diesjährigen U20-Europameisterschaften. Unter den deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden sich erfreulicherweise auch drei Athletinnen und Athleten aus Hamburg wieder, die sich durch ihre herausragenden Leistungen in der bisherigen Saison und zuletzt durch ihre Resultate bei der Junioren-Gala in Mannheim für diesen internationalen Einsatz empfohlen haben. Während Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) und Mika Sosna (TSG Bergedorf) in Einzeldisziplinen für die Meisterschaften im Baltikum nominiert wurden, wird Lysann Helms (Hamburger SV) Teil der deutschen 4x400m-Staffel sein. Insgesamt hat der DLV 90 Athletinnen und Athleten nominiert.

Für Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf ist dies bereits der zweite Start bei einer U20-EM, nachdem sie bereits vor zwei Jahren über ihre Paradestrecke 1.500 Meter im schwedischen Borås an den Start ging. Mit dieser Erfahrung und den guten Leistungen aus den Vorwochen im Rücken wird Lisa am Freitag um 10:30 Uhr deutscher Zeit (11:30 Uhr Ortszeit) als erste Hamburger Teilnehmerin im 1.500m-Vorlauf in diese U20-EM einsteigen. Wenn alles nach Plan läuft, steht am Sonntag um 16:05 Uhr (17:05 Uhr Ortszeit) der Finallauf an. Am Sonnabend wird ihr bereits Diskuswerfer Mika Sosna folgen, der um 9:50 Uhr (10:50 Uhr Ortszeit) in Startgruppe B die Diskusqualifikation bestreiten wird, in der es darum geht, sich für das Finale am Sonntag um 13:40 Uhr (14:40 Uhr Ortszeit) zu qualifizieren. Ebenfalls am Sonnabend geht es für die deutsche 4x400m-Staffel um Lysann Helms in den Vorläufen um den Finaleinzug. Ab 10:30 Uhr (11:30 Uhr Ortszeit) starten die Staffelvorläufe, das Finale folgt zum Abschluss dieser EM am Sonntagabend um 18:00 Uhr (19:00 Uhr Ortszeit).

Wer die Hamburger Athletinnen und Athleten live verfolgen möchte, findet hier den Livestream der EAA. Live-Ergebnisse aus Estland gibt es hier.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband wünscht allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg!

Personalveränderung im Präsidium des HLV

By Allgemein, Ankündigungen, Service

Im Hamburger Leichtathletik-Verband hat es in den letzten Wochen eine entscheidende Personalentscheidung gegeben. Hans-Ulrich Klüver ist aus persönlichen Gründen kurzfristig von seinem Amt als Vizepräsident Finanzen zurückgetreten. Das HLV-Präsidium bedauert den Rücktritt von Hans-Ulrich Klüver sehr, hat aber vollstes Verständnis für seine Beweggründe und dankt ihm für sein außerordentliches Engagement und die geleistete Arbeit. Für ihn konnte jedoch jüngst ein Nachfolger gefunden werden. Mit Boris Gonser  wurde ein kompetenter und erfahrener Mitarbeiter durch das Präsidium berufen und durch den Verbandsrat bestätigt. Bis zum Wahl-Verbandstag im Laufe des Jahres übt er das Amt als Vizepräsident Finanzen kommissarisch aus.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband heißt Boris Gonser herzlich willkommen!

ANTI-DOPING-NEWSLETTER Juli 2021

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Im aktuellen  finden Sie im Anti-Doping-Newsletter Juli 2021 folgende Themen:

    • DLV-Doping-Prävention – 4. Digitaler Themenabend „Medizinisches (TUE)“ und „Gemeinsam aktiv für sauberen Sport“
    • NADA-Pressekonferenz 2021 – NADA-Jahresbericht 2020
    • Aus der WADA – Olympische Spiele 2021 Tokio – Zum Dopingkontrollsystem während Corona sowie zur Dried Blood Spot-Analyse
    • Anti-Doping-Gesetz – Bundesrat billigt Kronzeugenregelung
    • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Tolle Leistungen bei LM U18 in Flensburg, in Mannheim, Minden und Ettlingen

By Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Einen der Höhepunkte des vergangenen Wochenendes stellten die Landesmeisterschaften Hamburgs und Schleswig-Holsteins der Jugend U18 in Flensburg dar. Bei sommerlichen Bedingungen lief Manuel Elias (AG Hamburg West) über 100 Meter in neuer persönlicher Bestzeit von 11,49 Sekunden auf Rang zwei. Ein direktes Duell mit dem im Vorlauf auf 11,44 Sekunden verbesserten Lukas Wolff (LAV Hamburg-Nord) blieb aufgrund eines Fehlstarts von Lukas im Finale leider aus. Fest in Hamburger Hand bei diesen Landesmeisterschaften waren die Mittelstrecken über 800 Meter und 1.500 Meter der männlichen Jugend. Dabei konnte Glenn Kochmann (TSG Bergedorf) mit Zeiten von 2:02,53 Minuten und 4:13,52 Minuten sogar einen Doppelsieg feiern. Silber über 800 Meter ging mit 2:03,86 Minuten an Tom Kühnel, Bronze mit 2:04,24 Minuten an Christian Amanuel-Tekeste (beide Hamburger SV). Tom Kühnel lief zudem über 1.500 Meter in 4:22,70 Minuten auf den Bronzerang. Weitere Siege verbuchte Mehrkämpfer Frederik Denis (Hamburger SV) über 110 Meter Hürden und im Stabhochsprung. Während Frederik über die Hürden mit 15,58 Sekunden eine Bestzeit verpasste, steigerte er seinen persönlichen Rekord im Stabhochsprung um sage und schreibe 60 Zentimeter auf 3,90 Meter.

In der weiblichen Jugend U18 lief Richlove Donkor (AT Hamburg) die 100 Meter in exakt 13,00 Sekunden so schnell wie nie zuvor und gewann Silber. Über die komplette Stadionrunde von 400 Metern erreichte Michelle Lindemann (LG Wedel-Pinneberg) in 65,20 Sekunden auf dem Bronzerang das Ziel. Die Hamburger Dominanz über die Mittelstrecken setzte sich mit einer kleinen Ausnahme auch in der weiblichen Jugend fort, denn der Sieg ging über beide Distanzen nach Schleswig-Holstein. Silber und Bronze über 800 Meter gingen jedoch mit 2:19,33 bzw. 2:19,54 Minuten nach Hamburg an Inga Schulz (TSG Bergedorf) und Finja Lammeyer (Hamburger SV). Mit einem weiteren zweiten Platz über 1.500 Meter in 4:46,81 Minuten durfte sich Inga sogar über Doppelsilber freuen. Bronze ging über diese Distanz mit 4:48,55 Minuten an Sonja Lindemann (LG Wedel-Pinneberg). Zu einer neuen Bestzeit lief Line Schröder (Hamburger SV) als Siegerin über 100 Meter Hürden. Sowohl im Vorlauf (14,23 sec) als auch im Finale (14,25 sec) war sie die Schnellste. Zu einem weiteren Sieg sprang Line mit einer Weite von 5,71 Metern im Weitsprung. Nun fehlen ihr lediglich noch vier Zentimeter zur Jugend-DM-Norm. Auf Rang drei landete Josie Krone (Hamburger SV) mit ihrer Weite von 5,39 Metern. Ebenfalls Bronze gewann Julia Mauss (LG Alsternord) mit übersprungenen 2,40 Metern im Stabhochsprung. Dass auch die Wurfdisziplinen den Hamburger Athletinnen liegen, bewiesen Benedicta Kotoka (Hamburger SV), Jenna Petersen (LG Alsternord) und Jolea Langhoff (Buxtehuder SV). Mit einer deutlichen Steigerung ihrer Bestleistung auf 36,68 Meter gewann Jolea Bronze im Speerwurf. Im Diskuswurf erzielte Benedicta 25,45 Meter und sicherte sich die Silbermedaille vor Jenna, die mit 24,38 Metern Bronze gewann.

Bereits am Freitagabend ging Michel Meißner (Hamburger SV) bei der zweiten Auflage des “Road to Tokyo”-Meetings in Mannheim in den Startblock. Mit 10,58 Sekunden erzielte er dabei eine neue Saisonbestleistung und auch seine absolute Bestleistung von 10,53 Sekunden liegt nicht mehr in allzu weiter Ferne. Ebenfalls auf Reisen war das Mehrkampfteam des AMTV Hamburg, die zum 1. Nationalen Leichtathletik-Meeting nach Minden reisten. Der Ausflug nach Westfalen verlief für die beiden Trainingskollegen Christian Steffens und Merlin Kühn sehr erfolgreich. Während Christian sich über eine Steigerung seiner Anfang des Monats aufgestellten Bestleistung über die 110 Meter Hürden auf 15,77 Sekunden freuen durfte, verbesserte Merlin sich auf 4,20 Meter im Stabhochsprung. Einen noch weiteren Weg nahm die Mehrkämpferin Charlotte Naumann (SC Poppenbüttel) auf sich, die zu einem Mehrkampf-Sportfest bis nach Ettlingen nahe Karlsruhe reiste. Nachdem die junge Athletin bereits im vergangenen Jahr den Landesrekord im Blockwettkampf Wurf der W12 verbesserte, gelang ihr dies nun auch in der Altersklasse W13. Den alten Hamburger Rekord von Katrin Schuster (TH Eilbeck) aus dem Jahr 2009 steigerte sie um 69 Punkte auf nun 2.480 Punkte.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.