Am letzten Tag der Meldefrist nutzten mehrere Hamburger Langstaffeln die entsprechenden Landesmeisterschaften in Lübeck, um sich für die Deutschen Langstaffel-Mmeisterschaften in knapp zwei Wochen in Mainz zu qualifizieren.
Die Männerstaffel über 3×1.000 Meter von Hamburg Running blieb als Landesmeister in der Besetzung Gerrit Kröger, Eric Berger und Tobias Middendorf in 7:43,71 Minuten deutlich unter der erforderlichen Zeit von 7:50,00 Minuten. In der männlichen Jugend U20 waren 8:22,00 Minuten gefordert, die direkt zwei Staffeln aus dem Verbandsgebiet unterbieten konnten. Der Hamburger SV kam mit Christian Amanuel-Tekeste, Henri Müller und Tom Kühnel als neuer Landesmeister in 8:06,39 Minuten ins Ziel, dicht gefolgt von der LG Wedel-Pinneberg mit Philip Jensen e Castro, Hatim Pietsch und Philipp David in 8:07,81 Minuten.
Bei den Frauen konnten ebenfalls zwei Jugendstaffeln die erforderliche Qualifikationszeit, hier für die 3×800 Meter, unterbieten. Die TSG Bergedorf mit Isabeau Mantey, Anna Schweitzer und Inga Schulz benötigte 7:24,91 Minuten, der Hamburger SV mit Charlien Dädler, Isabella König und Finja Lammeyer 7:27,39 Minuten. Für die Deutschen Meisterschaften gefordert waren 7:30,00 Minuten. Beide Teams sind zudem neue Landesmeister, da das Trio des Hamburger SV noch komplett der U18 angehört.
Tags zuvor gelang dem Hamburger SV in Hannover zudem noch die Qualifikation in der 4×400-Meter-Mixed-Staffel der Männer und Frauen. In 3:39,55 Minuten blieben Markus Wagner, Charlott Jacobs, Anisha Steinbach und Ardit Vidishiqi deutlich unter der geforderten Norm von 3:45,00 Minuten.
Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!
Die Ergebnisse der Veranstaltungen sind in der Ergebnis-Rubrik einzusehen.
(Andreas Grieß)
Zum Jour fixe im Foyer des Hamburger Rathauses fanden sich am vergangenen Sonnabend einige „altgediente“ Athletinnen und Athleten ein, um im Rahmen der Ausstellung 111 Jahre Hamburger Leichtathletik-Verband an frühere Erfolge zu erinnern. Teilnehmer:innen waren: Inge Bödding, Bronzemedaillen Gewinnerin bei den Olympischen Spielen 1972, Ingo Schultz, 400m-Europameister 2002, Olympiateilnehmer 2004 und Vize-Präsident Leistungssport des Hamburger Leichtathletik-Verbandes, Jana Sussmann, EM-Teilnehmerin 2016, u.a. Hamburger Rekordhalterin im Hindernislauf, Markus Tischler, WM-Teilnehmer im Crosslauf 1987 und Marlis Schröder, mehrfache Hamburger Seniorenmeisterin im Marathonlauf sowie Klaus Gonser, Mitglied im Verbandsrat des HLV und Boris Bansemer, Gründer der Elbstaffel, Christian Strauß, ehemaliges Aufsichtsratmitglied des HSV und Sami Musa (FDP), Mitglied der Hamburger Bürgerschaft/Sportausschuss, sowie Kurator der Ausstellung Wolfgang Timm, Vorsitzender des HLV-Breitensportausschusses. Jobst Hirscht war als Gast ebenfalls vorgesehen, war aber kurz vorher in den Urlaub entflogen. Diverse Absagen wegen privater Termine und Corona-Infektionen hielten den Kreis der Teilnehmer:innen überschaubar. Aber alle waren begeistert von der Ausstellung, ebenso wie die zahlreichen Besucher des Rathauses, die sich sehr interessiert an der Historie des HLV gezeigt haben. Leider musste die Ausstellung heute nach 10 Tagen schon wieder abgebaut werden.
Das für die Baumkontrolle zuständige Fachamt für Bezirklichen Sportstättenbau teilt mit, dass ein Baumkontrolleur an der großen Eiche im Eingangsbereich zur Jahnkampfbahn ein Nest des Eichenprozessionsspinners entdeckt hat. Eine Firma ist bereits mit dem Absaugen beauftragt. Bis Ende der Woche soll die Ausführung stattfinden.
Das Laufen zelebrieren, gemeinsam mehr bewegen – und dabei mit der Power der großen Lauf-Community Gutes tun: Mit diesen Zielen wollen der DLV und die GRR am 1. Juni am „Tag des Laufens“ erstmals ganz Deutschland in Bewegung bringen. Auch der HLV ruft Läufer*innen aus ganz Hamburg und Umgebung auf, am 01. Juni die Laufschuhe für einen guten Zweck zu schnüren.
Der Hamburger Leichtathletik-Verband begeht in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum. Vor 111 Jahren versammelte man sich, um die Leichtatletik treibenden Vereine aus Hamburg zu einem selbsständigen Verband zusammen zu führen. Unter dem Namen: Hamburger Verband für Leichtathletik (HVfL), begann eine Geschichte, aus der große Sportler hervorgingen. Bereits 1898 wurden erste Meistertitel über 100 Meter vergeben. Paul Fischer siegte mit 12,2 Sekunden. 1903 gewann der FC Altona 93 durch Miklos Bradanovich die 1.500m-Meisterschaft in 4:24,6 Min.





Laufen ist gesund. Laufen macht glücklich. Und Laufen kann die Welt ein bisschen besser machen. Das zeigt ganz Laufdeutschland am Tag des Laufens. Am 1. Juni 2022 feiern wir gemeinsam den Sport, der so viele Menschen verbindet wie kein anderer. Zusammen laufen und walken wir so viele Kilometer wie möglich und widmen jeden einzelnen davon den notleidenden Menschen in der Ukraine. Dabei sein kostet nichts. Aber alle Teilnehmenden haben die Möglichkeit zu einer freiwilligen Spende.
Der Hamburger Leichtathletik-Verband trauert um seinen Ehrenringträger Willi Steineckert, der in der letzten Woche im Alter von 85 Jahren nach kurzer Krankheit friedlich eingeschlafen ist. Erst auf dem Verbandstag im Oktober letzten Jahres erhielt er aus der Hand des Präsidenten Wolfgang Müller-Kallweit die höchste Ehrung des Verbandes – den HLV-Ehrenring. In der Laudatio würdigte der Vorsitzende des Breitensportausschusses Wolfgang Timm noch einmal die Lebensleistung des „Urgesteins“ der Hamburger Leichtathletik. Der SV Lurup Hamburg war sein Verein. Hier hat er Generationen von Athlet*innen trainiert und zu sportlichen Erfolgen gebracht. Sein Augenmerk lag dabei neben den Schülersportfesten vor allem auf den Qualifikationswettkämpfen der Senior*innen für den DAMM-Endkampf, der heute unter dem Titel Team-DM Senior*innen durchgeführt wird. Zahlreiche Mannschaften aus Hamburg und auch Schleswig-Holstein und Niedersachsen konnten sich bei seinen Wettkämpfen für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren, um dann im Finale sogar zu Meisterehren zu gelangen.