
Die durch die Coronakrise in Hamburg eingeführten Einschränkungen für den Sportbetrieb gelten nun schon seit vielen Wochen. Um finanzielle Schäden zu minimieren, wurde u.a. der Corona-Nothilfefonds durch den Hamburger Senat geschaffen, welcher langsam anläuft und für den bereits erste Zuschüsse bewilligt wurden. In den Medien waren zuletzt auch immer wieder Beiträge zu möglichen Lockerungen im Sportbetrieb zu finden, welche womöglich schon ab Anfang Mai mit Beginn kommender Woche in die Realität umgesetzt werden könnten. Auch der Hamburger Sportbund diskutiert die Hoffnung auf die Rückkehr zum Sport auf seiner Homepage. Ebenso berichtet der DLV vom Schulterschluss des DOSB und der Landessportbünde. Diese Aussichten schaffen große Hoffnungen, ob diese erfüllt werden können, werden vielleicht die Konferenz der Sportminister am heutigen Montag oder die Konferenz der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel am Donnerstag zeigen. Um auf mögliche Lockerungen kurzfristig reagieren zu können, haben sich die Vereine und Verbände verschiedenster (Individual-)Sportarten bereits viele Gedanken gemacht und Pläne zur Umsetzung eines Trainingsbetriebes unter Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln entwickelt.
Im Rahmen der Sendung „Sportplatz Hamburg“ hat sich auch NDR 90,3 am gestrigen Sonntag mit der möglichen Lockerung im Sport beschäftigt und sich bei Vereinen und Verbänden nach deren Plänen erkundigt. Auch die Leichtathletik als olympische Kernsportart hat in dem Beitrag Berücksichtigung gefunden. Der Beitrag zur Leichtathletik ist in dem Podcast „Sportplatz Hamburg – die Sportwoche zum Nachhören“ von NDR 90,3 abrufbar und läuft ab Minute 10:58.
Die Wettkampfwarte der Norddeutschen Leichtathletik-Verbände haben sich darauf verständigt, in diesem Jahr keine weiteren Norddeutschen Meisterschaften durchzuführen. Dies betrifft nicht den U16-Vergleichswettkampf; eine Entscheidung darüber steht noch aus.
Das Herbstfinale des Schulsportwettbewerbs Jugend trainiert für Olympia und Paralympics wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Erst gab es noch die Hoffnung, dass die Frühjahrssportarten ihre Entscheide ins Herbstfinale verlegen können, aber auch dies ist nach der aktuellen Lage nicht mehr möglich.
Die Entwicklungen der letzten Wochen in Bezug auf die Ausbreitung und Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben dazu geführt, dass der HLV in Abstimmung mit dem SHLV sämtliche 
Sport zu treiben und aktiv zu bleiben ist durch die aktuelle Situation und die notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus gar nicht so einfach. Die Nutzung sämtlicher Sportanlagen wie auch Fitnessstudios ist seit mittlerweile fünf Wochen untersagt und es bleiben den Sportlerinnen und Sportlern, unabhängig ob Leistungssportler, Breitensportler, Erwachsener, Kind oder Kaderathlet nur die eigenen vier Wände und die Parks und Wälder der Stadt, um ihrem Training nachzugehen und sich fit zu halten. Dabei liegt das einfache Laufen und Joggen auf öffentlichen Wegen am nächsten und entwickelt sich aktuell mehr denn je zur Volkssportart Nummer eins. Diesem Thema hat sich am gestrigen Sonntag auch die Sendung DAS! des Norddeutschen Rundfunks angenommen und einen Beitrag dazu in die Sendung integriert. Dabei hat sich auch der Vorsitzende des HLV-Breitensportausschusses Wolfgang Timm sich im Rahmen dieses Beitrages zu diesem Thema geäußert und gibt aufschlussreiche Tipps für Laufanfänger, die das Laufen gerade neu für sich entdecken.