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Kinderleichtathletik-Wochenende – Innovativ. Praxisnah. Inklusiv.

By Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Inklusion, Jugend, Veranstaltungen

Endlich wieder Sport! Damit bieten sich wieder vielfältige Bewegungsmöglichkeiten für unseren Leichtathletik-Nachwuchs.

Diese vielfältigen Bewegungsmöglichkeiten greift der Deutsche Leichtathletik-Verband in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Leichtathletik-Verband in einer Fortbildung auf, die genau auf die Bedürfnisse der Kinderleichtathletik ausgerichtet ist. Das Kinderleichtathletik-Wochenende findet vom 17. bis 19. September 2021 in Hannover statt.

Innovativ. Praxisnah. Inklusiv.

In den Disziplinblöcken Sprint, Sprung und Wurf sowie im allgemein-athletischen Training werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern durch qualifizierte Referentinnen und Referenten Trainingsinhalte für das Training ihrer Trainingsgruppe oder Schulklasse, unter anderem in Bezug zu den Disziplinen der WKB Kinderleichtathletik, an die Hand gegeben.

Dabei wird besonders auf die langfristige Herausarbeitung einzelner Trainings- und Technikinhalte in der jeweiligen Altersklasse (U8, U10, U12 zur U14) Wert gelegt. Die heterogene Zusammensetzung von Trainingsgruppen, zum Beispiel durch Inklusion und Früh- oder Spätentwickler findet dabei eine besondere Beachtung.

Jetzt anmelden und begrenzte Plätze sichern

Auf Grund der Hygieneregeln bieten wir nur begrenzte Teilnehmerplätze an, daher jetzt schnell anmelden. Weitere Informationen befinden sich hinter folgendem Link:  Kinderleichtathletik-Wochenende

(Quelle: DLV)

Drei Hamburger Athletinnen und Athleten ab heute bei U20-EM am Start

By Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Leistungssport, Veranstaltungen, Wettkämpfe

Heute beginnen im estnischen Tallinn im Kadriorg-Stadion die diesjährigen U20-Europameisterschaften. Unter den deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern finden sich erfreulicherweise auch drei Athletinnen und Athleten aus Hamburg wieder, die sich durch ihre herausragenden Leistungen in der bisherigen Saison und zuletzt durch ihre Resultate bei der Junioren-Gala in Mannheim für diesen internationalen Einsatz empfohlen haben. Während Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) und Mika Sosna (TSG Bergedorf) in Einzeldisziplinen für die Meisterschaften im Baltikum nominiert wurden, wird Lysann Helms (Hamburger SV) Teil der deutschen 4x400m-Staffel sein. Insgesamt hat der DLV 90 Athletinnen und Athleten nominiert.

Für Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf ist dies bereits der zweite Start bei einer U20-EM, nachdem sie bereits vor zwei Jahren über ihre Paradestrecke 1.500 Meter im schwedischen Borås an den Start ging. Mit dieser Erfahrung und den guten Leistungen aus den Vorwochen im Rücken wird Lisa am Freitag um 10:30 Uhr deutscher Zeit (11:30 Uhr Ortszeit) als erste Hamburger Teilnehmerin im 1.500m-Vorlauf in diese U20-EM einsteigen. Wenn alles nach Plan läuft, steht am Sonntag um 16:05 Uhr (17:05 Uhr Ortszeit) der Finallauf an. Am Sonnabend wird ihr bereits Diskuswerfer Mika Sosna folgen, der um 9:50 Uhr (10:50 Uhr Ortszeit) in Startgruppe B die Diskusqualifikation bestreiten wird, in der es darum geht, sich für das Finale am Sonntag um 13:40 Uhr (14:40 Uhr Ortszeit) zu qualifizieren. Ebenfalls am Sonnabend geht es für die deutsche 4x400m-Staffel um Lysann Helms in den Vorläufen um den Finaleinzug. Ab 10:30 Uhr (11:30 Uhr Ortszeit) starten die Staffelvorläufe, das Finale folgt zum Abschluss dieser EM am Sonntagabend um 18:00 Uhr (19:00 Uhr Ortszeit).

Wer die Hamburger Athletinnen und Athleten live verfolgen möchte, findet hier den Livestream der EAA. Live-Ergebnisse aus Estland gibt es hier.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband wünscht allen Athletinnen und Athleten viel Erfolg!

Personalveränderung im Präsidium des HLV

By Allgemein, Ankündigungen, Service

Im Hamburger Leichtathletik-Verband hat es in den letzten Wochen eine entscheidende Personalentscheidung gegeben. Hans-Ulrich Klüver ist aus persönlichen Gründen kurzfristig von seinem Amt als Vizepräsident Finanzen zurückgetreten. Das HLV-Präsidium bedauert den Rücktritt von Hans-Ulrich Klüver sehr, hat aber vollstes Verständnis für seine Beweggründe und dankt ihm für sein außerordentliches Engagement und die geleistete Arbeit. Für ihn konnte jedoch jüngst ein Nachfolger gefunden werden. Mit Boris Gonser  wurde ein kompetenter und erfahrener Mitarbeiter durch das Präsidium berufen und durch den Verbandsrat bestätigt. Bis zum Wahl-Verbandstag im Laufe des Jahres übt er das Amt als Vizepräsident Finanzen kommissarisch aus.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband heißt Boris Gonser herzlich willkommen!

ANTI-DOPING-NEWSLETTER Juli 2021

By Allgemein, Anti-Doping, Breitensport, Jugend, Lehre, Leistungssport, Senioren

Im aktuellen  finden Sie im Anti-Doping-Newsletter Juli 2021 folgende Themen:

    • DLV-Doping-Prävention – 4. Digitaler Themenabend „Medizinisches (TUE)“ und „Gemeinsam aktiv für sauberen Sport“
    • NADA-Pressekonferenz 2021 – NADA-Jahresbericht 2020
    • Aus der WADA – Olympische Spiele 2021 Tokio – Zum Dopingkontrollsystem während Corona sowie zur Dried Blood Spot-Analyse
    • Anti-Doping-Gesetz – Bundesrat billigt Kronzeugenregelung
    • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Tolle Leistungen bei LM U18 in Flensburg, in Mannheim, Minden und Ettlingen

By Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Einen der Höhepunkte des vergangenen Wochenendes stellten die Landesmeisterschaften Hamburgs und Schleswig-Holsteins der Jugend U18 in Flensburg dar. Bei sommerlichen Bedingungen lief Manuel Elias (AG Hamburg West) über 100 Meter in neuer persönlicher Bestzeit von 11,49 Sekunden auf Rang zwei. Ein direktes Duell mit dem im Vorlauf auf 11,44 Sekunden verbesserten Lukas Wolff (LAV Hamburg-Nord) blieb aufgrund eines Fehlstarts von Lukas im Finale leider aus. Fest in Hamburger Hand bei diesen Landesmeisterschaften waren die Mittelstrecken über 800 Meter und 1.500 Meter der männlichen Jugend. Dabei konnte Glenn Kochmann (TSG Bergedorf) mit Zeiten von 2:02,53 Minuten und 4:13,52 Minuten sogar einen Doppelsieg feiern. Silber über 800 Meter ging mit 2:03,86 Minuten an Tom Kühnel, Bronze mit 2:04,24 Minuten an Christian Amanuel-Tekeste (beide Hamburger SV). Tom Kühnel lief zudem über 1.500 Meter in 4:22,70 Minuten auf den Bronzerang. Weitere Siege verbuchte Mehrkämpfer Frederik Denis (Hamburger SV) über 110 Meter Hürden und im Stabhochsprung. Während Frederik über die Hürden mit 15,58 Sekunden eine Bestzeit verpasste, steigerte er seinen persönlichen Rekord im Stabhochsprung um sage und schreibe 60 Zentimeter auf 3,90 Meter.

In der weiblichen Jugend U18 lief Richlove Donkor (AT Hamburg) die 100 Meter in exakt 13,00 Sekunden so schnell wie nie zuvor und gewann Silber. Über die komplette Stadionrunde von 400 Metern erreichte Michelle Lindemann (LG Wedel-Pinneberg) in 65,20 Sekunden auf dem Bronzerang das Ziel. Die Hamburger Dominanz über die Mittelstrecken setzte sich mit einer kleinen Ausnahme auch in der weiblichen Jugend fort, denn der Sieg ging über beide Distanzen nach Schleswig-Holstein. Silber und Bronze über 800 Meter gingen jedoch mit 2:19,33 bzw. 2:19,54 Minuten nach Hamburg an Inga Schulz (TSG Bergedorf) und Finja Lammeyer (Hamburger SV). Mit einem weiteren zweiten Platz über 1.500 Meter in 4:46,81 Minuten durfte sich Inga sogar über Doppelsilber freuen. Bronze ging über diese Distanz mit 4:48,55 Minuten an Sonja Lindemann (LG Wedel-Pinneberg). Zu einer neuen Bestzeit lief Line Schröder (Hamburger SV) als Siegerin über 100 Meter Hürden. Sowohl im Vorlauf (14,23 sec) als auch im Finale (14,25 sec) war sie die Schnellste. Zu einem weiteren Sieg sprang Line mit einer Weite von 5,71 Metern im Weitsprung. Nun fehlen ihr lediglich noch vier Zentimeter zur Jugend-DM-Norm. Auf Rang drei landete Josie Krone (Hamburger SV) mit ihrer Weite von 5,39 Metern. Ebenfalls Bronze gewann Julia Mauss (LG Alsternord) mit übersprungenen 2,40 Metern im Stabhochsprung. Dass auch die Wurfdisziplinen den Hamburger Athletinnen liegen, bewiesen Benedicta Kotoka (Hamburger SV), Jenna Petersen (LG Alsternord) und Jolea Langhoff (Buxtehuder SV). Mit einer deutlichen Steigerung ihrer Bestleistung auf 36,68 Meter gewann Jolea Bronze im Speerwurf. Im Diskuswurf erzielte Benedicta 25,45 Meter und sicherte sich die Silbermedaille vor Jenna, die mit 24,38 Metern Bronze gewann.

Bereits am Freitagabend ging Michel Meißner (Hamburger SV) bei der zweiten Auflage des “Road to Tokyo”-Meetings in Mannheim in den Startblock. Mit 10,58 Sekunden erzielte er dabei eine neue Saisonbestleistung und auch seine absolute Bestleistung von 10,53 Sekunden liegt nicht mehr in allzu weiter Ferne. Ebenfalls auf Reisen war das Mehrkampfteam des AMTV Hamburg, die zum 1. Nationalen Leichtathletik-Meeting nach Minden reisten. Der Ausflug nach Westfalen verlief für die beiden Trainingskollegen Christian Steffens und Merlin Kühn sehr erfolgreich. Während Christian sich über eine Steigerung seiner Anfang des Monats aufgestellten Bestleistung über die 110 Meter Hürden auf 15,77 Sekunden freuen durfte, verbesserte Merlin sich auf 4,20 Meter im Stabhochsprung. Einen noch weiteren Weg nahm die Mehrkämpferin Charlotte Naumann (SC Poppenbüttel) auf sich, die zu einem Mehrkampf-Sportfest bis nach Ettlingen nahe Karlsruhe reiste. Nachdem die junge Athletin bereits im vergangenen Jahr den Landesrekord im Blockwettkampf Wurf der W12 verbesserte, gelang ihr dies nun auch in der Altersklasse W13. Den alten Hamburger Rekord von Katrin Schuster (TH Eilbeck) aus dem Jahr 2009 steigerte sie um 69 Punkte auf nun 2.480 Punkte.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Silber für Mika Sosna und weitere Top 5-Platzierungen bei U23-DM für HLV-Athleten

By Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Am vergangenen Wochenende wurden im Koblenzer Stadion Oberwerth die diesjährigen Deutschen U23-Meisterschaften ausgetragen. Der erfolgreichste Hamburger Teilnehmer war zugleich einer der Jüngsten. Denn als U20-Athlet wagte Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) den Vergleich mit den größtenteils deutlich älteren Konkurrenten. Dabei musste er von seinem gewohnten 1,75kg-Diskus auf den schwereren 2kg-Diskus umsteigen. Dass auch diese Umstellung jedoch grundsätzlich kein Problem für ihn ist, bewies Mika bereits Mitte Mai in Neubrandenburg, als er die 2kg-Scheibe auf starke 58,67 Meter beförderte. Mit 55,30 Metern ging es am vergangenen Samstag dann nicht ganz so weit hinaus, dennoch gewann Mika mit dieser Weite die Silbermedaille bei diesen Meisterschaften.

Mit einer Saisonbestleistung von 7,43 Metern war Weitspringer Nick Schmahl (Hamburger SV) nach Koblenz angereist. Leider konnte er diese Leistung nicht bestätigen, erreichte mit 7,07 Metern jedoch einen respektablen fünften Platz. Eben diese Platzierung erreichten auch die beiden Sprinterinnen Louise Wieland und Sara Hannemann (beide Hamburger SV). Während Louise über 200 Meter in 24,31 Sekunden bei vergleichsweise kräftigem Gegenwind bis auf wenige Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit heranlief (24,24 sec), gelang es Sara über die 100 Meter Hürden ihre Saisonbestzeit aus Hamburg im Finale auf 13,80 Sekunden zu verbessern. Dabei kam sie auch ihrem persönlichen Hausrekord von 13,71 Sekunden aus dem Jahr 2017 wieder gefährlich nahe. Auf Rang fünf lief auch Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) über 3.000 Meter Hindernis der U23-Juniorinnen. Dabei durfte sich die U20-Athletin mit ihrer Zeit von 10:42,15 Minuten zudem über eine Steigerung ihrer erst vor zwei Wochen in Dortmund gelaufenen Bestleistung freuen.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Deutschen U23-Meisterschaften in Koblenz sind hier zu finden.

Erfolge für HLV-Athletinnen und -Athleten in Hamburg und Regensburg

By Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Das vergangene Wochenende bot mit den Landesmeisterschaften der Jugend U20 in der heimischen Jahnkampfbahn und den Wettkämpfen der Sparkassen-Gala in Regensburg gleich zwei Highlights für die Hamburger Leichtathletik. Während es im Hamburger Stadtpark um Landesmeistertitel ging, liefen die Athletinnen und Athleten in Regensburg um Staffelplätze bei den anstehenden internationalen Höhepunkten.

Am Freitag durften die beiden Top-Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) sich bei der Einkleidungsaktion des DOSB am Olympiastützpunkt in Dulsberg bereits die Trikots des Deutschen Teams für Tokio für einige Fotos für die Presse überstreifen. Nominiert sind beide jedoch noch nicht für die Wettkämpfe in Tokio. Nach ihren zuletzt herausragenden Leistungen in Mannheim und bei den nationalen Titelkämpfen in Braunschweig reisten beide jedoch selbstbewusst nach Regensburg, um ihr Können erneut unter Beweis zu stellen und die Chance auf eine Nominierung zu untermauern. Auch in Regensburg zeigten beide, dass sie sich mittlerweile fest in der nationalen Spitze etabliert haben. Mit 10,25 Sekunden (10,23 sec im Vorlauf) setzte Lucas sich souverän gegen die Konkurrenten über 100 Meter durch. Owen sprintete im Vorlauf zur neuen Bestzeit von 10,32 Sekunden und landete im Finale mit 10,36 Sekunden auf Rang drei. Zum Abschluss des Tages setzten sich beide über 4×100-Meter mit der “DLV 1”-Staffel in 38,32 Sekunden gegen die zweite und dritte Besetzung des DLV durch. Ende Juni erfolgt die finale Nominierung für die Olympischen Spiele in Tokio und die Chancen für Lucas und Owen, sich das Olympia-Trikot erneut überstreifen zu dürfen, stehen nicht schlecht.

Ebenfalls in Regensburg am Start waren die beiden Langsprinter Lysann Helms und Bela Karn (beide Hamburger SV). Für beide ging es darum, sich sowohl im Einzel als auch für die Staffel bei den U20-Europameisterschaften in Tallinn (Estland) und den U20-Weltmeisterschaften in Nairobi (Kenia) zu empfehlen. Nach ihrem Saisoneinstieg am vergangenen Wochenende in Bremen lief Lysann die 400 Meter in Regensburg in starken 54,95 Sekunden und war damit die schnellste U20-Athletin des Tages. Bela sprintete in 48,63 Sekunden auf Rang sechs. Während die “DLV 2”-Staffel von Bela über 4×400-Meter leider disqualifiziert wurde, knackte Lysann mit der “DLV 1”-Staffel in 3:37,45 Minuten deutlich die Qualifikationsnorm für die internationalen Meisterschaften in Tallinn und Nairobi.

Auf den langen Weg nach Regensburg machten sich auch Matteo Ciuchini (TH Eilbeck) und Charlott Jacobs (Hamburger SV). Matteo sprintete nach zuletzt kleinen muskulären Problemen die 100 Meter in 11,15 Sekunden und die 200 Meter in 22,47 Sekunden. Charlott erzielte über 400 Meter in 57,59 Sekunden sogar eine neue persönliche Bestleistung. Auf Reisen waren auch Michel Meißner, Sara Hannemann und Louise Wieland (alle Hamburger SV), die außerhalb der Wertung bei den Landesmeisterschaften Niedersachsens und Bremens in Göttingen starteten. Bei leichtem Gegenwind lief Michel die 100 Meter in 10,72 Sekunden. Im Duell der beiden Trainingskolleginnen setzte sich Louise in 11,94 Sekunden gegen Sara in 11,99 Sekunden durch. Für beide war der Wettkampf ein letzter Formtest vor den Deutschen U23-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Koblenz.

Bei den Landesmeisterschaften der Jugend U20 war Frederik Denis (Hamburger SV) in 11,29 Sekunden schnellster Hamburger des Tages. Zudem unterbot er mit seiner Zeit erstmals die U18-Norm für die Jugend-DM in Rostock. Eine weitere starke Zeit erzielte Markus Wagner (Hamburger SV), der die 400 Meter lange Stadionrunde in 50,79 Sekunden absolvierte. Über die doppelt so lange Distanz von 800 Metern setzte sich Julius Kemper (Hamburger SV) in 1:56,22 Minuten gegen seine Kontrahenten durch. Mit Philip Jensen e Castro und Tom Schröder (beide LG Wedel-Pinneberg) blieben in 1:58,17 Minuten und 1:59,08 Minuten sogar noch zwei weitere Athleten unter zwei Minuten. Die 1.500 Meter gewann Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel) in 4:07,13 Minuten, nachdem er sich Mitte Mai in Karlsruhe bereits auf herausragende 3:55,27 Minuten steigern konnte. Mit 4:08,42 Minuten und 4:09,78 Minuten blieben am Wochenende zudem auch die beiden U18-Athleten Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) und Glenn Kochmann (TSG Bergedorf) und 4:10 Minuten. Eine bemerkenswerte Zeit lief auch das Staffelquartett des Hamburger SV (Markus Wagner, Matti Wellm, Manuel Mordi, Frederik Denis). Sie benötigten für die 4×100 Meter lediglich 42,16 Sekunden und sind damit aktuell schnellste Staffel des Jahres in Deutschland. Ebenfalls beeindruckende Leistungen erzielte Mika Sosna (TSG Bergedorf), der sich mit 16,74 Metern und 57,52 Metern sowohl im Kugelstoßen als auch im Diskuswurf durchsetzte.

Zu einem souveränen Sieg lief auch Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) über 800 Meter, die sie in 2:16,88 Minuten gewann. Während sich Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) über 800 Meter in 2:19,51 Minuten mit Platz zwei begnügen musste, setzte sie sich in 4:39,07 Minuten über 1.500 Meter durch. Einen weiteren Sieg feierte Line Schröder (Hamburger SV) über 100m-Hürden, die sie in 14,44 Sekunden gewann. Auf aktuell Platz zwei in der nationalen Bestenliste lief die 4x100m-Staffel des Hamburger SV in der Besetzung Jana Ernst, Vanessa Baldé, Michelle Klobe und Anisha Steinbach mit einer Zeit von 47,50 Sekunden. Im Stabhochsprung näherte sich Julia Kirschnick (LG Wedel-Pinneberg) mit ihrer Siegeshöhe von 3,40 Metern der Jugend-DM-Norm. Ein hochklassiges Duell boten sich derweil Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) und Anika Nießen (Hamburger SV) im Weitsprung. Letztlich setzte sich Marlene mit 6,01 Metern knapp gegen Anika mit 5,93 Metern durch.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Zahlreiche Jugend-DM-Qualifikationen in Pinneberg

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Am Mittwochabend gelang es gleich einer Reihe Hamburger Athletinnen und Athleten beim Hindernis- und Stabhochsprungwettkampf der LG Wedel-Pinneberg, die vom DLV geforderte Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Juli in Rostock zu knacken. In der männlichen Jugend U18 gelang dies Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) über die 2.000 Meter Hindernis mit einer Siegerzeit von 6:16,13 Minuten. Nach seinem vierten Rang bei den letztjährigen Deutschen Meisterschaften in Heilbronn, hat Philip nun also wieder die Chance, einen Angriff auf’s DM-Podium zu starten.  Im Rennen über 2.000 Meter Hindernis der weiblichen Jugend U18 gelang es sogar gleich drei Athletinnen die Norm zu unterbieten. Schnellste Hamburgerin des Tages war Sonja Lindemann (LG Wedel-Pinneberg) in 7:17,68 Minuten. Ihr folgten Inga Schulz und Elisa Marie Unger (beide TSG Bergedorf) in 7:32,41 Minuten und 7:35,16 Minuten. Noch schneller unterwegs war Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) in der weiblichen Jugend U20. Sie benötigte für die 2.000 Meter lange Distanz inklusive Hindernissen und Wassergraben 6:57,46 Minuten und unterbot damit ebenfalls die Norm für die DM in Rostock. Wenige Sekunden fehlten hingegen Marlene Brand (LG Wedel-Pinneberg) mit einer Zeit von 5:38,30 Minuten über 1.500 Meter Hindernis der weiblichen Jugend U16 zur Norm für die U16-DM (5:35;00 min) Anfang September in Hannover.

Die Gesamtergebnisliste der Veranstaltung ist hier sowie unter Ergebnisse zu finden.

Stürmische Leistungen für HLV-Athletinnen und -Athleten

By Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Während in der Jahnkampfbahn die Hamburger Meisterschaften der Jugend U16 und U14 in den Blockwettkämpfen stattfanden, waren einige ältere Hamburger Athletinnen und Athleten bei auswärtigen Wettkämpfen am Start. Vielerorts boten sich dabei am vergangenen Wochenende windige bis stürmische Bedingungen. Diese fand auch 400m-Spezialistin Lysann Helms (Hamburger SV) beim Quali- und Einladungswettkampf in Bremen vor. Während ihr Ergebnis von 12,28 Sekunden über 100 Meter mit regulärem Wind gemessen wurde, wehte der Wind während ihres 200m-Laufes (24,55 sec) mit +3,2 m/s Rückenwind deutlich zu stark. Diese Erfahrung machten auch Vanessa Baldé und Latifa Beuck (beide Hamburger SV). Vanessa sprintete die 100 Meter im Vorlauf in neuer Bestzeit von 12,20 Sekunden. Wiederum der Wind von +3,9 m/s verhinderte eine weitere Steigerung dieser auf 12,16 Sekunden. Ebenso erging es Latifa, die im Vorlauf 12,11 Sekunden benötigte und im Finale mit +3,9 m/s Rückenwind mit 11,99 Sekunden sogar erstmals unter 12 Sekunden blieb. Komplett reguläre Zeiten erzielte Jana Ernst (Hamburger SV) mit 12,33 Sekunden über 100 Meter und 25,03 Sekunden über 200 Meter. Alle Zeiten bedeuten im Übrigen die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock. Ein kleines Comeback feierte in Bremen derweil die U20-Vizeeuropameisterin von 2017 Vanessa Aniteye (Hamburger SV). Sie lief die 400 Meter in 57,80 Sekunden.

Mit dem Wind ging es auch den männlichen Teilnehmern nicht anders. Frederik Denis (Hamburger SV) lief die 110m-Hürden mit +2,5 m/s Rückenwind in 14,67 Sekunden. Vereinskollege Manuel Mordi (Hamburger SV) trieb der Wind mit +3,0 m/s zu 10,84 Sekunden über 100 Meter. Die Unterstützung von +3,5 m/s Rückenwind nutzte auch Matteo Ciuchini (TH Eilbeck) für eine Top-Zeit von 22,07 Sekunden über 200 Meter. Eine enorme Steigerung erzielte Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord), der die 100 Meter im Finale mit regulärem Wind in 10,74 Sekunden sprintete. Im Vorlauf stoppte die Uhr sogar bei 10,69 Sekunden, allerdings standen auch +3,9 m/s Rückenwind auf der Anzeigetafel. Wiederum regulär lief Paul die 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 21,83 Sekunden. Auch Vereinskollege Dominik Wilms (LAV Hamburg-Nord) steigerte sich im Finale regulär auf 11,14 Sekunden, während ihn der Wind mit +3,6 m/s im Vorlauf auf 11,07 Sekunden drückte.

Windig war es auch beim Sprint-, Lauf- und Wurftag in Eutin. Moritz von der Geest (TSG Bergedorf) lief die 100 Meter mit +2,7 m/s in 11,34 Sekunden und die 200 Meter mit +2,9 m/s in 22,48 Sekunden. Ebenfalls in Eutin am Start war Diskuswerferin Renée Nitsch (HNT Hamburg), die ihr Wurfgerät diesmal auf 39,35 Meter schleuderte. Ein Qualifikationssportfest in Rostock nutzte Hochspringer Felix Fengler (SV Grün-Weiss Harburg) und stieg mit übersprungenen 1,92 Meter vielversprechend in die Saison ein. Das Internationale Sparkassenmeeting in Osterode verlief hingegen für einige Hamburger Teilnehmer nicht so erfolgreich wie erhofft. Nick Schmahl und Anika Nießen (beide Hamburger SV) konnten mit 7,05 Metern und 5,75 Metern nicht an ihre guten Vorleistungen der Vorwochen anschließen. U18-Weitspringerin Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) präsentierte sich mit 5,86 Metern hingegen auf einem guten Weg nach einer Verletzungspause. Ebenfalls in Osterode am Start war Mittelstreckler Julius Kemper (Hamburger SV), der über 1.500 Meter mit 4:01,79 Minuten knapp seine Bestzeit verfehlte.

Ein Großteil der Hamburger Mittelstreckenelite machte sich am Wochenende auf nach Dortmund zum dortigen Sparkassen-Jump’n’Run-Meeting. Über 1.500m war Miguel Daberkow (TSG Bergedorf) mit 4:00,77 Minuten schnellster Hamburger des Tages. Nur wenig langsamer war U18-Athlet Glenn Kochmann (TSG Bergedorf), der dieselbe Distanz in 4:07,56 Minuten absolvierte und die Jugend-DM-Norm deutlich unterbot. In der weiblichen Jugend U20 konnte sich Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) in 4:28,17 Minuten sogar gegen die gesamte angereiste nationale Konkurrenz durchsetzen. Erfreulich ist auch, dass U18-Athletin Inga Schulz (TSG Bergedorf) mit 4:53,79 Minuten die Jugend-DM-Norm knacken konnte. Ihre Vereinskollegin Elisa Unger (TSG Bergedorf) verpasste diese mit 4:58,13 Minuten noch knapp. Fabio Dinkelmeyer (TSG Bergedorf) entschied sich, die 800 Meter zu laufen und bewies mit einer persönlichen Bestzeit von 1:57,73 Minuten, dass diese Entscheidung keine schlechte war. Die mit 3.000 Metern deutlich längere und mit Hindernissen und Wassergraben versehene Strecke liefen Felix Ludka (Hamburg Running) und Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg). Während Felix in 9:52,49 Minuten erstmals die 10-Minuten-Marke unterbot, benötigte U20-Athletin Jette für die Distanz mit 10:50,15 Minuten nur knapp eine Minute mehr. Jettes Trainingskameradin Sonja Lindemann (LG Wedel-Pinneberg) nutzte derweil ein Qualifikationssportfest in Bad Doberan für ein schnelles 3.000m-Rennen, das sie in 10:17,81 Minuten für sich entschied.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.