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Ergebnisse

Owen und Lucas sind Staffel-Weltmeister!

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Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV) sind Weltmeister! Am Finaltag der World Relays im polnischen Chorzów gewannen Owen und Lucas mit der 4x200m-Staffel des DLV bei nasskalten Witterungsbedingungen die Goldmedaille. Als dritter Läufer des deutschen Quartetts bekam Lucas auf Position zwei liegend das Staffelholz in die Hand und übergab dieses nach einem hervorragenden Lauf in Führung liegend auf seinen Vereinskameraden Owen, der der Deutschen Staffel mit einem fulminanten Endspurt den Sieg sicherte. Mit 1:22,43 Minuten konnten Lucas und Owen noch knapp zwei Sekunden zwischen sich und die auf Platz zwei gelaufenen Kenianer bringen. Wer das hochspannende Finale noch einmal sehen möchte, kann dies hier (ab 1:01:56h) tun.

Lucas und Owen machten mit ihren sicheren Wechseln einen konzentrierten wie überzeugenden Eindruck und waren zugleich mit fliegenden Zeiten von 20,21 sec bzw. 19,96 sec läuferisch die besten Athleten im Feld. Besonders Owen eilte auf den letzten Metern dem ohnehin schon abgehängten Verfolgerfeld weiter auf und davon. Für die beiden jungen Hamburger Sprinter mit ihren 20 und 21 Jahren könnte dieser Erfolg das Sprungbrett auf die internationale Bühne werden, auch wenn Lucas in den letzten Jahren mit einer Bronzemedaille mit der Deutschen 4×100 Meter-Staffel bei der U20-WM 2018 in Tampere (Finnland) und dem EM-Titel mit der 4×100 Meter-Staffel bei der U20-EM 2019 im schwedischen Borås bereits internationale Erfahrungen und Erfolge sammeln konnte.

Ein ausführlicher Beitrag zu den World Relays ist bei leichtathletik.de zu finden. Die Ergebnisliste des Finals der 4x200m-Staffel der Männer ist hier einzusehen. Bei World Athletics sind zudem auch die Ergebnisse aller anderen Staffelwettbewerbe zu finden.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Owen und Lucas ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

Steigerung für Mika Sosna in Frankfurt und Top-Einstieg für Sara Hannemann in Bad Bevensen

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Nach wie vor ist der Wettkampfbetrieb in vielen Teilen Deutschlands aufgrund der bundesweit geltenden „Bundes-Notbremse“ nur für Bundes- und Landeskader-Athletinnen und -Athleten zulässig. Diese eingeschränkten und unter Einhaltung strenger Hygienekonzepte durchgeführten Veranstaltungen nutzten am vergangenen Wochenende jedoch auch wieder einige Kader-Athletinnen und -Athleten aus Hamburg, um ihre Form zu testen oder sich für die nationalen und internationalen Höhepunkte in Position zu bringen.

Für U20-Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) stand mit dem „2. Fly – up and far“-Meeting in Frankfurt sogar bereits der zweite Wettkampf der Freiluftsaison an. Nachdem sich Mika bereits Mitte April in Berlin in starker Form präsentierte, gelang es ihm seinen in Berlin erzielten Hamburger Landesrekord erneut zu verbessern. Mit einer Weite von 61,81 Metern steigerte er seinen eigenen U20-Rekord um knapp 70 Zentimeter und war zudem bester Werfer des Tages in Frankfurt. Die vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten Norm (56,00 m) für die U20-Europameisterschaften in Tallinn (Estland) sowie auch die Norm (58,00 m) für die U20-Weltmeisterschaften in Nairobi (Kenia) hat Mika bereits deutlich erfüllt. Allerdings zeigt ein Blick auf die Deutsche Jahresbestenliste, dass der Kampf um die internationalen Startplätze äußerst umkämpft ist, da insgesamt bereits vier Athleten diese Normen erfüllt haben, von denen zwei sogar noch weiter geworfen haben als Mika. Es bleibt in den nächsten Wochen also spannend, denn Mika ist durchaus noch eine Steigerung zuzutrauen, er selber war mit keinem der Würfe in Frankfurt wirklich zufrieden. Bei leichtathletik.de ist ein ausführlicher Artikel zur Veranstaltung in Frankfurt nachzulesen. Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

Im niedersächsischen Bad Bevensen stand am Sonnabend zudem der Beginn der Freiluftsaison für einige Landeskader-Athletinnen und -Athleten an, die bei der Bahneröffnung des KLV Uelzen erstmals ihre Form testeten. Dabei stach vor allem Hürdensprinterin Sara Hannemann (Hamburger SV) mit einer gelaufenen Zeit von 23,85 sec über 200 Meter hervor. Mit dieser Zeit hat sie nicht nur die beste Zeit einer Hamburgerin seit vielen Jahren und die Qualifikation für die Deutschen Junioren-Meisterschaften der U23 Ende Juni in Koblenz (24,35 sec) erzielt, sondern auch gute Chancen, dort das Finale zu erreichen. Auch ihre Zeit von 11,86 sec über 100 Meter bestätigt, dass sie trotz der Einschränkungen der letzten Monate gut trainiert hat. Über 200 Meter deutete mit 24,42 sec auch Louise Wieland (Hamburger SV) an, dass sie eine Kandidatin für die U23-DM ist. Auch Trainingskollege und Neu-Hamburger Michel Meißner (Hamburger SV) hat das Ziel, sich für die Deutschen Meisterschaften zu qualifizieren, allerdings für die der Männer und Frauen Anfang Juni in Braunschweig. Mit seiner Bestzeit von 10,53 sec aus dem Vorjahr fehlen ihm noch drei Hundertstel zur vom DLV geforderten Norm von 10,50 Sekunden. Bei nasskalten Bedingungen gelang es ihm mit einer Zeit von 10,75 sec aber noch nicht, sich dieser zu nähern. Eine Qualifikation wäre allerdings ebenso über 200 Meter möglich, für die Michel am Wochenende 21,56 sec benötigte. Für die Qualifikation für die DM in Braunschweig (21,30 sec) ist über diese Strecke noch eine Steigerung von knapp drei Zehnteln notwendig. Weitere Ergebnisse der Veranstaltung sind hier zu finden.

Mika Sosna mit Rekord und Normerfüllungen zum Auftakt

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Am vergangenen Wochenende stand für die Bundeskader-Athletinnen und -Athleten im Diskuswurf mit dem 2. Werfertag für Kaderathleten des WTB in Berlin ein erster Formtest der olympischen Saison an. Unter ihnen befand sich mit U20-Athlet Mika Sosna (TSG Bergedorf) auch ein Wurftalent aus Hamburg, der diesen Wettkampf zum Abschluss eines einwöchigen Trainingslagers im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum bestritt.

Dabei präsentierte sich Nachwuchstalent Mika bereits zum Saisonbeginn in starker Form und übertraf als einer von drei U20-Athleten deutlich die 60 Meter. Mit seiner Weite von 61,13 Metern knackte er erneut seinen eigenen und zuletzt im Oktober vergangenen Jahres verbesserten Hamburger Landesrekord und steigerte diesen um knapp vier Meter. Zudem positionierte sich Mika bereits aussichtsreich im Rennen um die begehrten Tickets für die internationalen Meisterschaften in diesem Jahr, denn seine mit dem 1,75kg-Diskus erzielte Weite bedeutet sowohl eine deutliche Erfüllung der vom Deutschen Leichtathletik-Verband geforderten Norm (56,00 m) für die U20-Europameisterschaften in Tallinn (Estland), als auch der Norm (58,00 m) für die U20-Weltmeisterschaften in Nairobi (Kenia).

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Mika und seinem Trainer zu dieser herausragenden Leistung!

Ein ausführlicher Beitrag zu der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu finden. Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

Junge HLV-Athleten erfolgreich bei Hallen-DM in Dortmund

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Nach zuletzt eher kleineren und auf wenige Disziplinen reduzierten Wettkämpfen, fand die Hallensaison am vergangenen Wochenende (20./21. Februar 2021) in Dortmund mit den 68. Deutschen Hallen-Meisterschaften trotz der Pandemie nun doch noch einen erfolgreichen Abschluss auf großer Bühne. Unter Einhaltung eines umfangreichen Hygienekonzeptes, welches zahlreiche Abläufe im Verlauf des Wettkampfes regelte und u.a. auch die Durchführung von Corona-Schnelltests für alle anwesenden Personen vorsah, maßen sich die besten Leichtathletinnen und -athleten Deutschlands in der Helmut-Körnig-Halle miteinander. Unter ihnen waren auch vier Athletinnen und Athleten aus Hamburg, die sich im Vorfeld für diese Meisterschaften empfehlen bzw. qualifizieren konnten.

Den Auftakt aus Hamburger Sicht machten am Samstag die Sprinter Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV). Die beiden Trainingspartner gingen über die 60 Meter an den Start. Ihre Paradestrecke, die 200 Meter, waren bedauerlicherweise dem Rotstift bei der Reduzierung des Meisterschaftsprogramms zum Opfer gefallen. Doch auch über die kürzere Sprintdistanz haben sich die beiden zuletzt in bestechender Form präsentiert und steigerten ihre Bestleistungen auf 6,72 sec (Owen) bzw. 6,68s (Lucas). Auch in den Halbfinals dieser Titelkämpfe bestätigten sie ihre starke Form. Owen erreichte als Vierter seines Laufes nach 6,75 sec das Ziel, während Lucas sogar noch drei Hundertstel schneller unterwegs war und als Dritter seines Laufes nach 6,72 sec die Ziellinie überquerte. In der Summe aller Halbfinals bedeuteten diese Zeiten Rang 11 für Owen und Rang 8 für Lucas, der sich damit über seinen Einzug ins Finale freuen durfte. Im Endlauf verbesserte Lucas sich nochmals auf herausragende 6,70 sec, womit er den 7. Platz bei diesen Deutschen Meisterschaften belegte. Auch wenn er seinen Hausrekord damit knapp verfehlte, ist dies die zweitschnellste jemals gelaufene Zeit eines Hamburger Sprinters über die 60 Meter. Nur Lucas selber war Anfang des Monats mit der Aufstellung des Hamburger Landesrekordes noch schneller unterwegs.

Den zweiten Wettkampftag eröffnete für die Hamburger Leichtathletik Benita Kappert (Hamburger SV) beim Weitsprungwettbewerb der Frauen. Die U20-Athletin zeigte bereits in den letzten Wochen äußerst konstante Leistungen mit Weiten deutlich über sechs Metern. Nach einem ungültigen ersten Versuch gelang ihr dann auch im zweiten Durchgang ein solcher Sprung auf 6,18 Meter. Nach einer Steigerung auf 6,21 Meter in Runde vier, erzielte sie ihre beste Weite des Tages im finalen sechsten Durchgang mit hervorragenden 6,28 Metern. Mit dieser Weite belegte sie schlussendlich als eine von nur zwei noch der Jugend angehörigen Athletinnen Platz 5 und blieb nur vier Zentimeter unter ihrer persönlichen Bestleistung von 6,32m aus dem Januar.

Im letzten Wettbewerb dieser Titelkämpfe ging Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) über die 1.500m der Frauen an den Start. In einem schnellen Rennen, angeführt von der 3.000m-HindernisSpezialistin Gesa Felicitas Krause, verlor Lisa leider frühzeitig den Anschluss an die Spitze, darf sich als U20-Athletin aber dennoch über einen 7. Platz im Aktiven-Bereich und ihre Zeit von 4:33,05 Minuten freuen.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Die Gesamtergebnisliste der 68. Deutschen Hallen-Meisterschaften in Dortmund ist hier sowie unter Ergebnisse einsehbar.

Ausführliche Berichte über die Hallen-DM sind auch bei leichtathletik.de zu lesen.

Owen Ansah auf Rekordjagd in Leipzig

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Bereits Mitte Januar beim Wintercup in Frankfurt startete der Sprinter Owen Ansah (Hamburger SV) einen ersten Angriff auf den Hamburger Hallen-Rekord über seine Paradestrecke, die 200m. Seine Hallenbestleistung stammte bis zu seinem Lauf in der Mainmetropole aus seinem Vorlauf bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften im vergangen Jahr in Leipzig. An selber Stelle stellte sein Trainingskollege Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) auch den aktuell gültigen Hamburger Landesrekord von 21,04s auf. Diesen Rekord verpasste Owen in Frankfurt im Januar mit seiner Zeit von 21,05s denkbar knapp, steigerte aber dennoch seine persönliche Bestzeit um zwei Hundertstel. Auf noch schnellere Rennen ließ Owen jedoch bereits vergangenen Sommer in Wetzlar hoffen, als es ihm erstmals gelang, bei einem Freiluftrennen über diese Distanz mit 20,95s sogar die 21-Sekunden-Schallmauer zu durchbrechen.

Am gestrigen Freitagabend setze Owen seine Rekordjagd nun bei einem Testwettkampf für BundeskaderathletInnen in Leipzig fort. Nach einem Auftakt über 60m, welche er in 6,75s absolvierte, stand als letzte Disziplin des Tages der 200m-Lauf der Männer auf dem Zeitplan. Im Gegensatz zu seinem Lauf in Frankfurt bot sich Owen in Leipzig die Chance, auf einer mit sechs Rundbahnen ausgestatteten Anlage zu laufen. Auf Bahn sechs startend versuchte er sich den größeren Kurvenradius der Außenbahn zunutze zu machen und überquerte als Sieger des Wettkampfes die Ziellinie. Der rasche Blick auf die Zeittafel zeigte, dass Owen mit einer gelaufenen Zeit von 21,06s nach wie vor die Spitzenposition über diese Distanz in Deutschland für sich behaupten konnte, er den Rekord seines Trainingspartners Lucas jedoch erneut knapp verfehlte.

Bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Dortmund werden sich die beiden Sprinter allerdings über die kürzere Sprintdistanz von 60m mit der nationalen Elite messen, die 200m sind nicht Teil des Meisterschaftsprogramms. Die Form der beiden Athleten scheint mit Blick auf die letzten Wochen jedoch herausragend zu sein, sodass beide aussichtsreich ihre Reise nach Dortmund antreten können.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Owen herzlich zu seinen Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des Testwettkampfes in Leipzig ist hier sowie unter Ergebnisse einsehbar.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Pfeilschnelle Zeiten für Hamburger Sprinter in Chemnitz

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Die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Dortmund (20./21. Januar 2021) rücken immer näher. Dementsprechend geht die Vorbereitung der Hamburger Athletinnen und Athleten langsam in die finale Phase. Die beiden Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) nutzten daher am vergangenen Samstag (06.02.2021) das Sportfest des LAC Erdgas Chemnitz für einen letzten Formtest. Begleitet wurden sie von ihren Trainingskolleginnen, den Weitspringerinnen Benita Kappert und Anika Nießen (beide Hamburger SV).

Bereits am vergangenen Wochenende präsentierten sich Lucas und Owen in der heimischen Halle mit Saisonbestzeiten von 6,79s über 60m in aufsteigender Form. Diese Tendenz bestätigten sie nun in Chemnitz mit enormen Steigerungen. Nachdem Owen mit neuer persönlicher Bestleistung von 6,74s im Vorlauf noch knapp vor Lucas lag (6,75s, SB), revanchierte sich dieser im Finale mit einem neuen persönlichen und damit auch neuem Hamburger Landesrekord von herausragenden 6,68s. Den alten Rekord von 6,72s hatte Lucas selbst erst vor etwa einem Jahr bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig aufgestellt. Genau diese Zeit von 6,72s (PB) brachte nun auch Owen in Chemnitz auf die Bahn. Beide Athleten gehen somit auf Rang 8 und 10 der DLV-Jahresbestenliste liegend aussichtsreich in die letzten Trainingseinheiten vor den Deutschen Meisterschaften.

Anschließend versuchte sich Lucas auch noch daran, die von Owen Mitte Januar in Frankfurt aufgestellte DLV-Jahresbestleistung über 200m von 21,05s anzugreifen. Dies gelang ihm jedoch an diesen Tag nicht ganz, sodass er sich mit 21,19s nun auf Platz zwei der Jahresbestenliste wiederfindet. In diesem Jahr befindet sich diese Distanz jedoch nicht im Meisterschaftsprogramm der DM in Dortmund.

Die beiden Weistpringerinnen Benita und Anika zeigten ähnlich gute Leistungen wie bereits in den Vorwochen. Während Benita den Wettbewerb in Chemnitz mit einer Weite von 6,20m für sich entscheiden konnte, wurde Anikas weitester Sprung mit 6,02m vermessen, womit sie auf Rang zwei landete. Ob die beiden U20-Athletinnen aufgrund ihrer Positionen in der DLV-Jahresbestenliste (Benita auf Platz 5, Anika auf Platz 10) die Möglichkeit erhalten, sich in knapp zwei Wochen bei den Deutschen Hallen-Meisterschaften erneut zu präsentieren, steht noch nicht entgültig fest.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des Sportfestes des LAC Erdgas Chemnitz ist hier sowie unter Ergebnisse einsehbar.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

HLV erfasst erstmalig Jugend-Hallenrekorde

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Nachdem zuletzt die Listen der Hamburger Freiluft-Rekorde überarbeitet und durch Jürgen Krempin Rekordlisten für in der Hamburger Leichtathletikhalle erzielte Leistungen erstellt wurden, steht ab sofort auch für die Jugend eine Ausftellung der Hamburger Hallenrekorde zur Verfügung. Nach einer umfangreichen Recherche in DLV-Archiven, HLV-Jahrbüchern und zahlreichen Ergebnislisten existieren neben den Zusammenstellungen für die Männer und Frauen nun auch Ausftellungen für die Altersklassen U20, U18 und U16 der männlichen und weiblichen Jugend.

Auch in diesem Jahr konnten bereits einige der Rekorde geknackt werden. Diskuswerfer Mika Sosna von der TSG Bergedorf verbesserte vergangenen Samstag (30.01.2021) beim HLV-Hallenmeeting in heimischer Halle den Landesrekord im Kugelstoßen der männlichen Jugend U20 um über einen Meter und steigerte die alte Bestmarke von 15,81m (Rafael Maksimowski, LG HNF Hamburg) auf 16,90m. Im Weitsprung der weiblichen Jugend purzelten im Januar die Rekorde. Benita Kappert (Hamburger SV) sprang in Frankfurt-Kalbach beim 1. Frankfurter Wintercup am 17.01.2021 auf phänomenale 6,32m und zum U20-Rekord. Ihre Trainingskameradin Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) knackte am selben Tag die U18-Bestleistung von Melanie Willrodt (6,09m, TSG Bergedorf) mit einer Glanzleistung von 6,17m. Marlene behauptete schon im Jahr 2019 mit 5,98m im Weitsprung und 11,40m im Dreisprung zwei Rekorde in der weiblichen Jugend U16 für sich.

Die aktuellen Listen der Hamburger Jugend-Hallenrekorde können hier sowie unter Ergebnisse/Rekorde eingesehen werden. Ergänzungen, Änderungen oder Korrekturen können direkt per Mail an Jule Bräuner gesendet werden. Nach einer Prüfung werden diese in die Listen eingearbeitet.

Hamburger Hallenrekorde der männlichen und weiblichen Jugend U20, U18 und U16

Deutliche Leistungssteigerung für Lisa Hausdorf

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Nach einem ersten Formtest über die 800m in heimischer Halle vor gut einer Woche ging Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) am heutigen Dienstag (02.02.2021) um 15:30 Uhr beim 8. Nationalen Breuninger-Hallenmeeting in Erfurt über 1.500m an den Start. Auch bei dieser Veranstaltung bestand das Starterfeld aufgrund verschärfter Corona-Maßnahmen auschließlich aus Bundeskader-Athletinnen und -Athleten. Ein detailliertes Hygienekonzept machte das Erfurt Indoor 2021 überhaupt erst möglich.

Lisa präsentierte sich von Anfang an stark auf Platz zwei laufend hinter der gleichaltrigen Athletin Fabiane Meyer vom TV Westfalia Epe, die bereits über die 800m in Hamburg die Nase vorne hatte. Während der 7,5 Hallenrunden blieb Lisa der westfälischen Kontrahentin dicht auf den Fersen und verteidigte ihre Position souverän, sodass sie auch die Ziellinie in einer Zeit von 4:26,52 min als Zweite überquerte. Durch diese Leistung verbesserte die Athletin der AG Hamburg West ihre Hallen-Bestleistung aus dem Vorjahr (4:30,03 min) um 3,51 Sekunden.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Lisa herzlich zu ihrer Leistung!

Die Gesamtergebnisliste des 8. Nationalen Breuninger-Hallenmeetings ist hier sowie unter Ergebnisse einsehbar.

Ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Mika Sosna auch in der Halle rekordverdächtig

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Am vergangenen Sonnabend (30.01.2021) fand das zweite HLV-Hallenmeeting für BundeskaderathletInnen in der Hamburger Leichtathletikhalle statt. Die Athletinnen und Athleten gingen über 60m, 60m Hürden sowie 200m an den Start und zeigten ihr Können im Weitsprung und im Kugelstoßen.

Nach dem Absolvieren eines Corona-Schnelltests vor dem Betreten der Halle, wurden die zwei Kugelstoßer Mika Sosna (TSG Bergedorf) und Loke Elias Sommer (LG Flensburg) als erste aktiv. Mika stieß die 6kg-Kugel beachtliche 16,90m weit. Dies bedeutete eine neue Hamburger Hallenbestleistung in der männlichen Jugend U20. Diese Leistung wäre auch ein neuer Hamburger Freiluft-Rekord, wenn er diese Leistung auch unter freiem Himmel wiederholen kann. Der Mehrkämpfer von der LG Flensburg beförderte die 5kg-Kugel auf 12,39m. Als nächstes gingen die Hürden-Läuferinnen und -Läufer an den Start. In der männlichen Jugend U18 setzte sich Gavin Claypool vom SV Preußen Berlin in 7,86s vor Loke Elias Sommer (8,55s) an die Spitze. Den Sieg der männlichen Jugend U20 holte sich Tim Rummelhagen von der LG Reinbek/Ohe in 8,12s (8,10s im VL). Sabrina Heil (TSV St. Peter-Ording) überquerte die Hürden in 9,31s und gewann so die Konkurrenz der weiblichen Jugend der Altersklasse U20. In der U18 belegte Melina Lara-Rodriguez (Neuköllner SF) in 8,86s (8,79s im VL) den ersten Platz.

Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah vom Hamburger SV gingen wie bereits am vergangenen Samstag über die 60m an den Start und belegten gemeinsam Platz eins in 6,79s. Der somit dritte Platz bei den Männern ging an den Athleten vom VfL Wolfsburg Phil Grolla mit einer Zeit von 7,13s (7,11s im VL). In der Altersklasse U20 setzte sich Tobias Morawietz vom VfL Wolfsburg in 6,91s vor Tim Rummelhagen (7,11s) durch.

Im Weitsprung bewiesen Benita Kappert, Anika Nießen (beide HSV) und Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) erneut ihr Können. Benita sprang mit 6,19m vor Anika (5,96m) in der weiblichen Jugend U20 auf den ersten Platz, Marlene gewann mit 6cm Abstand (6,13m) zu Benita in der weiblichen Jugend U18. Der einzige männliche Weitspringer Loke Elias Sommer sprang in der männlichen Jugend U18 auf eine neue Bestleistung von 6,07m und vervollständigte somit seinen Dreikampf.

Zu guter Letzt drehten Sabrina Heil und Benita Kappert eine Runde auf der 200m-Bahn. Knapp nachdem Sabrina in 25,23s ins Ziel lief, folgte ihr Benita in 25,35s.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des HLV-Hallenmeetings ist hier und unter Ergebnisse einsehbar.

Fotos der Veranstaltung sind auch auf der Instagram-Seite des HLV zu finden.

Rasante 800 Meter im Hamburger Glaspalast

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Unter strengen Hygienerichtlinien organisierte der HLV am vergangenen Sonnabend den 23.01.2021 das HLV-Hallenmeeting. Teil dieses Wettkampfes waren Sprints über 60m sowie 60m Hürden, Weitsprung und ein 800m-Lauf. Bundeskader-Athletinnen und -athleten aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen gingen an den Start.

Über die 60m erzielten die HSV-Athleten Lucas Ansah-Peprah (6,78s) und Owen Ansah (6,84s) bei den Männern Platz eins und zwei. Nach ihnen ins Ziel liefen die zwei U20-Athleten Noah Olabisi (SV Werder Bremen) in 7,09s (Vorlauf: 7,03s) und Tim Rummelhagen (LG Reinbek/Ohe) in 7,14s. In der weiblichen Jugend U20 setzten sich ebenfalls zwei HSV-Athletinnen über die 60m an die Spitze. Benita Kappert und Anika Nießen flogen in 7,78s und 7,87s (Vorlauf: 7,76s) über die Tartanbahn, gefolgt von der Athletin des TSV St. Peter-Ording Sabrina Heil (8,04s, Vorlauf: 8,00s), welche ebenfalls über 60m Hürden lief und dabei eine Zeit von 9,52s erzielte. Sehr stark über 60m zeigte sich die U18-Athletin Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg), sie überquerte die Ziellinie nach 7,89s.

Den 800m-Lauf führte Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) mit einer neuen Bestzeit (2:00,16min) an. Bei den Frauen belegten Verena Meisl (LG Olympia Dortmund) in 2:08,84min den ersten und ihre Vereinskameradin Lena Posniak in 2:12,58min den zweiten Platz. In der weiblichen Jugend U20 schaffte es die Hamburger Athletin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) in 2:11,03min nach Fabiane Meyer vom TV Westfalia Epe (2:09,47min) auf Platz zwei. Als dritte beendete Rieke Emmrich (LC Nordhorn) den Lauf in 2:11,18min, gefolgt von Rahel Brömmel (LG Olympia Dortmund, 2:13,93min). Die U18-Athletin Delphine Drath (TK zu Hannover) mischte sich unter ihre allesamt älteren Mitläuferinnen und kam nach 2:12,85min ins Ziel.

Den Weitsprung der weiblichen Jugend U20 gewann Benita Kappert mit 6,20m und zeigte damit ein weiteres Mal, in welch guter Form sie sich befindet. Auf den zweiten Platz sprang Anika Nießen mit 5,73m, den dritten Platz belegte Sabrina Heil mit 5,55m. Mit einer hervorragenden Weite von 6,14m gewann Marlene Lang den Weitsprung der weiblichen Jugend U18 mit nur sechs Zentimetern Abstand zu Benita Kappert.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des HLV-Hallenmeetings ist hier und unter Ergebnisse einsehbar.

Fotos der Veranstaltung sind auch auf der Instagram-Seite des HLV zu finden.