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Ergebnisse

Mika Sosna trotz Corona bereits in Rekordlaune

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Auf Einladung der Bundestrainerin Franka Dietzsch ist Mika Sosna (TSG Bergedorf) gestern (27.05.) mit seinem Trainer Juri Minor zu einem Einladungswettkampf nach Neubrandenburg aufgebrochen. Unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen wurde für den Nachwuchsbereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes eine starke Werfergruppe zusammengestellt.

Mika Sosna hatte in den vergangenen Wochen vorwiegend im Park trainieren müssen (Würfe, Athletik, Krafttraining). Sein Trainer hat das Training unter den schwierigen Bedingungen behutsam an sein Leistungsvermögen angepasst, sodass Mika letztlich alle Kraftwerte und auch die Technik verbessern konnte.

In Neubrandenburg konnte Mika die nationale Konkurrenz in Schach halten und sorgte für einen der Höhepunkte des Tages. Er gewann das Diskuswerfen der männlichen Jugend U18 mit hervorragenden 64,05 Metern (zum Vergleich: Mikas Hamburger Rekord aus 2019 stand bei 55,44 Metern) und sicherte sich damit die ausgelobte 100-Euro-Prämie für eine der besten Nachwuchsleistungen. Der durch den Weltverband World Athletics geführten Jahresbestenliste nach bedeutet diese Weite zudem eine Weltjahresbestleitung. Auch im Kugelstoßen konnte Mika den Hamburger Rekord aus dem Jahr 1978 auf ausgezeichnete 17,28 Meter verbessern.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Mika und seinem Trainer zu diesen herausragenden Leistungen!

Ein ausführlicher Beitrag zu der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu finden. Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

Hamburger Senioren M75 knacken den nächsten Weltrekord!

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Die Weltrekord-Sammler der LG Alsternord haben es wieder getan! Die Seniorenstaffel der M75 hat am 7. März 2020 im Rahmen der 41. Deutschen Gehörlosen-Meisterschaften in der Leichtathletikhalle Hamburg einen neuen Weltrekord über 4x800m aufgestellt. Und das nicht nur knapp, sondern deutlich! Um mehr als 3 Minuten wurde der bisher von einer US-Amerikanischen Staffel gehaltene Rekord unterboten.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert dem Staffel-Team herzlich zu seinem Rekord!

Ein ausführlicher Bericht ist auf der Homepage der LG Alsternord zu lesen.

Medaille für Owen Ansah und Rekorde für Lucas Ansah-Peprah bei Hallen-DM in Leipzig

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Am vergangenen Wochenende stand mit den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig das große Finale der Hallensaison 2020 an. Die Farben des HLV wurden dabei von sieben Athletinnen und Athleten aus drei Hamburger Vereinen vertreten. Eine Bronzemedaille und zwei neue Landesrekorde sind dabei ein hervorragendes Resultat.

Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) deuteten bereits in den letzten Wochen der Hallensaison an, dass sie mindestens mit Außenseiterchancen auf eine Medaille oder sogar mehr nach Leipzig reisten. Am Samstag standen für beide die 60m auf dem Zeitplan. Dort konnte Lucas seinen vor drei Wochen aufgestellten Hamburger Landesrekord auf herausragende 6,72s steigern. Owen absolvierte die kurze Sprintdistanz in 6,81s. Beide verpassten letztendlich auf Platz 11 und Platz 19 liegend jedoch den Einzug ins Finale der besten acht. Am zweiten Tag der Meisterschaften stand für beide Athleten mit den 200m eine Distanz an, auf der sie auf Platz zwei und drei der Deutschen Jahresbestenliste liegend sogar noch bessere Chancen hatten. Für beide war jedoch klar, dass sie bereits im Vorlauf alles zeigen mussten, was sie konnten, um das Finale zu erreichen. Das taten sie dann auch in beeindruckender Manier und gewannen ihre Vorläufe mit ausgezeichneten Zeiten. Owen legte vor und sprintete als Sieger seines Laufes nach 21,07s ins Ziel, wieder ein Hamburger Rekord über diese Strecke nachdem er diesen erst vor zwei Wochen an selber Stelle aufgestellt hatte (zum Bericht). Allerdings blieb ihm dieser Rekord nicht lang, da sein Trainings- und Vereinskamerad Lucas diesen Rekord nur wenige Minuten später nochmals auf 21,04s verbessern konnte. Als dritt- und viertschnellster der Vorläufe ging es für beide ins Finale. In diesem Finale behielt dann jedoch wieder Owen die Oberhand und erreichte in wieder herausragenden 21,15s auf Platz drei das Ziel und gewann die Bronzemedaille. Lucas landete mit 21,32s in diesem Rennen auf Rang vier.

Auch Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) reiste in bestechender Form zu den Meisterschaften nach Leipzig. Ihre gute Form hatte sie zuletzt bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover Anfang Februar mit einem neuen Landesrekord über die 200m unter Beweis gestellt (zum Bericht). Mit 7,53s erreichte Anna über die 60m als eine der zeitschnellsten das Halbfinale und kam nah an ihre persönliche Bestzeit (7,49s) heran. Im Halbfinale landete sie dann später mit 7,55s auf dem insgesamt 12. Platz und verpasste den Finallauf knapp. Ihre Paradedisziplin sind jedoch auch die 200m. Im Vorlauf absolvierte sie die Hallenrunde in rasanten 24,24s und lief damit nur um zwei Zehntel an einem Finalplatz vorbei und platzierte sich letztendlich auf Platz acht. Neben Anna war auch Louise Wieland (Hamburger SV) über die 200m am Start und kam mit gelaufenen 24,65s ebenfalls sehr nah an ihre Bestzeit heran, verpasste mit Rang 13 jedoch ebenso das Finale.

Über die 60m Hürden der Frauen waren mit Lena Schröder (SV Grün-Weiss Harburg) und Sara Hannemann (Hamburger SV) ebenfalls zwei Hamburgerinnen am Start. Beide Läuferinnen konnten in den Vorläufen erfreulicherweise ihre Saisonbestleistungen verbessern bzw. sogar eine neue Bestleistung aufstellen. Für Lena standen nach fünf Hürden und 60m 8,69s und Platz 16 zu Buche, während Sara 8,71s benötigte und auf Platz 18 lief.

Einziger Starter in einer technischen Disziplin war Bennet Vinken (Hamburger SV), der sich nach seinem Deutschen Jugendmeister-Titel im vergangenen Jahr erstmalig mit den besten Deutschen Männern im Weitsprung maß. In diesem Feld meist älterer Athleten reichte seine gesprungene Weite von 7,29m am Ende zu Platz neun.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Veranstaltung sind hier nochmal zu finden.

Zwei Titel und Dreifach-Silber für HLV-Athleten bei Jugend-DM

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Am vergangenen Wochenende fanden im Jahnsportforum in Neubrandenburg die diesjährigen Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften statt, für die insgesamt 33 Athletinnen und Athleten aus 9 Hamburger Vereinen gemeldet waren. Mit insgesamt zwei Titeln und drei Silbermedaillen verliefen diese Meisterschaften für die HLV-Athletinnen und -Athleten äußerst erfolgreich.

Souveräner als Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) kann man einen Endlauf bei Deutschen Meisterschaften womöglich nicht gestalten. Das Finale über die 1.500m der weiblichen Jugend U20 hatte Lisa stets unter Kontrolle. Während sie sich anfangs noch zurück hielt und relativ locker in der Spitzengruppe mit lief, verschärfte sie nach etwa der Hälfte der Renndistanz das Tempo und setzte sich an die Spitze des Feldes. Den Rest des Laufes gestaltete Lisa als einen Steigerungslauf und ließ sich die Führungsposition nicht mehr nehmen, sodass sie als Deutsche Meisterin mit neuer Hallenbestleistung von 4:30,03min die Ziellinie überquerte.

Deutlich spannender wurde es im Finale der 4x200m-Staffeln der männlichen Jugend U20 für die Mannschaft des Hamburger SV in der Besetzung Matteo Ciuchini, Matti Wellm, Manuel Mordi und Marcel Klobe. Nachdem der aktuell schnellste jugendliche Sprinter Deutschlands Fabian Olbert als Startläufer der favorisierten Staffel aus München gut vorgelegt hatte, behielten die Jungs des HSV auf Position zwei liegend stets den Anschluss an die Führung. Letztendlich gelang es ihnen jedoch nicht, die Staffel aus dem Süden noch zu überholen, sodass Schlussläufer Marcel als Zweiter nach 1:28,46min das Zeil erreichte. Da die Wechsel bei Staffeln immer eine fehleranfällige Angelegenheit sein können und mit Argusaugen überprüft werden, dauerte es bis die offiziellen Ergebnisse auf der Anzeige erschienen. Nach bangen Minuten des Wartens wurde dann jedoch die HSV-Staffel als Sieger aufgeführt und sicherte sich den Deutschen Meister-Titel, da die Staffel aus München beim letzten Wechsel die Wechselzone überlaufen hatte.

Ein nicht weniger spannendes Rennen lieferte sich auch Ole Grot (TSG Bergedorf) im Finale über 3.000m der männlichen Jugend U20. Mit der schnellsten Meldezeit angereist, rangierte er in einem zunächst von Taktik geprägten Lauf stets in der Führungsgruppe, ließ jedoch seine Kontrahenten die Führungsarbeit machen. Nach etwa zwei Drittel der Distanz verschärfte sich das Tempo und Ole hielt auf dem zweiten Platz laufend Anschluss an den Führenden, welcher sich einen engen Zweikampf mit Ole lieferte. Es entstand eine kleine Lücke zwischen Ole und dem Führenden, welche Ole auf den letzten Runden zwar noch verkleinern, jedoch nicht mehr schließen konnte und als Zweiter auf dem Silberrang nach 8:32,03min ins Ziel lief. Auch sein Vereinskollege Mika Sosna (TSG Bergedorf) konnte sich eines der begehrten Stücke Edelmetall sichern. Bei den parallel stattfindenden Deutschen Winterwurf-Meisterschaften konnte Mika im Diskuswurf der männlichen Jugend U18 sein 1,5kg schweres Wurfgerät herausragende 58,06m weit schleudern. Diese Weite konnte an diesem Tag nur ein anderer Werfer überbieten, sodass sich am Ende auch Mika eine Silbermedaille umhängen lassen durfte. Zudem konnte Mika auch seinen eigenen Hamburger Rekord verbessern, welchen er bereits bei den Norddeutschen Winterwurf-Meisterschaften im Januar in Berlin auf 56,49m verbessern konnte. Weiterhin hatte Mika in Berlin auch schon den Landesrekord der Jugend U20 auf 54,15m geschraubt.

Auch der Weitsprung-Wettbewerb der weiblichen Jugend U20 blieb bis zum letzten Versuch höchst spannend, denn auch hier änderte sich nochmals das Klassement. Auf Position vier liegend stand Anika Nießen (Hamburger SV) am Anlauf bereit für ihren letzten Versuch. Mit der lautstarken Unterstützung ihrer Teamkollegen des HSV gelang Anika zum Abschluss nochmal ein starker Sprung auf 6,12m, welcher eine Bestleistung und zunächst sogar die Führung bedeutete. Allerdings konnte sich auch noch eine der Kontrahentinnen steigern und überließ der freudestrahlenden Anika am Ende den zweiten Rang und die Silbermedaille. Im selben Wettbewerb war auch Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) am Start und belegte mit ebenfalls sehr guten 5,94m Platz fünf.

Platzierungen unter den besten acht erreichten auch Adam Alioua (Niendorfer TSV) über 1.500m der männlichen Jugend U20 mit 4:11,81min und dem 8. Platz sowie die 4x200m-Staffel des Hamburger SV mit den Läuferinnen Line Kristin Schröder, Charlott Jacobs, Michelle Klobe und Lynn Diarrassouba in der weiblichen Jugend U20 mit 1:42,49min und Rang sechs.

Weitere gute Leistungen in ihren Wettkämpfen erzielten auch Kea Stieglitz (HNT Hamburg), Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord), Loretta Burchert (LG Wedel-Pinneberg), Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel), Felice Haverland (Barsbütteler SV), Sebastian Adubofour, Chibigo Luke, Leon Hausmann, Naphtali Walz, Frederik Denis, Julius Kemper, Sophie Vahl und Angela Förster (alle HSV), auch wenn es jeweils nicht für eine Endkampf- oder Endlaufplatzierung reichte.

Allen Athletinnen, Athleten und deren Trainern gratuliert der Hamburger Leichtathletik-Verband herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Veranstaltung sind hier nochmal zu finden.

Auf leichtathletik.de sind zudem Highlight-Videos aller Finals zu finden.

Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah on fire!

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Am vergangenen Freitag und Samstag absolvierte die Kadertrainingsgruppe des neuen Landestrainers Sebastian Bayer einen mehr als gelungenen Formtest für die Deutschen Hallen-Meisterschaften in Leipzig in zwei Wochen.

Bereits am Freitag Abend starteten Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV) beim Internationalen Hallenmeeting in Chemnitz und maßen sich mit der Deutschen Sprint-Elite. Während Lucas leider nach einem Fehlstart ausschied, konnte Owen bereits im Vorlauf seine Bestzeit auf 6,84s steigern. Später konnte er sich als Sieger des B-Finales sogar noch einmal steigern und seinen persönlichen Rekord auf herausragende 6,78s verbessern. Wäre Lucas vergangenes Wochenende nicht bereits schneller gewesen (wir berichteten), hätte Owen damit den Hamburger Rekord über diese Strecke geknackt.

Was am Freitag in Chemnitz nicht gelang, passierte dann am Samstag beim MITGAS-Hallensportfest in der Arena Leipzig, dem Schauplatz der anstehenden Deutschen Meisterschaften. Dort ließen die beiden Sprinter die Bahn brennen! Bereits im ersten Lauf absolvierte Lucas die 200m-Hallenrunde in 21,35 Sekunden! Hamburger Rekord! Kurios wurde es dann im zweiten Lauf, als Owen diese Zeit sogar noch unterbieten konnte und den nur fünf Minuten alten Hamburger Rekord seines Teamkollegen auf rasante 21,25s schrauben konnte. Der ursprüngliche Rekord war gerade 20 Jahre alt geworden und wurde von keinem geringeren als 400m-Vizeweltmeister Ingo Schultz (TSG Bergedorf) gehalten. Sowohl Owen als auch Lucas mischen mit ihren Zeiten in der Deutschen Spitze mit und können aussichtsreich auf die Deutschen Meisterschaften an selber Stelle blicken.

Auch Bennet Vinken (Hamburger SV) war in Leipzig am Start und konnte sich mit gesprungenen 7,29m den Sieg im Weitsprung sichern. Bereits vorab steigerte er seine persönliche Bestzeit über die 60m auf 7,12 Sekunden.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Owen, Lucas und Bennet herzlich zu ihren Leistungen und freut sich über einen weiteren neuen Landesrekord!

Die Gesamtergebnislisten des Meetings in Chemnitz sowie des Sportfestes in Leipzig können unter Ergebnisse eingesehen werden.

Rekord-Alarm in Erfurt und Hannover!

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Der vergangene Sonntag war für die Hamburger Leichtathletik ein historischer. Nachdem Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) im Rahmen der Norddeutschen Meisterschaften in Hannover den Landesrekord aus dem Jahr 1994 über die 200m der Frauen knacken und diesen auf 24,22s verbessern konnte, gelang ähnliches auch Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) beim Erfurt INDOOR Hallenmeeting. Lucas sprintete die 60m in herausragenden 6,77s und konnte damit einen der am längsten bestehenden Rekorde aus dem Jahr 1971 brechen. Weiterhin unterbot er damit auch deutlich die geforderte Qualifikationsnorm für die Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig Ende Februar sowie seine persönliche Bestleistung.

Neben Lucas waren auch Owen Ansah und Bennet Vinken (beide Hamburger SV) in Erfurt am Start. Owen bestätigte dabei mit 6,92s über die 60m seine aktuell gute Form. Bennet steigerte sogar seine Saisonbestleistung im Weitsprung auf 7,29m und platzierte sich damit auf Platz drei in dem internationalen Starterfeld.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Anna und Lucas sowie deren Trainern zu ihren Leistungen und den neuen Rekorden!

Die Gesamtergebnisliste des Erfurt INDOOR Hallenmeetings ist hier und unter Ergebnisse zu finden.

Zahlreiche Medaillen für Hamburger Athletinnen und Athleten bei NDM in Hannover

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Am 01./02. Februar 2020 fanden im Sportleistungszentrum in Hannover die diesjährigen Norddeutschen Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und Jugend U20 statt. Diese verliefen für die angereisten Athletinnen und Athleten aus Hamburg außerordentlich erfolgreich mit insgesamt 21 gewonnenen Medaillen.

Ein herausragendes Wochenende erwischte unter anderem Anna Holzmann (SC Poppenbüttel). Sie konnte sich neben der Goldmedaille über die 200m mit ihrer Vorlaufzeit von 24,22s zusätzlich den Hamburger Hallenrekord aus dem Jahr 1994 sichern. In der aktuellen Deutschen Hallenbestenliste rangiert sie mit dieser Zeit auf Rang fünf. Weiterhin sprintete Anna die 60m im Zwischenlauf in rasanten 7,49s, im Finale rannte sie später auf Rang drei. Auch mit dieser Zeit platziert sie sich in den Deutschen Top-Ten und hat beste Aussichten für die Deutschen Meisterschaften in Leipzig.

Bela Karn (Hamburger SV) wählte als noch U20-Jugendlicher über die 400m an diesem Wochenende die Konkurrenz der Männer und konnte diese mit herausragenden 48,82s für sich entscheiden und sich den Norddeutschen Meister-Titel sichern. Dies gelang auch seinem Vereinskameraden John Schlegel (Hamburger SV) im Weitsprung. Mit seiner Weite von 6,84m ließ er alle Kontrahenten hinter sich. Bei den Frauen konnte Lena Schröder (SV Grün-Weiss Harburg) mit ihrer Siegerzeit von 8,71s über die 60m-Hürden einen weiteren Titel nach Hamburg holen. Dicht hinter ihr landete in diesem Finale Sara Hannemann (Hamburger SV) auf Platz zwei mit 8,73s. Beide Läuferinnen haben sich mit ihren Zeiten zudem für die Hallen-DM in Leipzig Ende Februar qualifiziert. Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) unterstrich ihre Stärke auf den Mittelstrecken mit ihrem Sieg über die 800m der weiblichen Jugend U20. Mit ihrer Zeit von 2:11,97min ließ sie alle anderen Läuferinnen hinter sich. Einen weiteren Titel in der WU20 gewann Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) im Weitsprung. Sie sprang mit 5,82m so weit wie keine andere Kontrahentin. Bemerkenswert ist, dass Marlene noch der U18 angehört und sich gegen bis zu 3 Jahre ältere Gegnerinnen durchsetzte. Direkt hinter ihr auf Rang zwei platzierte sich Anika Nießen (Hamburger SV) mit einer Weite von 5,79m. Die letzten beiden Norddeutschen Titel haben die U20-Staffeln des HSV mit nach Hamburg gebracht. Sowohl die MU20-Staffel in der Besetzung Bela Karn, Matti Wellm, Manuel Mordi und Marcel Klobe als auch die WU20-Staffel mit Anika Nießen, Charlott Jacobs, Vanessa Baldé und Line Kristin Schröder konnten sich mit deutlichen Abständen und Siegerzeiten von 1:29,71min bzw. 1:41,11min die Goldmedaille gewinnen.

Auch Ole Grot (TSG Bergedorf) stellte sich als U20-Athlet über die 3000m der älteren Männerklasse und gewann in einem engen Rennen schlussendlich mit gelaufenen 8:27,39min Silber. Dies tat ihm auch Louise Wieland (Hamburger SV) über die 200m bei den Frauen gleich. Mit starken 24,55s lief sie ebenfalls auf den zweiten Platz. Diese Sprintstärke auf der Hallenrunde stellten auch Charlott Jacobs und Matteo Ciuchini (beide Hamburger SV) in der weiblichen und männlichen Jugend unter Beweis, indem sie mit 25,63s bzw. 22,41s jeweils zur Silbermedaille liefen. Hinter Charlott landete die noch der U18 angehörige Line Kristin Schröder (Hamburger SV) auf Rang drei mit einer Zeit von 25,77s. Sowohl Charlott als auch Line konnten sich mit ihren Vorlaufzeiten von 25,59s bzw. 25,56s für die Jugend-DM Mitte Februar in Neubrandenburg qualifizieren. Ihre Vereinskollegin Mareike Nissen (Hamburger SV) sprang beim Hochsprung der Frauen auf Platz zwei mit einer überspungenen Höhe von 1,60m. Im Dreisprung der Frauen war Anne Scholl (LG Wedel-Pinneberg) am Start und gewann mit ihrer Weite von 11,16m Bronze. Eben dies gelang auch Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) und Adam Alioua (Niendorfer TSV) über die 1.500m, sowie Sophie Vahl (Hamburger SV) über die 3.000m. Während Adam nach 4:08,17min das Ziel erreichte, überquerte Jette nach 4:50,04min die Ziellinie. Sophie benötigte für die doppelt so lange Strecke 10:15,44min.

Über diese Podestplatzierungen hinaus konnten die Hamburger Athletinnen und Athleten 15 weitere Platzierungen unter den Top-8 erreichen und somit sehr erfolgreich bei diesen Norddeutschen Meisterschaften abschneiden.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Erfolgen!

Die Gesamtergebnisliste der Norddeutschen Meisterschaften kann hier und unter Ergebnisse eingesehen werden.

Alle Hamburger auf dem Treppchen bei NDM Winterwurf in Berlin

By | Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Senioren, Wettkämpfe

Am 25./26. Januar 2020 fanden im Sportforum Berlin die Norddeutschen Meisterschaften im Winterwurf statt. Dabei konnten die Hamburger Teilnehmerinnen und Teilnehmer erfreulicherweise allesamt Podestplatzierungen erreichen. Hinzu kommen zahlreiche Qualifikationen für die anstehenden Deutschen Winterwurf-Meisterschaften.

Erfolgreichster Werfer aus Hamburg war Mika Sosna (TSG Bergedorf), der sich sowohl beim Diskuswurf der männlichen Jugend U20 als auch der U18 den Titel des Norddeutschen Meisters sichern konnte. Dabei konnte er zudem mit geworfenen 54,15m (U20, 1,75kg) respektive 56,49m (U18, 1,5kg) in beiden Altersklassen die geforderten Qualifikationsnormen für die Deutschen Jugendmeisterschaften Mitte Februar in Neubrandenburg deutlich übertreffen. Dorthin wird ihn wohl auch Kea Stieglitz (HNT Hamburg) begleiten, die neben ihrem dritten Platz im Speerwurf der weiblichen Jugend U20 mit ihrem letzten Wurf des Wettkampfes auf 40,60m auch die Qualifikationsweite für die Jugend-DM abhaken konnte. Ihre Vereinskollegin Renée Nitsch (HNT Hamburg) sicherte sich im Diskuswurf der weiblichen Jugend U20 mit geworfenen 35,95m ebenfalls die Bronzemedaille. Eine dritte bronzene Medaille hat Max Schulze (Hamburger SV) mit nach Hamburg bringen können. Im Diskuswurf der männlichen Jugend U18 schleuderte er sein Wurfgerät 44,90m weit und belegte damit Platz drei.

Neben der Jugend waren auch die Hamburger Senioren in Berlin erfolgreich. Wie sein jüngerer Vereinskamerad konnte auch Rüdiger Möhring (TSG Bergedorf) zwei Medaillen für sich behaupten. Während er im Hammerwurf der Altersklasse M55 das 6kg schwere Gerät auf 49,01m beförderte, sich mit einem Vorsprung von mehr als zehn Metern den Titel sicherte und die DM-Quali pulverisierte, belegte er bei den Männern mit geworfenen 42,66m (7,26kg) Platz zwei. Ältester Hamburger Athlet war Hans-Jürgen Mest (SV Polizei Hamburg), der Norddeutscher Meister im Speerwurf der Altersklasse M75 wurde. Mit beachtlichen 28,70m konnte er sich wie sein Seniorenkollege für die Deutschen Winterwurf-Meisterschaften der Senioren Ende Februar in Erfurt qualifizieren.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Eine Ergebnisübersicht kann hier und unter Ergebnisse eingesehen werden.

Rekordlauf der 4x400m-Staffel der LG Alsternord Senioren AK M75

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Es hat wieder einmal geklappt.  Die Senioren der LG Alsternord Hamburg e.V. der Altersklasse 75  hatten sich schon zu Jahresbeginn mit einem Weltrekord über 4 x4 00m international bemerkbar gemacht. Nach dem Team-Wettkampf in München im September gönnten sich die um 1940 herum geborenen Männer nur eine kurze Pause, ehe sie gründlich und systematisch in der Leichtathletikhalle Hamburg mit der Vorbereitung auf die neue Saison begannen.
Gleich beim ersten Wettkampf, dem Hallenmeeting des HSV am 15.12. 2019, verbesserten Hartmann Knorr (1940), Heinz Keck (1941), Christian Boysen (1942) und Axel Wendt (1940), unter der frenetischen Anfeuerung der Zuschauer, den von ihnen erst im Februar 2019 aufgestellten Weltrekord um mehr als 20 Sekunden auf  5:39,92 min. Natürlich bedeutet dies auch gleichzeitig Deutsche Senioren Hallenbestleistung in der Altersklasse M75.
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !

 

GPS-Vermessung in Sport und Freizeit

By | Breitensport, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Senioren

Die GPS-Laufuhr und der Fitness-Tracker sind die neuen Schmuckstücke am Arm von Ausdauersportlern*innen im Freizeit- und Wettkampfsektor.
In der Gruppe oder aber alleine unterwegs stellt sich immer wieder die Frage, warum die Ergebnisse dieser GPS-Tracker so unterschiedlich sind.

Zum Thema GPS-Vermessung mit Laufuhren sind auf der Webside von Karl Josef Roth (IAAF /DLV-Streckenvermesser Grad A) zwei aktuelle Beiträge veröffentlicht, die interessante Erkenntnisse für Läufer*innen parat haben:

GPS-Vermessung in Sport und Freizeit (Autor: Karl Josef Roth)

Jones-Counter versus GPS-Uhren (Autor: Wolfgang Timm)