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Hamburger Sprinterinnen und Sprinter in Top-Form

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Das vergangene Wochenende stand für die Hamburger Leichtathletik ein weiteres Mal im Zeichen der Sprinterinnen und Sprinter. Ein Ausrufezeichen setzte vor allem Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) am Samstag beim Sprinttag in Zeven. Bei sommerlichen Temperaturen und die Winduntertsützung betreffend nahezu optimalen Bedingungen konnte Anna ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um mehr als zwei Zehntel auf herausragende 11,65 sec steigern. Mit dieser Zeit brach sie zudem auch den 1991 in Bonn von Solveig Pribnow (Buxtehuder SV) aufgestellten Hamburger Landesrekord von 11,70 sec und ist nun offiziell die schnellste Frau der Stadt. Da das Leistungsgefüge bei den Frauen in Deutschland über die 100m sehr eng ist, ist die ebenfalls am Samstag aufgestellte neue Bestzeit über 200m womöglich ebenso bedeutsam für Anna. Mit ihrer gelaufenen Zeit von 24,01 sec liegt sie unter Berücksichtigung weiterer Ergebnisse des Wochenendes auf Rang 18 der Qualifikationsrangliste für die DM in Braunschweig in zwei Wochen und hat damit gute Aussichten, auch zum Meldeschluss zu den Top-24 über 200m zu gehören.

Weitere gute Leistungen in Zeven verzeichneten auch die Nachwuchssprinter des Hamburger SV. Schnellster von ihnen war an diesem Tag U18-Athlet Napthali Walz mit 11,18 sec über 100 Meter. Nur wenig langsamer waren Matteo Ciuchini in 11,24 sec und U20-Athlet Chibugo Luke in 11,21 sec, dem damit nur noch eine Hundertstel zur DM-Norm fehlt. Über 200m wechselte dann die Reihenfolge und Matteo war in 22,72 sec schneller als Chibugo in 22,83 sec. Ähnlich schnell war auch Vereinskollege Manuel Mordi mit gelaufenen 22,77 sec. Auch die weiblichen Sprinterinnen taten es den Jungs gleich und boten in Person von Vanessa Baldé mit 12,36 sec über 100m und Nike Praetzel mit 25,40 sec über 200m beeindruckende Leistungen an. Sowohl Nike als auch Vanessa waren auch über die 100m Hürden schnell unterwegs und unterboten die geforderte DM-Norm deutlich (14,25 sec; 14,58 sec). Bei leichtathletik.de ist ein ausführlicherer Bericht über den Sprinttag in Zeven und weitere herausragende Leistungen zu lesen.

Eine deutlich längere Anreise hatten Lysann Helms, Bela Karn, Louise Wieland (alle Hamburger SV), Leonie Kluwig (Track & Field Club Hamburg) und Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg), die allesamt nach Regensburg zur Laufnacht und zur Sparkassen-Gala reisten. Dabei präsentierten sich die Langsprinter Lysann und Bela im Vergleich zum letzten Wochenende in Wetzlar in konstant guter Form. Nach ihrem Hamburger Rekord in Wetzlar (54,80 sec) lief Lysann die Stadionrunde an diesem Wochenende in 54,83 sec ähnlich schnell. Ebenso war Bela nur wenige Hundertsel langsamer unterwegs, der die 400m am Samstag in 48,85 sec und am Sonntag in 48,84 sec absolvierte. Vereinskollegin Louise war hingegen ein paar Hundertsel schneller unterwegs als zuletzt in Dresden (siehe Bericht) und lief die 200m in neuer Bestzeit von 24,41 sec. Über 100m bestätigte sie mit 11,95 sec ihre Anfang des Monats in Berlin aufgestellte Bestleistung. Auch ihrer Hamburger Kontrahentin Leonie gelang es in diesem Jahr erstmalig die 12-Sekunden-Grenze zu unterbieten. Sie sprintete die 100m in 11,91 sec. Eine beachtliche Steigerung zeigte auch Mittel- und Langstreckenspezialistin Jette über die 1.500 Meter. Ihr gelang es, ihre im Januar in der Halle aufgestellte Bestzeit um nahezu 10 Sekunden auf 4:39,98 min zu verbessern. Mit dieser Zeit unterbot sie die für die Jugend-DM in Heilbronn geforderte Norm deutlich und hat gute Chancen, sich dort gut zu platzieren. Auch leichtathletik.de berichtete sowohl am Samstag von der Laufnacht, als auch am Sonntag von der Sparkassen-Gala.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

DM-Normen und Fabelzeiten für HLV-Athleten

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Das vergangene Wochenende war ereignisreich für die Athletinnen und Athleten des HLV. In alle Himmelsrichtungen über die Republik verteilt erzielten sie zum Teil herausragende Leistungen. Allen voran sind an dieser Stelle ein weiteres Mal die beiden Top-Sprinter Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV) zu nennen. Beim nationalen Meeting „fast arms, fast legs“ in Wetzlar waren beide so schnell wie nie zuvor. Über die 100m konnte Lucas seine vor gut einem Jahr an selber Stelle bei der U23-DM aufgestellte Bestzeit um eine Hundertstel auf 10,41 sec verbessern. Auch Owen war nur wenig langsamer und absolvierte die Strecke in 10,48 sec. Allerdings sorgte Owen nur kurze Zeit später mit einer Steigerung seiner 200m-Bestleistung auf grandiose 20,95 sec für ein Highlight aus Hamburger Sicht. Auch der Landesrekord von 400m-Vizeweltmeister Ingo Schultz liegt mit 20,78 sec nicht mehr in allzu weiter Ferne. Lucas hatte mit 21,37 sec in diesem Fall das Nachsehen.

Neben den Kurzsprintern waren auch die Langsprinter Lysann Helms und Bela Karn (beide Hamburger SV) in Wetzlar am Start. Für Lysann war es der erste 400m-Lauf nach einer von Verletzungen geprägten Hallensaison. Sie scheint die letzten Wochen und Monate aber gut genutzt zu haben, präsentierte sich in bestechender Form und absolvierte die Stadionrunde in neuer Bestzeit von 54,80 sec. Damit verbessert Lysann zudem den von Désirée Meyer im Jahr 2004 aufgestellten Hamburger Rekord der weiblichen Jugend U18 über diese Distanz um eine Hundertstelsekunde. Vereinskollege Bela benötigte für die Viertelmeile 48,83 sec und lief damit bereits beim ersten 400m-Rennen der Saison nahezu genauso schnell wie im Winter in der Halle. Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Bereits am Freitagabend stieg auch Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) bei der Gohliser-Lauf-Nacht in Leipzig mit einem 800m-Lauf in die Saison ein. Mit ihrer Zeit von 2:11,55 min zeigte auch Lisa sich bereits in einer guten Form mit Blick auf die Deutschen Jugend-Meisterschaften Anfang September in Heilbronn. Während Lisa bis nach Leipzig reiste, waren ihre männlichen Mittelstrecken-Kollegen Jan-Eric Büsing (SC Poppenbüttel) und Julius Kemper (Hamburger SV) am Wochenende beim Läuferabend in Lübeck über die 1.500 Meter in den Startlisten zu finden. Während der noch der U18 angehörige Jan-Eric mit seiner Zeit von 4:05,50 min die Qualifikationsnorm für die Jugend-DM deutlich unterbot, stellte U20-Athlet Julius mit 4:06,45 min eine neue Bestleistung auf, verpasste die Jugend-DM-Norm damit aber noch knapp um etwa eine Sekunde. Gute 5.000-Meter-Zeiten rannten in Lübeck unter anderem Caroline Garmatter und Nina Albers (beide hamburg running), die 17:29,76 min bzw. 17:43,21 min auf die Bahn brachten und damit zwei der bislang schnellsten 5000m-Frauen-Zeiten in Deutschland 2020. W55-Läuferin Elisabeth Breit (hamburg running) unterbot in 2:48,96 min den bisherigen Altersklassen-Landesrekord über 800m von 2:50,5 min deutlich.

Ebenfalls in Lübeck am Start waren die Mehrkämpferinnen Line Kristin Schröder, Nike Praetzel und Vanessa Baldé (alle Hamburger SV). Erfreulicherweise konnten dabei sowohl Line mit 4.687 Punkten als auch Nike mit 4.542 Punkten die für die Mehrkampf-DM geforderte Mindestleistung erfüllen. Vanessa verpasste die geforderte Punktzahl zwar knapp, rannte dafür aber die 100m so schnell wie noch nie (12,49 sec) und unterbot die Jugend-DM-Norm über diese Strecke. Sowohl Line als auch Nike präsentierten sich vor allem über die 100m Hürden in herausragender Form (14,37 sec; 14,42 sec). Zudem zeigte Line auch im Weitsprung mit 5,71m eine beachtenswerte Leistung. Vereinskollegin Latifa Beuck (Hamburger SV) trat im Rahmen des Mehrkampfes über 100m an und kam mit 12,39 sec nah an ihre Bestzeit aus dem Vorjahr heran. Ebenso konnte Nachwuchstalent Jerom Simon (TSV Wandsetal) seine im wahrsten Sinne aufsteigende Form der letzten Wochen im Hochsprung mit übersprungenen 1,88m bestätigen. Schnell unterwegs war auch Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) bei den Rahmenwettbewerben des Mehrkampfmeetings in Bremen. Sie lief die 100m in 11,93 sec und die 200m in 24,42 sec, beide Strecken mit nicht zu vernachlässigenden Gegenwinden.

Auch die Weitspringer Bennet Vinken, Carl-Junior Mireku Boateng, Benita Kappert und Anika Nießen (alle Hamburger SV) waren am Wochenende beim -Help at Corona- Meeting in Osterode wieder aktiv. Auch wenn nicht alle an ihre Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnten, zeigten sie doch ansprechende Leistungen (7,34m; 7,19m;  6,00m; 5,81m). Auch leichtathletik.de berichtete aus Osterode.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Leistungssteigerungen für HLV-Athleten und erstes Sportfest in Hamburg

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Die „Late Season“ 2020 nimmt für die HLV-Athletinnen und -Athleten mehr und mehr Fahrt auf. Darüberhinaus wurde mit dem Sportfest des Buxtehuder SV nun auch im Hamburger Leichtathletik-Verband (wenn auch geografisch in Niedersachsen gelegen) der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen.

Bereits am Donnerstagabend konnte Diskustalent Mika Sosna (TSG Bergedorf) beim Werfertag des TSV Bargteheide seine Bestleistung mit dem 1,75kg schweren U20-Diskus auf 56,77m steigern. Diese Weite stellt zudem eine Verbesserung seines von ihm selbst gehaltenen Landesrekordes dar (siehe Bericht). Am Freitagabend reiste eine kleine Auswahl Hamburger Athletinnen und Athleten bis nach Dresden zum Abendsportfest des Dresdener SC. Vor allem Sprinterin Louise Wieland (Hamburger SV) überzeugte mit ihren Leistungen in den Kurzsprints, wobei sie über 200m in 24,44 sec mit optimalen +2,0m/s Rückenwind eine neue Bestleistung aufstellen konnte (100m; 12,04 sec). Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Ebenfalls am Freitagabend läutete der Buxtehuder SV mit seinem Sportfest den Beginn der Late Season im Hamburger Leichtathletik-Verband ein. Besonders herauszuheben sind die Ergebnisse der HLV-Nachwuchsathletinnen Marlene Lang und Caroline Hartwig (beide LG Wedel-Pinneberg). Mit ihren Leistungen von 12,82 sec über 100m und 5,58m im Weitsprung landete Marlene in beiden Disziplinen eine Nase vor ihrer Vereinskollegin (12,90 sec; 5,42m).

Auch in Lübeck ging es an diesem Wochenende wieder Rund auf der Bahn. Beim Sprinter- und Läuferabend am Samstag kam Mittelstreckenspezialist Emil Aßmann (Niendorfer TSV) über 800m der Zwei-Minuten-Marke gefährlich nahe und verbesserte sich auf 2:00,39 Minuten. Auch die HSV-Sprinter Chibugo Luke und Marcel Klobe zeigten über 200m ansprechende Leistungen (22,78 sec; 22,87 sec).

Den Abschluss des Wettkampfwochenendes stellte am Sonntag der „Tag der Überflieger“ in Essen dar. Allen voran präsentierte sich Weitspringer Bennet Vinken (Hamburger SV) in bestechender Form. Ein weiter Satz auf hervorragende 7,56m bescherte ihm eine deutliche Steigerung seiner Saisonbestleistung im Vergleich zur Vorwoche. Auch sein Vereins- und Trainingspartner Carl-Junior Mireku Boateng (Hamburger SV) knüpfte nach seiner langen Verletzungspause an seine gute Leistung aus Berlin an (siehe Bericht) und sprang 7,11m weit. Auch leichtathletik.de hat einen Bericht zu dieser Veranstaltung veröffentlicht.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Rasante Sprints und weite Sprünge in Berlin

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Nach den ersten Wettkämpfen der Werfer in den letzten Wochen, ist am vergangenen Freitag beim Midsommar-Sportfest Berlin auch die Hamburger Sprint- und Sprungelite in die „Late Season“ gestartet. Dabei dominierten im Sprint der Männer Owen Ansah (10,45 sec) und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV; 10,54 sec) über 100 Meter vor Lokalmatador Lucas Jakubczyk (SCC Berlin; 10,73 sec). Auch über die 200 Meter lief das HSV-Duo vorne weg. Owen Ansah (21,02 sec) kratzte dabei sogar an der 21-Sekunden-Marke vor Lucas Ansah-Peprah (21,41 sec). In der Konkurrenz der Frauen gelang es dafür Louise Wieland (Hamburger SV) über 100 Meter die 12-Sekunden-Grenze zu knacken, indem sie in 11,95 sec eine neue Bestleistung aufstellte. Leonie Kluwig (Track & Field Club Hamburg) verpasste diese Marke trotz Saisonbestleistung noch knapp (12,05 sec). Louise sprintete zudem auch über die 200 Meter in 24,60 sec nah an ihre Bestzeit heran.

Im Weitsprung der Männer zeigten bei sommerabendlichen Bedingungen die Deutschen Jugendmeister der U20 und U18 des Vorjahres Bennet Vinken (Hamburger SV; 7,33m) und sein Vereinskollege Carl-Junior Mireku Boateng (7,23m) ebenfalls ansprechende Leistungen zum verspäteten Saisoneinstieg. Auch den U20-Athletinnen gelangen im Wettbewerb der Frauen starke Sprünge. Mit einem Doppelsieg glänzten Benita Kappert mit 6,15m und Anika Nießen mit 6,06m (beide Hamburger SV). Für Benita war es zugleich eine erfolgreiche Premiere als HLV-Athletin.

Darüberhinaus präsentierten sich auch die Langsprinterinnen und -sprinter bereits in guter Form. U18-Athlet Matteo Ciuchini (Hamburger SV) verpasste seinen ersten 400m-Lauf unter der 50-Sekunden-Schallmauer mit einer persönlichen Bestleistung 50,01 Sekunden nur knapp. Lysann Helms (Hamburger SV) fokussierte sich noch auf die Unterdistanzen, stellte dabei aber sowohl über 100 Meter (12,26 sec) als auch 200 Meter (24,76 sec) neue Bestleistungen auf. Bemerkenswert sind auch die Zeiten der U18-Athletinnen Line Schröder über 200 Meter (25,48 sec) und Nike Praetzel (beide Hamburger SV) über 100 Meter Hürden (14,25 sec).

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten sowie ihren Trainerinnen und Trainern zu diesem erfolgreichen Beginn einer besonderen Saison!

Ein ausführlicher Beitrag zu der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu finden. Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

 

 

Digitale Ranglisten: Neuer Bestenlisten-Service auf leichtathletik.de

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Die vorläufigen Leichtathletik-Ranglisten der Freiluft-Saison 2020 sind abrufbar. Erstmals steht der Bestenlisten-Service zum digitalen Abruf mit Auswahl-Menüs und Suchfunktion zur Verfügung.

Die Freiluft-Saison 2020 nimmt langsam Fahrt auf – zumeist noch im Rahmen von alternativen Sportfesten, in kleinen Teilnehmerfeldern und mit abgespecktem Disziplin-Programm. Doch zunehmend mehr Leichtathleten nutzen mittlerweile die Chance, sich trotz der Corona-Pandemie einer ersten Formüberprüfung im Wettkampf-Betrieb zu unterziehen.

Einen Überblick über die bisher erzielten Leistungen bietet die neue Bestenliste des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV): Ab sofort stehen die Ranglisten in einer verbesserten digitalen Übersicht zur Verfügung, in der Nutzer nach Altersklasse oder Disziplin filtern, nach Namen suchen und deutlich umfangreichere Datenbestände abrufen können. Angeboten wird dieser Service zunächst für die Altersklassen der U16 bis hin zu den Aktiven, beginnend mit der Freiluft-Saison 2020. Die Bestenlisten der vorherigen Jahre sind nach wie vor im Archiv abrufbar.

Automatische und manuelle Datenpflege

Direkt Eingang in die Bestenlisten finden Resultate von Veranstaltungen, die über die Software TAF3 von Seltec abgewickelt wurden. Diese Daten werden im Wochenverlauf fortlaufend ergänzt um Resultate weiterer Veranstaltungen auf nationalem und internationalem Boden im Stadion und auf der Straße. Darüber hinaus findet stetig eine Daten-Kontrolle und -Bereinigung statt.

Leistungen aus Trainings- und Testwettkämpfen sind nicht bestenlistentauglich. Auch in Corona-Zeiten gelten zur Anerkennung von Resultaten grundsätzlich die gleichen Rahmenbedingungen wie bisher:

  • angemeldeter und genehmigter Wettkampf
  • regelkonforme Durchführung (qualifizierte Kampfgerichte)
  • elektronische Zeitmessung
  • Windmessung bei Weit-/Dreisprung und Sprint bis 200 Meter
  • Athleten müssen ein gültiges Startrecht besitzen

Sollten besonders zum Start des neuen Bestenlisten-Services noch Fehler oder Lücken auffallen, sind entsprechende Hinweise per Mail an Kevin Glunz zu senden. Dabei ist zu beachten, dass nur vollständige Hinweise (Ergebnisliste oder Link zur Ergebnisliste; Ergebnis; Name; Jhg; Verein; Ort und Datum der erbrachten Leistung) aufgenommen werden können. Die Ergänzung fehlender Resultate kann einige Tage in Anspruch nehmen.

Mika Sosna mit nächstem Rekordwurf

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Nachdem Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) bereits Ende Mai im Rahmen eines Einladungswettkampfes des SC Neubrandenburg den Hamburger Landesrekord der männlichen Jugend U18 im Diskuswurf mit dem 1,5kg-schweren Wurfgerät auf 64,05m verbessern konnte, gelang ihm dasselbe Kunststück nun auch mit dem 1,75kg-Diskus in der Altersklasse U20. Diesen Rekord hatte Mika bereits Ende Januar dieses Jahres bei den Norddeutschen Winterwurf-Meisterschaften auf 54,15m steigern können.

Da in Hamburg nach den aktuellen Verordnungen noch keine Wettkämpfe möglich sind, musste Mika für seinen nächsten Rekordwurf nach Berlin-Hohenschönhausen zum 1. Werfertag des SV Preußen Berlin reisen. Nach zwei Würfen von knapp 53 Metern und weiteren ungültigen Versuchen gelang ihm im fünften Durchgang eine Leistungssteigerung auf glatte 56,00m. Sowohl im vergangenen Jahr als auch in der vergangenen Winterwurfsaison haben in Deutschland nur vier U20-Athleten weiter geworfen. Umso bemerkenswerter ist die Tatsache, dass der TSG-Athlet noch in der U18 startberechtigt ist.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Mika und seinem Trainer zu dieser herausragenden Leistung!

Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

Mika Sosna trotz Corona bereits in Rekordlaune

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Auf Einladung der Bundestrainerin Franka Dietzsch ist Mika Sosna (TSG Bergedorf) gestern (27.05.) mit seinem Trainer Juri Minor zu einem Einladungswettkampf nach Neubrandenburg aufgebrochen. Unter Einhaltung der Corona-Bestimmungen wurde für den Nachwuchsbereich des Deutschen Leichtathletik-Verbandes eine starke Werfergruppe zusammengestellt.

Mika Sosna hatte in den vergangenen Wochen vorwiegend im Park trainieren müssen (Würfe, Athletik, Krafttraining). Sein Trainer hat das Training unter den schwierigen Bedingungen behutsam an sein Leistungsvermögen angepasst, sodass Mika letztlich alle Kraftwerte und auch die Technik verbessern konnte.

In Neubrandenburg konnte Mika die nationale Konkurrenz in Schach halten und sorgte für einen der Höhepunkte des Tages. Er gewann das Diskuswerfen der männlichen Jugend U18 mit hervorragenden 64,05 Metern (zum Vergleich: Mikas Hamburger Rekord aus 2019 stand bei 55,44 Metern) und sicherte sich damit die ausgelobte 100-Euro-Prämie für eine der besten Nachwuchsleistungen. Der durch den Weltverband World Athletics geführten Jahresbestenliste nach bedeutet diese Weite zudem eine Weltjahresbestleitung. Auch im Kugelstoßen konnte Mika den Hamburger Rekord aus dem Jahr 1978 auf ausgezeichnete 17,28 Meter verbessern.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Mika und seinem Trainer zu diesen herausragenden Leistungen!

Ein ausführlicher Beitrag zu der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu finden. Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

Hamburger Senioren M75 knacken den nächsten Weltrekord!

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Die Weltrekord-Sammler der LG Alsternord haben es wieder getan! Die Seniorenstaffel der M75 hat am 7. März 2020 im Rahmen der 41. Deutschen Gehörlosen-Meisterschaften in der Leichtathletikhalle Hamburg einen neuen Weltrekord über 4x800m aufgestellt. Und das nicht nur knapp, sondern deutlich! Um mehr als 3 Minuten wurde der bisher von einer US-Amerikanischen Staffel gehaltene Rekord unterboten.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert dem Staffel-Team herzlich zu seinem Rekord!

Ein ausführlicher Bericht ist auf der Homepage der LG Alsternord zu lesen.

Medaille für Owen Ansah und Rekorde für Lucas Ansah-Peprah bei Hallen-DM in Leipzig

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Am vergangenen Wochenende stand mit den Deutschen Hallen-Meisterschaften der Männer und Frauen in Leipzig das große Finale der Hallensaison 2020 an. Die Farben des HLV wurden dabei von sieben Athletinnen und Athleten aus drei Hamburger Vereinen vertreten. Eine Bronzemedaille und zwei neue Landesrekorde sind dabei ein hervorragendes Resultat.

Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) deuteten bereits in den letzten Wochen der Hallensaison an, dass sie mindestens mit Außenseiterchancen auf eine Medaille oder sogar mehr nach Leipzig reisten. Am Samstag standen für beide die 60m auf dem Zeitplan. Dort konnte Lucas seinen vor drei Wochen aufgestellten Hamburger Landesrekord auf herausragende 6,72s steigern. Owen absolvierte die kurze Sprintdistanz in 6,81s. Beide verpassten letztendlich auf Platz 11 und Platz 19 liegend jedoch den Einzug ins Finale der besten acht. Am zweiten Tag der Meisterschaften stand für beide Athleten mit den 200m eine Distanz an, auf der sie auf Platz zwei und drei der Deutschen Jahresbestenliste liegend sogar noch bessere Chancen hatten. Für beide war jedoch klar, dass sie bereits im Vorlauf alles zeigen mussten, was sie konnten, um das Finale zu erreichen. Das taten sie dann auch in beeindruckender Manier und gewannen ihre Vorläufe mit ausgezeichneten Zeiten. Owen legte vor und sprintete als Sieger seines Laufes nach 21,07s ins Ziel, wieder ein Hamburger Rekord über diese Strecke nachdem er diesen erst vor zwei Wochen an selber Stelle aufgestellt hatte (zum Bericht). Allerdings blieb ihm dieser Rekord nicht lang, da sein Trainings- und Vereinskamerad Lucas diesen Rekord nur wenige Minuten später nochmals auf 21,04s verbessern konnte. Als dritt- und viertschnellster der Vorläufe ging es für beide ins Finale. In diesem Finale behielt dann jedoch wieder Owen die Oberhand und erreichte in wieder herausragenden 21,15s auf Platz drei das Ziel und gewann die Bronzemedaille. Lucas landete mit 21,32s in diesem Rennen auf Rang vier.

Auch Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) reiste in bestechender Form zu den Meisterschaften nach Leipzig. Ihre gute Form hatte sie zuletzt bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hannover Anfang Februar mit einem neuen Landesrekord über die 200m unter Beweis gestellt (zum Bericht). Mit 7,53s erreichte Anna über die 60m als eine der zeitschnellsten das Halbfinale und kam nah an ihre persönliche Bestzeit (7,49s) heran. Im Halbfinale landete sie dann später mit 7,55s auf dem insgesamt 12. Platz und verpasste den Finallauf knapp. Ihre Paradedisziplin sind jedoch auch die 200m. Im Vorlauf absolvierte sie die Hallenrunde in rasanten 24,24s und lief damit nur um zwei Zehntel an einem Finalplatz vorbei und platzierte sich letztendlich auf Platz acht. Neben Anna war auch Louise Wieland (Hamburger SV) über die 200m am Start und kam mit gelaufenen 24,65s ebenfalls sehr nah an ihre Bestzeit heran, verpasste mit Rang 13 jedoch ebenso das Finale.

Über die 60m Hürden der Frauen waren mit Lena Schröder (SV Grün-Weiss Harburg) und Sara Hannemann (Hamburger SV) ebenfalls zwei Hamburgerinnen am Start. Beide Läuferinnen konnten in den Vorläufen erfreulicherweise ihre Saisonbestleistungen verbessern bzw. sogar eine neue Bestleistung aufstellen. Für Lena standen nach fünf Hürden und 60m 8,69s und Platz 16 zu Buche, während Sara 8,71s benötigte und auf Platz 18 lief.

Einziger Starter in einer technischen Disziplin war Bennet Vinken (Hamburger SV), der sich nach seinem Deutschen Jugendmeister-Titel im vergangenen Jahr erstmalig mit den besten Deutschen Männern im Weitsprung maß. In diesem Feld meist älterer Athleten reichte seine gesprungene Weite von 7,29m am Ende zu Platz neun.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Veranstaltung sind hier nochmal zu finden.

Zwei Titel und Dreifach-Silber für HLV-Athleten bei Jugend-DM

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Am vergangenen Wochenende fanden im Jahnsportforum in Neubrandenburg die diesjährigen Deutschen Jugend-Hallen-Meisterschaften statt, für die insgesamt 33 Athletinnen und Athleten aus 9 Hamburger Vereinen gemeldet waren. Mit insgesamt zwei Titeln und drei Silbermedaillen verliefen diese Meisterschaften für die HLV-Athletinnen und -Athleten äußerst erfolgreich.

Souveräner als Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) kann man einen Endlauf bei Deutschen Meisterschaften womöglich nicht gestalten. Das Finale über die 1.500m der weiblichen Jugend U20 hatte Lisa stets unter Kontrolle. Während sie sich anfangs noch zurück hielt und relativ locker in der Spitzengruppe mit lief, verschärfte sie nach etwa der Hälfte der Renndistanz das Tempo und setzte sich an die Spitze des Feldes. Den Rest des Laufes gestaltete Lisa als einen Steigerungslauf und ließ sich die Führungsposition nicht mehr nehmen, sodass sie als Deutsche Meisterin mit neuer Hallenbestleistung von 4:30,03min die Ziellinie überquerte.

Deutlich spannender wurde es im Finale der 4x200m-Staffeln der männlichen Jugend U20 für die Mannschaft des Hamburger SV in der Besetzung Matteo Ciuchini, Matti Wellm, Manuel Mordi und Marcel Klobe. Nachdem der aktuell schnellste jugendliche Sprinter Deutschlands Fabian Olbert als Startläufer der favorisierten Staffel aus München gut vorgelegt hatte, behielten die Jungs des HSV auf Position zwei liegend stets den Anschluss an die Führung. Letztendlich gelang es ihnen jedoch nicht, die Staffel aus dem Süden noch zu überholen, sodass Schlussläufer Marcel als Zweiter nach 1:28,46min das Zeil erreichte. Da die Wechsel bei Staffeln immer eine fehleranfällige Angelegenheit sein können und mit Argusaugen überprüft werden, dauerte es bis die offiziellen Ergebnisse auf der Anzeige erschienen. Nach bangen Minuten des Wartens wurde dann jedoch die HSV-Staffel als Sieger aufgeführt und sicherte sich den Deutschen Meister-Titel, da die Staffel aus München beim letzten Wechsel die Wechselzone überlaufen hatte.

Ein nicht weniger spannendes Rennen lieferte sich auch Ole Grot (TSG Bergedorf) im Finale über 3.000m der männlichen Jugend U20. Mit der schnellsten Meldezeit angereist, rangierte er in einem zunächst von Taktik geprägten Lauf stets in der Führungsgruppe, ließ jedoch seine Kontrahenten die Führungsarbeit machen. Nach etwa zwei Drittel der Distanz verschärfte sich das Tempo und Ole hielt auf dem zweiten Platz laufend Anschluss an den Führenden, welcher sich einen engen Zweikampf mit Ole lieferte. Es entstand eine kleine Lücke zwischen Ole und dem Führenden, welche Ole auf den letzten Runden zwar noch verkleinern, jedoch nicht mehr schließen konnte und als Zweiter auf dem Silberrang nach 8:32,03min ins Ziel lief. Auch sein Vereinskollege Mika Sosna (TSG Bergedorf) konnte sich eines der begehrten Stücke Edelmetall sichern. Bei den parallel stattfindenden Deutschen Winterwurf-Meisterschaften konnte Mika im Diskuswurf der männlichen Jugend U18 sein 1,5kg schweres Wurfgerät herausragende 58,06m weit schleudern. Diese Weite konnte an diesem Tag nur ein anderer Werfer überbieten, sodass sich am Ende auch Mika eine Silbermedaille umhängen lassen durfte. Zudem konnte Mika auch seinen eigenen Hamburger Rekord verbessern, welchen er bereits bei den Norddeutschen Winterwurf-Meisterschaften im Januar in Berlin auf 56,49m verbessern konnte. Weiterhin hatte Mika in Berlin auch schon den Landesrekord der Jugend U20 auf 54,15m geschraubt.

Auch der Weitsprung-Wettbewerb der weiblichen Jugend U20 blieb bis zum letzten Versuch höchst spannend, denn auch hier änderte sich nochmals das Klassement. Auf Position vier liegend stand Anika Nießen (Hamburger SV) am Anlauf bereit für ihren letzten Versuch. Mit der lautstarken Unterstützung ihrer Teamkollegen des HSV gelang Anika zum Abschluss nochmal ein starker Sprung auf 6,12m, welcher eine Bestleistung und zunächst sogar die Führung bedeutete. Allerdings konnte sich auch noch eine der Kontrahentinnen steigern und überließ der freudestrahlenden Anika am Ende den zweiten Rang und die Silbermedaille. Im selben Wettbewerb war auch Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) am Start und belegte mit ebenfalls sehr guten 5,94m Platz fünf.

Platzierungen unter den besten acht erreichten auch Adam Alioua (Niendorfer TSV) über 1.500m der männlichen Jugend U20 mit 4:11,81min und dem 8. Platz sowie die 4x200m-Staffel des Hamburger SV mit den Läuferinnen Line Kristin Schröder, Charlott Jacobs, Michelle Klobe und Lynn Diarrassouba in der weiblichen Jugend U20 mit 1:42,49min und Rang sechs.

Weitere gute Leistungen in ihren Wettkämpfen erzielten auch Kea Stieglitz (HNT Hamburg), Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord), Loretta Burchert (LG Wedel-Pinneberg), Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel), Felice Haverland (Barsbütteler SV), Sebastian Adubofour, Chibigo Luke, Leon Hausmann, Naphtali Walz, Frederik Denis, Julius Kemper, Sophie Vahl und Angela Förster (alle HSV), auch wenn es jeweils nicht für eine Endkampf- oder Endlaufplatzierung reichte.

Allen Athletinnen, Athleten und deren Trainern gratuliert der Hamburger Leichtathletik-Verband herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Veranstaltung sind hier nochmal zu finden.

Auf leichtathletik.de sind zudem Highlight-Videos aller Finals zu finden.