
Nach ausführlicher Beratung und schweren Herzens sind wir zu dem Schluss gekommen, dass wir den Sporttag Inklusiv 2020 unter den aktuellen Rahmenbedingungen am 15. August nicht durchführen können. Grund dafür ist, dass wir uns mit der Veranstaltung an der Grenze zur ‚Großveranstaltung‘ von 1.000 Besuchern/Teilnehmern befinden, deren Durchführung bis mindestens 31. August verboten ist. Das Betreten und Verlassen des Veranstaltungsgeländes sollte, wie auch in den vergangenen Jahren, jederzeit möglich sein (ohne Limit und womöglich Adresshinterlegung), denn viele schauen spontan vorbei. Auch die Abstandsregeln auf einer so großen Fläche mit vielen Mitmachstationen zu kontrollieren, dürfte schwierig werden.
Viele der rund 80 – 100 Helfer*innen und Prüfer*innen sind (altersbedingt) der sog. Risikogruppe zuzurechnen und gleiches gilt möglicherweise auch für unsere Gäste mit Beeinträchtigungen, die wir schützen müssen. Letztendlich ist es vor allem ein Nachmittag voller Sport, Spiel und Spaß, der vom unbeschwerten Miteinander und der aktiven Teilnahme an den Angeboten lebt und zu einem Abbau von möglichen Barrieren/Vorurteilen beitragen soll.
Wir möchten den Sporttag Inklusiv im kommenden Jahr gern wieder so erleben, wie wir ihn kennen und einen bunten Nachmittag mit Groß und Klein verbringen, anstatt uns um Abstandsregeln, Maskenpflicht und Zugangskontrollen kümmern zu müssen. Da sich bereits viele verschobene (Sport-)Veranstaltungen im September und Oktober drängen, halten wir eine Verlegung in eben diese Monate für unglücklich.
Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr wieder den Sporttag Inklusiv durchführen können.

Beim Hamburger Leichtathletik-Verband e.V. ist zum 01.08.2020 oder zum 01.09.2020 eine Stelle für einen Freiwilligendienst im Sport (FWD) (m/w/d) zu besetzen.

Der vierte Sporttag inklusiv am Sonnabend erfreute sich bei jung und alt, groß und klein großer Beliebtheit. Auch Innen- und Sportsenator Andy Grote und Christoph Holstein, Staatsrat für Sport waren bei ihrem Besuch begeistert von der Veranstaltung und haben viele der angebotenen Stationen ausprobiert.

Dass Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt und gemeinsam Sport treiben können – ist das möglich? Gibt es Besonderheiten, die Trainer und Trainerinnen beachten sollten? Ist überhaupt etwas anders?
