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Jugend

Fortsetzung der sportmedizinischen Vortragsreihe des HSB zur Fußgesundheit im Sport

By Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Lehre, Leistungssport, Masters, Veranstaltungen

Der Hamburger Sportbund (HSB) und der Verband für Turnen und Freizeit (VTF) setzen am 4. November 2026 ihre sportmedizinische Vortragsreihe fort, die kompakt aktuelles Wissen zu unterschiedlichen Schwerpunkten aus Feldern der Sportmedizin – wie Anatomie, Verletzungsprophylaxe und Regeneration – vermittelt.

Thema: Praxisnah – Füße gut, alles gut? Fußgesundheit im Sport

Der fünfte Vortrag widmet sich praxisnah der Bedeutung gesunder Füße für Bewegung und sportliche Belastbarkeit. Neben einer kurzen Einführung in die Anatomie und Funktion des Fußes werden aktuelle Perspektiven zur sogenannten Barfußdebatte sowie evolutionäre Hintergründe der menschlichen Fortbewegung vorgestellt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Einfluss moderner Schuhe auf Biomechanik und Fußstruktur. Darüber hinaus werden einfache und praxisorientierte Übungen vorgestellt, mit denen Übungsleiterinnen und Übungsleiter die Fußmuskulatur gezielt stärken und die Fußgesundheit im Training unterstützen können.

Der Mediziner und Biomechaniker Karsten Hollander gibt anhand aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse und praktischer Beispiele einen Überblick von präventiven Ansätzen über funktionelle Zusammenhänge bis hin zu konkreten Übungsimpulsen für den Trainingsalltag. Karsten Hollander ist Professor für Sportmedizin und beschäftigt sich seit vielen Jahren wissenschaftlich und klinisch mit Laufbiomechanik, Verletzungsprävention und der Rolle des Fußes im Sport.

Termin:             Mittwoch, 04.11.2026, 18:00-20:00 Uhr
Ort:                    Haus des Sports, 5. OG, Olympiasaal
Referent:          Professor für Sportmedizin Karsten Hollander
Gebühr:            10,00€ für HSB-Mitgliedsvereine/Fachverbandsmitglieder / 30,00€ für Externe
Anmeldung:     https://bildungsportal-sport.hamburg/seminar/28962

Anerkennung von 3 Lerneinheiten für die Verlängerung von ÜL-Lizenzen von HSB und VTF-Lizenzen. Ebenso wird die Fortbildung mit 3 LE zur Verlängerung von B- und C-Trainer:innen-Lizenzen in der Leichtathletik anerkannt.

Wechsel des Startrechts sowie Gründung / Löschung von LGs und StGs

By Allgemein, Jugend, Leistungssport, Masters

Wechsel des Startrechts:

Am 1. Oktober 2026 beginnt die zweimonatige Frist für Vereins- und Startrechtwechsel, die zum 30. November 2026 endet. Nachfolgend sind die wichtigsten Punkte, die zu beachten sind, zusammengefasst:

Ein Wechsel des Startrechts muss vom neuen Verein innerhalb dieser Wechselfrist auf dem DLV-Formular „Startpassantrag“ (als Änderungsantrag) über das Meldeportal LADV (Benutzerkonto mit Mitgliedercode notwendig) schriftlich angezeigt werden. Der Antrag muss dem HLV spätestens am 30.11.2026, 23:59 Uhr (vgl. Fristen und Termine, §35 Rechts- und Verfahrensordnung (RVO des DLV) bei LADV vorliegen. Eine Freigabe (oder Löschung des Startrechts) vorab ist nicht mehr erforderlich.

Der abgebende Verein wird direkt nach Antragsstellung des neuen Vereins über LADV per Mail an den Vereins-Admin („Mastercode-Inhaber“) verständigt. Dieser muss den Wechsel bestätigen. Kann die Freigabe nicht erteilt werden (vgl. DLO §4.5) ist innerhalb 21 Tage eine Mitteilung per Mail an meldungen@hhlv.de mit der Begründung einzureichen. Findet innerhalb der 21-tägigen Frist keine Freigabe oder begründete Ablehnung statt, wird der Wechsel vollzogen.

Das neue Startrecht wird zum 01.01.2027 gültig. Das genaue Verfahren regelt die Deutsche Leichtathletik-Ordnung (DLO), § 4 Ziff. 4.3.

Gründung, Auflösung, Bei- oder Austritt aus einer LG:

Eine LG ist zwischen dem 1. Oktober und 30. November mit Wirkung vom 1. Januar des folgenden Jahres an bei der Geschäftsstelle des HLV zu beantragen. Das gleiche gilt für den Beitritt eines Vereins zu einer LG. Bei Gründung sind die LG-Verträge beizufügen. Der Austritt eines Vereins aus einer LG oder die Auflösung einer LG kann nur bis 30. November eines Jahres (vgl. §35 RVO) mit Wirkung zum Ablauf des 31. Dezember des laufenden Jahres der HLV-Geschäftsstelle gegenüber erklärt werden (siehe DLO § 2 Ziff. 2.1.8). Das genaue Verfahren regelt die DLO, § 2 Ziff. 2.1..

Gründung, Auflösung, Bei- oder Austritt aus einer Startgemeinschaft (StG):

Die Bildung einer StG ist mit dem aktuellen DLV-Vordruck (unterschrieben von allen beteiligten Vereinen) beim HLV zu beantragen. Der Antrag muss bis zum 30.11. eines Jahres (vgl. §35 RVO) eingegangen sein. Das Startrecht für die StG wird frühestens zum 1. Januar des Folgejahres wirksam.

Der Beitritt eines Vereins zu einer StG oder der Austritt eines Vereins aus einer StG in der/den jeweiligen genehmigten Altersklasse(n) ohne Änderung des StG-Namens muss schriftlich beim HLV bis zum 30.11. eines Jahres (vgl. §35 RVO) erklärt werden. Der Beitritt bzw. der Austritt wird nur zum 1. Januar des Folgejahres wirksam. Bei Namensänderung der StG ist ein Neuantrag notwendig.

Die Auflösung einer StG (mit Unterschriften aller beteiligten Vereine) kann formlos schriftlich beim HLV bis zum 30.11. eines Jahres (vgl. §35 RVO) angezeigt werden. Werden keine Änderungen mitgeteilt, besteht die Startgemeinschaft fort. Das genaue Verfahren regelt die DLO, § 2 Ziff. 2.2. sowie DLO Anhang 1.

DLV-Mehrkampfabzeichen 2026 – Bestellungen

By Allgemein, Breitensport, Jugend, Masters, Schule, Wettkämpfe

Als Auszeichnung für alle Sporttreibenden, die 2026 einen leichtathletischen Mehrkampf absolvieren, bietet der Deutsche Leichtathletik-Verband das Mehrkampfabzeichen in Gold, Silber und Bronze an.

In vielen Vereinen stand vor oder nach den Sommerferien noch eine Vereinsmeisterschaft im Dreikampf (Sprint, Weitsprung und Kugelstoßen) auf dem Programm. Oftmals werden diese Disziplinen auch für das Deutsche Sportabzeichen abgenommen. Für alle teilnehmenden Sportler:innen bietet sich das DLV-Mehrkampfabzeichen als kleine Wertschätzung an.

Weitere Informationen zum DLV-Mehrkampfabzeichen sind dem Flyer zu entnehmen. Hier geht es zum Download der Wertungskarte. Bedarfsbestellungen sind bis 13. Oktober 2026 über die HLV-Geschäftsstelle möglich, damit wir danach eine Sammelbestellung beim Hersteller aufgeben können.

Bewerbungsphase für den HLV-Landeskader 2026/2027 gestartet

By Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Leistungssport

In diesem Jahr müssen sich erstmals alle Athletinnen und Athleten, die in den Landeskader (L-Kader) berufen werden wollen, dafür bewerben. Die Bewerbungsphase beginnt heute und endet am 4. Oktober 2026.

Alle Bewerber:innen müssen gemeinsam mit ihrer Heimtrainerin bzw. ihrem Heimtrainer den Bewerbungsbogen ausfüllen. Anders als in den vergangenen Jahren erfolgt keine automatische Berufung. Bedeutet: Auch Athlet:innen, die den Kaderrichtwert in der zurückliegenden Saison erfüllt haben, müssen sich bewerben. Gleiches gilt für die Sportler:innen, die in der zurückliegenden Saison bereits im Kader waren. Dies betrifft ausschließlich den L-Kader, der die Altersklassen U16, U18 und U20 der kommenden Saison umfasst. Der Talentkader (E-Kader) sowie der Anschlusskader für ältere Athletinnen und Athleten sind nicht davon betroffen.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband erhofft sich von dem neuen Verfahren bereits vor der Nominierung einen besseren Kenntnisstand über die Situation und Ziele der Sportlerinnen und Sportler sowie ihre Bedürfnisse zu erhalten. Insbesondere Athletinnen und Athleten, die den Kaderrichtwert 2026 nicht erreicht haben, haben so eine bessere Möglichkeit, Einblicke in ihre Leistungsentwicklung zu geben und so dem Verband eine qualifiziertere Möglichkeit zu bieten, über eine Kader-Aufnahme zu entscheiden. Das neue Verfahren wird bereits in zahlreichen anderen Landesverbänden angewandt. Für die konkrete Ausgestaltung in Hamburg wurde auch der HLV-Verbandsrat eng einbezogen.

Nachfolgend noch Antworten auf die wichtigsten Fragen:

Zu wann erfolgt die Kadernominierung?
Beginn des Kaderzeitraums 2026/2027 ist der 1. November. Zu diesem Termin erfolgt auch die offizielle Kadernominierung.

Wer entscheidet über die Aufnahme in den Kader?
Die Aufnahme in den Landeskader wird vom Leistungssportausschuss des HLV entschieden. Dieser bezieht, insbesondere bei Personen ohne erfüllten Richtwert, die Disziplin-Landestrainer für eine fachliche Einschätzung hinzu.

Was ist Voraussetzung für eine Kadernominierung?
Voraussetzung ist ein gültiges Startrecht für einen Hamburger Verein in der kommenden Saison sowie eine fristgerechte Bewerbung.

Muss der Kaderrichtwert erreicht sein?
Der Kaderrichtwert ist ein wichtiges Kriterium für die Berufung. Grundsätzlich ist es aber auch möglich, Athletinnen und Athleten, die diesem Wert nahe kommen, zu nominieren. Wichtig ist insbesondere in diesen Fällen, dass Sportler:in und Trainer:in ein glaubwürdiges Szenario beschreiben, in dem im kommenden Jahr der dann nötige Richtwert erfüllt werden kann.

Ist für Athlet:innen der U16 und U18 die Teilnahme am Kadertraining verpflichtend?
Nein. Eine Bewerbung für und Nominierung in den Landeskader ist unabhängig davon, ob die Athletin oder der Athlet im Anschluss auch eines oder mehrere der Kadertrainings-Angebote annimmt.

Was, wenn mehrere Kaderrichtwerte erreicht wurden?
Die Bewerbung erfolgt immer für einen Disziplinbereich (also z.B. Sprint). Sportler:in und Trainer:in müssen sich also entscheiden. Wir empfehlen in diesen Fällen auch die Leistungen aus dem anderen Disziplinblock anzugeben, in denen ein oder mehrere Richtwerte erfüllt wurden. Mit der Festlegung auf einen Disziplinblock für die Kaderberufung entgeht den Sportlern jedoch nicht die Möglichkeit, auch im anderen das Kadertraining zu besuchen. Schon gar nicht wird erwartet, dass nur noch in diesem Disziplinblock Wettkämpfe bestritten werden.

Ist die Anzahl der Kaderplätze begrenzt?
Nein. Der Verband ist nicht an eine Höchstgrenze gebunden. Daraus ergibt sich jedoch im Umkehrschluss nicht, dass der HLV unbegrenzt viele Athletinnen und Athleten berufen kann. Orientierung sind klar die bundeseinheitlichen Kaderrichtwerte.

Warum ist eine gemeinsame Bewerbung von Athlet:in und Trainer:in nötig?
Die vertrauensvolle Zusammenarbeit von Athlet:in, Heimtrainer:in und Landestrainer:in ist uns wichtig. Die Kaderbewerbung soll daher ausdrücklich den gemeinsamen Wunsch von Heimtrainer:in und Sportler:in entsprechen. Im Rahmen der Save-Sports-Bemühungen ist es dem HLV darüberhinaus wichtig, über alle in die Betreuung von Landeskader-Athlet:innen involvierten Trainer:innen im Bilde zu sein.

Was ist im Fall von Vereins- oder Trainerwechseln, die bis zum Bewerbungsende noch nicht vollzogen sind?
Sportler:innen, die absehbar noch nach der Bewerbungsphase Trainer:in oder Verein wechseln und deshalb den Bogen nicht sinnvoll oder vollständig ausfüllen können, werden gebeten, sich direkt an den Leitenden Landestrainer zu wenden.

An wen kann ich mich bei Rückfragen wenden?
Erster Ansprechpartner ist der Leitende Landestrainer, Jann Folkers. Darüber hinaus können für Fragen gerne auch die Disziplin-Landestrainer kontaktiert werden.

Wird eine Nicht-Nominierung begründet?
Alle Bewerber:innen erhalten ein Feedback auf ihre Bewerbung. Da wir dieses Verfahren zum ersten Mal durchführen und noch nicht abschätzen können, wie viele Bewerbungen eingehen, können wir jedoch nicht garantieren, dass dies in jedem Fall detailliert oder gar in einem persönlich Gespräch stattfinden kann.

Bewerbungsbogen für den HLV-Landeskader 2026/2027

Der Sporttag Inklusiv trotzt dem Wetter

By Breitensport, Inklusion, Jugend, Masters, Veranstaltungen

In diesem Jahr war der Sporttag Inklusiv auf der Jahnkampfbahn ein Sportfest voller Herausforderungen. Denn in diesem Jahr war das Wetter nicht ganz so gnädig. Regen, Windböen, auch mal Sonne – gefühlter Herbst. Wie heißt es so schön in Hamburg: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur schlechte Kleidung. Der Meinung waren auch rund 350 Besucher:innen mit und ohne Behinderungen, die sich auf den Weg auf die Jahnkampfbahn zum Sporttag Inklusiv gemacht hatten. Eine Helferin: „Eigentlich müsste man heute jeder und jedem eine Medaille geben, die bei diesen Regenschauern sein Sportabzeichen abgelegt hat!“

Denn zwischen 14 und 18 Uhr wurde gesprintet, geworfen, gesprungen und gespielt oder am Rahmenprogramm mit verschiedenen Bewegungsspielen und Mitmachaktionen teilgenommen. Auch wenn man zwischenzeitlich nass bis auf die Haut wurde. Und da der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) mit vier neuen Koordinationsübungen das Deutsche Sportabzeichen weiterentwickelt hat, gab es auch am Samstag mit einem Koordinationslauf, der sogenannte T-Lauf, eine weitere Station zum Ausprobieren, neben weiteren Neuheiten wie Bewegungswürfel und Stabweitsprung. Auch der altbewährte Rollstuhl-Parkours wurde sehr gut angenommen.

Unterstützung erhielten die wackeren Sportlerinnen und Sportler aus der Hamburger Leichtathletik. Mika Sosna (TSG Bergedorf) coachte beim Kugelstoßen, Ida Carlotta Schröder (Hamburger SV) gab Tipps beim Sprint, Simon Plitzko (TSG Bergedorf) teilte Wissen und Erfahrung beim Weitsprung und Tabea Themann (Hamburg Running) unterstützte bei der Langstrecke. Unter den Teilnehmenden waren in diesem Jahr diesmal besonders viele Familien und gehörlose Sportlerinnen und Sportler – angefeuert von Staatsrat Christoph Holstein und der sportpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion Juliane Timmermann.

Wir bedanken uns herzlich bei allen beteiligten Vereinen und Organisationen, den großartigen ehrenamtlichen Helfenden und Prüfer:innen sowie den Unternehmen HASPA, Hans Conzen Kosmetik, Hamburg Airport, Annis Physiotherapie-Praxis und der Hamburg Active City für die finanzielle und inhaltliche Unterstützung.

Der Sporttag Inklusiv wurde organisiert vom Hamburger Sportbund (HSB) in Kooperation mit dem Hamburger Leichtathletik-Verband (HLV) sowie dem Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg (BRSH).

Bis zum nächsten Jahr!

Fotos vom diesjährigen Sporttag Inklusiv sind auf der Homepage des HSB zu finden.

(Quelle: HSB)

Übermorgen ist es soweit: Unser Sporttag Inklusiv 2026 steht vor der Tür!

By Ankündigungen, Breitensport, Inklusion, Jugend, Masters, Veranstaltungen

Kommenden Samstag (5. September 2026) wartet mit dem 11. Sporttag Inklusiv wieder ein tolles Event auf alle, die einfach nur Spaß an Bewegung haben oder die ihr Sportabzeichen ablegen wollen – ob mit oder ohne Behinderung. Er findet von 14 bis 18 Uhr auf der Jahnkampfbahn im Stadtpark statt. Mit Unterstützung vieler Helfer:innen, darunter auch speziell geschulter Prüfer:innen, können sich Teilnehmende in verschiedenen Disziplinen wie Sprint, Weitsprung oder auch im T-Lauf und Zielwerfen messen. Zudem gibt es wieder viele weitere Mitmachstationen.

Wir freuen uns auf viele Teilnehmende und Zuschauer:innen!

Weitere Informationen zum Sporttag Inklusiv sind auf der Homepage des HSB zu finden.

ANTI-DOPING-NEWSLETTER September 2026

By Allgemein, Anti-Doping, Breitensport, Jugend, Lehre, Leistungssport, Masters

Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter September 2026 finden Sie folgende Themen:

            • WHEREABOUTS IV. Quartal 2026 für alle Athlet:innen des World Athletics International-RTP, NADA-RTP und NADA-NTP
            • Elementares zu: Deutscher Rekord! – EPO-Analyse! – Anerkennung des Rekords!
            • NADA-Webseminar zum Thema „Testpools und Meldepflichten 2027“
            • NADA-Schulungstermine für Ärztinnen und Ärzte sowie Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten
            • ​​​​​​​Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Aus-/Fortbildung zum DLV-Lauf- und Walking-Coach BASIC

By Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Lehre, Leistungssport, Schule

Kurzfristig bietet der Hamburger Leichtathletik-Verband ein weiteres Aus- und Fortbildungsangebot zum DLV-Lauf- und Walking-Coach BASIC an.

Der Lauf- und Walking-Coach BASIC ist der Einstieg in das bundeseinheitliche Bildungsformat des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV). Der Fokus liegt auf dem breitensportlichen und gesundheitsorientierten Laufen, Walken und Nordic-Walken.

Das Angebot richtet sich an interessierte Sportler:innen, Trainer:innen, Übungsleiter:innen sowie TREFF-Betreuer:innen und -Leiter:innen, die im Laufbereich aktiv werden möchten oder es bereits sind.

Im Folgenden sind weitere Informationen zu der Veranstaltung, die ebenfalls im Bereich Lehre zu finden ist, aufgeführt:

HLV-Trainerfortbildung F7/2026

Thema: “Ausbildung zum DLV-Lauf- und Walking-Coach BASIC”
Zielgruppe: Interessierte Sportler:innen, Trainer:innen, Übungsleiter:innen, TREFF-Betreuer:innen und -Leiter:innen
Referent: Jens Bastian
, Vorsitzender des HLV-Breitensportausschusses und HLV-Landeslauf- und Lauftreffwart
Termine: Sonnabend, 17. Oktober 2026, 9:00 – 17:00 Uhr | Sonntag, 18. Oktober 2026, 9:00 – 13:00 Uhr
Ort: Wolfgang-Kucklick-Halle / Konferenzraum (Krochmannstraße 55, 22297 Hamburg)
Gebühren: 100€ pro Teilnehmer (aus HLV-/SHLV-Vereinen) | 150€ (Nicht-HLV-/SHLV-/HSB-Vereine)
Anmeldung: ab sofort und bis zum 10.10.2026 per Mail unter Verwendung des Anmeldeformulars an info@hhlv.de.

Die Veranstaltung wird mit 15 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung der Gültigkeitsdauer von Trainer- und Übungsleiterlizenzen (C-Lizenz) anerkannt.

Die vollständige Ausschreibung zur Fortbildung finden Sie hier.

Informationen zu weiteren Fortbildungsangeboten werden auf der HLV-Homepage im Bereich „Lehre“ veröffentlicht. Gerne weisen wir zusätzlich auf die digitalen Fortbildungsangebote zu den Themen „Prävention gegen sexualisierte Gewalt“, „Prävention gegen interpersonale Gewalt“, „Dopingprävention“ und „Sportabzeichenabnahme“ hin, die ebenfalls im Bereich Lehre zu finden sind. Auch diese Fortbildungen werden für die Verlängerung von Trainerlizenzen anerkannt.

Schutzkonzept zur Prävention und Intervention im Zusammenhang mit interpersonaler Gewalt

By Allgemein, Breitensport, Jugend, Leistungssport, Masters, PSG, Service

Das „Schutzkonzept des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zur Prävention und Intervention im Zusammenhang mit interpersonaler Gewalt“ wurde umfassend weiterentwickelt, vom DLV-Vorstand verabschiedet und im Anschluss hier veröffentlicht.

Grundlage für die Weiterentwicklung war ein intensiver fachlicher Austausch mit Kolleginnen und Kollegen aus Leistungssport und Verbandsarbeit. Beteiligt waren unter anderem Athlet:innen, Trainer:innen, Athletensprecher, Bundesstützpunktleitende, Verbandsärzte, Sportpsycholog:innen, Physiotherapeut:innen sowie Mitarbeitende der DLV-Geschäftsstelle.

Ziel der Überarbeitung war es, die Präventions- und Interventionsarbeit gegen interpersonale Gewalt im Verband weiter zu stärken und an aktuelle Anforderungen anzupassen. Das Schutzkonzept berücksichtigt nun ausdrücklich folgende Gewaltformen:

  • physische Gewalt
  • seelische Gewalt
  • sexualisierte Gewalt
  • Vernachlässigung
  • sowie Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung

Letztere werden vom DLV nun ausdrücklich als eigenständige Gewaltform benannt.

Eine wichtige Neuerung betrifft zudem den Umgang mit Meldungen: Die Strukturen für Betroffene und Hinweisgeber wurden gezielt weiterentwickelt. Das DLV‑Interventionsteam, das über eingehende Fälle berät und das weitere Vorgehen festlegt, wurde erweitert. Neben den bisherigen Ansprechpersonen gehören nun auch eine Sportpsychologin sowie ein Verbandsarzt zum Team, um Fälle noch umfassender bewerten und Betroffene bestmöglich unterstützen zu können.

Weitere Informationen sind hier zu erhalten über:

👉 Das vollständige Schutzkonzept
👉 Die Ansprechpersonen sowie alternative Anlaufstellen
👉 Das Schutzkonzept kurz und knapp erklärt
👉 Fragen und Antworten

Abschließend möchten wir Sie auf unsere Kampagnenunterlagen „Schutz gegen Gewalt“ hinweisen, die Sie gerne für die Vereinsarbeit genutzt werden können.

Neu hinzugekommen sind unter anderem 16:9-Vorlagen zur Nutzung auf Leinwänden bei Veranstaltungen.

👉 Kampagnenunterlagen

Für Rückfragen oder einen fachlichen Austausch steht beim DLV Katharina Schulz per E-Mail unter katharina.schulz@leichtathletik.de und unter der Telefonnummer 06151/7708-83 jederzeit gerne zur Verfügung.