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Jugend

Silber für Mika Sosna und weitere Top 5-Platzierungen bei U23-DM für HLV-Athleten

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Am vergangenen Wochenende wurden im Koblenzer Stadion Oberwerth die diesjährigen Deutschen U23-Meisterschaften asugetragen. Der erfolgreichste Hamburger Teilnehmer war zugleich einer der Jüngsten. Denn als U20-Athlet wagte Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) den Vergleich mit den größtenteils deutlich älteren Konkurrenten. Dabei musste er von seinem gewohnten 1,75kg-Diskus auf den schwereren 2kg-Diskus umsteigen. Dass auch diese Umstellung jedoch grundsätzlich kein Problem für ihn ist, bewies Mika bereits Mitte Mai in Neubrandenburg, als er die 2kg-Scheibe auf starke 58,67 Meter beförderte. Mit 55,30 Metern ging es am vergangenen Samstag dann nicht ganz so weit hinaus, dennoch gewann Mika mit dieser Weite die Silbermedaille bei diesen Meisterschaften.

Mit einer Saisonbestleistung von 7,43 Metern war Weitspringer Nick Schmahl (Hamburger SV) nach Koblenz angereist. Leider konnte er diese Leistung nicht bestätigen, erreichte mit 7,07 Metern jedoch einen respektablen fünften Platz. Eben diese Platzierung erreichten auch die beiden Sprinterinnen Louise Wieland und Sara Hannemann (beide Hamburger SV). Während Louise über 200 Meter in 24,31 Sekunden bei vergleichsweise kräftigem Gegenwind bis auf wenige Hundertstel an ihre persönliche Bestzeit heranlief (24,24 sec), gelang es Sara über die 100 Meter Hürden ihre Saisonbestzeit aus Hamburg im Finale auf 13,80 Sekunden zu verbessern. Dabei kam sie auch ihrem persönlichen Hausrekord von 13,71 Sekunden aus dem Jahr 2017 wieder gefährlich nahe. Auf Rang fünf lief auch Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) über 3.000 Meter Hindernis der U23-Juniorinnen. Dabei durfte sich die U20-Athletin mit ihrer Zeit von 10:42,15 Minuten zudem über eine Steigerung ihrer erst vor zwei Wochen in Dortmund gelaufenen Bestleistung freuen.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Deutschen U23-Meisterschaften in Koblenz sind hier zu finden.

Fotowettbewerb für Schüler*innen „Fair Play im Sport“

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Die Deutsche Olympische Akademie Willi Daume e.V. (DOA) und der BDK e.V. Fachverband für Kunstpädagogik veranstalten diesen Fotowettbewerb gemeinsam für Schüler*innen verschiedener Jahrgangsstufen. Ein wichtiger olympischer und gesellschaftlicher Wert ist der Grundsatz des „Fair Play“. Bei diesem Fotowettbewerb gilt es, sich mit diesem Wert genauer auseinanderzusetzen und das eigene Verständnis von Fair Play fotografisch auszudrücken und zu präsentieren. Einsendeschluss ist der 3. Oktober 2021.

Alle weiteren wichtigen Informationen gibt es hier.

(Quelle: DOA/DOSB)

Erfolge für HLV-Athletinnen und -Athleten in Hamburg und Regensburg

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Das vergangene Wochenende bot mit den Landesmeisterschaften der Jugend U20 in der heimischen Jahnkampfbahn und den Wettkämpfen der Sparkassen-Gala in Regensburg gleich zwei Highlights für die Hamburger Leichtathletik. Während es im Hamburger Stadtpark um Landesmeistertitel ging, liefen die Athletinnen und Athleten in Regensburg um Staffelplätze bei den anstehenden internationalen Höhepunkten.

Am Freitag durften die beiden Top-Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) sich bei der Einkleidungsaktion des DOSB am Olympiastützpunkt in Dulsberg bereits die Trikots des Deutschen Teams für Tokio für einige Fotos für die Presse überstreifen. Nominiert sind beide jedoch noch nicht für die Wettkämpfe in Tokio. Nach ihren zuletzt herausragenden Leistungen in Mannheim und bei den nationalen Titelkämpfen in Braunschweig reisten beide jedoch selbstbewusst nach Regensburg, um ihr Können erneut unter Beweis zu stellen und die Chance auf eine Nominierung zu untermauern. Auch in Regensburg zeigten beide, dass sie sich mittlerweile fest in der nationalen Spitze etabliert haben. Mit 10,25 Sekunden (10,23 sec im Vorlauf) setzte Lucas sich souverän gegen die Konkurrenten über 100 Meter durch. Owen sprintete im Vorlauf zur neuen Bestzeit von 10,32 Sekunden und landete im Finale mit 10,36 Sekunden auf Rang drei. Zum Abschluss des Tages setzten sich beide über 4×100-Meter mit der „DLV 1“-Staffel in 38,32 Sekunden gegen die zweite und dritte Besetzung des DLV durch. Ende Juni erfolgt die finale Nominierung für die Olympischen Spiele in Tokio und die Chancen für Lucas und Owen, sich das Olympia-Trikot erneut überstreifen zu dürfen, stehen nicht schlecht.

Ebenfalls in Regensburg am Start waren die beiden Langsprinter Lysann Helms und Bela Karn (beide Hamburger SV). Für beide ging es darum, sich sowohl im Einzel als auch für die Staffel bei den U20-Europameisterschaften in Tallinn (Estland) und den U20-Weltmeisterschaften in Nairobi (Kenia) zu empfehlen. Nach ihrem Saisoneinstieg am vergangenen Wochenende in Bremen lief Lysann die 400 Meter in Regensburg in starken 54,95 Sekunden und war damit die schnellste U20-Athletin des Tages. Bela sprintete in 48,63 Sekunden auf Rang sechs. Während die „DLV 2“-Staffel von Bela über 4×400-Meter leider disqualifiziert wurde, knackte Lysann mit der „DLV 1“-Staffel in 3:37,45 Minuten deutlich die Qualifikationsnorm für die internationalen Meisterschaften in Tallinn und Nairobi.

Auf den langen Weg nach Regensburg machten sich auch Matteo Ciuchini (TH Eilbeck) und Charlott Jacobs (Hamburger SV). Matteo sprintete nach zuletzt kleinen muskulären Problemen die 100 Meter in 11,15 Sekunden und die 200 Meter in 22,47 Sekunden. Charlott erzielte über 400 Meter in 57,59 Sekunden sogar eine neue persönliche Bestleistung. Auf Reisen waren auch Michel Meißner, Sara Hannemann und Louise Wieland (alle Hamburger SV), die außerhalb der Wertung bei den Landesmeisterschaften Niedersachsens und Bremens in Göttingen starteten. Bei leichtem Gegenwind lief Michel die 100 Meter in 10,72 Sekunden. Im Duell der beiden Trainingskolleginnen setzte sich Louise in 11,94 Sekunden gegen Sara in 11,99 Sekunden durch. Für beide war der Wettkampf ein letzter Formtest vor den Deutschen U23-Meisterschaften am kommenden Wochenende in Koblenz.

Bei den Landesmeisterschaften der Jugend U20 war Frederik Denis (Hamburger SV) in 11,29 Sekunden schnellster Hamburger des Tages. Zudem unterbot er mit seiner Zeit erstmals die U18-Norm für die Jugend-DM in Rostock. Eine weitere starke Zeit erzielte Markus Wagner (Hamburger SV), der die 400 Meter lange Stadionrunde in 50,79 Sekunden absolvierte. Über die doppelt so lange Distanz von 800 Metern setzte sich Julius Kemper (Hamburger SV) in 1:56,22 Minuten gegen seine Kontrahenten durch. Mit Philip Jensen e Castro und Tom Schröder (beide LG Wedel-Pinneberg) blieben in 1:58,17 Minuten und 1:59,08 Minuten sogar noch zwei weitere Athleten unter zwei Minuten. Die 1.500 Meter gewann Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel) in 4:07,13 Minuten, nachdem er sich Mitte Mai in Karlsruhe bereits auf herausragende 3:55,27 Minuten steigern konnte. Mit 4:08,42 Minuten und 4:09,78 Minuten blieben am Wochenende zudem auch die beiden U18-Athleten Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) und Glenn Kochmann (TSG Bergedorf) und 4:10 Minuten. Eine bemerkenswerte Zeit lief auch das Staffelquartett des Hamburger SV (Markus Wagner, Matti Wellm, Manuel Mordi, Frederik Denis). Sie benötigten für die 4×100 Meter lediglich 42,16 Sekunden und sind damit aktuell schnellste Staffel des Jahres in Deutschland. Ebenfalls beeindruckende Leistungen erzielte Mika Sosna (TSG Bergedorf), der sich mit 16,74 Metern und 57,52 Metern sowohl im Kugelstoßen als auch im Diskuswurf durchsetzte.

Zu einem souveränen Sieg lief auch Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) über 800 Meter, die sie in 2:16,88 Minuten gewann. Während sich Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) über 800 Meter in 2:19,51 Minuten mit Platz zwei begnügen musste, setzte sie sich in 4:39,07 Minuten über 1.500 Meter durch. Einen weiteren Sieg feierte Line Schröder (Hamburger SV) über 100m-Hürden, die sie in 14,44 Sekunden gewann. Auf aktuell Platz zwei in der nationalen Bestenliste lief die 4x100m-Staffel des Hamburger SV in der Besetzung Jana Ernst, Vanessa Baldé, Michelle Klobe und Anisha Steinbach mit einer Zeit von 47,50 Sekunden. Im Stabhochsprung näherte sich Julia Kirschnick (LG Wedel-Pinneberg) mit ihrer Siegeshöhe von 3,40 Metern der Jugend-DM-Norm. Ein hochklassiges Duell boten sich derweil Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) und Anika Nießen (Hamburger SV) im Weitsprung. Letztlich setzte sich Marlene mit 6,01 Metern knapp gegen Anika mit 5,93 Metern durch.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Zahlreiche Jugend-DM-Qualifikationen in Pinneberg

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Am Mittwochabend gelang es gleich einer Reihe Hamburger Athletinnen und Athleten beim Hindernis- und Stabhochsprungwettkampf der LG Wedel-Pinneberg, die vom DLV geforderte Norm für die Deutschen Jugend-Meisterschaften Ende Juli in Rostock zu knacken. In der männlichen Jugend U18 gelang dies Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) über die 2.000 Meter Hindernis mit einer Siegerzeit von 6:16,13 Minuten. Nach seinem vierten Rang bei den letztjährigen Deutschen Meisterschaften in Heilbronn, hat Philip nun also wieder die Chance, einen Angriff auf’s DM-Podium zu starten.  Im Rennen über 2.000 Meter Hindernis der weiblichen Jugend U18 gelang es sogar gleich drei Athletinnen die Norm zu unterbieten. Schnellste Hamburgerin des Tages war Sonja Lindemann (LG Wedel-Pinneberg) in 7:17,68 Minuten. Ihr folgten Inga Schulz und Elisa Marie Unger (beide TSG Bergedorf) in 7:32,41 Minuten und 7:35,16 Minuten. Noch schneller unterwegs war Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) in der weiblichen Jugend U20. Sie benötigte für die 2.000 Meter lange Distanz inklusive Hindernissen und Wassergraben 6:57,46 Minuten und unterbot damit ebenfalls die Norm für die DM in Rostock. Wenige Sekunden fehlten hingegen Marlene Brand (LG Wedel-Pinneberg) mit einer Zeit von 5:38,30 Minuten über 1.500 Meter Hindernis der weiblichen Jugend U16 zur Norm für die U16-DM (5:35;00 min) Anfang September in Hannover.

Die Gesamtergebnisliste der Veranstaltung ist hier sowie unter Ergebnisse zu finden.

Stürmische Leistungen für HLV-Athletinnen und -Athleten

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Während in der Jahnkampfbahn die Hamburger Meisterschaften der Jugend U16 und U14 in den Blockwettkämpfen stattfanden, waren einige ältere Hamburger Athletinnen und Athleten bei auswärtigen Wettkämpfen am Start. Vielerorts boten sich dabei am vergangenen Wochenende windige bis stürmische Bedingungen. Diese fand auch 400m-Spezialistin Lysann Helms (Hamburger SV) beim Quali- und Einladungswettkampf in Bremen vor. Während ihr Ergebnis von 12,28 Sekunden über 100 Meter mit regulärem Wind gemessen wurde, wehte der Wind während ihres 200m-Laufes (24,55 sec) mit +3,2 m/s Rückenwind deutlich zu stark. Diese Erfahrung machten auch Vanessa Baldé und Latifa Beuck (beide Hamburger SV). Vanessa sprintete die 100 Meter im Vorlauf in neuer Bestzeit von 12,20 Sekunden. Wiederum der Wind von +3,9 m/s verhinderte eine weitere Steigerung dieser auf 12,16 Sekunden. Ebenso erging es Latifa, die im Vorlauf 12,11 Sekunden benötigte und im Finale mit +3,9 m/s Rückenwind mit 11,99 Sekunden sogar erstmals unter 12 Sekunden blieb. Komplett reguläre Zeiten erzielte Jana Ernst (Hamburger SV) mit 12,33 Sekunden über 100 Meter und 25,03 Sekunden über 200 Meter. Alle Zeiten bedeuten im Übrigen die Qualifikation für die Deutschen Jugendmeisterschaften Ende Juli in Rostock. Ein kleines Comeback feierte in Bremen derweil die U20-Vizeeuropameisterin von 2017 Vanessa Aniteye (Hamburger SV). Sie lief die 400 Meter in 57,80 Sekunden.

Mit dem Wind ging es auch den männlichen Teilnehmern nicht anders. Frederik Denis (Hamburger SV) lief die 110m-Hürden mit +2,5 m/s Rückenwind in 14,67 Sekunden. Vereinskollege Manuel Mordi (Hamburger SV) trieb der Wind mit +3,0 m/s zu 10,84 Sekunden über 100 Meter. Die Unterstützung von +3,5 m/s Rückenwind nutzte auch Matteo Ciuchini (TH Eilbeck) für eine Top-Zeit von 22,07 Sekunden über 200 Meter. Eine enorme Steigerung erzielte Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord), der die 100 Meter im Finale mit regulärem Wind in 10,74 Sekunden sprintete. Im Vorlauf stoppte die Uhr sogar bei 10,69 Sekunden, allerdings standen auch +3,9 m/s Rückenwind auf der Anzeigetafel. Wiederum regulär lief Paul die 200 Meter in persönlicher Bestzeit von 21,83 Sekunden. Auch Vereinskollege Dominik Wilms (LAV Hamburg-Nord) steigerte sich im Finale regulär auf 11,14 Sekunden, während ihn der Wind mit +3,6 m/s im Vorlauf auf 11,07 Sekunden drückte.

Windig war es auch beim Sprint-, Lauf- und Wurftag in Eutin. Moritz von der Geest (TSG Bergedorf) lief die 100 Meter mit +2,7 m/s in 11,34 Sekunden und die 200 Meter mit +2,9 m/s in 22,48 Sekunden. Ebenfalls in Eutin am Start war Diskuswerferin Renée Nitsch (HNT Hamburg), die ihr Wurfgerät diesmal auf 39,35 Meter schleuderte. Ein Qualifikationssportfest in Rostock nutzte Hochspringer Felix Fengler (SV Grün-Weiss Harburg) und stieg mit übersprungenen 1,92 Meter vielversprechend in die Saison ein. Das Internationale Sparkassenmeeting in Osterode verlief hingegen für einige Hamburger Teilnehmer nicht so erfolgreich wie erhofft. Nick Schmahl und Anika Nießen (beide Hamburger SV) konnten mit 7,05 Metern und 5,75 Metern nicht an ihre guten Vorleistungen der Vorwochen anschließen. U18-Weitspringerin Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) präsentierte sich mit 5,86 Metern hingegen auf einem guten Weg nach einer Verletzungspause. Ebenfalls in Osterode am Start war Mittelstreckler Julius Kemper (Hamburger SV), der über 1.500 Meter mit 4:01,79 Minuten knapp seine Bestzeit verfehlte.

Ein Großteil der Hamburger Mittelstreckenelite machte sich am Wochenende auf nach Dortmund zum dortigen Sparkassen-Jump’n’Run-Meeting. Über 1.500m war Miguel Daberkow (TSG Bergedorf) mit 4:00,77 Minuten schnellster Hamburger des Tages. Nur wenig langsamer war U18-Athlet Glenn Kochmann (TSG Bergedorf), der dieselbe Distanz in 4:07,56 Minuten absolvierte und die Jugend-DM-Norm deutlich unterbot. In der weiblichen Jugend U20 konnte sich Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) in 4:28,17 Minuten sogar gegen die gesamte angereiste nationale Konkurrenz durchsetzen. Erfreulich ist auch, dass U18-Athletin Inga Schulz (TSG Bergedorf) mit 4:53,79 Minuten die Jugend-DM-Norm knacken konnte. Ihre Vereinskollegin Elisa Unger (TSG Bergedorf) verpasste diese mit 4:58,13 Minuten noch knapp. Fabio Dinkelmeyer (TSG Bergedorf) entschied sich, die 800 Meter zu laufen und bewies mit einer persönlichen Bestzeit von 1:57,73 Minuten, dass diese Entscheidung keine schlechte war. Die mit 3.000 Metern deutlich längere und mit Hindernissen und Wassergraben versehene Strecke liefen Felix Ludka (Hamburg Running) und Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg). Während Felix in 9:52,49 Minuten erstmals die 10-Minuten-Marke unterbot, benötigte U20-Athletin Jette für die Distanz mit 10:50,15 Minuten nur knapp eine Minute mehr. Jettes Trainingskameradin Sonja Lindemann (LG Wedel-Pinneberg) nutzte derweil ein Qualifikationssportfest in Bad Doberan für ein schnelles 3.000m-Rennen, das sie in 10:17,81 Minuten für sich entschied.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Erste Meisterschaften des Jahres in Hamburg

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Am vergangenen Sonntag fanden in der Jahnkampfbahn mit den Hamburger Meisterschaften der Jugend U16 und U14 in den Blockwettkämpfen die ersten Landesmeisterschaften des Jahres statt. Der Blockwettkampf Sprint/Sprung der männlichen Jugend U16 lag fest in der Hand der LG Alsternord Hamburg. Sowohl in der Altersklasse M15 als auch der M14 konnten sich mit Felix Schulze (2.583 Punkte) und Malik Teggatz (2.449 Punkte) Athleten der LG Alsternord durchsetzen. Den Blockwettkampf Lauf der M14 entscheid derweil Vereinskollege Tim Staud mit 1.568 Punkten für sich. Alleine im Block Wurf ging der Meistertitel nicht an die LG Alsternord, sondern an Ilias Topaloglou (TSG Bergedorf), der mit 2.591 Punkten gewann und vor allem im Diskuswurf mit 41,57 Metern viele Punkte sammelte, die womöglich sogar für die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften Anfang August im bayerischen Markt Schwaben ausreichen. Aufgrund der guten Teamleistung der Athleten Felix Schulze, Malik Teggatz, Jakob Körner, Mattes Claus und Tim Staud gewann die LG Alsternord mit 10.428 Punkten auch den Titel als beste Blockwettkampf-Mannschaft in der männlichen Jugend U16. Den Blockwettkampf Sprint/Sprung der W15 entschied Anna Schweitzer (TSG Bergedorf) für sich. In der W14 gewann Karla Schymura (Hamburger SV), die sich unter anderem mit einer starken Hochsprungleistung von 1,56 Meter gegen ihre Kontrahentinnen durchsetzte. Mit einem starken 2.000m-Lauf in 7:15,44 Minuten schloss Marlene Brand (LG Wedel-Pinneberg) derweil den Blockwettkampf Lauf der W14 als Siegerin ab. Den Block Lauf der W15 entschied mit Lea Prozeske (Buxtehuder SV, 1.789 Punkte) eine Athletin aus dem Süden des Landesverbandes für sich. Jenna Petersen (LG Alsternord) siegte währenddessen mit 2.333 Punkten im Blockwettkampf Wurf der W15. Im jüngeren Jahrgang W14 gewann Belinay Yilar (SV Eidelstedt) mit 1.866 Punkten. Den Titel als beste Blockwettkampf-Mannschaft der weiblichen Jugend U16 gewann mit 10.757 Punkten das Team des Hamburger SV mit Karla Schymura, Benja Witthoff, Bo Banser, Greta Pohle und Laya Völker.

Im Block Sprint/Sprung der männlichen Jugend U14 siegten Len Bahlmann (Hamburger SV) mit 2.033 Punkten in der M13 und Maximilian Naumann (SC Poppenbüttel) mit 2.188 Punkten. Durch einen herausragenden 800m-Lauf in 2:24,13 Minuten zum Abschluss setzte sich Jakob Labes (LG Alsternord) im Block Lauf der M13 durch. In der Altersklasse M12 führte unter anderem eine starke Weitsprungleistung von 4,21 Metern Jonathan Winterfeldt (AG Hamburg West) zum Meistertitel. Der Block Wurf war währenddessen fest in Bergedorfer Hand. Während Matti Sosna mit 2.285 Punkten in der M13 unter anderem aufgrund starker Wurfleistungen mit dem Diskus (32,08 Meter) und der Kugel (11,32 Meter) siegte, gewann in der M12 Louis Ciszewski (beide TSG Bergedorf) mit 1.790 Punkten. Das beste Mannschaftsergebnis erzielten mit 9.524 Punkten Bo Hopfenmüller, Len Bahlmann, Johann Raasche, Leroy Seabreeze und Maximilian von Neuhoff für den Hamburger SV. Im Blockwettkampf Sprint/Sprung der W13 bot sich die knappste Entscheidung des Tages. Mit letztlich einem einzigen Punkt Vorsprung gewann Hanna Eitemüller (Hamburger SV) mit 2.320 Punkten. Bei der W12 siegte ihre Vereinskollegin Loella Marie Kirchbauer mit 1.987 Punkten. Im Block Lauf gingen die Meistertitel mit 2.232 Punkten an Ida Carlotta Schröder (LG Wedel-Pinneberg) in der W13 und mit 2.122 Punkten an Ella Regine Mader (AG Hamburg West) in der W12. Den Blockwettkampf Wurf der W13 entschied trotz eines Fehlstartes im 75m-Sprint Charlotte Naumann (SC Poppenbüttel) mit 1.981 Punkten für sich. In der W12 setzte sich Maila Rouki Budack (Hamburger SV) mit 1.855 Punkten durch. Wie schon in der männlichen Jugend U14 stellte der Hamburger SV mit Hanna Eitemüller, Lea Lüsse, Loella Marie Kirchbauer, Maja von Thenen und Marie Lima Lietz auch in der weiblichen Jugend U14 die stärkste Blockwettkampf-Mannschaft des Tages, die insgesamt 10.325 Punkte sammelte.

Alle Ergebnisse der Hamburger Meisterschaften der Jugend U16 und U14 in den Blockwettkämpfen sind hier und unter Ergebnisse zu finden.

Jetzt für Olympisches Jugendlager in Peking 2022 bewerben!

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Anlässlich der Olympischen Spiele im chinesischen Peking 2022 veranstalten die Deutsche Olympische Akademie und die Deutsche Sportjugend vom 31. Januar bis zum 16. Februar 2022 erneut ein Deutsches Olympisches Jugendlager (DOJL). Ab sofort können sich Nachwuchsleistungssportler und ehrenamtlich Engagierte im Alter von 16 bis 19 Jahren für die Teilnahme am DOJL Peking bewerben, um die Faszination Olympia live vor Ort zu erleben. Die Bewerbung ist bis zum 8. August möglich. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gesucht: Die Hamburger SportTalente 2021

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Die Pandemie hat auch den Nachwuchssport hart getroffen. Mit kreativen Ansätzen und dem gewohnten Ehrgeiz haben sich die meisten jungen Talente so gut es geht auf die neue Situation eingestellt, aber die Einschränkungen bleiben beträchtlich. So setzen auch sie ihre Hoffnungen darauf, dass sie dank der laufenden Impfkampagne im Sommer wieder ihrer sportlichen Leidenschaft wie gewohnt nachgehen können – Wettkämpfe inklusive.

Die Veranstalter des „Hamburger Sporttalents“ teilen diese Hoffnung und setzen daher, nach einer pandemiebedingten Ruhepause, ihre Suche nach den Hamburger SportTalenten in diesem Jahr wieder fort. Sie rufen dazu auf, alle Nachwuchssportler*innen, die in diesem Jahr trotz der Umstände neue Rekorde und persönliche Erfolge aufgestellt haben – oder sich durch andere außergewöhnliche Leistungen in der Krise ausgezeichnet haben – für den Wettbewerb zu nominieren.

Vorschläge für die Kategorien „Mädchen“, „Jungen“ und „Mannschaft“ können von Trainer*innen, Vereins- und Verbandsoffiziellen eingereicht werden. Die vorgeschlagenen Teilnehmer*innen müssen zum Zeitpunkt ihres wichtigsten Erfolgs in dieser Saison (Zeitraum 01.10.2020 – 30.09.2021) zum Jahrgang 2003 und jünger gehören. Bei Teams gilt U18 oder jünger. Die Geschichten der Sieger*innen und Platzierten werden von einem Filmteam dokumentarisch festgehalten. Das Ergebnis wird, je nach aktueller Lage, im November feierlich mit oder ohne physische Präsenz der Beteiligten veröffentlicht.

So könnt ihr mitmachen

Füllt zwischen dem 10. Juni 2021 und dem 30. September 2021 auf www.hamburgersporttalent.de den Bewerbungsbogen aus, dreht ein kurzes Video über das Talent, die Mannschaft und reicht den Downloadlink des Videos mit ein. Überzeugt mit klaren Fakten, emotionalen Geschichten und den besten Argumenten, warum gerade dieses Talent, dieses Team eine Ehrung verdient. Eine Fachjury, zusammengesetzt aus den Veranstaltern und Unterstützern des Wettbewerbs, wählt aus den Vorschlägen die Sieger*innen aus.

Zum Hintergrund

Der Wettbewerb (damals noch „Talent des Jahres“ genannt) wurde bereits im Jahr 2000 vom Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, der Hamburger Sportjugend sowie dem Hamburger Abendblatt ins Leben gerufen. Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause fand sich 2019 mit Active City, dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, der Eliteschule des Sports Alter Teichweg und dem Hamburger Sportbund ein neuer Initiatorenkreis, der mit Barclaycard einen großzügigen Sponsor und Unterstützer gewinnen konnte.

Der Wettbewerb verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Es geht einzig und allein um die zusätzliche Aufmerksamkeit für den Nachwuchssport, dessen wichtigste Unterstützer*innen aufopferungswillige Eltern, engagierte Nachwuchstrainer*innen und ehrenamtlich tätige Vereins- und Verbandsfunktionäre sind. Ihnen gilt der Dank der Veranstalter, denn ohne sie werden aus Talenten keine Olympiasieger*innen oder Weltmeister*innen.

Weitere Informationen unter www.hamburgersporttalent.de.

Zusätzliche Eindrücke finden sich auf dem Instagram-Kanal @hamburgersporttalent.

Aufruf und Presseerklärung zum Hamburger Sporttalent 2021.

Mario Kral kehrt zurück zum HLV

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Der ehemalige Hamburger Landestrainer Mario Kral, der bereits seit Februar als Landestrainer Sprung für den HLV unterstützend tätig war, kehrt als Landestrainer Leistungssport wieder vollständig zum Hamburger Leichtathletik-Verband zurück.

Mit Mario Kral konnte der Hamburger Leichtathletik-Verband einen bereits gut bekannten und geschätzten Trainer als Nachfolger für den im Sommer vollständig zum DLV wechselnden Sebastian Bayer gewinnen. Seine Erfahrungen als ehemaliger Spitzen-Athlet sind ein Zugewinn für die Hamburger Leichtathletik. Zudem ist Mario Kral in der Hamburger Leichtathletik durch seine ehemalige Tätigkeit als Landestrainer Talentförderung im HLV bereits bestens vernetzt.

Im Rahmen der Verbandsarbeit wird Mario Kral zukünftig unter anderem die Trainingsgruppe der Bundes- und Landeskaderathleten um die Staffel-Weltmeister Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah als Trainer verantworten. Gleichzeitig werden durch die enge Zusammenarbeit mit Jann Folkers als Leitendem Landestrainer Synergien geschaffen, die zur Stärkung der Leichtathletik in Hamburg in allen Disziplinbereichen beitragen.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband heißt Mario (erneut) herzlich willkommen!

Matti Wellm und Bela Karn mit starken Zeiten beim Hamburger Restart

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„Es geht wieder los!“, hörte man am vergangenen Wochenende beim Sommersportfest des Hamburger SV in der Jahnkampfbahn im Stadtpark viele sagen. Denn mit diesem Sportfest kehrte ein Stück Normalität in das Wettkampfgeschehen der Hamburger Leichtathletik zurück. Erstmals seit Herbst letzten Jahres durften Athletinnen und Athleten, unabhängig von einem Kaderstatus, wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Dass sich viele in den letzten Monaten jedoch nicht ausgeruht haben, zeigt eine Reihe guter Leistungen, die am Sonntag erzielt wurden.

Vor allem in den Sprintdisziplinen boten sich spannende Entscheidungen. Während Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord) die 100 Meter in 10,91 Sekunden für sich entschied, gewann Matti Wellm (Hamburger SV) über 200 Meter das direkte Duell der beiden und setzte sich als U20-Athlet mit herausragenden 21,80 Sekunden gegen Paul mit 22,05 Sekunden durch. Beiden knapp auf den Fersen war Manuel Mordi (Hamburger SV), der nach 22,14 Sekunden das Ziel erreichte. In der männlichen Jugend U18 war Manuel Elias (AG Hamburg West) mit 11,60 Sekunden schnellster Hamburger des Tages über 100 Meter, ebenso über 200 Meter in 23,26 Sekunden. Über die volle Stadionrunde von 400 Metern präsentierte sich Bela Karn (Hamburger SV) mit 48,75 Sekunden in starker Form und gewann vor Moritz von der Geest (TSG Bergedorf; 50,20 sec). Bei den Sprintwettbewerben der weiblichen Altersklassen machten Vanessa Baldé und Michelle Klobe mit Zeiten von 12,33 und 12,48 Sekunden über 100 Meter auf sich aufmerksam. Über 200 Meter gelang es Jana Ernst (Hamburger SV) mit einer Zeit von 25,30 Sekunden die Jugend-DM-Norm zu unterbieten. Charlott Jacobs (Hamburger SV) lief derweil über 400 Meter zur neuen Bestleistung von 57,89 Sekunden. Auch im Hürdensprint purzelten die Bestzeiten. Sowohl U18-Athlet Frederik Denis (Hamburger SV; 15,12 sec) als auch Christian Steffens (AMTV Hamburg, 15,99 sec) knackten ihre persönlichen Hausrekorde. Der Mehrkämpfer vom AMTV übersprang im Hochsprung zudem mit 1,90 Meter erstmals seine eigene Körpergröße.

Auch auf den längeren Distanzen waren schnelle Rennen zu sehen. Über 800 Meter stieg Miguel Daberkow (TSG Bergedorf) mit 1:57,99 Minuten in die Saison ein. Auch die beiden Nachwuchsläufer Anton Fels (Hamburger SV) und Gero Thelen (TH Eilbeck) erzielten mit 2:01,32 Minuten bzw. 2:04,77 Minuten gute Leistungen über diese Distanz. Ein enges Rennen gestaltete sich in der weiblichen Jugend U18, das aus Hamburger Sicht Inga Schulz (TSG Bergedorf) in 2:21,43 Minuten vor Laura Maaß (TH Eilbeck) in 2:24,91 Minuten und Finja Lammeyer (Hamburger SV) in 2:25,50 Minuten für sich entschied. Ein ähnlich knappes Ergebnis gab es über 3.000 Meter der Männer. Gleich vier Athleten blieben deutlich unter neun Minuten, von denen wiederum Julius Schröder (TH Eilbeck) in 8:43,18 Minuten der Schnellste war. Knapp hinter ihm erreichten Gerrit Kröger (Hamburg Running) in 8:47,84 Minuten, Lasse Bo Ladewig (Hamburger SV) in 8:49,28 Minuten und Philipp Sprotte (Hamburg Running) in 8:49,74 Minuten das Ziel. Über 3.000 Meter der weiblichen Jugend U18 lieferten Maxine Stüben (SC Poppenbüttel) und Elisa Marie Unger (TSG Bergedorf) sich ein enges Duell, dass die Poppenbüttlerin letztlich mit 10:42,64 Minuten für sich entschied. Während sie damit die Jugend-DM-Norm (10:50,20 min) unterbot, fehlen der Bergedorferin mit ihrer Zeit von 10:54,46 Minuten noch wenige Sekunden.

In den technischen Disziplinen sind die Leistungen von Nike Praetzel im Hochsprung, Benedicta Kotoka im Kugelstoß (beide Hamburger SV) und Renée Nitsch im Diskuswurf (HNT Hamburg) hervorzuheben. Nike übersprang 1,69 Meter, sodass ihr nur noch zwei Zentimeter zur Jugend-DM-Norm (1,71 m) fehlen. Benedicta erzielte in ihrem ersten Kugelstoßwettkampf derweil sehr gute 12,70 Meter. Renée durfte sich mit 41,67 Metern sogar über die Normerfüllung für die Jugend-DM und ihren insgesamt bisher zweitbesten Wurf freuen.

Die Gesamtergebnisliste der Veranstaltung ist hier sowie unter Ergebnisse zu finden.