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Leistungssport

Simon Plitzko holt Gold im Blockwettkampf

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Bei den Deutschen Meisterschaften im Blockwettkampf der Jugend U16 am Wochenende 10./11. August in Lage konnte sich  Simon Plitzko vom Athletik Team Hamburg in der Altersklasse M14 im Block Sprint/Sprung gegen 19 Konkurrenten durchsetzen und  sich seinen ersten Deutschen Meistertitel sichern. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 3.007 Punkten und drei neuen Einzelbestleistungen siegte er vor Elias Keller (TUS Gottmadingen; 2.897 Pkt) und Hendrik Sohn (TV Nussdorf; 2.740 Pkt.). Neben der neuen Bestmarke über 100m in 11,36s und  im Speerwurf mit 31,47m war seine Hochsprung-Leistung das absolute Highlight seines Mehrkampfes. Mit übersprungenen 1,86m übertraf er seine bisherige Bestleistung um 14 Zentimeter  und seine Körperlänge damit um 13 Zentimeter.

Weitere Teilnehmer*innen vom Hamburger Landesverband waren Denis Frederik (Hamburger SV, M15, Block Sprint/Sprung 2.762 Pkt.), Line Kristin Schröder (LG Wedel-Pinneberg, W15, Block Sprint/Sprung 2.677 Pkt.) und Briana Severon (Barsbütteler SV, W14, Block Wurf 2.212 Pkt.)

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Simon und den weiteren Teilnehmer*innen an den Deutschen Meisterschaften ganz herzlich zu ihren  Leistungen und den Trainerinnen und Trainern für die erfolgreiche Arbeit mit ihren Athletinnen und Athleten.

Hier können Sie die Gesamtergebnisliste einsehen.

Neue und alte Gesichter im Verbandsrat 2019-2021

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Auf dem Verbandstag am 06. Mai 2019 wurden erneut neun Mitglieder aus den Mitgliedsvereinen des Hamburger Leichtathletik-Verbandes in den Verbandsrat gewählt. Tatsächlich setzt sich der Verbandsrat der nächsten zwei Jahre dabei aus drei neu gewählten und sechs bestätigten Mitgliedern zusammen, von denen wiederum zwei schon gefühlt fast immer in diesem Gremium aktiv sind.

Hintere Reihe: Martin Ciuchini (SC Poppenbüttel), Andreas Schulte-Hemming (LG Alsternord Hamburg e.V.) Jens Bastian(Oberalster VfW), Daniel Neidhold (HNT Hamburg), Klaus Gonser (Meiendorfer SV / LAV Hamburg-Nord)
Vordere Reihe: Jessica Hardtmann (LT Haspa Marathon Hamburg), Anja Bräuner (AMTV Hamburg), Anne Gnauk (Hamburger SV)
Nicht im Bild: Frieder Nölting (TSG Bergedorf)

Was ist der Verbandsrat und was macht er?

Nicht immer ist ganz durchschaubar, was der Verbandsrat macht. Er tagt zwischen vier und acht Mal im Jahr. Im Wesentlichen ist der Verbandsrat, wie der Name schon sagt, ein beratendes Gremium. Laut §10 der HLV-Satzung berät der Verbandsrat über grundsätzliche verbandspolitische Angelegenheiten und das Präsidium kann ihn in beratender Funktion heranziehen. Damit der Verbandsrat diese Aufgabe auch wahrnehmen kann, muss das Präsidium den Verbandsrat über die aktuellen verbandspolitischen Fragen informieren und den Sprecher oder die Sprecherin des Verbandsrates zu allen Präsidiumssitzungen einladen. In dieser Hinsicht ist der Verbandsrat auch zur Vertraulichkeit verpflichtet. So ist der Verbandsrat nicht das Kommunikationsorgan des Präsidiums oder des HLV.

Aber die Praxis der letzten Jahre hat auch gezeigt, dass der Verbandsrat noch mehr ist, oder besser: seinem Selbstverständnis nach, und indirekt steht es auch in der Satzung, versteht sich der Verbandsrat auch als Sprachrohr für die Belange, Fragen, Probleme der Mitgliedsvereine, die im Verbandsrat besprochen und dem Präsidium vortragen werden können. Über die Ergebnisse dieser Besprechungen, Entscheidungen u.a. können dann entweder direkt der Verein bzw. alle Vereine informiert werden.

Dazu ist es aber notwendig, dass der Verbandsrat von den Interessen, Fragen und Problembereichen der Vereine erfährt. Sicherlich hat sich hierfür der Trainerstammtisch, der zukünftig HLV-Stammtisch heißt und so alle Interessierten der Vereine anspricht, als ein Weg für den Austausch herausgestellt. Das reicht aber bei weitem nicht. Und es reicht auch nicht, dass immerhin neun verschiedene Vereine im Verbandsrat vertreten sind. Es bedarf auch der aktiven Ansprache durch die Vereine selbst. Wir, die Verbandsratsmitglieder sind daher immer offen und stehen für Gespräche zur Verfügung. Das kann die direkte Ansprache auf dem Sportplatz, in der Halle, beim Wettkampf sein oder, jetzt auch neu, per Mail an: verbandsrat@hhlv.de (aktiv ab August).

DM Silber für Jana Sussmann

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Mit einem starken Schlussspurt sicherte sich Jana Sussmann  vom Lauf Team Haspa Marathon Hamburg bei den Deutschen Meisterschaften am Sonntag im Berliner Olympia Stadion über ihre Paradestrecke, den 3.000m Hindernis,  die Silbermedaille in 9:54,72 min hinter der großen Favoritin Gesa Felicitas Krause (Silvesterlauf Trier, 9:28.45 min), aber vor Agnes Thurid Gers (SCC Berlin, 9:55.39 min) und  Sanaa Koubaa-Schretzmair (Bayer 04 Leverkusen, 9:57.81 min). Damit erfüllte sich die Studentin ihren großen Wunsch, zum Abschluss ihrer Karriere noch einmal eine Medaille bei Deutschen Meisterschaften zu holen, bevor sie, wie im April in einem Interview angekündigt, im Herbst die Laufschuhe an den berühmten Nagel hängen möchte.

Eine weitere Teilnehmerin  aus dem Hamburger Landesverband an den DM in Berlin war Malina Reichert (Hamburger SV), die einen Doppelstart absolvierte. Sie hatte sich nicht nur für den Weitsprung , sondern auch für den Dreisprung qualifiziert. Am Ende des Wochenendes standen am Sonntag 6,06 m und Platz 8 im Weitsprung, sowie tags zuvor 12,45 m und  Platz 9 im Dreisprung für sie zu Buche.
Zu den Titelkämpfen begleitet wurde Malina unter anderem  von Anna Holzmann vom SC Poppenbüttel. Mit Platz vier in ihrem Halbfinale und einer Zeit von 24,10 sec reichte es für Anna in dem sehr starken Teilnehmerinnenfeld leider ebenso wenig für einen Finaleinzug , wie für Felix-Tombe Martens (HNT Hamburg) über die 400m Hürden der Männer (52,57 sec). Beide genossen jedoch den Start vor der großen, stimmungsvollen  Kulisse im Olympiastadion, ebenso wie die 4x100m Staffel der HNT Hamburg in der Besetzung Felix-Tombe Martens, Marcel Schlage, Lennart Jungclaus und Jona Martens , die in der Endabrechnung mit einer Zeit von 41.67 sec Platz 18 von 31 gestarteten Staffeln belegte.

Hier geht es zur Gesamtergebnisliste.

Einladung zum PSG-Fachtag der Hamburger Sportjugend

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Erstmalig veranstaltet die Hamburger Sportjugend am Freitag, 27. September 2019 von 13.00 bis 18.00 Uhr im Haus des Sports einen Fachtag zum Thema „Prävention sexualisierter Gewalt im Kinder- und Jugendsport“.

Das komplette Programm sowie weitere Informationen findet ihr im Flyer !

Die Teilnahme an dem Fachtag ist für alle kostenfrei, wird mit vier Lerneinheiten zur Lizenzverlängerung anerkannt und richtet sich an alle PSG-Ansprechpersonen aus Sportvereinen und -verbänden sowie am Thema Interessierte.

Anmeldungen bitte bis zum 20. September 2019 per E-Mail an: l.goessing@hamburger-sportjugend.de

ANTI-DOPING-NEWSLETTER August 2019

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Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter August 2019 finden Sie folgende Themen:

  • Anti-Doping-Razzia in 33 Ländern
  • NADA – Auswertung Operation Aderlass – Treffen von NADA und Athleten Deutschland
  • Doping-Prävention – Informationen des FLVW und Leichtathletik Baden-Württemberg
  • Blutdoping
  • Nahrungsergänzungsmittel, Generika, gefälschte Arzneimittel
  • WADA hebt Suspendierung Nordkoreas auf
  • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Ausschreibung Trainer B-Ausbildung Leistungssport

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Auf Grund großer Nachfrage bietet der DLV vom 04. bis 08. Dezember erneut eine zentrale B-Trainerausbildung in allen Disziplinblöcken (Sprint, Lauf, Sprung, Wurf und Mehrkampf) an. Austragungsort wird das Olympische und Paralympische Leistungszentrum  in Kienbaum sein.
Hier finden Sie die vollständige Ausschreibung und den Anmeldebogen.
Meldeschluss ist der 30. September 2019 (Eingang der Unterlagen bei der DLV-Akademie)

Erfolgreiche Deutsche Jugendmeisterschaften U20/U18 in Ulm

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Erfolgreich und mit einer großartigen Medaillen- und Platzierungsbilanz traten die Hamburger Athletinnen und Athleten am Sonntag ihre Heimreise aus Ulm an. Mit Ausnahme von Carl-Junior Mireku Boateng vom Hamburger SV, der sich im 5. Versuch seines Weitsprung-Wettbewerbs so schwer am Fuß verletzte, dass er sich diese Woche einer Operation im Ulmer Bundeswehrkrankenhaus unterziehen muss. Wir hoffen aber, dass er sich trotz allem über seinen Deutschen Meistertitel bei der Jugend U18 mit einer Leistung von 7,34m freuen kann und wünschen ihm auf diesem Wege gute Besserung.
Neben Carl-Junior Mireku Boateng konnte auch Marcel Schlage von der HNT Hamburg im Weitsprung überzeugen. Mit seiner Leistung von 6,82m belegte er Platz fünf in dieser Konkurrenz.
Aber auch die Hamburger Weitspringer der Jugend U20 wurden ihrer Favoritenrolle gerecht. So konnte sich Bennet Vinken mit einer persönlichen Bestleistung von 7,74m deutlich gegenüber seinem stärksten Konkurrenten Yannick Wolf  von der LG Stadtwerke München (7,49m) und seinem Clubkameraden vom Hamburger SV, John Schlegl (7,24m) absetzen. Damit sollte es aber mit den Medaillenreigen noch lange nicht genug sein. Beflügelt vom Gewinn der Staffel-Goldmedaille bei der U20-Europameisterschaft im schwedischen Borås ging Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) sehr kontrolliert in den Vorlauf (10,59s) und Zwischenlauf (10,47s) und konnte seine herausragende Form mit dem Deutschen Meister Titel über die 100m mit einer Finalzeit von 10,51 s krönen. Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord, 10,96 / 11,21s) und Owen Ansah (Hamburger SV, 10,83 / 10,78s) erreichten in dem 64 Teilnehmer starken Feld jeweils das Halbfinale.
Auch über die 200m konnten Lucas (mit 21,17s) und Owen (21,44s) im Vorlauf überzeugen und schafften den Einzug ins Finale. Hier musste Lucas allerdings auf seine zweite Chance für einen Titelgewinn aufgrund muskulärer Probleme verzichten. Owen konnte sich mit einer Zeit von 21,70s Platz fünf sichern.

Eine weitere Goldmedaille in der Sammlung der Hamburger Athletinnen und Athleten hat Lisa Hausdorf von der AG Hamburg West mit ihrem Sieg über die 1.500m bei der weiblichen Jugend U18 beigetragen. Mit 4:41,84min war sie fast vier Sekunden schneller als ihre Konkurrentinnen Amelie Klug und Clara Braun vom FC Schalke 04. Ausschlaggebend für diesen Erfolg war die schnelle letzte Runde, so Lisa Hausdorf in ihrem Interview, zu sehen auf leichtathletik.de . Neben den vier Goldmedaillen konnte sich Lysann Helms (LAV Hamburg-Nord) über den Titel der Vizemeisterin über 400m der weiblichen Jugend U18 freuen. Sie musste sich mit einer Zeit von 56,31s lediglich der Führenden der Jahresbestenliste Justine Wehner (SC Magdeburg, 54,92s) geschlagen geben.
Mit Matteo Ciuchini (SC Poppenbüttel / 200m  MJU18 / 22,21s/ Platz 10), Bela Karn (Hamburger SV / 400m MJU18 / 49,76s / Platz 5), Julius Kemper (Hamburger SV / 1.500m  MJU18 / 4:15,27min / Platz 5), Ole Grot (TSG Bergedorf / 1.500m  MJU20 / 4:08,43min / Platz 10), Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel / 3.000m MJU18 / 9:16,13min / Platz 6), Sophie Vahl (Hamburger SV / 3.000m WJU20 / 10:22,52min / Platz 10) haben sich weitere Athletinnen und Athleten aus Hamburg unter den Top Ten in ihren Disziplinen bei den Meisterschaften platziert. Nicht zu vergessen, die Staffel der weiblichen Jugend U18 des Hamburger SV, die in der Besetzung  Lynn DiarrassoubaNike PraetzelMichelle KlobeLatifa Beuck knapp eine Podestplatzierung verpasste und mit einer Zeit von 47,72s Platz vier belegte.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert den Siegerinnen und Siegern sowie Platzierten und den weiteren, hier nicht genannten Teilnehmer*innen an den Deutschen Jugendmeisterschaften ganz herzlich zu ihren erbrachten Leistungen und den Trainerinnen und Trainern für die erfolgreiche Arbeit mit ihren Athletinnen und Athleten.

Die Gesamtergebnisliste können Sie hier einsehen.

 

 

 

 

 

 

Lucas Ansah-Peprah im Interview

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Nach dem Gewinn der Goldmedaille mit der 4 x 100m Staffel bei der U20-EM in Boras (Schweden) und seinem Titelgewinn über 100m bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend U20 am vergangenen Wochenenden in Ulm stand Lucas medial im Fokus. So auch beim Deutschen Leichtathletik-Verband. Hier können Sie das auf leichtathletik.de veröffentlichte Interview einsehen.