Die Leichtathletik-EM in Paris, geplant für den 25. bis 30. August 2020, findet aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Das gab am Donnerstagabend der europäische Leichtathletik-Verband European Athletics bekannt. Ein ausführlicher Artikel ist auf leichtathletik.de zu lesen.
Das Herbstfinale des Schulsportwettbewerbs Jugend trainiert für Olympia und Paralympics wird in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. Erst gab es noch die Hoffnung, dass die Frühjahrssportarten ihre Entscheide ins Herbstfinale verlegen können, aber auch dies ist nach der aktuellen Lage nicht mehr möglich.
Bis zu den Sommerferien sind von den meisten Kultusbehörden sämtliche außerschulischen Aktivitäten wie Klassenfahrten und schulsportliche Wettbewerbe untersagt worden. Unter dieses Verbot fallen auch die Qualifikationen für das Herbstfinale 2020 von „Jugend trainiert“. Mit Ausnahme von vier Schwimmwettbewerben haben bisher in keinem Bundesland Landesfinals für die übrigen elf Herbstsportarten stattgefunden und alle hierfür vorgesehenen Termine liegen vor den Sommerferien. Sie können dementsprechend nicht realisiert werden. Das hat zur Folge, dass es nahezu keine qualifizierten Schulmannschaften für das Herbstfinale gibt und diese nach den Sommerferien auch nicht mehr rechtzeitig ermittelt werden könnten. Insofern kann für die Herbstsportarten auch kein Bundesfinale ausgerichtet werden.
In einer Videobotschaft wendet sich der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Schulsportstiftung Thomas Härtel an die Schülerinnen und Schüler: Videobotschaft von Thomas Härtel

Die Arbeitsgruppe um Prof. Mattes (Universität Hamburg), mit der auch der HLV im Rahmen seiner regelmäßigen Leistungsdiagnostik der Landeskaderathleten zusammenarbeitet, untersuchte in einem vorangegangenen Projekt die maximale Sprintgeschwindigkeit und deren kinematischen Schrittmerkmale auf der Grundlage eines eigens entwickelten Modells der Schwung-Zug-Technik. Im Rahmen des Transferprojekts wurden Kaderathleten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) begleitet und kinematisch analysiert. Die Analysen generierten zahlreiche zusätzliche Informationen, die mit dem bloßen Auge nicht erfasst werden können. Dadurch kann die Wirksamkeit des Trainings beurteilt und Ableitungen für die individuelle Zieltechnik und damit für die im Training anzusteuernden Technikmerkmale getroffen werden.
Ein kurzer Videobeitrag unter Mitwirkung unseres Bundeskaderathleten Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) ist auf dem Youtube-Kanal des Bundesinstitutes für Sportwissenschaft (BISp) zu sehen. Weitere Informationen zu dem von Prof. Dr. Klaus Mattes geleiteten Projekt sind auf der Homepage des BISp zu finden.
Die Entwicklung und Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Covid-19-Virus begleiten uns nun schon seit mehr als einem Monat. Eine Konsequenz dessen ist die uneingeschränkte Einstellung des Trainingsbetriebes im Sport, sowohl in den Vereinen als auch für Kaderathletinnen und -athleten. Wir haben in den letzten Tagen und Wochen über alle Kanäle und Kontakte versucht, unsere Trainingsanlagen für die Sportlerinnen und Sportler Stück für Stück zu öffnen. Leider aktuell noch ohne Erfolg.
Daher sind wir weiterhin gezwungen, die alternativen Trainingsmethoden zu nutzen. In anderen Bundesländern dürfen Kaderathletinnen und -athleten wieder trainieren, auch in Hamburg dürfen seit Montag OK- & PK-Athletinnen und -athleten ausgewählter Sportarten wieder ins Training einsteigen. Da wir mit der Leichtathletik in Hamburg jedoch kein Bundesstützpunkt und auch keine Schwerpunktsportart am Olympiastützpunkt Hamburg sind und es wohl keine weiteren Ausnahmen geben wird, bleibt unseren Athletinnen und Athleten dies vorerst verwehrt.
Schweren Herzens müssen wir dieses Vorgehen aktuell akzeptieren, auch wenn es nicht im Sinne des Sports oder der Chancengleichheit ist. Wir tun weiterhin täglich unser Möglichstes, dies zu ändern und halten Euch weiterhin über Neuigkeiten diesbezüglich auf dem Laufenden.
Bleibt motiviert und lasst uns das Beste aus der Situation machen. Wir sind stolz auf Euch, mit wie viel Energie und Ehrgeiz Ihr mit den gegebenen Bedingungen umgeht. Jede gute Leistung, die ggf. dieses Jahr erreicht wird, hat in unseren Augen den höchsten Stellenwert.

Die Entwicklungen der letzten Wochen in Bezug auf die Ausbreitung und Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus haben dazu geführt, dass der HLV in Abstimmung mit dem SHLV sämtliche Landesmeisterschaften bis Ende Juni abgesagt hat.
Im Zuge dessen empfiehlt der HLV auch allen Vereinen und Veranstaltern, die Ausrichtung der geplanten Wettkämpfe bis Ende Juni genau zu überlegen, die Möglichkeiten zur Einhaltung vorgeschriebener Maßnahmen zu prüfen und diese im Zweifelsfall abzusagen. Auch die Auswahl der Disziplinen sollte überdacht werden, da insbesondere bei den Laufdisziplinen die Einhaltung von Abständen zwischen den Läuferinnen und Läufern problematisch sein kann.
Die Gesundheit aller Beteiligten muss oberste Priorität haben, damit zu einem späteren Zeitpunkt eine Wideraufnahme des Wettkampfbetriebes möglich ist. Ab welchem Zeitpunkt ein regulärer Wettkampfbetrieb wieder möglich ist, steht derzeit noch nicht fest, weshalb die weiteren Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und einzuschätzen sind, ebenso welche Vorgaben es von der Bundes- und Landesregierung gibt. Wir bitten um Verständnis und Beachtung dieser Empfehlung.

Die Termine der Hamburger Meisterschaften und der gemeinsamen Landesmeisterschaften mit dem SHLV rücken immer näher und es sind entsprechende Entscheidungen zu fällen. Der DLV hat aus den bekannten Gründen der derzeitigen Situation bereits diverse Deutsche Meisterschaften absagen bzw. verschieben müssen.
In Abstimmung mit Vertretern des SHLV hat der HLV nun beschlossen, keine Landesmeisterschaften bis zu den Sommerferien, sprich Ende Juni durchzuführen. Davon betroffen sind folgende Meisterschaften:
- LM Mehrkampf am 16./17.05. in Kiel
- Langstrecken- und Medleystaffelmeisterschaften am 17.05. in Kiel
- LM Langstaffeln am 21.05. in Flensburg
- HM Langstrecke U14 am 21.05. in Pinneberg
- Team-LM und der HLV-Pokal am 30.05. in Hamburg
- LM Hindernis am 31.05. in Zeven
- LM Senioren am 07.06. in Flensburg
- LM U20 / U16 am 13./14.06. in Hamburg
- LM Männer / Frauen / U18 am 20./21.06. in Büdelsdorf
Ob und in welcher Form diese oder Teile dieser Meisterschaften nachgeholt werden können, steht noch nicht fest. Die weitere Entwicklung muss daher aufmerksam verfolgt und stetig neu eingeschätzt werden, ebenso welche Vorgaben es von der Bundes- und den Landesregierungen in Hamburg und Schleswig-Holstein gibt. Informationen zu einer möglichen Neuterminierung der Meisterschaften werden so aktuell wie möglich auf der HLV-Homepage veröffentlicht.
Bis dahin wünschen wir allen Sportlerinnen und Sportlern sowie deren Familien und allen Trainerinnen und Trainern beste Gesundheit und weiterhin viel Spaß beim alternativen Training im strahlenden Sonnenschein!

Um Ausrichtern, Vereinen und Sportlern eine Orientierung zum weiteren Wettkampf- und Meisterschaftsbetrieb in Norddeutschland zu geben, hat das NLV-Präsidium am Mittwoch, den 15.04.2020, unter Bewertung der Vorgaben der Bundes- und Landesregierung den nachstehenden Beschluss gefasst:
Bis zum 30.06.2020 finden im Verantwortungsbereich des NLV auf allen Ebenen keine Wettkampfveranstaltungen statt. Diese Entscheidung betrifft unter anderem folgende Norddeutsche Meisterschaften:
- NDM Mehrkampf am 16./17.05.2020 in Papenburg
- NDM / LM Hindernis am 31.05.2020 in Zeven
Das NLV-Präsidium und die Norddeutschen Leichtathletik-Verbände werden die weitere Entwicklung aufmerksam verfolgen und sich (unter Berücksichtigung der Terminierung von Deutschen Meisterschaften) bemühen, eine für alle Athletinnen und Athleten in Anbetracht der Situation befriedigende Lösung zu finden.
Die Gesundheit Aller muss derzeit im Vordergrund stehen, damit wir unseren Lieblingssport hoffentlich bald wieder ohne Einschränkungen ausüben können. Das NLV-Präsidium und die Norddeutschen Leichtathletik-Verbände bitten um Verständnis und Respekt für diese Entscheidung, die nicht leicht gefallen ist und bittet um entsprechende Berücksichtigung.
Der Meisterschaftskalender 2020 lichtet sich immer mehr: Aufgrund der Corona-Pandemie werden fünf weitere nationale Titelkämpfe der Leichtathleten in diesem Sommer nicht stattfinden können.
Obwohl der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) zusammen mit seinen Athletinnen und Athleten aufgrund der Corona-Pandemie auf eine „Late Season“ hofft, können nicht alle Meisterschaften in der zweiten Sommerhälfte ausgetragen werden. Deshalb werden nach Rücksprache mit den einzelnen Gremien folgende Meisterschaften ohne Ersatztermin für 2020 nicht durchgeführt:
- Deutsche Staffelmeisterschaften in Bochum-Wattenscheid (27./28. Juni)
- Deutsche Seniorenmeisterschaften in Zittau (4./5. Juli)
- Deutsche Meisterschaften im Blockwettkampf der U16 in Markt Schwaben (8./9. August)
- Team-DM U20/U16 in Hamburg (5. September)
- Team-DM Senioren in Lage (12. September)
Bezüglich noch offener Meisterschaften versucht der DLV zusammen mit den jeweiligen Landesverbänden und Veranstaltern weiter Alternativtermine zu finden.
Übergeordnete Leitlinien des olympischen Dachverbands: Der DOSB will die Rückkehr in den Vereinsbetrieb im Sport ermöglichen und mit verantwortungsvollen Regeln begleiten.
Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat mit Sportmedizinern ein Positionspapier zur Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens in Deutschland entwickelt. Wie der DOSB am Mittwoch mitteilte, werde damit ein Vorschlag unterbreitet, wie die notwendige Solidarität und Vorsicht auf Grund der Coronavirus-Pandemie mit einer Wiederaufnahme von Bewegung und Sporttreiben im Verein auf der Basis angepasster Regeln kombiniert werden könne.
Der DOSB gebe mit dem Positionspapier konkrete übergeordnete Leitlinien vor, deren sportfachliche Ausgestaltung in angepassten Übergangsregeln jeweils in den Händen der verantwortlichen nationalen Fachverbände liegen soll. „Wir wollen durch verantwortungsvolle Regeln im Sport die angemessene ‚Distanz‘ einhalten, um die Verbreitung des Coronavirus nicht zu begünstigen und somit unserer gemeinsamen Verantwortung weiterhin gerecht werden“, heißt es. Gleichzeitig wolle man aber auch den vielen Menschen im Land wieder Zugänge zu dem für das physische, psychische und soziale Wohlbefinden so wertvollem Sporttreiben in ihren Vereinen ermöglichen.
„Wir sehen die aktuelle Positionierung als wertvolles Signal an die Bundes- und Landespolitik, dass sich der autonom organisierte Sport sehr verantwortungsbewusst auf eine Übergangsphase nach den Kontakteinschränkungen und ein darauf angepasstes Sportangebot vorbereitet“, sagte DOSB-Präsident Alfons Hörmann. Gerade der Sport werde ein unverzichtbarer Bestandteil zur Rückkehr in eine bewegte Gesellschaft sein.
Bis Ende Juli 2020 werden keine Deutschen Meisterschaften der Leichtathleten stattfinden. Diese Entscheidung trafen jetzt die verantwortlichen Gremien und Arbeitsgruppen im Deutschen Leichtathletik-Verband.
In Abstimmung mit dem Geschäftsführenden Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV), dem Leistungssport und der Wettkampforganisation wurde beschlossen, dass alle Deutschen Meisterschaften, die im Rahmenterminkalender bis zum 19. Juli 2020 geplant waren, aufgrund der dynamischen Verbreitung des neuartigen Coronavirus zunächst auf unbestimmte Zeit ausgesetzt werden. Für einzelne Titelkämpfe sollen Alternativtermine in der zweiten Sommerhälfte gefunden werden.
„Wir führen derzeit mit Ausrichtern und Partnern Gespräche. Zum jetzigen Zeitpunkt können wir jedoch weder Termine, noch die vorgesehenen Wettkämpfe für eine mögliche ‚Late Season‘ nennen“, sagte DLV-Veranstaltungsdirektor Marco Buxmann.
