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Fortführung des HSJ-Projekts „Kinder stärken im Sport“

By Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Leistungssport, PSG, Service, Veranstaltungen

Ziel des Projekts „Kinder stärken im Sport“ ist es, Kinder zu stärken, ihre Gefühle und Grenzen zu erkennen und verantwortungsvolle, respektvolle Interaktionen im Sport zu fördern. Die Kinder lernen, ihre Emotionen zu benennen, eigene und fremde Grenzen zu achten und Unterstützung zu suchen. Zudem erfahren sie, wie sie risikoreiche Situationen bewältigen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können.

Workshopangebote

Im Oktober und November bietet Die HSJ hierzu folgende Workshops an, um Impulse, Ideen und konkrete Methoden an die Hand zu geben:

„Mein Sport, meine Rechte“:

Dieser Workshop richtet sich an Trainer:innen und Ansprechpersonen, die mit Kindern arbeiten möchten, um deren Rechte, Schutz und Mitbestimmung im Sport zu fördern. Es wird erarbeitet, wie Trainer:innen im sportlichen Alltag Kinderrechte umsetzen und wie Mitbestimmung sowie Beteiligung das Selbstbewusstsein der Kinder stärken können. Präventionsbotschaften stehen dabei im Mittelpunkt, um Kinder nachhaltig zu schützen und ihnen einen sicheren Raum zu bieten.

Termine: Freitag, 10.10.2025, 16-19 Uhr und Samstag, 11.10.2025, 10-13 Uhr

Methodenkoffer „Kinder stärken im Sport“:

Der Fokus dieses Workshops liegt auf der sportpraktischen Vermittlung von Präventionsbotschaften. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Kindern helfen können, ihre eigenen Grenzen zu erkennen, ihre Gefühle auszudrücken und selbstbewusst „Nein!“ zu sagen. Außerdem wird gezeigt, wie Kinder dazu ermutigt werden können, sich Hilfe zu holen. Praktische Übungen, die die Teilnehmenden durchlaufen, machen die Botschaften erlebbar und bieten Ansätze zur Umsetzung im Trainingsalltag.

Termine: Freitag, 21.11.2025, 16-19 Uhr und Samstag, 22.11.2025, 10-13 Uhr

Beide Workshops sollen dabei unterstützen, Kinder im Sport nachhaltig zu stärken und zu schützen und werden für die Verlängerung von Juleica- bzw. Übungleiter:innen-Lizenzen sowie B- und C-Trainer-Lizenzen mit 4 Lerneinheiten (LE) anerkannt.

Hier geht’s zur Anmeldung: https://app.seminarmanagercloud.de/hamburger-sportjugend-im-hamburger-sportbund-ev/buchungsportal/suche/seminare

Sollte es Mitstreiter:innen in den Vereinen geben, für die diese Workshops ebenfalls interessant sein könnten, dürfen alle Informationen gerne weitergeleitet werden.

Kostenfreie E-Learning-Kurse zur Prävention interpersonaler Gewalt und Diskriminierung

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) bietet mit seiner DLV-Akademie verschiedene kostenfreie E-Learningkurse zur Aufklärung und Sensibilisierung im Umgang mit interpersonaler Gewalt und Diskriminierung an. Diese Kurse bieten wichtige Ansätze, um sowohl Gewalt als auch diskriminierende Strukturen und Verhaltensweisen zu erkennen, zu verstehen und aktiv dagegen vorzugehen.

Die Kurse greifen zwei zentrale Themen auf:

Prävention interpersonaler Gewalt

Der Kurs ist die Fortführung des E-Learning-Kurses „Prävention sexualisierter Gewalt“ (PSG). Die Themen wurden ergänzt um die Gewaltformen der psychischen und physischen Gewalt sowie der Vernachlässigung. Ermöglicht wurde die Aktualisierung des Kurses über die Kampagne „Move for Health“ 2023. Durch die Förderung kann der Kurs kostenfrei zur Verfügung stehen und somit ist dieser für alle Personen zugänglich, die sich auf der Seite der DLV-Akademie registrieren.

In dem Kurs lernen die Teilnehmer:innen mehr über Hintergründe, Gewaltformen, das DLV-Präventionskonzept und wie sie selbst dazu beitragen können, ein Umfeld zu schaffen, in dem Gewalt keinen Platz hat.

Anti-Rassismus

Neu ist der Anti-Rassismus-Kurs, der sukzessive um weitere Kursmodule zu allen Vielfaltsdimensionen ergänzt wird. Die DLV-Akademie beleuchtet, wie Diskriminierung und Rassismus entstehen, wie sie sich in Form von Privilegien und Benachteiligungen zeigen und wie die Teilnehmer:innen durch Reflexion und Wissen eine Haltung entwickeln können, die Diskriminierung entgegenwirkt.

Mit den Kursen möchte der DLV die Teilnehmer:innen darin unterstützen, in ihrem Umfeld Gewalt und Diskriminierung vorzubeugen, Schutzräume zu schaffen und aktiv zu einer respektvollen und diskriminierungsfreien Gesellschaft beizutragen. Die Kurse schließen jeweils mit einem kurzen Wissenstest ab, der den Teilnehmer:innen zeigt, was sie gelernt haben. Zudem erhalten sie ein Zertifikat, das ihre Teilnahme dokumentiert.

Beide E-Learning-Angebote können auf der Seite der DLV-Akademie absolviert werden.

(Quelle: DLV)

Projekt »Safe Clubs« sucht Ansprechpersonen aus Vereinen zum Test eines neuen Schulungstools

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Das Projekt »Safe Clubs« sucht für die Testung eines online-basierten Schulungstools zum Thema „Intervention bei (Verdachts-)Fällen von Gewalt in Sportvereinen“ Vereinsvorstände und Ansprechpersonen für Kinderschutz in Vereinen. Mit dem Tool verfolgt »Safe Clubs« das Ziel, einen Beitrag zur Sicherheit im Sport zu leisten und insbesondere Ansprechpersonen in Sportvereinen zu schulen und langfristig durch das Erlernte zu entlasten.

In aktuellen Studien konnte festgestellt werden, dass Vereine und Verbände Unterstützung für den Umgang mit Verdachts-/Vorfällen benötigen. Im Hinblick darauf startete im Februar 2022 das Forschungsprojekt »Safe Clubs« unter anderem mit dem Ziel, ein online-basiertes Schulungstool mit Handlungswissen zur Intervention bei Verdachtsfällen von Gewalt speziell für Sportvereine zu entwickeln.

Dieses online-basierte Schulungstool wurde in einer ersten Version fertig gestellt und soll jetzt von Personen getestet werden, die in Vereinen an einer Intervention bei Verdachtsfällen beteiligt wären (also z. B. Ansprechpersonen für Kinderschutz oder auch Mitglieder des Vereinsvorstands). Auf Basis der Rückmeldungen aus dieser Testphase werden wir das Tool ggf. überarbeiten.

Weitere Infos sowie der Link zum Tool sind in diesem Anschreiben zu finden. Auf direktem Wege zum Tool geht’s hier.

HSJ-Projekt „Kinder stärken im Sport“

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Am 18.09.2024 startete das Projekt „Kinder stärken im Sport“ der Hamburger Sportjugend (HSJ) offiziell mit über 50 Teilnehmenden. Ziel des Projekts ist es, Kinder zu stärken, ihre Gefühle und Grenzen zu erkennen und verantwortungsvolle, respektvolle Interaktionen im Sport zu fördern. Kinder lernen, ihre Emotionen zu benennen, eigene und fremde Grenzen zu achten und Unterstützung zu suchen. Zudem erfahren sie, wie sie risikoreiche Situationen bewältigen und Verantwortung für sich und andere übernehmen können.

Im Oktober und November bietet die HSJ hierzu folgende Workshops an:

„Mein Sport, meine Rechte“

Dieser Workshop richtet sich an Trainer:innen und Ansprechpersonen, die mit Kindern arbeiten möchten, um deren Rechte, Schutz und Mitbestimmung im Sport zu fördern. Es wird erarbeitet, wie Trainer:innen im sportlichen Alltag Kinderrechte umsetzen und wie Mitbestimmung sowie Beteiligung das Selbstbewusstsein der Kinder stärken können. Präventionsbotschaften stehen dabei im Mittelpunkt, um Kinder nachhaltig zu schützen und ihnen einen sicheren Raum zu bieten.

Termine:

12.10.2024 – 10:00-13:00 Uhr

30.11.2024 – 10:00-13:00 Uhr

Anmeldung unter: https://seminare.hamburger-sportjugend.de/

Methodenkoffer „Kinder stärken im Sport“

Der Fokus dieses Workshops liegt auf der sportpraktischen Vermittlung von Präventionsbotschaften. Die Teilnehmenden lernen, wie sie Kindern helfen können, ihre eigenen Grenzen zu erkennen, ihre Gefühle auszudrücken und selbstbewusst „Nein!“ zu sagen. Außerdem wird gezeigt, wie Kinder dazu ermutigt werden können, sich Hilfe zu holen. Praktische Übungen, die die Teilnehmenden durchlaufen, machen die Botschaften erlebbar und bieten Ansätze zur Umsetzung im Trainingsalltag.

Termine:

07.11.2024 – 17:30-20:30 Uhr

08.11.2024 – 17:30-20:30 Uhr

09.11.2024 – 10:00-13:00 Uhr

Anmeldung unter: https://seminare.hamburger-sportjugend.de/

Beide Workshops unterstützen Ansprechpersonen und Trainer:innen dabei, Kinder im Sport nachhaltig zu stärken und zu schützen und können zur Verlängerung von Trainerlizenzen mit 4 Lerneinheiten (LE) anerkannt werden.

Das Projekt „Kinder stärken im Sport“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und findet im Rahmen der MOVE-Kampagne der dsj statt. Es leistet einen wertvollen Beitrag, um Kindern einen sicheren und förderlichen Rahmen im Sport zu bieten. Gemeinsam schaffen wir eine starke Basis für eine gesunde sportliche Entwicklung – voller Selbstvertrauen, Achtsamkeit und gegenseitigem Respekt.

(Quelle: HSJ)

Neuer E-Learningkurs „Prävention gegen interpersonale Gewalt“

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Die Deutsche Leichtathletik-Jugend (DLJ) konnte im letzten Jahr den bereits bestehenden E-Learningkurs PSG zu einem E-Learningkurs „Prävention gegen interpersonale Gewalt“ erweitern. Das Projekt wurde im Rahmen der „Move for Health“-Kampagne der Deutschen Sportjugend umgesetzt und vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen, und Jugend durch das Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit gefördert.

Der E-Learningkurs ist Teil des „Schutzkonzepts des Deutschen Leichtathletik-Verbandes zur Prävention und Intervention im Zusammenhang mit sexualisierter Belästigung und Gewalt“. Mit dem DLV-Ehrenkodex, der Einforderung eines erweiterten Führungszeugnisses und Qualifizierungsmaßnahmen, wie Workshops und dem E-Learningkurs, möchte der DLV seine Mitarbeitenden in ihrem Handeln und Wissen stärken und zugleich Täter:innen keinen Platz bieten.

Das Schutzkonzept bezieht sich auf sexualisierte Belästigung und Gewalt. Dennoch hat der DLV den Gewaltbegriff zu Beginn an weiter gedacht, denn nicht nur sexualisierte Belästigung und Gewalt begegnen uns im Sport und damit auch in der Leichtathletik. Daher war es naheliegend, den seit 2019 bestehenden E-Learningkurs PSG um die Gewaltformen der psychischen und physischen Gewalt sowie der Vernachlässigung zu erweitern.

Für alle zugänglich

Durch die Förderung des E-Learningkurses durch die „Move for Health“-Kampagne ist dieser kostenfrei auf der Webseite der DLV-Akademie verfügbar. Lediglich eine Registrierung ist hierfür erforderlich. Am Ende des Kurses wird automatisch ein Zertifikat generiert, welches auch zur Verlängerung von Trainerlizenzen anerkannt wird.

Zu den Maßnahmen des Schutzkonzepts ist 2023 auch die Kampagne „Schutz gegen Gewalt“ – ebenfalls gefördert über die „Move for Health“-Kampagne – neu hinzugekommen. Mit Plakaten, Postkarten, Social-Media-Vorlagen, Roll-ups usw., die ebenfalls von den Landesverbänden und Vereinen mit eigenem Logo individualisiert werden können, bietet der DLV verschiedene Bausteine, um auf Veranstaltungen das Thema in den Fokus zu rücken. Alle Informationen zur Kampagne sowie den Link zu den Vorlagen gibt es auf leichtathletik.de.

(Quelle: DLV)

Jetzt anmelden: Fachtag Schutz vor Gewalt am 16.09.2023

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Die Hamburger Sportjugend und der Hamburger Sportbund laden am Sonnabend, 16.09.2023 gemeinsam zum Fachtag Schutz vor Gewalt im Haus des Sports (Schäferkampsallee 1, 20357 Hamburg) ein.

Die Veranstaltung richtet sich an Trainer:innen und Vorstände, an Ansprechpersonen für Prävention sexualisierter Gewalt der Hamburger Sportvereine und -Verbände und alle weiteren interessierten Akteur:innen aus dem organisierten Kinder-, Jugend- und Erwachsenensport.

Neben erfrischenden Getränken und einem reichhaltigen Buffet erwartet die Teilnehmer:innen eine tolle interdisziplinäre Auswahl an Referierenden aus Wissenschaft und Praxis, die zu diversen Facetten des Themas „Schutz vor Gewalt im Sport“ in Workshops und Impulsvorträgen informieren.

Den fachlichen Auftakt gestaltet Gitta Axmann (Deutsche Sporthochschule Köln). Darauf folgen zwei 90-minütige Workshopphasen, dessen Themen nach eigenem Interesse gewählt werden können.

Die Themen sind:
– Psychosoziale Trainer:innen-Kompetenzen
– Intervention aus Sicht von Betroffenen
– Sprache und Gewalt
– Das „Innere Team“ in Gewaltprävention
– Bewegte Selbstbehauptungs- & Resilienztrainings für Kinder
– Partizipation statt Information in Gewaltschutzprozessen

Zu weiteren Informationen und zur Anmeldung geht es hier!

Hier geht es zum Flyer mit der Einladung.

Schulungsvideos zum Thema „Schutz vor Gewalt“

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Alle vor Gewalt schützen: Aufklären, Aufmerksam sein, Angst nehmen, Anlaufstellen finden⁣

Als niedrigschwelliges Format zur Vermittlung von Wissen und Handlungssicherheit haben die Deutsche Sportjugend (dsj) und der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) Schulungsvideos zum Thema „Schutz vor Gewalt“ entwickelt. Sie sensibilisieren für verschiedene Formen der Gewalt und beziehen sich auf unterschiedliche Zielgruppen und Kontexte im Breiten- und Leistungssport. Außerdem werden die Auswirkungen und Folgen von Gewalterfahrungen aufgezeigt, welche Möglichkeiten es für Betroffene gibt, sich jemandem anzuvertrauen und welche Handlungsschritte bei Verdachtsfällen im eigenen Umfeld empfehlenswert sind.⁣

Hier geht’s zu den Videos. Die Videos sind auch auf dem dsj– und DOSB-YouTube Kanal zu finden.

Schaut sie Euch gerne an und teilt sie in Eurem Verein – Eine tolle und wichtige Maßnahme zur Sensibilisierung in der Präventionsarbeit!⁣

Onlinebefragung „Sicher im Sport“

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Wir brauchen Eure Unterstützung!

Die Hamburger Sportjugend im Hamburger Sportbund e.V. (HSJ) beteiligt sich am Forschungsprojekt „SicherImSport“. Das Projekt untersucht sexualisierte Grenzverletzungen, Belästigungen und Gewalt im Vereinssport sowie die aktuellen Präventions- und Interventionsmaßnahmen der Vereine und Verbände. Hierfür werden alle Vereinsmitglieder ab 16 Jahren zu ihren Erfahrungen mit verschiedenen Gewaltformen im Vereinssport befragt. Die Online-Befragung ist ab sofort geöffnet!

INFORMATIONEN ZUR STUDIE

DIREKT ZUR ONLINEBEFRAGUNG

DLV trifft Ableitungen aus Risikoanalyse zur „Prävention sexualisierter Gewalt“

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Der DLV hat im vergangenen Jahr eine sportartenspezifische Risikoanalyse zur „Prävention sexualisierter Gewalt“ durchgeführt. Nach dessen Analyse möchte der Verband zukünftig verstärkt mit Informationen und Schulungen für das Thema sensibilisieren.

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat eine sportartenspezifische Risikoanalyse zur „Prävention sexualisierter Gewalt“ (PSG) erstellt. Im Zeitraum vom 6. November 2020 bis 15. Februar 2021 wurden Fragebögen für fünf verschiedene Zielgruppen herausgegeben. Die Fragebögen für die Athletinnen und Athleten sowie für die Trainerinnen und Trainer und Übungsleiterinnen und Übungsleiter wurden nun wissenschaftlich ausgewertet. Rund 150 Fragebögen konnten je Zielgruppe dabei berücksichtigt werden.

Weitere Informationen zu den Zielen und die Ergebnisse der Risikoanalyse hat der DLV nun auf leichtathletik.de veröffentlicht. Darüber hinaus bietet auch der HLV zusätzliche Informationen zum Thema PSG auf der HLV-Homepage in der Rubrik Jugend an.

(Quelle: DLV)

Risikoanalyse zur Prävention sexualisierter Gewalt: Jetzt mitmachen!

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Für die Erarbeitung eines Schutzkonzepts zur Prävention und Intervention im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt führt der DLV zurzeit eine Umfrage durch und bittet dabei um Mithilfe.

Das Wohl von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen steht beim Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) an oberster Stelle. Der Schutz vor sexualisierter Gewalt soll in allen Aktivitäten des DLV verankert werden, um Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bestmöglich zu schützen. Um den Ist-Zustand einordnen zu können, führt der DLV derzeit eine Umfrage zur Thematik durch, in der Athleten, Trainer, Ehrenamtliche und Funktionsträger zu Wort kommen sollen. Wir hören zu, wir schauen hin, wir sprechen an!

Alle Maßnahmen, die der DLV ergreift und zukünftig ergreifen wird, werden im „Schutzkonzept zur Prävention und Intervention im Zusammenhang mit sexualisierter Gewalt“ verankert. Grundlage dafür ist eine sportartenzspezifische Risikoanalyse. Auf Grundlage der Ergebnisse dieser Analyse können Verhaltensregeln im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Hinblick auf Nähe, Körperlichkeit und Vertrauen entwickelt werden. Mit der Teilnahme an der Umfrage kann jeder einen wichtigen Beitrag leisten!

Fragebögen für fünf Personengruppen

Für die Risikoanalyse wurden insgesamt fünf Fragebögen erstellt, die sich an spezifische Personengruppen in der Leichtathletik richten. Es soll jeweils der Fragebogen ausgefüllt werden, der auf die eigene Rolle innerhalb der Leichtathletik zutrifft. Sollte jemand mehrere Rollen einnehmen (z.B. Trainer und Vereinsvorstandsmitglied), so soll der Fragebogen ausgefüllt werden, der der am häufigsten ausgeführten Rolle des Akteurs entspricht.

Die Auswertung der Fragebögen erfolgt ausschließlich anonymisiert. Bei der Beantwortung der Fragen gibt es keine richtigen oder falschen Antworten, es zählt nur die jeweilige persönliche Einschätzung. Insgesamt dauert die Bearbeitung der einzelnen Fragebögen circa 15 bis 20 Minuten. Sollten Fragen oder Anmerkungen aufkommen, steht Katrin Heyers, Leiterin der Befragung, als Ansprechparnterin zur Verfügung:

Fragebogen: Athlet
Dieser Fragebogen richtet sich an alle Athleten, die innerhalb der letzten vier Jahre aktiv an mindestens einem Leichtathletik Wettbewerb als Athlet teilgenommen haben.

Fragebogen: Trainer und Übungsleiter
Adressiert werden mit dieser Umfrage alle Personen, die sich als Trainer oder Übungsleiter in einem Verein engagieren.

Fragebogen: Ehrenamtler
Adressiert werden mit dieser Umfrage alle Personen, die sich ehrenamtlich zum Beispiel als Kampfrichter oder Stadionsprecher in der Leichtathletik engagieren. Bitte beachten Sie, dass es einen separaten Fragebogen für Trainer / Übungsleiter, sowie für Vereinsvorstandsmitglieder und für Verbandsvorstandsmitglieder gibt.

Fragebogen: Engagierte in der Führungsebene von Landesverbänden
Adressiert werden mit dieser Umfrage alle Personen, die sich auf Verbandsebene in Führungspositionen engagieren.

Fragebogen: Engagierte in der Führungsebene von Vereinen
Adressiert werden mit dieser Umfrage alle Personen, die sich auf Vereinsebene in Führungspositionen engagieren.

(Quelle: DLV)