Skip to main content
Category

Veranstaltungen

DLV-Talent-Hochsprung-Camp 2024 in Sondershausen

By Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Leistungssport, Veranstaltungen

Deutschland hat Sprungtalente – diese will der DLV gemeinsam mit den „Freunden der Leichtathletik“ frühzeitig kennenlernen, sichten und fördern. Daher geht das Talent-Hochsprung-Camp vom 16. bis 18. August 2024 in Sondershausen in die dritte Runde.

Während der dreitägigen Maßnahme wird unter der Leitung der Hochsprungtrainer:innen im DLV deren Philosophie im gemeinsamen Training und in theoretischen Vorträgen aufgezeigt. Dabei stehen der gemeinsame Austausch und neue Impulse für das Heimtraining im Fokus. Darüber hinaus ist wieder ein Nachwuchswettkampf im Rahmen des „Internationalen Nordthüringer Leichtathletik-Meetings“ in Sondershausen in das Camp integriert (www.ntlam.de). Beim anschließenden internationalen Stadion-Meeting kann unter anderem der Frauenhochsprung live miterlebt werden.

Für die Athlet:innen und Trainer:innen wird keine Eigenbeteiligungsgebühr erhoben, die Kosten der Übernachtung und Verpflegung werden durch die „Freunde der Leichtathletik“ übernommen. Stattdessen müssen aber die An- u. Abreisekosten komplett selbst finanziert werden.

Die integrierte Fortbildungsmaßnahme für teilnehmende Trainer:innen innerhalb des Talent-Hochsprung-Camps wird vom Deutschen Leichtathletik-Verband im Umfang von 6 Lerneinheiten (LE) zur Verlängerung von Trainerlizenzen (Trainerlizenz C und B) anerkannt, eine entsprechende Teilnahmebestätigung (zur Vorlage beim jeweiligen Landesverband) wird ausgestellt.

Anmeldungen sind ab sofort über folgendes Formular möglich: https://forms.gle/rjL5VvfFc2wiRzjd6

Weitere Informationen sind der Ausschreibung zum Camp zu entnehmen.

Studie der Medical School Hamburg zur Entwicklung von O-Beinen – Teilnehmer:innen gesucht

By Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Leistungssport, Veranstaltungen

Prof. Dr. Dimitris Dalos, Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander und Dr. Lars Schwalm von der Medical School Hamburg (MSH) führen derzeit eine vom Bundesinstitut für Sportwissenschaften gefördertes Forschungsprojekt zum Einfluss von Fußball auf die Entwicklung eines O-Beins durch. Im Rahmen dieses Projekts wird erstmals untersucht, inwieweit und über welchen Zeitraum Fußball zu der Entwicklung eines O-Beins führen könnte. Die Frage hat in der Entstehung von Verletzungen und der Entwicklung möglicher präventiver Trainingsprogramme eine große Bedeutung.

Parallel zu den Fußballer:innen sollen heranwachsende Leichtathlet:innen im Alter von ca. 12-13 Jahren als Kontrollgruppe über die nächsten 3 Jahre untersucht werden, wofür die Forschungsgruppe noch nach Teilnehmer:innen und kooperierenden Vereinen sucht. Es werden sowohl Freizeit-Sportler:innen als auch Leistungssportler:innen gesucht. Falls ein Verein Interesse an einer Teilnahme an der Studie hat, freut sich die Forschungsgruppe der MSH über eine Kontaktaufnahme per Mail an genu.varum@medicalschool-hamburg.de.

Die Teilnehmer:innen der Studie erwartet 2x Mal im Jahr  ein ungefähr 30-minütige kostenfreie Analyse im innovativen Bewegungs- und Biomechaniklabor der MSH direkt an der Elbphilharmonie inkl. einer ärztliche Untersuchung, welche die Athlet:innen in der Verletzungsprävention unterstützen kann. Im Rahmen der Untersuchungen wird durch ein 3D-Markersystem die Beinachse im Stand und in der Bewegung vermessen. Zusätzlich erhalten die Athlet:innen viele weitere wertvolle Informationen zu ihrer Biomechanik.

Die Untersuchungen werden durch einen Arzt oder einen wissenschaftlichen Mitarbeiter der MSH durchgeführt und sind jeweils mit einem kurzen etwa 5 Minuten langen online ausfüllbarem Fragebogen verbunden, sowie der Bereitschaft des Vereins bzw. der Trainingsgruppe und der Athlet:innen, das Projekt für 3 Jahre zu begleiten. Idealerweise kann ein Verein bzw. können die Athlet:innen einer Trainingsgruppe an 2-3 aufeinanderfolgenden Tagen als Block bei der MSH vorstellig werden. Alle Teilnehmer:innen haben zusätzlich eine Chance auf 8×100€ in Form eines Amazon-Gutscheins, wenn sie an allen Untersuchunsgterminen teilnehmen. Weitere Studieninformationen sind in diesem Flyer zu finden.

Die Forschungsgruppe der MSH würde sich sehr über die Kontaktuafnahme interessierter Vereine freuen und steht unter genu.varum@medicalschool-hamburg.de für Rückfragen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung.

Einladung zum Online-Seminar „Einstieg in die Para-Leichtathletik“

By Ankündigungen, Lehre, Leistungssport, Veranstaltungen

Von Ende August bis Anfang September finden die Paralympischen Spiele  in Paris statt. In keiner anderen Sportart werden dort so viele Medaillen vergeben wie in der Para-Leichtathletik. Über 1.000 Leichtathletinnen und -athleten treten dort in 164 Wettbewerben gegeneinander an.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband (HLV) und der Behinderten- und Rehabilitations-Sportverband Hamburg (BRSH) möchten diese Gelegenheit nutzen, die Para-Leichtathletik etwas näher zu bringen, um u.a. folgende Fragen zu behandeln:

  • Wie funktioniert das mit den Startklassen?
  • Was mache ich, wenn interessierte Menschen mit Behinderung in unserem Verein trainieren möchten?
  • Was muss ich beachten, wenn behinderte und nichtbehinderte Sportler gemeinsam trainieren?

Zusammen mit dem Deutschen Behindertensportverband (DBS) laden wir zum Online-Seminar „Einstieg in die Para-Leichtathletik“ ein, welches am Donnerstag, 19. September 2024 um 19:00-20:00 Uhr stattfindet. Eine Anmeldung ist über folgenden Link möglich: https://forms.office.com/e/maeFVh7rTz

Dieses Online-Seminar richtet sich an alle interessierten Sportler:innen, Trainer:innen, Physios, Vereinsmitarbeitende, Eltern… und auch sonst alle, die etwas über die Para-Leichtathletik wissen möchten. Wir freuen uns über zahlreiche Anmeldungen!

Anmeldung zum Talentsichtungswettbewerb RAPIDO 2024

By Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Rapido, Schule, Veranstaltungen

Auch in diesem Jahr findet wieder der Sprintwettbewerb RAPIDO des Hamburger Leichtathletik-Verbandes statt, um die schnellsten Fünftklässler Hamburgs zu finden.

Der Wettkampf wird als Gemeinschaftserlebnis im Klassenverband durchgeführt, wobei alle Kinder nach einem kurzen Aufwärmprogramm einen fliegenden Sprint über 30 Meter mit elektronischer Zeitmessung absolvieren. Alle Schülerinnen und Schüler erhalten eine Urkunde mit ihrer Bestzeit und die schnellsten Kinder aller Schulen werden zum großen Finale Ende September in die Hamburger Leichtathletikhalle eingeladen. Dort laufen noch einmal alle Kinder unter gleichen Bedingungen den 30-Meter-Sprint und die schnellsten acht Schülerinnen und Schüler ermitteln zum Abschluss in einem 50-Meter-Sprint direkt gegeneinander (getrennt nach Jungen und Mädchen und Jahrgängen) die Siegerinnen und Sieger. Für die Klassenausscheide wird in der Regel eine Schulstunde pro Klasse benötigt. Das Aufwärmprogramm und die Durchführung des Sprints übernimmt das Team des Hamburger Leichtathletik-Verbandes. Idealerweise führen alle fünften Klassen einer Schule den Sprint an einem Tag nacheinander in dem Stundenrhythmus der jeweiligen Schule durch.

Für die Sichtungstermine stehen die Kalenderwochen 37-39 zur Verfügung. Dementsprechend stehen Termine vom 09.-13.09., 16.-20.09. und 23.-27.09. zur Verfügung. Ab sofort können Wunschtermine per Mail an Nadja Puck an kaether@hhlv.de bis spätestens Sonntag, den 01.09.2024 angefragt werden. Die Termine werden nach dem Prinzip „first come, first serve“ vergeben. Die Namen der zu sichtenden Schülerinnen und Schüler sind ebenfalls an die angegebene Mailadresse bis spätestens eine Woche vor dem zugesagten Sichtungstermin in Form einer Excel-Tabelle an den HLV zu senden.

Der zentrale Finalwettbewerb ist aktuell für den 16.10.2024 in der Leichtathletikhalle geplant.

Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme am diesjährigen Sichtungswettbewerb RAPIDO. Wenn Rückfragen bestehen, stehen für diese Nadja Puck (kaether@hhlv.de) oder Jann Folkers (folkers@hhlv.de) zur Verfügung.

Vorbereitungstreffen des HLV-Jugendausschusses zu DJM U18 und U16

By Allgemein, Ankündigungen, Anti-Doping, Jugend, Leistungssport, Service, Veranstaltungen

Der Jugendausschuss des Hamburger Leichtathletik-Verbandes bietet am 24.06.2024 von 18:00-20:00 Uhr (Jahnkampfbahn oder Leichtathletikhalle) ein Kennenlerntreffen für alle Athlet:innen an, die in diesem Jahr voraussichtlich das erste oder zweite Mal an einer DJM U18 oder U16 teilnehmen werden.

Die Hamburger Top-Athlet:innen Mika Sosna und Louise Wieland werden für einen Athletentalk vor Ort sein und stehen für Fragen zur Verfügung. Da sich beide im Juli in der Olympiavorbereitung befinden, findet das Treffen bereits vor dem Qualifikationsschluss für die Deutschen Jugendmeisterschaften statt. Daher sind alle Athlet:innen herzlich eingeladen, die eine Teilnahme an den DJM anstreben (auch wenn noch keine Norm erfüllt ist).

Neben dem Athletentalk wird es einen kurzen thematischen Input zur Sportpsychologie und zur Dopingprävention geben. Darüber hinaus soll das Kennenlernen der Teilnehmenden im Vordergrund stehen.

Eine Anmeldung bitte bis zum 17.06. über folgenden Link: https://forms.gle/fRJXXquKhMeqmaTC6

Für mögliche Fragen stehen Caro (bewig@hhlv.de) und Ben (aichele@hhlv.de) aus dem HLV-Jugendausschuss gerne zur Verfügung.

Erfolgreiche Fortbildung „Laufökonomie“ zwischen der Medical School Hamburg und dem HLV

By Ankündigungen, Jugend, Lehre, Leistungssport, Service, Veranstaltungen

Am vergangenen Dienstag, den 30. April 2024, fand die Fortbildung zur Laufökonomie statt, die durch die gemeinsame Durchführung zwischen der MSH Medical School Hamburg und dem HLV in besonders praxisnaher Weise realisiert wurde. Diese Veranstaltung markiert einen bedeutenden Schritt in der Möglichkeit von Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zu höherer Leistungsfähigkeit und Verletzungsprävention.

Die Medical School Hamburg – vertreten durch das Team des Sportmediziners und Leiters des Institute of Interdisciplinary Exercise Science and Sports Medicine Prof. Dr. Dr. Karsten Hollander – brachte sein Fachwissen und Erfahrung ein, um den Trainer:innen des HLV Erkenntnisse im Bereich der Laufökonomie zu vermitteln. Laufökonomie bezieht sich auf die Effizienz der Laufbewegungen, wobei der Fokus auf einer optimierten Technik und Energieausnutzung liegt.

Die Fortbildung war eine interaktive Veranstaltung, bei der nicht nur die moderne Laboreinrichtung besichtigt wurde, sondern auch „live“ an einer Athletin eine Labor-Analyse durchgeführt wurde. Die Teilnehmer:innen erhielten detaillierte Einblicke in biomechanische Aspekte des Laufens, einschließlich der richtigen Körperhaltung, Schrittfrequenz, und Fußaufsatztechnik. Zudem wurde die Bedeutung von Krafttraining, Flexibilität und Regeneration für die Verbesserung der Laufökonomie beleuchtet.

Der HLV-Landestrainer im Straßenlauf, Benjamin Franke, der diese Fortbildung organisierte und leitete, betonte die Vorteile einer verbesserten Laufökonomie für Sportler:innen: „Eine effiziente Lauftechnik kann nicht nur die Leistung steigern, sondern auch das Verletzungsrisiko verringern. Durch diese Fortbildung möchten wir Athletinnen und Athleten dabei unterstützen, ihr volles Potenzial auszuschöpfen und gleichzeitig gesund zu bleiben.“

Einer der anwesenden Trainer zeigte sich begeistert von der Initiative und der Partnerschaft mit der Medical School Hamburg: „Die Erkenntnisse aus dieser Fortbildung werden unseren Athlet:innen einen enormen Vorteil verschaffen. Wir freuen uns darauf, diese neuen Techniken in unser Trainingsprogramm zu integrieren.“

Die erfolgreiche Veranstaltung zur Laufökonomie ist Teil einer vielversprechenden Kooperation zwischen der Medical School Hamburg und dem Hamburger Leichtathletik-Verband. Zukünftige Projekte sind bereits in Planung. Insgesamt hat diese Zusammenarbeit das Potenzial, das Leistungsniveau der Athlet:innen in Hamburg signifikant zu verbessern und gleichzeitig die Forschung im Bereich der Sportwissenschaft voranzutreiben. Es ist eine Win-Win-Situation für beide Seiten.

(Benjamin Franke / Fotos: Benjamin Franke)

Rückblick auf die HLV-Leistungssportkonferenz 2024

By Allgemein, Ankündigungen, Leistungssport, Veranstaltungen

Am Samstag, den 27. April 2024, trafen sich im Radisson Blu Hamburg Vertreterinnen und Vertreter von rund zehn im Leistungssport aktiven Hamburger Vereinen mit dem Leistungssportpersonal des HLV zur HLV-Leistungssportkonferenz. Insgesamt fünf Stunden diskutierten die Anwesenden über die Förderstrukturen in der Hamburger Leichtathletik, tauschten Erfahrungen aus und benannten Verbesserungspotentiale und Bedürfnisse, die in das Leistungssportkonzept 2025-2028 einfließen sollen.

Impulsvortrag von Idriss Gonschinska

Auch dabei: Der DLV-Vorstandsvorsitzende Idriss Gonschinska. Er hielt zum Auftakt einen Impulsvortrag, in dem er unter anderem auf seine Zeit als Trainer zurückblickte und verdeutlichte: Training muss stets individuell auf den jeweiligen Athleten und die jeweilige Athletin abgestimmt sein. Gonschinska machte zudem Mut und betonte, dass die größten Erfolge oft auf Misserfolge folgten und dass jedes vermeintliche Hindernis auch eine Chance darstelle.

Dies untermauerte der Sportwissenschaftler mit aktuellen Forschungsergebnissen. Demnach ist Erfolg im Jugendalter ein deutlich geringerer Garant für Erfolge im Erwachsenenalter als gemeinhin angenommen. Vielmehr liege der Verdacht nahe, dass erfolgreiche Erwachsenen-Sportler:innen und erfolgreiche Jugend-Athlet:innen zwei unterschiedliche Gruppen seien. Aber: Es gäbe sowohl Beispiele für herausragende Spätentwickler:innen als auch für Spitzenathlet:innen, die eine geradezu lineare Karriere vorweisen können. Die Herausforderung für Vereine und Verbände sei es, beide Athlet:innentypen zu finden und zu fördern. Dies stelle neue Anforderungen an Kader- und Sichtungsstrukturen und lade dazu ein, stärker darüber nachzudenken, wie es gelingen kann, dass Leistungssportler:innen in ihrer Jugend mehrere Sportarten ergänzend zueinander betreiben. Denn: Auch bei Spätentwickler:innen seien umfassende Bewegungserfahrungen und Herausforderungen in der Kindheit und Jugend die Regel.

Rückblick auf erfolgreiche vier Jahre

Im Anschluss an die durchaus lebhaft diskutierte Einführung von Idriss Gonschinska präsentierte der Leitende Landestrainer des HLV, Jann Folkers, einen Rückblick auf das Leistungssportkonzept 2020-2024. Zu den darin verankerten Zielen gehörte unter anderem ein Mehr an Top-3- und Top-8-Platzierungen bei Deutschen Meisterschaften sowie ein Plus bei den Kaderathlet:innen. Dies sei – abgesehen von einer pandemiebedingten Delle – gelungen. Einzelne Athlet:innen wie Lucas Ansah- Peprah, Owen Ansah, Mika Sosna, Louise Wieland und Manuel Mordi sowie Josie Krone und Simon Plitzko sorgten darüber hinaus für nationale und sogar internationale Ausrufezeichen.

Mit 60 neuen C-Trainerinnen und -Trainern Leistungssport sowie sechs Trainer:innen in der A-Trainer-Ausbildung des DLV und zweien im Diplomtrainer-Studium wurden zudem im Bereich der Trainerqualifikation Grundsteine für künftige Erfolge gelegt. Im Bereich der Sportstätteninfrastruktur kann der Verband auf Modernisierungen in der Leichtathletikhalle, der Jahnkampfbahn und weiterer Anlagen verweisen. Gleichwohl besteht hier noch immer ein großer Nutzungsdruck, insbesondere auf die Jahnkampfbahn und die Leichtathletikhalle – zum Teil auch bedingt dadurch, dass weitere Sportarten und weitere Nutzer:innen die Anlagen ebenfalls nutzen. Aber auch der Mangel an alternativen leichtathletischen Sportflächen und Hallenzeiten verstärkt diesen Nutzungsdruck.

Ausblick auf die kommenden Jahre

Der HLV-Vizepräsident Leistungssport und Lehre, Ingo Schultz, blickte gemeinsam mit Jann Folkers auch nach vorne. So ist verbandsseitig geplant, die Schwerpunktlegung auf die Disziplinblöcke Sprint und Sprung fortzusetzen, aber auch die Angebote im Lauf und Wurf zu intensivieren. Gerade auch im Feld der Trainerqualifikation und -gewinnung werden weitere Schwerpunkte gesehen. Um die schwierige Finanzierung von Trainerstellen zu erleichtern, soll auch über Mischfinanzierungen nachgedacht werden. Großes Ziel ist weiterhin, dass die Freie und Hansestadt Hamburg die Leichtathletik als Schwerpunktsportart definiert. Aktuell ist die Leichtathletik nur in der punktuellen
Förderung, was Nachteile beim Zugang zu finanziellen Mitteln und OSP-Ressourcen mit sich bringt.

Vereine sehen Bedarf in Trainerfortbildung und Service-Angeboten

Im dritten Teil der Veranstaltung ging es vor allem darum, die Bedürfnisse der Vereine zu erfassen. Dabei wurde deutlich, dass viele Vereine an der Grenze ihrer Auslastung operieren, da es zunehmend schwerfällt, ehrenamtliches, aber zum Teil sogar hauptamtliches Personal zu finden und zu motivieren. Dies erschwert auch die Abstimmung von Verbands- und Vereinsangeboten aufeinander, beispielsweise erkennbar an unterschiedlichen Positionen dazu, wann Trainerfortbildungen oder Kaderangebote stattfinden sollen – am Wochenende oder unter der Woche. Hier wird es auch in Zukunft schwer werden, für alle Beteiligten passende Lösungen zu finden.

Auch unter dem Eindruck des Impulsvortrags von Idriss Gonschinska wurde dabei die Frage in den Raum geworfen, wie es gelingen kann, mehr Athletinnen und Athleten und ihren Trainer:innen, unabhängig vom Disziplinschwerpunkt und bestenfalls sogar unterhalb der Kaderschwelle, Zugang zu Service-Angeboten des Verbandes und der Landestrainer:innen zu ermöglichen. Andreas Grieß, Landestrainer Lauf, verwies in diesem Zusammenhang auf den Hindernis-Lehrgang und die Lauf-Trainerstammtische, die er unter diesem Gesichtspunkt als Best-Practice-Modelle bezeichnete, betonte aber zugleich, dass diese aktuell nur dank rein ehrenamtlichen Zeitinvestments und Unterstützung seines Vereins möglich seien. Daraus entstand die Idee, dass insgesamt durch vereinsübergreifende Kooperationen ein mehr an Betreuung und ein Wissensaustausch stattfinden könne.

Darüber hinaus wurde deutlich, dass neben der C-Trainerausbildung im Bereich Leistungssport (Grundlagentraining) auch eine für die Kinderleichtathletik gewünscht ist. Auch im Feld der B-Trainerausbildungen gibt es Bedarf seitens der Vereine. Hier wird es nötig sein, diesen genau zu quantifizieren, um in Anschluss in Kooperation mit benachbarten Landesverbänden entsprechende Ausbildungen anzuschieben.

Dialog geht weiter

Bereits zum Auftakt der Veranstaltung hatte Ingo Schulz betont, dass er die Leistungssportkonferenz als Auftakt eines Dialoges ansehe. Im Nachgang sollen die Ergebnisse nun zusammengetragen und in den Gremien evaluiert werden, um in kleineren Gesprächsrunden im Laufe des Jahres konkrete Ziele oder sogar Maßnahmen besser abstimmen zu können, die Teil des neuen Leistungssportkonzeptes werden können.

(Andreas Grieß)

Kids Athletics Day – Sei teil und sammel Meilen im Zeitraum vom 1. bis 19. Mai!

By Allgemein, Breitensport, Jugend, Schule, Service, Veranstaltungen

Der „Kids Athletics Day“ findet zum dritten Mal statt. Das Ziel ist es, weltweit möglichst viele Kinder in Bewegung zu bringen. In diesem Jahr gibt es auch erstmals die „World Mile Challenge“. Kinder der Altersklassen U8 bis U14 können mit den Kinderleichtathletik-Disziplinen oder im Rahmen von Straßenläufen und Crossläufen „Meilen“ sammeln und diese bei World Athletics in ein Länder Ranking mit einfließen lassen.

WER KANN TEILNEHMEN?

Alle Vereine, Trainingsgruppen, Schulen, Eltern mit ihren Kindern – jeder kann Teil der Challenge sein und an einem Lauf teilnehmen oder im Training / Wettkampf eine Kinderleichtathletik Disziplin absolvieren.

WIE KANN ICH TEILNEHMEN?

Macht Fotos und Videos im Training, bei Kinderleichtathletik-Wettkämpfen oder beim Laufen. Postet die Bilder auf Social Media und markiert @worldathletics und @dlv_jugend und nutzt die Hashtags #KidsAthleticsDay, #WorldMileChallenge und #KidsAthleticsDayGER.

Tragt hier eure Meilen ein und helft uns die Länder-Challenge zu gewinnen! Zusätzlich gibt es eine Landesverbands-Challenge: Ihr könnt die gesammelten Meilen für euren Landesverband in diesem Formular eintragen. Beim Gewinn der weltweiten Challenge,wird ein Anteil des Gewinns an die besten drei Landesverbände weitergegeben.

Weitere Informationen zum „Kids Athletics Day“ sind bei leichtathletik.de zu finden.

(Quelle: DLV-Jugend)

Mehr als ein Dutzend Nachwuchstalente wagt sich an den Wassergraben

By Ankündigungen, Jugend, Lehre, Leistungssport, Service, Veranstaltungen

Am vergangenen Sonnabend, 13. April, fand der zweite Teil des Lehrgangs „Nächste Saison laufen wir Hindernis“ statt. Anfang Dezember hatten die Athletinnen und Athleten aus zahlreichen Vereinen gemeinsam mit HLV-Landestrainer Lauf (Bahn) Andreas Grieß in der Leichtathletikhalle bereits die theoretischen und praktischen Grundlagen gelegt. Nun wurden diese auf der Sportanlage Opferberg in Hamburgs Süden vertieft.

Zunächst absolvierten die Sportler:innen verschiedene Lauf- und Hürden-ABC-Übungen, ehe es mit ruhigen Läufen über Hürden weiterging. Dann wartete das Highlight auf die Läuferinnen und Läufer: die Überquerung das Wassergrabens – für einige der Teilnehmenden zum ersten Mal in ihrer Karriere. Geübt wurde zunächst mit geschlossener Abdeckung ehe es im zweiten Schritt auch ins Wasser ging. Während die erfahreneren Athlet:innen weiter an ihrer Technik feilten, merkte man den Einsteigern an, wie sie von Durchgang zu Durchgang mehr Selbstvertrauen gewannen. Der gemeinsame Abschluss des Lehrgangs bestand dann in ruhigen Tempoläufen über 300 Meter mit drei Hürden.

„Das Niveau war insgesamt deutlich höher, als ich erwartet hatte“, bilanzierte Andreas Grieß und ergänzt: „Das zeigt, dass hier im Heimtraining gute Grundlagen gelegt wurden, dank derer sich relativ schnell eine wettkampffähige Technik entwickeln lässt.“ Bewusst waren bei den Maßnahmen auch die Heimtrainer:innen der Athletinnen und Athleten eingeladen. Ziel des Lehrgangs war es, künftig wieder mehr Hindernisläuferinnen und Hindernisläufer in Hamburg auszubilden und die Disziplin in mehr Vereinen im Grundlagentraining zu verankern.

Die im vergangenen Jahr renovierte Anlage in Hamburg-Neugraben bietet dafür künftig als weiterer Standort ausgezeichnete Möglichkeiten. Schon jetzt absolvieren hier einige der Hamburger Jugend-DM-Teilnehmer:innen im Hindernislauf ihre Technikeinheiten. Hier sollen die Möglichkeiten durch eine Förderung der Freunde der Leichtathletik künftig noch stärker ausgebaut werden und auch die Möglichkeit geschaffen werden, entsprechende Wettkämpfe auszutragen.

„Alle Beteiligten hatten viel Spaß und sehen das Potential. Deshalb soll der Lehrgang nach Möglichkeit in den kommenden Saisons fortgesetzt werden. Zunächst heißt es nun aber erst einmal, sich tatsächlich in die ersten Wettkämpfe zu wagen“, so Andreas Grieß.

Der HLV dankt an dieser Stelle den Freunden der Leichtathletik, sowie der HNT Hamburg und Hamburg Running für die Unterstützung des Lehrgangs.

(Andreas Grieß / Foto: Klaus Jakobs)

Dein Engagement, dein Netzwerk: Workshop „Jungtrainer:innen“ zur DM in Braunschweig

By Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Lehre, Leistungssport, Veranstaltungen

Ohne Trainer:innen ist keine Leichtathletik möglich – darum lädt die Deutsche Leichtathletik-Jugend junge Trainer:innen, Übungsleiter:innen und all diejenigen, die es werden wollen, zu einem Vernetzungstreffen im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Braunschweig ein. Zielstellung des Workshops ist es, gemeinsam ein Netzwerk aufzubauen, sich überregional zu vernetzen, Wissen rund um Trainingsgestaltung auszutauschen und Engagement zu stärken.

Gesucht werden für den „Workshop Jungtrainer:innen“ vom 28. bis zum 30. Juni im Rahmen der DM 2024 in Braunschweig bis zu 100 junge Trainer:innen und Übungsleiter:innen zwischen 16 und 26 Jahren, die insbesondere im Bereich der U8, U10, U12 und U14 aktiv sind. Die Vermittlung von Spaß und altersgemäßen Bewegungsinhalten an junge Athletinnen und Athleten ist besonders wichtig für eine langfristige Bindung von Kindern und Jugendlichen an die Leichtathletik, weshalb neben der Bildung eines Netzwerks und der Persönlichkeitsentwicklung auch der Austausch zu praktischen Trainingstipps geplant ist. Im Vordergrund steht die Förderung des Engagements junger Menschen. Dazu trägt auch der gemeinsame Besuch der Deutschen Meisterschaften bei.

Bis zum 15. Mai können sich engagierte Jungtrainer:innen und diejenigen, die es werden wollen, noch online anmelden. Eine Lizenz ist dabei nicht erforderlich, sollte jedoch mittelfristig angestrebt werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 49 €, darin enthalten sind die Unterkunft und Verpflegung, die Teilnahme am Workshop inkl. aller Referent:innen, weiteres Material und Eintrittskarten zur DM. Es erfolgt eine Teilnahmebestätigung über 15 UE.

Engagierte werben Engagierte

Alle Teilnehmenden können weitere Engagierte für eine Teilnahme werben. Innerhalb des Anmeldeprozesses kann angegeben werden, vom welcher Person man „angeworben“ wurde. Unter allen „Anwerbenden“ werden vor Ort exklusive Preise verlost.

Die Ausschreibung sowie weitere Informationen und Einblicke in den letztjährigen Workshop gibt es auf der Webseite der Deutschen Leichtathletik-Jugend.

Ein weiteres Angebot für junge Trainer:innen, die sich im Jugendbereich engagieren, wird derzeit vorbereitet und soll im Sommer beworben werden.

(Quelle: DLV)