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Wettkämpfe

Sabrina Mockenhaupt: „Ich bin eine Wundertüte“

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Sabrina Mockenhaupt (LT Haspa Marathon Hamburg) holte sich am Wochenende in Bad Liebenzell über 10 Kilometer in 33:38 Minuten ihren 45. DM-Titel. Nach zwei Operationen Anfang Juli überraschte sie Konkurrentinnen und Laufexperten. Im Interview blickt Sabrina Mockenhaupt auf das heiß umkämpfte Rennen und redet über ihre Pläne.

 Das Interview finden Sie auf leichtathletik.de

Hamburgs älteste Leichtathleten

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Nach den diesjährigen 20. Senioren-Europameisterschaften in Aarhus (Dänemark) gaben sich einige der Hamburger Seniorensportler ein kleines Stelldichein. Für die über 80 Jahre alten Sportler war der Weltrekord der deutschen 4×100-Meter-Staffel der M85 die richtige Motivation, in der nächsten Altersklasse noch einmal anzugreifen.
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Wer noch mehr über die Trainingsgeheimnisse und -erfolge wissen möchte, schaut sich einfach dieses  Video an, das leicht verkürzt und mit Untertexten versehen den Fernsehbeitrag des NDR Hamburg zu dessen Besuch bei der Trainingsgruppe ihres Heimatvereins LG Alsternord in Poppenbüttel wiedergibt.

Den vollständigen Bericht von Karl-Heinz Flugge (DLV)auf leichtathletik.de können Sie hier einsehen.

Gold für Mocki, Silber für das Lauf Team Haspa Marathon Hamburg

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Für das Lauf Team Haspa Marathon Hamburg war es ein sensationeller Tag bei den Deutschen Meisterschaften über 10 Kilometer in Bad Liebenzell. Am Sonntag gab es einmal Einzelgold und einmal Silber in der Mannschaft für das Lauf Team.
Sabrina Mockenhaupt gewann souverän das Rennen der Frauen in 33:36 Minuten und ließ dabei die besten Langstrecklerinnen des Landes hinter sich. Anna Hahner (RUN2SKY.co) in 33:43 min.  und Corinna Harrer (LG TELIS FINANZ Regensburg) in 33:46 min landeten auf den Plätzen zwei und drei.
Gemeinsam mit Sabrina Mockenhaupt holten sich Jana Sussmann (34:09 min, 6. Platz) und Mona Stockhecke (35:07 min, 15. Platz) den zweiten Platz in der Mannschaftswertung der Frauen hinter dem Team der LG TELIS FINANZ Regensburg mit Corinna Harrer, Franziska Reng und Thea Heim (1:42:00 Std.).
Die vierte Lauf Team Athletin, Tabea Themann, finishte in 38:40 min. auf Platz 73.
Den DM-Team-Titel aus dem vorigen Jahr haben die Frauen des Lauf Team leider nicht verteidigen können, dafür aber einen neuen Landesrekord erzielt. Mit einer Gesamtzeit von 1:42:52 Stunden haben sie den Hamburger Rekord aus dem Vorjahr (1:44:11 Std.) verbessert.
Auch Sabrina Mockenhaupt unterbot mit der erzielten Zeit noch einmal ihren im März aufgestellten Hamburger Rekord um drei Sekunden.
Weitere Hamburger Teilnehmer/Innen waren:
Dagmar Kleinemeier ( Barsbütteler SV) 49:24 min Platz in der AK W60
Lennart Jordan (Hamburger SV)  32:18 min (Platz 67)
Andreas Griess (Hamburg Running)  33:41 min (Platz 122)
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH
Hier können Sie die Ergebnislisten und den Bericht über die Meisterschaft auf leichtathletik.de einsehen

ANTI-DOPING NEWSLETTER September 2017

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Im aktuellen Anti-Doping Newsletter finden Sie folgende Themen:

  • Abgabe-Erinnerung WHEREABOUTS IV. Quartal 2017 für alle Athleten des IAAF-RTP, NADA-RTP und NADA-NTP
  • Hinweis der IAAF – Beschleunigtes Therapeutic use exemption-Verfahren (TUE)
  • Leichtathletik-WM London 2017 – Dopingkontrollen
  • Doping-Strafverfahren Rheinland-Pfalz – Künftige Verhandlungen an Gerichten in Zweibrücken
  • Anonyme WADA-Studie – Zahlreiche Leistungssportler geben Doping zu
  • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Junior Boateng wird Deutscher Meister

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Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U16 am Wochenende in Bremen sorgte Junior Boateng für einen Paukenschlag. Der Weitspringer vom Athletik Team Hamburg sicherte sich in einem hochklassigen Wettkampf die Goldmedaille und lieferte sich dabei ein spannendes Duell mit seinem größten Konkurrenten Kevin Brucha (LC Jena). Boateng startete den Wettbewerb mit 6,25 Metern, Brucha kam auf 6,24 Meter. Während Junior im dritten Durchgang auf die Siegesweite von 6,46 Metern sprang, ging es für Kevin in den beiden letzten Durchgängen auf 6,42 bzw. 6,43 Meter. Am Ende konnte sich Junior Boateng über den Gewinn seines ersten Deutschen Meistertitels freuen. Auch seine Trainer Timo Knoth und Mario Kral waren nach Ende des Wettkampfes überglücklich.

Nur knapp an einer Medaille vorbei sprintete die 4x100m Staffel der weiblichen Jugend des HSV. Lynn Diarrasouba, Latifa Beuck, Gina Onwuzo und Nike Praetzel kamen in einem starken Finish auf 49,37 Sekunden und bleiben damit nur sechzehn hundertstel Sekunden hinter dem Bronzerang zurück. Dieser ging in 49,21 Sekunden an das Team des LAZ Ludwigsburg.

Platz acht im Finale sicherte sich Hannah Sterrler vom Athletik Team Hamburg. Sie floppte im Hochsprung über 1,57 Meter. Die gleiche Platzierung schaffte auch Celine Uzoma von der LG Wedel-Pinneberg im Dreisprung. Für sie ging es nach „hop, step, jump“ im dritten Versuch auf die neue persönliche Bestweite von 10,99 Meter. Auch ihrer Vereinsgefährtin Loretta Burchert gelang der Sprung ins Finale. Sie schleuderte den Hammer auf 36,22 Meter. Lisa Hausdorf von der AG Hamburg West belegte im Finale über 3.000 Meter den 15. Platz. Sie kam nach 11:11,58 Minuten ins Ziel.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten, aber auch den Vereinstrainerinnen und -trainern zu den tollen und teilweise herausragenden Leistungen.

Zur Gesamtergebnisliste von dieser Meisterschaft geht es hier.

 

 

 

 

 

7 x Staffelgold bei Senioren-EM in Aarhus (DEN)

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In Aarhus sind am Sonntag die Europameisterschaften (27. Juli – 06. Aug. 2017) der Senioren zu Ende gegangen. Unsere Hamburger AthletInnen sind, wie immer, mit Erfolg dabei gewesen.

Besonders in den Staffelwettbewerben der einzelnen Altersklassen sind die Goldmedaillen gesammelt worden:
Eva Günther-Gräff (W45, TSG Bergedorf):  4x100m-Staffel in 51,05 s und 4x400m-Staffel in 4:07,11 min. (Europarekord).
Ingeborg Thoma (W65, LG Alsternord):  4x400m-Staffel in 5:24,16 min.
Horst Hufnagel (M80, LG Alsternord):   4x100m-Staffel in 65,60 s und 4x400m-Staffel in 6:02,25 min.
Hartmann Knorr (M75, LG Alsternord):     4x400m-Staffel in 4:49,81 min.
Hans-Joachim Lange (M80, LG Alsternord):   4x100m-Staffel in 51,05 s
Andreas Virus (M40, TSG Bergedorf):    4x400m-Staffel in 3:42,30 min.

Hervorzuheben ist die Leistung von Joachim Krüttgen (M65, Hamburger Sportclub), der sich im Halbmarathon die Goldmedaille mit einer Zeit von 1:26,34 h sicherte.

Nachstehend einige Leistungen aus den Einzelwettbewerben:
Wiebke Baseda (W55, SV Grün-Weiß Harburg) erkämpfte sich mit 5.433 Punkten im Siebenkampf einen hervorragenden dritten Platz. Über die 300m Hürden erreichte sie mit 54,82 s. den Silberrang. Mit 31,03 m im Speerwurf sicherte sie sich Platz vier.
Reinhard Dahms (LG Alsternord), M75, holte sich Silber im Wurf-Mehrkampf mit 3.546 Punkten.
Hartmann Knorr erkämpfte sich zu seinem Staffelgold noch zweimal Silber (800m in 2:55,87 min., 300m Hürden in 58,46 s) und einmal Bronze über 400m in 72,96 s.
Auch Hans-Joachim Lange stand noch zweimal auf dem Podium um Medaillen entgegenzunehmen: im 100m-Sprint wurde er mit 16,02 s Dritter, zeitgleich mit dem Zweitplatzierten; und über die 200m Strecke konnte er sich mit 3/100 s Vorsprung den zweiten Platz in 34,12 s sichern.
Ein Dauerbrenner auf den Langstrecken ist Heinrich Rücker (M80, SV Lurup). Er gewann drei Silbermedaillen: 5.000m in 25:45,92 min., 10.000m in 53:44,39 min. und 4km-Cross in 19:22 min. Außerdem erreichte er im 800m-Lauf noch Platz 4 in 3:42,89 min.
Eckhard Schröter (M70, LG Wedel-Pinneberg) warf mit dem Speer 39,34 m und erhielt dafür die Bronzemedaille.

Weitere Platzierungen haben erzielt:
Heinz Baseda (M60, Grün-Weiß Harburg): 5. Platz im Zehnkampf > 6.229 Pkt.
Rüdiger Möhring (M50, TSG Bergedorf): 4. Platz im Hammerwurf > 52,77 m
Ingeborg Thoma (W65, LG Alsternord): je 4. Platz im Weitsprung > 3,68 m, Hochsprung > 1,10 m
Michael Loth (M50, SV St. Georg): 4. Platz im Stabhochsprung > 3,60 m
Manfred Bublitz (M75, Niendorfer TSV): 4. Platz im 4km-Cross > 17.50 min, 5. Platz über 10.000m > 52:59,62 min
Sabine Frommann (W40, HNT Hamburg): 7. Platz im Dreisprung > 9,60 m
Karin Grummert (W60, Grün-Weiß Harburg): je 6. Platz im Dreisprung > 7,35 m, 80m Hü. > 16,65 s
Horst Hufnagel (M80, LG Alsternord): 5. Platz über 100m > 17,05 s, 6. Platz über 200m > 35,39 s
Peter Kehl (M55, HNT Hamburg): 5. Platz im Hochsprung > 1,55 m
Dagmar Kleinemeyer (W60, Barsbütteler SV): 7. Platz über 1.500m > 6:35,80 min, jeweils 8. Platz im 4km-Cross > 17.42 min, Speer > 15,92 m,

Eva Günther-Gräff schaffte ein Phänomen: sie startete im Einzelwettbewerb nur über die 200m. Sie qualifizierte sich für das Semifinale mit einer Zeit von 27,34 s. Diese Zeit wiederholte sie im Semifinale und qualifizierte sich damit für das Finale. Und nun das Außergewöhnliche: sie lief dieselbe Zeit ein drittes Mal und erreichte damit den 6. Platz.
(br)

Allen Medaillengewinnern und Platzierten HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH zu ihren Leistungen und Erfolgen

Die vollständige Ergebnisliste finden Sie hier.

 

 

ANTI-DOPING-NEWSLETTER August 2017

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Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter finden Sie folgende Themen:

 

  • Aktualisierung des NADA-Standards für Meldepflichten
  • Leichtathletik-WM London 2017 – IAAF erteilt 19 russische Athleten die Startberechtigung
  • Hyperandrogenismus – Forschungsergebnisse zur ausgesetzten IAAF-Geschlechterregelung
  • Athleten fordern finanzielle Abgaben im Kampf gegen Doping
  • DKOU 2017 in Berlin – DOSB-akkreditiertes Seminar für Ärzte
  • „Neue Ideen für den Kampf gegen Doping“
  • WADA entzieht die Akkreditierung der Labors Almaty und Bloemfontein
  • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Vanessa Aniteye rennt mit DLV-Staffel zu Silber

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Vollends zufrieden? „Ja“, lautete die lautstarke und einstimmige Meinung der deutschen 400-Meter-Läuferinnen, die nach ihrem Rennen und ein paar weiteren Metern mit der deutschen Fahne noch deutlich mehr Luft für Auskünfte hatten als nach dem Vorlauf. Sicher taten auch die Glückshormone ihr Übriges, denn Vanessa Aniteye (Hamburger SV), Meike Gerlach (TV Gladbeck), Alica Schmidt (MTV 1881 Ingolstadt) und Corinna Schwab (TV Amberg) hatten gerade in 3:33,08 Minuten die Silbermedaille gewonnen.

Foto: A.Reichert

„Auf der Zielgeraden musste ich ziemlich kämpfen“, berichtete Startläuferin Vanessa Aniteye. Aber sie brachte den Stab so gut zu Meike Gerlach, dass die direkt losstürmen konnte und sich schnell einen beachtlichen Vorsprung auf den Rest des Feldes erarbeitet hatte. „Einfach vorne anballern“, sei die Devise gewesen, „und dann einfach durchziehen.“ Zum Schluss kam die Konkurrenz dann wieder auf, was Alica Schmidt gar nicht unrecht war. „Da konnte ich mich an die Britin dranhängen. Ich wusste, da geht noch was, und habe nach der zweiten Kurve noch mal versucht anzuziehen.“
(Quelle: leichtathletik.de – Silke Bernhart).

Der HLV gratuliert Vanessa und ihrem Heimtrainer André Nehring ganz herzlich zu dieser herausragenden Leistung.

Volles Haus in der Jahnkampfbahn

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Die Jahnkampfbahn war am letzten Wochenende Austragungsort der diesjährigen Norddeutschen Meisterschaften der Jugend U20 und U16. Und diese Veranstaltung im Stadtpark stellte den ausrichtenden HLV vor eine große Herausforderung. Mit 774 Aktiven aus 175 Vereinen war die Grenze des Machbaren fast überschritten. Dennoch ist es gelungen, eine hochwertige und stimmungsvolle Meisterschaft durchzuführen, was in erste Linie dem überragenden Engagement aller Beteiligten zu verdanken ist. Ob Helfer oder Kampfrichter, Wettkampfbüro oder Sprecherteam, das liebevolle Catering der HSV-Jugend. Alle haben einen großartigen Beitrag zum Gelingen dieses Events geleistet und dafür sei an dieser Stelle einmal danke gesagt: Dankeschön!

Wir haben sehr viele positive Rückmeldungen von Trainern und Besuchern bekommen. Eine der höchsten Anerkennungen kam vom ehemaligen Cheftrainer und Sportdirektor des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, Jürgen Mallow. Er war am Wochenende zu Gast in Hamburg und fand lobende Worte. „Vom liebevoll geschmückten Bereich der Siegerehrung bis hin zu den kompetenten Kommentaren des Sprecherteams war alles sehr professionell vorbereitet“, so Mallow. „Es ist beeindruckend, mit welchem Engagement und Herzblut diese Meisterschaft organisiert und durchgeführt wurde. Das ist bei der Vielzahl an Disziplinen und Startern einfach eine tolle Leistung.“

Das NDM-Wochenende hat wieder einmal gezeigt, zu welchen Leistungen die Hamburger Leichtathletik-Familie imstande ist. Dies war nur möglich, weil sich ganz viele Begeisterte ehrenamtlich engagiert und ihre Zeit für unseren Sport zur Verfügung gestellt haben. Das verdient größten Respekt und Anerkennung!

Carolin Kirtzel wird Achte im EM-Finale

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Carolin Kitzel sicherte sich bei den Junioren-Europameisterschaften U23 im polnischen Bydgoszcz am Wochenende in einem starken Rennen den achten Platz über 5000 Meter. Die sympathische Läuferin vom Lauf Team Haspa Marathon Hamburg kam am Sonntag nach 16:16,94 Minuten ins Ziel und war nach Vize-Europameisterin Alina Reh zweitbeste Deutsche.

Auf das EM-Finale hatte sich auch Jakob Krempin von der TSG Bergedorf gefreut. Er war an zweiter Position laufend maßgeblich an dem Vorlaufsieg der 4x400m Staffel beteiligt. Das Deutsche Quartett mit Fabian Dammermann, Jakobs Krempin, Florian Weeke und Constantin Schmidt lag mit 3:06,19 Minuten in der Endabrechnung knapp vor den Briten (3:06,20) und freute sich über das souveräne Erreichen des Finals.

Doch die Freude von Jakob wurde je getrübt durch die Entscheidung des Bundestrainers, der verkündete, dass jeder aus dem Staffelteam einmal zum Einsatz kommen sollte. So wurde er schließlich durch Maximilian Grupen ersetzt und die Mannschaft belegte mit 3:05,65 Minuten im Endlauf Rang vier. Die Entscheidung des Bundestrainers wurde auch am Rande der Norddeutschen Meisterschaften am Wochenende auf der Jahnkampfbahn heftig diskutiert. Verständnis dafür konnte aber niemand aufbringen.

Der HLV gratuliert Carolin und Jakob sowie den Heimtrainern Tim Rabe und Jürgen Krempin ganz herzlich zu den Leistungen bei der EM. Besonders Jakob wünschen wir, dass er die Enttäuschung so schnell wie möglich verarbeiten kann.