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Wettkämpfe

Mika Sosna auch in der Halle rekordverdächtig

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Am vergangenen Sonnabend (30.01.2021) fand das zweite HLV-Hallenmeeting für BundeskaderathletInnen in der Hamburger Leichtathletikhalle statt. Die Athletinnen und Athleten gingen über 60m, 60m Hürden sowie 200m an den Start und zeigten ihr Können im Weitsprung und im Kugelstoßen.

Nach dem Absolvieren eines Corona-Schnelltests vor dem Betreten der Halle, wurden die zwei Kugelstoßer Mika Sosna (TSG Bergedorf) und Loke Elias Sommer (LG Flensburg) als erste aktiv. Mika stieß die 6kg-Kugel beachtliche 16,90m weit. Dies bedeutete eine neue Hamburger Hallenbestleistung in der männlichen Jugend U20. Diese Leistung wäre auch ein neuer Hamburger Freiluft-Rekord, wenn er diese Leistung auch unter freiem Himmel wiederholen kann. Der Mehrkämpfer von der LG Flensburg beförderte die 5kg-Kugel auf 12,39m. Als nächstes gingen die Hürden-Läuferinnen und -Läufer an den Start. In der männlichen Jugend U18 setzte sich Gavin Claypool vom SV Preußen Berlin in 7,86s vor Loke Elias Sommer (8,55s) an die Spitze. Den Sieg der männlichen Jugend U20 holte sich Tim Rummelhagen von der LG Reinbek/Ohe in 8,12s (8,10s im VL). Sabrina Heil (TSV St. Peter-Ording) überquerte die Hürden in 9,31s und gewann so die Konkurrenz der weiblichen Jugend der Altersklasse U20. In der U18 belegte Melina Lara-Rodriguez (Neuköllner SF) in 8,86s (8,79s im VL) den ersten Platz.

Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah vom Hamburger SV gingen wie bereits am vergangenen Samstag über die 60m an den Start und belegten gemeinsam Platz eins in 6,79s. Der somit dritte Platz bei den Männern ging an den Athleten vom VfL Wolfsburg Phil Grolla mit einer Zeit von 7,13s (7,11s im VL). In der Altersklasse U20 setzte sich Tobias Morawietz vom VfL Wolfsburg in 6,91s vor Tim Rummelhagen (7,11s) durch.

Im Weitsprung bewiesen Benita Kappert, Anika Nießen (beide HSV) und Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) erneut ihr Können. Benita sprang mit 6,19m vor Anika (5,96m) in der weiblichen Jugend U20 auf den ersten Platz, Marlene gewann mit 6cm Abstand (6,13m) zu Benita in der weiblichen Jugend U18. Der einzige männliche Weitspringer Loke Elias Sommer sprang in der männlichen Jugend U18 auf eine neue Bestleistung von 6,07m und vervollständigte somit seinen Dreikampf.

Zu guter Letzt drehten Sabrina Heil und Benita Kappert eine Runde auf der 200m-Bahn. Knapp nachdem Sabrina in 25,23s ins Ziel lief, folgte ihr Benita in 25,35s.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des HLV-Hallenmeetings ist hier und unter Ergebnisse einsehbar.

Fotos der Veranstaltung sind auch auf der Instagram-Seite des HLV zu finden.

Rasante 800 Meter im Hamburger Glaspalast

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Unter strengen Hygienerichtlinien organisierte der HLV am vergangenen Sonnabend den 23.01.2021 das HLV-Hallenmeeting. Teil dieses Wettkampfes waren Sprints über 60m sowie 60m Hürden, Weitsprung und ein 800m-Lauf. Bundeskader-Athletinnen und -athleten aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen, Niedersachen und Nordrhein-Westfalen gingen an den Start.

Über die 60m erzielten die HSV-Athleten Lucas Ansah-Peprah (6,78s) und Owen Ansah (6,84s) bei den Männern Platz eins und zwei. Nach ihnen ins Ziel liefen die zwei U20-Athleten Noah Olabisi (SV Werder Bremen) in 7,09s (Vorlauf: 7,03s) und Tim Rummelhagen (LG Reinbek/Ohe) in 7,14s. In der weiblichen Jugend U20 setzten sich ebenfalls zwei HSV-Athletinnen über die 60m an die Spitze. Benita Kappert und Anika Nießen flogen in 7,78s und 7,87s (Vorlauf: 7,76s) über die Tartanbahn, gefolgt von der Athletin des TSV St. Peter-Ording Sabrina Heil (8,04s, Vorlauf: 8,00s), welche ebenfalls über 60m Hürden lief und dabei eine Zeit von 9,52s erzielte. Sehr stark über 60m zeigte sich die U18-Athletin Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg), sie überquerte die Ziellinie nach 7,89s.

Den 800m-Lauf führte Philip Jensen e Castro (LG Wedel-Pinneberg) mit einer neuen Bestzeit (2:00,16min) an. Bei den Frauen belegten Verena Meisl (LG Olympia Dortmund) in 2:08,84min den ersten und ihre Vereinskameradin Lena Posniak in 2:12,58min den zweiten Platz. In der weiblichen Jugend U20 schaffte es die Hamburger Athletin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) in 2:11,03min nach Fabiane Meyer vom TV Westfalia Epe (2:09,47min) auf Platz zwei. Als dritte beendete Rieke Emmrich (LC Nordhorn) den Lauf in 2:11,18min, gefolgt von Rahel Brömmel (LG Olympia Dortmund, 2:13,93min). Die U18-Athletin Delphine Drath (TK zu Hannover) mischte sich unter ihre allesamt älteren Mitläuferinnen und kam nach 2:12,85min ins Ziel.

Den Weitsprung der weiblichen Jugend U20 gewann Benita Kappert mit 6,20m und zeigte damit ein weiteres Mal, in welch guter Form sie sich befindet. Auf den zweiten Platz sprang Anika Nießen mit 5,73m, den dritten Platz belegte Sabrina Heil mit 5,55m. Mit einer hervorragenden Weite von 6,14m gewann Marlene Lang den Weitsprung der weiblichen Jugend U18 mit nur sechs Zentimetern Abstand zu Benita Kappert.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des HLV-Hallenmeetings ist hier und unter Ergebnisse einsehbar.

Fotos der Veranstaltung sind auch auf der Instagram-Seite des HLV zu finden.

Weite Sprünge und schnelle Sprints in Frankfurt

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Unter ganz besonderen Bedingungen und unter Einhaltung strenger Hygienerichtlinien fand am vergangenen Wochenende in Frankfurt/Main mit dem 1. Frankfurter Wintercup einer der wenigen Wettkämpfe der aktuellen Hallensaison statt, bei dem es ausschließlich Profi- und Kadersportlerinnen und -sportlern vorbehalten war zu starten.

Der Samstag stand im Zeichen der Sprints, bei denen auch die Hamburger Sprint-Elite am Start war. Mit Platz 3 und 5  und Zeiten von 6,80s und 6,83s konnten sich Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) in einem starken Teilnehmerfeld bereits in guter Form präsentieren. Im Vorlauf war Owen mit 6,81s sogar noch ein wenig schneller unterwegs. Da die meisten anderen Athleten und auch Teamkamerad Lucas auf den anschließenden 200m-Lauf verzichteten, war Owen auf der Hallenrunde auf sich alleine gestellt. Dies schien ihn jedoch nicht sonderlich zu beeinflussen, denn er verpasste den Hamburger Landesrekord – gehalten von Lucas Ansah-Peprah aus dem Jahr 2020 – mit 21,05s um lediglich eine Hundertstelsekunde.

Am zweiten Wettkampftag griffen mit Benita Kappert, Anika Nießen (beide Hamburger SV) und Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) auch die besten Hamburger Weitspringerinnen ins Wettkampfgeschehen ein. Dabei präsentierten sich die Athletinnen bereits in herausragender Form. Benita erzielte eine Tagesbestweite von 6,32m und gewann damit den Wettbewerb der weiblichen Jugend. Auch im Vergleich mit dem Hamburger Freiluft-Rekord der weiblichen Jugend U20 von 6,37m aus dem Jahr 1984 von Stefanie Hühn (LG Nord-West Hamburg) ist diese Leistung bemerkenswert. Eben diese Athletin hält auch den Landesrekord der weiblichen Jugend U18 mit 6,15m. Dass dieser Rekord in diesem Jahr in Gefahr sein könnte, zeigte Marlene Lang, die hervorragende 6,17m weit sprang und damit Platz 2 hinter Benita belegte. Auch Anika Nießen gelang mit 6,15m eine neue Bestleistung und mit dem dritten Rang ein starker Wettkampf.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten herzlich zu ihren Leistungen!

Die Gesamtergebnisliste des 1. Frankfurter Wintercups ist hier und unter Ergebnisse zu finden.

Weitere Berichte sind auf der DLV-Homepage (Samstag / Sonntag) und bei Eintracht Frankfurt (Samstag / Sonntag) zu lesen.

Besondere Zulassungskriterien für Titelkämpfe

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband hat direkt vor Weihnachten die Qualifikationskriterien für die im Februar 2021 stattfindende Hallen-DM in Dortmund und die auf Ende Januar terminierte Mehrkampf-DM in Halle (Saale) veröffentlicht.

Für die am 20./21. Februar in Dortmund geplante Leichtathletik-Hallen-DM und die Mehrkampf-DM in Halle (Saale) am 30./31.Januar 2021 wird es aufgrund der Corona-Pandemie besondere Zulassungsvoraussetzungen geben. „Nach wie vor spürt die Leichtathletik die Auswirkungen der Corona-Pandemie. Deshalb ist nur ein reduziertes Programm für die Hallensaison möglich“, sagte DLV-Chefbundestrainerin Annett Stein. Da die Titelkämpfe ohne Zuschauer stattfinden und ferner nur stark eingeschränkte Teilnehmerfelder möglich sind, wurden in Abstimmung mit dem Leistungssport folgende Qualifikationskriterien (Stand 23. Dezember 2020) festgelegt:

  • Für die DM-Teilnahme werden die Leistungen aus der Freiluftsaison 2020 herangezogen.
  • Welche exakten Teilnehmerzahlen letztlich möglich sind, ergibt sich für Dortmund aus den Zulassungsbestimmungen des Landes NRW sowie für Halle (Saale) aus den Zulassungsbestimmungen des Landes Sachsen-Anhalt, die aufgrund von Corona vorgegeben werden.
  • In der abschließenden Meldeliste werden die nach aktuellen Vorgaben zugelassenen Athletinnen und Athleten für Halle (Saale) und für Dortmund namentlich veröffentlicht.
  • Für leistungsstarke Athletinnen und Athleten, die 2020 keine Freiluft-Saison realisiert haben, gibt es folgende Möglichkeiten: Kader-Athleten (Olympiakader-NK 1) sowie Perspektiv-Athleten können ein Sonderteilnahmerecht beantragen, welches durch die Chefbundestrainerin genehmigt werden muss. Athletinnen und Athleten mit genehmigtem Sonderstartrecht werden berücksichtigt.
  • Wenn die festgelegte maximale Teilnehmerzahl anhand der Meldungen und Sonderteilnahme-Rechte nicht erreicht wird, können durch die leitenden Bundestrainer nachrückende Athleten/Athletinnen benannt werden.
  • Nicht durchgeführt werden bei der Hallen-DM in Dortmund die Staffel-Wettbewerbe sowie die Läufe über 200 Meter. Durch die reduzierten Teilnehmerfelder wurde der Fokus auf die Disziplinen des Programms für die Hallen-Europameisterschaften gelegt, die vom 5. bis 7. März 2021 in Torun (Polen) geplant sind.
  • Der DLV wird unter Einbindung seines medizinischen Kompetenzteams für beide DM-Veranstaltungen umfassende Hygiene- und Umsetzungskonzepte bei den zuständigen Behörden vorlegen, denn letztlich entscheidet das Land NRW und die Stadt Dortmund sowie das Land Sachsen-Anhalt und die Stadt Halle (Saale) im Rahmen der dynamischen Entwicklung von Corona über die endgültige Zulassung der Titelkämpfe.

(Quelle: DLV / Peter Schmitt)

Keine Hallen-Landesmeisterschaften 2021

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Die Vertreter für den Wettkampfbetrieb des Hamburger und des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verbandes haben beschlossen, dass keine Hallen-Landesmeisterschaften 2021 durchgeführt werden. Der Schutz der Gesundheit aller Mitglieder der „Leichtathletik-Familie“ hat oberste Priorität. Das Infektionsgeschehen und der erneute Lockdown lassen kein Training und damit keine Veranstaltungen zu.

Weiterhin wurde unter Berücksichtigung des aktuellen DLV-Rahmenterminplans ein vorläufiger HLV-Rahmenterminplan für die Freiluftsaison 2021 erstellt, welcher hier sowie unter Termine einsehbar ist.

Da einige Termine für Deutsche und Norddeutsche Meisterschaften noch nicht feststehen und eine Entwicklung des Infektionsgeschehens nicht absehbar ist, kann es natürlich zur Veränderungen kommen.

Nur zwei DLV-Titelkämpfe 2021 in der Halle geplant

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Die zweite Welle der Corona-Pandemie zwingt auch die Leichtathletik zu weiteren Einschränkungen. Die Planung der Hallensaison findet auf nationaler Ebene nur noch mit zwei Deutschen Meisterschaften statt.

Das Präsidium des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) hat auf seiner jüngsten Sitzung beschlossen, nur mit den Deutschen Meisterschaften in Dortmund (20./21. Februar 2021) sowie der Mehrkampf-DM in Halle/Saale (30./31.1.2021) eine Hallensaison mit sehr eingeschränkten Teilnehmerfeldern zu planen. Der Beschluss wurde aufgrund der dynamischen Entwicklung der Corona-Pandemie und den damit derzeit verbundenen hohen Inzidenzzahlen in den einzelnen Bundesländern einstimmig getroffen.

„In vielen Landesverbänden finden keine Meisterschaften statt. Zudem ist der Trainingsbetrieb vor allem im Nachwuchsbereich nur begrenzt möglich, weshalb auch keine Chancengleichheit besteht. Die ursprünglich in Sindelfingen vorgesehene Jugend-DM wurde vom Württembergischen Leichtathletik-Verband zurückgegeben. Auch was die Hallen-DM mit Winterwurf im Seniorenbereich betrifft, gibt es keinen Veranstalter, der die Titelkämpfe ausrichtet“, so DLV-Präsident Jürgen Kessing.

Rechtzeitige Planungssicherheit notwendig

„Es gibt im gesamten Bundesgebiet behördliche Verordnungen, die derzeit aufgrund von Corona keinen Amateursport in der Leichtathletik zulassen und auch Übernachtungen komplett ausschließen. Stand heute hat die Regierung einen verschärften Lockdown bis hinein in das kommende Jahr 2021 angekündigt. Deshalb wurde die Entscheidung für eine sehr stark eingeschränkte Hallensaison getroffen, um den Landesverbänden, den Vereinen und Sportlern rechtzeitig Planungssicherheit zu geben“, sagte Kessing.

Für die geplanten Meisterschaften in Dortmund sowie in Halle/Saale, die den Aktiven auch bezüglich des Ranking-Verfahrens zu den Olympischen Spielen helfen, werden derzeit umfangreiche Hygiene-Konzepte erarbeitet, die in Abstimmung mit dem DLV-Veranstaltungsmanagement, den ausrichtenden Landesverbänden und dem medizinischen Kompetenzteam erstellt und anschließend bei den jeweiligen Kommunen eingereicht werden. Beide Veranstaltungen sind ohne Zuschauer geplant.

(Quelle: DLV)

Planungsstand Norddeutsche Meisterschaften 2021

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Zur Zeit ist nicht zu erwarten, dass die Norddeutschen Hallenmeisterschaften im gewohnten Umfang stattfinden können. Schon die zur Verfügung stehenden Hallenkapazitäten lassen dies nicht zu. Auch eine angedachte Aufteilung der Disziplinen auf alle im Verbund zur Verfügung stehenden Hallen erscheint im Moment als nicht durchführbar.

Falls die Landesregierungen, die Sportflächen auch für den Amateursport wieder öffnen, scheint eine Winterwurfmeisterschaft möglich zu sein. Aber auch hier muss man davon ausgehen, dass die beiden zur Verfügung stehenden Hallen in Kienbaum und im Sportforum Berlin nicht die notwendigen Kapazitäten bieten, um dem Bedarf gerecht zu werden. Die Veranstaltung wird dann eine ganz normale Stadionveranstaltung, derzeitig ist das Stadion Luftschiffhafen in Potsdam vorgesehen.

Die Veröffentlichung der Terminierung der weiteren Veranstaltungen im Sommer erfolgt in Kürze auf der Homepage der Norddeutschen Verbände.

Rückblick auf ein rekordreiches Corona-Jahr

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Trotz der Corona-Pandemie ließen sich Hamburgs Top-Talente dieses Jahr nicht davon abhalten, hervorragende Leistungen zu erbringen und damit insgesamt neun neue Hamburger Landesrekorde aufzustellen.

Schon im Mai warf Mika Sosna von der TSG Bergedorf den 1,5kg-Diskus auf 64,05m und setzte Anfang Oktober in Bremen mit einem 17,97-Meter-Stoß mit der 5kg-Kugel den zweiten Landesrekord in der männlichen Jugend U18 oben drauf. Auch in der Jugend U20 bewies Sosna sein Können und warf den 1,75kg-Diskus auf 57,49 Meter und somit zu einem weiteren Hamburger Rekord. Ebenfalls von der TSG Bergedorf kommt Ilias Topaloglou, der im September im Diskuswurf der männlichen Jugend U14 mit 46,52 Metern einen weiteren Rekord für die TSG verzeichnete.

Im Sprint zeigten die Hamburger Mädchen und Frauen wo der Hammer hängt. Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) lief im Juli zum Hamburger Rekord über die 100m der Frauen in 11,65s und ist nun offiziell die schnellste Frau der Stadt. Lysann Helms (Hamburger SV) flog im Rahmen der Deutschen Jugend-Meisterschaften über die Heilbronner Stadionrunde in 54,75s zum U18-Rekord über die 400m und die U18-Staffel des Hamburger Sportvereins in der Besetzung Vanessa Baldé, Nike Praetzel, Michelle Klobe und Line Kristin Schröder lief so schnell wie keine weibliche Hamburger 4x100m-Staffel zuvor (46,76s).

Nicht nur im Sprint sahnten die Hamburger Mädchen ordentlich ab, auch im Mehrkampf zeigten sie was sie drauf haben. Die Athletinnen des Hamburger SV Vanessa Baldé, Line Kristin Schröder und Nike Praetzel erzielten als Mannschaft 13.555 Punkte im 7-Kampf und stellten damit einen neuen Hamburger Rekord in der weiblichen Jugend U18 auf. Im Blockwettkampf Wurf verbesserte Charlotte Naumann (TSV Wandsetal) mit 2.338 Punkten einen weiteren U14-Rekord.

Doch nicht nur die weiblichen Sprinterinnen erbrachten dieses Jahr hervorragende Leistungen. Die HSV-Athleten und frisch in den Bundeskader (PK) berufenen Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah liefen beide nur knapp an den Hamburger Rekorden über 100m und 200m vorbei. Lucas fehlten mit 10,31s letztlich nur sechs Hundertstel zum Rekord von Jobst Hirscht (10,25s), dem Sechsten der Olympischen Spiele in München über die 100m (1972). Owen lief die 200m Strecke in 20,95s und damit nur knappe zwei Zehntel langsamer als 400m-Vizeweltmeister Ingo Schulz im Jahr 2004. Beiden Athleten ist zuzutrauen, dass sie die anvisierten Rekorde im nächsten Jahr angreifen können.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten sowie deren Trainerinnen und Trainern an dieser Stelle nochmals zu diesen hervorragenden Leistungen!

Informationen zum Wettkampfbetrieb in der Hallensaison 2020/21

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Nach intensiver Abstimmung der Vertreter für den Wettkampfbetrieb des Hamburger und des Schleswig-Holsteinischen Leichtathletik-Verbandes und der Abwägung aller Vor- und Nachteile der möglichen Durchführung von Hallen-Landesmeisterschaften wurde beschlossen, diese Ende Januar und im Februar 2021 unter Einhaltung der zu diesem Zeitpunkt gültigen Vorgaben in der Hamburger Leichtathletikhalle auszurichten. Wichtigster Aspekt ist und bleibt dabei natürlich der Schutz der Gesundheit aller Mitglieder der „Leichtathletik-Familie“.

Sollte es das Infektionsgeschehen zu Beginn des Jahres 2021 zulassen, sollen darüber hinaus bereits im Januar kleine Teilnehmer-begrenzte Sportfeste zur Qualifikation für höherrangige Meisterschaften (z.B. Deutsche Meisterschaften) in der Hamburger Leichtathletikhalle und weiteren Wettkampfstätten in Schleswig-Holstein angeboten werden. Die Organisation würde in enger Abstimmung zwischen den jeweiligen Leistungssport-Verantwortlichen und den örtlichen Ausrichtern mit Unterstützung der Landesverbände erfolgen.

Alle Planungen stehen unter Vorbehalt der Vorgaben der Landesregierungen. Dabei hat die Gesundheit aller Beteiligten oberste Priorität. Um die Teilnehmerzahlen je LM zu reduzieren,  damit die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden können, werden die LM womöglich wieder nach Altersklassen getrennt durchführt. Über Details in der Durchführung und über Disziplinen können wir noch nicht informieren. Sie sind abhängig von der weiteren Entwicklung. Hierzu stehen der HLV und der SHLV im regelmäßigen Austausch. Ausschreibungen werden dann entsprechend erst später erstellt.

Auch eine Terminplanung für die Freiluftsaison 2021 kann zur Zeit noch nicht erstellt werden, da viele Termine für Deutsche und Norddeutsche Meisterschaften nicht feststehen und eine Entwicklung des Infektionsgeschehens hierzu nicht absehbar ist. Sobald ein erster Entwurf erstellt wurde, wird dieser auf der HLV-Homepage veröffentlicht.

Hamburger Meisterschaften 10 km Straße

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Nachdem viele Läufe aufgrund der bestehenden behördlichen Auflagen zunächst verschoben und dann doch abgesagt werden mussten, haben wir die Möglichkeit erhalten, in diesem Jahr zumindest noch die Hamburger Meisterschaften 10km Straße durchführen zu können. Diese sollen nun im Rahmen des 29. Bramfelder Halbmarathon am 11. Oktober 2020 ausgelaufen werden.  Die vollständige Ausschreibung zur Meisterschaft unter Berücksichtigung eines entsprechenden Hygienekonzeptes kann hier eingesehen werden. Anmeldungen sind ab sofort über die Homepage des Ausrichters möglich.