Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat sein 76-köpfiges Team für die Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Tokio (JPN / 13.-21. September 2025) bekannt gegeben. Berücksichtigt wurden sowohl Athlet:innen mit erfüllten WM-Normen als auch solche mit sicheren World-Ranking-Platzierungen.
Mit vier nominierten Athleten aus Hamburger Vereinen ist die Hansestadt gleich in mehreren Disziplinen stark vertreten: Die Sprintdisziplinen und -staffeln profitieren von Owen Ansah, Lucas Ansah-Peprah und Manuel Mordi (alle Hamburger SV), während Mika Sosna (TSG Bergedorf) die Hamburger Farben im Diskuswurf auf der Weltbühne vertritt. Hamburg zeigt sich dementsprechend mit einer vielseitigen und starken Vertretung, die sowohl in den Sprintdisziplinen als auch im Technikbereich (Diskuswurf) auf höchstem Niveau konkurrieren kann.
Owen Ansah wird sowohl über 100 Meter als auch in der 4×100-Meter-Staffel an den Start gehen. Als deutscher Rekordhalter und frischgebackener deutscher Meister über 100 Meter zählt er zu den deutschen Hoffnungsträgern im Sprint und bringt bereits internationale Erfahrung von der EM in Rom und den Olympischen Spielen in Paris mit. Lucas Ansah-Peprah, der gemeinsam mit Owen Ansah bei Sebastian Bayer trainiert und mit 10,00 Sekunden als jahresschnellster deutscher Athlet anreist, wird ebenfalls über 100 Meter und mit der 4×100-Meter-Staffel antreten. Als wichtige Stützen für die Staffel haben beide Athleten großes Potenzial, um mit dem Team auf hohem Niveau zu konkurrieren.
Manuel Mordi wird über 110 Meter Hürden starten. Der aufstrebende Hürdensprinter wurde zuletzt in Dresden deutscher Vizemeister und bringt frischen Wind ins Team. Er wird die Mannschaft mit seinem vielversprechenden Talent mit Sicherheit bereichern und darf sich nach der Team-EM in Madrid und der U23-EM in Bergen auf seinen nächsten internationalen Einsatz freuen.
Mika Sosna hat sich nicht zuletzt durch seinen ersten 70m-Wurf im April dieses Jahres und die Podestplatzierungen bei der Team-EM in Madrid, der U23-EM in Bergen und den FISU Games in Bochum-Wattenscheid auf internationalem Niveau etabliert und wird nun als einer der besten deutschen Werfer in Tokio vertreten sein. Mit seiner Nominierung zeigt er, dass er sich zu den Besten seiner Disziplin gehört und Hamburgs Farben gebührend vertreten wird.
Weitere Informationen zur WM sind bei leichtathletik.de und bei Worldathletics zu finden.
Mit den frisch gekürten Deutschen U23-Meistern von Ulm – Simon Plitzko, Libby Buder und Mika Sosna (alle TSG Bergedorf) – sowie der neuen Vizemeisterin Vanessa Baldé, Team-EM-Teilnehmer Manuel Mordi (beide Hamburger SV) und der DM-Fünften über 1.500 Meter und DM-Siebten über 5.000 Meter Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) stehen insgesamt sechs Athletinnen und Athleten des Hamburger Leichtathletik-Verbands (HLV) im Deutschen Aufgebot für die U23-Europameisterschaften, die vom 17. bis 20. Juli im norwegischen Bergen ausgetragen werden.
114 Jahre nach der Gründung des damaligen Hamburger Verbandes für Leichtathletik feiert der HLV (65 Vereine, 7.300 Mitglieder; Stand: Ende 2024) eine Premiere: Beim diesjährigen HLV-Verbandstag wurde mit Janina Konerding erstmals eine Frau an die Spitze gewählt. Die 43-jährige Rechtsanwältin, seit 27 Jahren Trainerin im Barsbütteler SV und im November 2024 als Vertreterin der DLV-Mitgliederversammlung in den DLV-Jugendausschuss gerückt, löst Wolfgang Müller-Kallweit ab.










Die Spielvereinigung Polizei Hamburg und der Hamburger Leichtathletik-Verband trauern um Walter Marthiens, der am 14. April im Alter von 88 Jahren verstorben ist. Walter Marthiens war seit 1958 Mitglied im Verein und sportlich immer sehr aktiv. Er begann seine sportliche Karriere als Mittelstreckler auf der Bahn und nahm dann später an mehreren 100km Läufen in Biel teil. Darüber hinaus war er viele Jahre Teil der erfolgreichen Senioren bei Mannschaftswettkämpfen. Neben den sportlichen Aktivitäten fand Walter Marthiens auch noch die Zeit, sich in vielerlei Hinsicht im Verein ehrenamtlich zu engagieren. So stand er der Leichtathletikabteilung des Vereins nicht nur 16 Jahre bis 2021 vor, sondern leitete in dieser Zeit auch noch nebenbei für sechs Jahre die Vereinsgeschäftsstelle.
Am 1. April sind die neuen Spezifikationen für den 700-Gramm-Speer, mit dem die männliche U18 wirft, in Kraft getreten. Aufgrund der nicht überall vollständigen Verfügbarkeit der Modelle sowie der teilweise fehlenden neuen Speermesslehren hat World Athletics im Sinne der Athleten und zur Sicherung der Chancengleichheit entschieden, dass bis zum 31. Oktober beide Arten von 700-Gramm-Speeren genutzt werden dürfen. In dieser Phase muss nicht angegeben werden, welcher Speer verwendet wurde, dies entbindet jedoch nicht von der Kontrolle der eingesetzten Speere. Ab dem 1. November darf nur noch der neue Speer verwendet werden, in der neuen Weltbestenliste werden ebenfalls nur die Leistungen ab dem 1. November berücksichtigt. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) folgt der Empfehlung von WA und wird bis zum 31. Oktober beide Speere im Wettkampf akzeptieren und die Leistungen in einer gemeinsamen Bestenliste führen. Dies teilt der DLV in einer 
Zum Auftakt der Westfälischen Hallenmeisterschaften (FLVW) der Masters am 1. Februar 2025 in der Dortmunder Helmut-König-Halle sorgten zwei Staffelweltrekorde über 4x400m in der W65 und M60 im Rahmen eines Einlagewettbewerbs für Aufsehen. Seit diesem Wochenende gehört auch die Hamburger Ausnahmeathletin Wiebke Baseda vom SV Grün-Weiß Harburg zur weltweit schnellsten W65-Staffel über 4x400m. Zusammen mit Angelika Albert (LTV Lippstadt), Dorit Stehr (MTV Amelinghausen) und Marion Hergarten (TV Bedburg) unterbot die DLV-Staffel mit einer Zeit von 5:20:44 min den alten Weltrekord (6:55:32 min) aus dem Jahr 2019, gehalten von einer Staffel aus den USA, deutlich.
