Nachdem die Landes-Hallenmeisterschaften der Männer, Frauen und U18 witterungsbedingt um drei Wochen verschoben werden mussten, konnten zahlreiche Athletinnen und Athleten am Wochenende mit starken Leistungen auftrumpfen.
Mit einem gemeinsamen Lauf in Richtung DM-Norm setzten Tabea Themann und Lea Brückner am Wochenende das Highlight der Landesmeisterschaften in der Aktivenklasse. Die beiden Läuferinnen von Hamburg Running teilten sich auf den ersten zwei Kilometern die Tempoarbeit. Im Ziel durfte sich Tabea Themann, kurz zuvor aus dem Trainingslager in Kenia zurückgekehrt, über den Titel in 9:24,98 Minuten und die A-Norm für die Deutschen Hallenmeisterschaften freuen. Dahinter verbesserte Lea Brückner ihre Bestzeit um fast genau 14 Sekunden, unterbot damit deutlich die B-Norm und darf nun auf einen Startplatz in Dortmund hoffen.
Eine weitere A-Norm in der Hamburger Leichtathletikhalle erreichte Berit Mues (LAC Kronshagen) über 800 Meter in 2:08,82 Minuten. Im Ziel hatte sie mehr als acht Sekunden Vorsprung. Tags zuvor blieb sie in 4:33,23 Minuten – ebenfalls im Alleingang – bereits unter der B-Norm über 1.500 Meter.
Weitere Titelgewinne mit B-Norm erzielten die Mehrkämpfer Paula de Boer (MTV Lübeck) und Lasse Pixberg (Hamburger SV) in 8,64 bzw. 8,28 Sekunden über 60 Meter Hürden. Moritz von der Geest (TSG Bergedorf) blieb bei seinem Sieg über 400 Meter mit 49,01 Sekunden unter dem B-Standard, Felix Ludka (Hamburg Athletics) gelang dies in 8:26,38 Minuten über 3.000 Meter.
Starke Leistungen auch in der U18
In der Jugend U18 überzeugten vor allem die Nachwuchsathletinnen mit starken Ergebnissen. Taissia Weber von der LG Flensburg unterbot bei ihrem souveränen Sieg über 200 Meter in 25,36 Sekunden die Norm für die Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften der U20. Auch der 4×200-Meter-Staffel des SC Rönnau gelang dies: Als U18-Team dürfen Lenja Böhde, Tessa Haacks, Caia Hardes und Sina Münster das Ticket für die nationalen U20-Titelkämpfe in Sindelfingen lösen.
Die Hamburger NK2-Bundeskaderathletinnen Emily Uzoma (SC Poppenbüttel) und Luzie Knebel (Buxtehuder SV) zeigten ebenfalls starke Leistungen. Emily Uzoma gewann den Dreisprung mit 12,05 Metern und sprang damit weiter als alle Frauen. Im Weitsprung siegte sie mit 5,69 Metern. Luzie Knebel bestritt sowohl die 800 Meter als auch die 1.500 Meter als Tempolauf von der Spitze weg und distanzierte die Konkurrenz deutlich. 2:20,54 Minuten bzw. 4:56,22 Minuten bedeuteten für sie zwei klare Titelgewinne.
Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten sowie ihren Trainerinnen und Trainern zu ihren Leistungen und dankt an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich allen Kampfrichterinnen und Kampfrichtern sowie weiteren Helfern, die diese verschobenen Meisterschaften möglich gemacht haben!
Die Ergebnisse dieser Meisterschaften sind hier sowie in der Ergebnis-Rubrik einzusehen.
(Andreas Grieß)
