Einladung zur Sichtung für den HLV-E-Kader

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Auch in diesem Jahr wird der HLV wieder einen E-Kader (Jg. 08/09) benennen und anschließend trainingsbegleitend ein zweimal wöchentlich stattfindendes Training anbieten. Da dieses Jahr kaum aussagekräftige Wettkampfergebnisse möglich waren, haben sich die HLV-Landestrainer für ein Sichtungsverfahren entschieden. Dafür werden insgesamt 6 Sichtungstermine auf der Jahnkampfbahn angeboten. Hier eine Übersicht der dafür vorgesehenen Termine:

 

-Montag      24.08.      16:00 – 17:00 Uhr    (20 TN)
-Montag      24.08.      17:00 – 18:00 Uhr    (20 TN)
-Freitag      28.08.      16:00 – 17:00 Uhr    (20 TN)
-Freitag      28.08.      17:00 – 18:00 Uhr    (20 TN)
-Montag      31.08.      16:00 – 17:00 Uhr    (20 TN)
-Montag      31.08.     17:00 – 18:00 Uhr    (20 TN)

Bei diesen einstündigen Terminen werden die Landestrainer sich einen Eindruck über die Bereiche Sprint, Sprung, Wurf, Koordination und Ausdauer bilden. Dazu wird das HLV-Landestrainer-Team zahlreich vertreten sein, damit möglichst alle ein Bild von den beteiligten Sportlerinnen und Sportlern erhalten.  Aufgrund der immer noch aktuellen Einschränkungen besteht leider nicht die Möglichkeit, alle Kinder in Augenschein zu nehmen und komplette Vereinsgruppen durchzusehen.

Daher folgende Bitte der Landestrainer an die Vereine: Schickt nur die Eurer Meinung nach besten Kinder der entsprechenden Jahrgänge zur Sichtung, es gilt insgesamt nur 16 Plätze zu vergeben. Bis zum 20.08. können Teilnehmer*innen mit Namen, Jahrgang, Verein und Trainer und möglichst mehreren Terminoptionen angemeldet werden. Die Anmeldung erfolgt per Mail an den Landestrainer Nachwuchs André Nehring (nehring@hhlv.de). Im Anschluss werden am 21.08. Mails mit den entsprechenden Infos und Einteilungen versandt.

Fragen sind ebenfalls direkt an André Nehring zu stellen.

Einladung zur Laufbörse 2020

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Wir freuen uns,  dass wir trotz der Umstände am Mittwoch, den 09. September 2020 um 19:00 Uhr mit der diesjährigen Laufbörse wieder zu Gast in den Räumlichkeiten des Hamburger Betriebssportverbandes sein dürfen. (Adresse: Wendenstraße 120, 20537 Hamburg; Tel. 2368 7240).
Alle Laufveranstalterinnen und -veranstalter sind hierzu herzlich eingeladen.

In diesem Jahr müssen wegen der Corona-Pandemie bei dem Treffen allerdings Hygienevorschriften eingehalten werden:

  • pro Verein/ Veranstalter ist die Teilnahme auf eine Person begrenzt
  • eine Anmeldung ist erforderlich, bitte eine Antwortmail  – wer teilnimmt – an Jürgen Meins (E-Mail: meins@hhlv.de)
  • Mund-Nasen-Schutz nicht vergessen!

Die Einladung mit der Tagesordnung und der vorläufige Terminplan für die Läufe 2021 können hier eingesehen werden.

 

 

 

 

Landesrekord und erste Landesmeister des Jahres in der Jahnkampfbahn

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Parallel zu den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig (siehe Bericht) waren am Sonntag auch in der Hamburger Jahnkampfbahn im Stadtpark sowie beim Sportfest in Reinbek wieder zahlreiche Athletinnen und Athleten am Start. Dabei konnten die U18-Mädels des HSV sogar ihren im Vorjahr bei den Deutschen Jugend-Meisterschaften in Ulm aufgestellten Landesrekord über 4x100m knacken. Die Staffel in der Besetzung Vanessa Baldé, Nike Praetzel, Michelle Klobe und Line Kristin Schröder verbesserte die Zeit um fünf Hundertstel auf 47,67 sec. Mit dieser Zeit sind sie aktuell sogar die schnellste weibliche U18-Staffel Deutschlands, allerdings werden bei der Jugend-DM Anfang September in Heilbronn keine Staffeln gelaufen. Umso bemerkenswerter ist diese Leistung, da Nike, Vanessa und Line am Vormittag bereits in Reinbek beim dortigen Sommersportfest über 100m Hürden am Start waren und auch dort gute Ergebnisse erzielten (14,27 sec; 14,40 sec; 14,71 sec). Am Nachmittag wieder zurück in der Jahnkampfbahn konnte Vanessa sogar noch ihre 100m Bestleistung auf rasante 12,30 sec verbessern. Eine ebenfalls herausragende Zeit erzielte auch die männliche U18-Staffel des HSV. Die vier Läufer Naphtali Walz, Matti Wellm, Frederik Denis und Manuel Mordi verpassten den Landesrekord mit ihrer Zeit von 42,98 sec dabei nur um etwa vier Zehntelsekunden.

Auch im Weitsprung zeigten die Athletinnen und Athleten wieder bemerkenswerte Leistungen. In der Konkurrenz der Frauen sprang Anika Nießen (Hamburger SV) mit 5,88m am weitesten. Ähnliche Weiten erzielten auch Benita Kappert (Hamburger SV) und Marlene Lang (LG Wedel-Pinneberg) mit 5,74m und 5,70m. Unter den Männern erbrachte U20-Athlet Carl-Junior Mireku Boateng (Hamburger SV) nach anfänglichen Problemen mit dem Anlauf mit einem Satz auf 7,18m eine der herausragendsten Leistungen des Tages. Im Finale über 100m konnte er zudem seine persönliche Bestzeit aus dem Vorjahr von 10,97 sec einstellen. Nur wenig langsamer war Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord) unterwegs, der in 10,99 sec ebenfalls zum ersten Mal in diesem Jahr die 11-Sekunden-Marke knackte. Eine deutliche Leistungssteigerung erzielte trotz hochsommerlicher Temperaturen von mehr als 30 Grad Julius Kemper (Hamburger SV) über die 1.500m. Seine vor knapp einem Monat in Lübeck aufgestellte Bestzeit pulverisierte er schlichtweg und unterbot in 3:59,89 min nicht nur zum ersten Mal die 4-Minuten-Marke, sondern auch die geforderte Norm für die Jugend-DM in Heilbronn.

Im Rahmen dieses vom HSV ausgerichteten Sportfestes wurden auch die diesjährigen Landesmeisterschaften über die Langhürden ausgetragen. Dementsprechend wurden am Wochenende nach den zahlreichen coronabedingten Terminverschiebungen und der Nacht der Zehner am Tag zuvor die ersten Landesmeister der Freiluftsaison gekührt. Einer von ihnen war Fabio Dinkelmeyer (TSG Bergedorf), der die 400m Hürden in der männlichen Jugend U20 mit einer Siegerzeit von 58,18 sec für sich entscheiden konnte. Einen zweiten Platz sicherte sich Felix-Tombe Martens (HNT Hamburg) mit 53,28 sec bei den Männern. In der weiblichen Jugend U16 siegte Briana Severon (Barsbütteler SV) über die 300m Hürden in 49,87 sec und wurde Hamburger Meisterin.

Die Ergebnislisten der Veranstaltungen sind in der Ergebnisrubrik zu finden.

HLV-Ehrenringträger Emil Gerdau gestorben

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Im Alter von 94 Jahren verstarb Emil Gerdau  am 30. Juli.

Nach vierundsiebzigjähriger Mitgliedschaft in der S.V. Polizei Hamburg verliert der Verein mit dem früheren Polizeisportlehrer eine große Persönlichkeit, die auch in der Hamburger Leichtathletik ein Begriff war. Nach der eigenen sportlichen Laufbahn als Handballer und Leichtathlet engagierte sich Emil über sechzig Jahre in allen Ämtern der damals sehr großen erfolgreichen Leichtathletikabteilung des Vereins. Besonders als Trainer brachte er in den sechziger-siebziger Jahren etliche gute Zehnkämpfer hervor. Dazu gehörten auch seine beiden Söhne und später ein Enkel. Besonders in dieser Zeit organisierte er viele Veranstaltungen, darunter 10 Hamburger Mehrkampfmeisterschaften und 10 Nationale Vergleichswettkämpfe. Insgesamt wurden es rund 100 Veranstaltungen.

Im Laufe der Zeit rutschten viele Athleten in den Seniorenbereich und es kamen neue hinzu. Sie errangen viele Titel und vordere Platzierungen, bei Welt-, Europa-, Deutschen- und Norddeutschen Meisterschaften. Auch die Teams waren sehr erfolgreich. Die Zahl der Landesmeistertitel liegt bei rund 500.

Im sozialen Bereich war Emil Mitbegründer des „gemeinnützigen Jugendwerks unfallgeschädigter Kinder“, welches über die Tore Hamburgs hinaus geschätzt wird.

Bis vor fünf Jahren konnte man ihn noch regelmäßig auf dem Sportplatz und in der Halle bei seinen Senioren finden, und hat sich bis zuletzt für alles rund um die Leichtathletik interessiert.

Für seine Verdienste erhielt Emil Gerdau den Ehrenring des Hamburger Leichtathletik-Verbandes, dazu die Silberne und Goldene Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik-Verbandes sowie vom Hamburger Senat die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“.

Wolfgang Vogt – SV Polizei –

Bennet Vinken holt Bronze bei DM in Braunschweig

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Nach Wochen und Monaten alternativen Trainings und der schrittweisen Wiederaufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes standen am vergangenen Wochenende die Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Braunschweig im Terminkalender. Diese verliefen für die kleine aber feine Auswahl der Hamburger Athletinnen und Athleten sehr erfolgreich, was nach den umfangreichen coronabedingten Einschränkungen im Training in Hamburg umso bemerkenswerter ist.

Bennet Vinken (Hamburger SV) hat dem Hamburger Leichtathletik-Verband sogar eine Medaille beschert. Im letzten Durchgang des Weitsprung-Wettbewerbes konnte er sich auf eine Saisonbestleistung von 7,57 Meter verbessern und flog damit noch vom siebten Platz auf den Medaillenrang. Neu für Bennet war die mobile Weitsprunganlage, die einem Steg glich. Da die normale Wettkampfanlage im Rahmen von im Frühsommer getätigten Umbauarbeiten im Braunschweiger Stadion nicht fertiggestellt werden konnte, mussten die Athleten auf diese improvisierte Alternative ausweichen.

Auch sein Vereinskollege Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) reiste mit Ambitionen nach Braunschweig an (siehe Bericht). Während Lucas am Samstag mit einer Vorlaufzeit von 10,50 sec das 100m-Finale der schnellsten Männer des Landes nur um wenige Hundertstel verpasste, gelang ihm dieses Kunststück am Sonntag über 200m. Nachdem er sich im Halbfinale schon auf 21,10 Sekunden hatte verbessern können, sprintete im Finale über 200 Meter in der persönlichen Bestzeit von 21,08 Sekunden auf den fünften Rang. Ein Video des Laufes ist auf leichtathletik.de zu sehen.

Als Vertretung des weiblichen Sprints ging Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) in Braunschweig ebenso wie Lucas über 100m und 200m an den Start. Dabei konnte sie mit 11,82 sec im 100m-Halbfinale und 24,26 sec über 200m zwar nicht ganz an ihre Vorleistungen der Vorwochen anknüpfen (siehe Bericht), präsentierte sich in einer starken Frauenkonkurrenz aber beachtenswert.

Die jüngste Hamburger Teilnehmerin in Braunschweig war Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West). Die noch der Jugend U20 angehörige Athletin konnte sich im Halbfinale über 1.500m gegen die größtenteils deutlich älteren Kontrahentinnen behaupten und lief bei hochsommerlichen Temperaturen in Saisonbestzeit von 4:26,17 min auf Platz fünf und damit sicher ins Finale. Im Finallauf konnte sie ihre Jahresbestleistung dann nochmals auf 4:25,80 min verbessern, womit sie als noch jugendliche Athletin auf Rang zehn bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen lief.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften sind hier zu finden.

Läuferinnen und Läufer trotzen der Hitze

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Seit fünf Monaten legt Corona (auch) den Laufsport-Wettkampfbetrieb fast komplett lahm – und als wäre das nicht genug, hat seit Tagen eine Hitzewelle Deutschland im Griff. Dem aufwändigen Hygienekonzept für die 4. Nacht der Zehner, samt Ortsverlegung ins Stadion Hammer Park, folgte eine kurzfristige Verschiebung der Läufe – weg aus den heißen Nachmittagsstunden. Es grenzte an ein Wunder, dass die Läufe und damit auch die Hamburger/Schleswig-Holsteinischen 10.000m Meisterschaften unter diesen Bedingungen ausgetragen werden konnten. Aber, welche Ironie, die Disziplin 10.000m Bahn – einstmals wenig geliebt – erfährt jetzt einen Aufschwung. Eben weil sie auf der Bahn, genauer, im Stadion stattfindet und nur hier sich, den Erfordernissen entsprechend, die Zuschauerzahlen begrenzen lassen. Und somit gab es hier nach fünf Monaten Durststrecke endlich wieder eine Gelegenheit zu einem echten Wettkampf, die von der Läuferschaft auch reichlich wahrgenommen wurde: die Zahl der erfolgreichen Zieldurchläufe auf der Bahn lag auf Vorjahresniveau und das trotz der bekannten Widrigkeiten.

Erster Eindruck beim Betreten des Stadions: Ein Gefühl wie beim Hammer Park Meeting 2003! Allerdings wollte die Einlasskontrolle keine Zuschauer gegen Eintrittsgeld hereinlassen, sondern vielmehr draußen halten. Das Stadion gehört 2020 den Läufern, maximal deren Begleitern und den Helfern. Ansonsten: Mund-Nasen-Schutz, Handdesinfektionsspender, Spuckschutz, Hygieneregeln – all das, um die Wettkämpfe selbst so normal wie möglich ablaufen lassen zu können.

Zum ersten Start des Abends dämpften einzelne kleine Wolken die Sonne etwas ab. Dennoch lag die Temperatur noch um die 30°. Kein Tag für Bestzeiten, sondern für vorsichtiges Herangehen. 18:00 Uhr: Startschuss für den fünften Lauf des Tages, Qualifikationsnorm: 39:30 und besser, nachdem am Morgen bereits vier Läufe im Bereich 40–50 Minuten stattgefunden hatten. Die Wettkampfatmosphäre war fast perfekt: Rundenzähler, Schlussglocke, Wettkampfrichter, Läufer und eine Menge Adrenalin, aber: keine direkt vom Bahnrand aus anfeuernden Zuschauer. 10.000m oder 25 Runden auf der Bahn sind Taktik und Spannung. Und: der Gegner hat Dich immer im Blick! Matthias Düwel (BSG Jungheinrich) führte zur Halbzeit noch mit einem Lächeln auf den Lippen das Feld an, aber nach 15 Runden saugte sich Verfolger Frank Themsen (LG Bremen-Nord) geradezu heran, holte Düwel nach 17 Runden ein, zog von dannen und hatte im Ziel fast eine halbe Minute Vorsprung.

Zweiter Abendstart 19:00 Uhr, Qualifikation: sub 37:30. Die Trillerpfeife des Kampfrichters zur Startaufstellung – welch ein wunderbares Geräusch, wenn man sie monatelang nicht mehr gehört hat! Nils Eichfelder (Wedel) legt Runde 1 mit 75s vor und baut den Vorsprung auf die Verfolgern schnell auf eine Zielgeradenlänge aus. Cora Blaue (Erfurter LAC) – einzige Frau im Lauf – will eine 37:30 als Zielzeit. Eichfelder hat eine 5.000m Zwischenzeit von 17:45. Das wäre bei gleichbleibendem Tempo eine 35:30. Blaue setzt sich an die Spitze „ihrer“ Gruppe, als deren Rundenzeiten etwas zu langsam werden. Eichfelder lässt auf der zweiten Hälfte nach, kann aber Platz eins mit 36:14 halten. Blaue „erwischt“ es: Sie steigt aus.

Dritter Abendstart, sub 36:30: Hier geht es mit noch sichtbar mehr Taktik zur Sache. Alleingänge kosten Kraft, jeder bleibt so lange wie möglich im Feld, und das Feld bleibt auch tatsächlich erst einmal zusammen. Mit dabei: Michaela Sarman-Lein (hamburg running), die gerade in die W50 gewechselt ist. Da gab’s doch noch einen uralten Hamburger Seniorinnenrekord: 10.000m Bahn, Marlies Schröder, 1994, 39:28,7. Das wäre für Sarman-Lein machbar, zumal sie seit 2019 mit 36:08 den Hamburger W45-Rekord 10 km Straße hält!

Tempomacher bei diesem Lauf: Monier Rauter (TH Eilbeck), aber nach einer Runde beendet das Hauptfeld seinen Ausreißversuch schon wieder. Sarman-Lein hält auf Rekordtempo, verliert aber den Anschluss. Es sind noch immer 29°. Das Feld zieht sich auseinander. Nach 15 Runden: Aus, vorbei… Sarman-Lein steigt aus. Die zweite Frau steigt aus. Nicole Adler (SG TSV Kronshagen/Kieler TB) bleibt übrig und läuft in 36:20,79 zum Landesmeistertitel. Bei den Männern kann Niklas Witthuhn den Lauf in 34:46 vor Monier Rauter beenden. Vierter Abendstart, 20:40 Uhr, sub 35:19 Teilnehmer. Nach 2.000m führt Lasse Bo Ladewig (HSV) eine 6er Führungsgruppe an.  Führungswechsel zu Benjamin Franke (hamburg running) und Jan Stelzner (Tri-Sport Lübeck), beide mit der Ambition sub 33, und: Es klappt bei beiden! Stelzner in 32:53,57 3s vor Franke.

Finale mit Flutlicht um 21:30 Uhr: Die Elite sub 32:30. Aus Hamburg u.a. der Julius Schröder (TH Eilbeck) und Lennart Jordan (HSV). Abgesagt hat Vorjahressieger Haftom Weldaj (TSV Pattensen). Runde 1 verfliegt für das Feld mit 73 bis 75 Sekunden – das liefe auf eine 30:30 hinaus. Adrenalin! Nach vier Runden ist das Feld noch fast zusammen, nach fünf beschleunigt eine Vierergruppe, wird aber nach einer weiteren Runde schon wieder eingeholt. Nach sieben Runden: Alexander Schröder (LG Kreis Lübbecke / ATSV Espelkamp) setzt sich ab, hält die Führung, baut sie langsam aus, hat nach neun Runden 6 s Vorsprung vor einer jetzt 10-köpfigen Verfolgergruppe. 5.000m (oder 12,5 Runden): 15:30 Durchgangszeit für das Verfolgerfeld. Schröders Vorsprung wächst mit jeder Runde eine Sekunde… und schrumpft wieder zusammen: Nach 17 Runden auf nur noch 5s und nach 18 Runden ist der Sololauf über das halbe Rennen beendet. Schröder wirkt vom Hauptfeld eingefangen. Der nächste Ausreißversuch: Die Spitze zieht das Tempo an, Marius Abele (SSC Hanau-Rodenbach) führt und gewinnt mit der Tagesbestzeit und neuer persönlicher Bestzeit von 30:47,59 vor Simon Müller (Tri-Sport Lübeck, 30:58,17).

Die Ergebnisse der Gesamtwertung der Nacht der Zehner sowie der Landesmeisterschaften sind in der Ergebnisrubrik zu finden.

Herzlichen Glückwunsch zum 90. Geburtstag, Klaus Schmidt!

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Klaus Schmidt, einer der Gründungsväter der LG Alsternord e.V., u.a. Träger der HLV- und DLV-Ehrennadel in Gold, feiert heute seinen 90. Geburtstag. Das Präsidium und die Verbandsmitarbeiter*innen gratulieren ihm ganz herzlich zu seinem Ehrentag und wünschen ihm Gesundheit, Zufriedenheit, Glück und Wohlergehen, denn damit soll es auch in den nächsten Lebensjahren gut weitergehen.

Lucas Ansah-Peprah in Top-Form für Braunschweig

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Eine Woche vor den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen in Brauschweig nutzte Lucas Ansah-Peprah (Hamburger SV) die B&S Kurpfalz Gala light in Weinheim für eine letzte Generalprobe. Dieser Test verlief mehr als vielversprechend mit Blick auf die nationalen Meisterschaften, denn Lucas konnte seine Bestleistung bei nahezu optimalen und regulären Windbedingungen von +1,6 m/s um eine weitere Zehntelsekunde auf herausragende 10,31 sec verbessern. Mit dieser Zeit liegt Lucas nicht nur auf Platz sechs der aktuellen Deutschen Jahresbestenliste, sondern auch nur noch sechs Hundertstel entfernt vom Hamburger Landesrekord, gehalten von Jobst Hirscht (SV Polizei Hamburg), dem Sechsten der Olympischen Spiele 1972 in München. Ebenfalls in Weinheim am Start waren Lucas‘ Vereinskollegen Bennet Vinken und Carl-Junior Mireku Boateng (beide Hamburger SV). Im Weitsprungwettbewerb der Männer präsentierte sich vor allem Bennet kurz vor den Deutschen Meisterschaften in starker Form und sprang 7,58m weit, wenn auch mit ein wenig zu viel Rückenwind. Regulär gelang ihm ein Satz auf 7,47m. Junior hatte leider leichte Probleme das Brett zu treffen, sodass für ihn am Ende 7,07m in der Ergebnisliste standen. Auch die weiblichen Trainingskolleginnen Benita Kappert und Anika Nießen (beide Hamburger SV) kamen mit 5,95m und 5,90m nicht ganz an die Leistungen der Vorwochen heran. Ebenfalls am Start war Leonie Kluwig (Track & Field Club Hamburg), die mit ihrer 100m-Zeit von 11,91 sec an die gute Leistung des vergangenen Wochenendes anknüpfte und sogar das B-Finale für sich entscheiden konnte. Auch leichtathletik.de berichtet von weiteren rasanten Zeiten aus Weinheim.

Auch in Hamburg und Umgebung waren wieder einige Hamburger Athletinnen und Athleten am Start, unter anderem bereits am vergangenen Mittwoch beim Abendsportfest in Verden. Dort bestach vor allem Line Kristin Schröder (Hamburger SV) mit einer neuen Bestzeit von 14,33 sec über die 100m Hürden. Weitere gute Leistungen wurden auch beim ersten Sportfest des Jahres in der Jahnkampfbahn erzielt, wo der HSV das erste einer Reihe von Sommersportfesten veranstaltete. Schnellster Athlet des Tages war dort Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord) in 11,07 sec über 100m und 22,29 sec über 200m. Sein ärgster Verfolger war jeweils Chibugo Luke (Hamburger SV), der mit 11,18 sec und 22,35 sec zwei neue Bestleistungen aufstellen konnte. Kurz hinter den beiden kam Langsprinter Bela Karn (Hamburger SV) nach 22,52 sec ins Ziel. Auch die U18-Sprinter Napthali Walz und Matti Wellm (beide Hamburger SV) erzielten über 100m mit 11,29 und 11,31 sec gute Ergebnisse. Vereinskollege Manuel Mordi (Hamburger SV) knackte über 200m mit 22,95 sec ein weiteres Mal die 23-Sekunden-Marke. In der weiblichen Jugend sorgten im Sprint 400m-Ass Lysann Helms sowie die Mehrkämpferinnen Line Kristin Schröder und Vanessa Baldé (alle Hamburger SV) über 200m für die besten Zeiten des Tages (24,71 sec; 25,56 sec; 25,66 sec), die gleichermaßen die Erfüllung der DM-Norm bedeuten. Eben dies gelang auch Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg) über 800m. Sie absolvierte die zwei Stadionrunden in 2:18,11 min und unterbot damit geforderte Zeit für die Jugend-DM in Heilbronn. Dieses Ziel verpassten die männlichen Mittelstreckler Julius Kemper (Hamburger SV) und Adam Alioua (Niendorfer TSV) in ihrem 800m-Lauf knapp, auch wenn sie mit 1:57,51 min und 1:58,96 min beide ihre Bestleistungen steigern konnten. Auf der mit 5.000m längsten Strecke des Tages sorgte aus Hamburger Sicht Felix Ludka (Hamburg Running) mit 15:31,01 min für das bedeutendste Ergebnis.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind in der Ergebnisrubrik zu finden.

Aktionstag „Jugend trainert“ der Deutschen Schulsportstiftung – Gemeinsam bewegen am 30. September

By | Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Schule, Veranstaltungen

Die Deutsche Schulsportstiftung ruft alle Schulen in Deutschland mit einem Aktionstag dazu auf, am 30. September 2020 ein Zeichen für den Schulsport und „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ zu setzen.

Im letzten Schuljahr kamen der Schulsport und damit auch der Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“ fast vollständig zum Erliegen. Mit einem deutschlandweiten Aktionstag unter dem Motto „Jugend trainiert – gemeinsam bewegen“ möchten die Deutsche Schulsportstiftung, die Kultusministerien der Länder und die am Wettbewerb beteiligten Sportverbände daher zu Beginn des Schuljahres 2020/21 einen wichtigen Schritt in Richtung der Wiederaufnahme des Schulsports in Zeiten von Corona-Einschränkungen vollziehen.

Mit individuellen und kreativen Bewegungsangeboten während einer Pause oder einer Unterrichtsstunde oder im Rahmen bestehender Kooperationen mit den örtlichen Sportvereinen können sich alle Schulen unter Einhaltung der lokalen und von den Schulen vorgegebenen Abstands- und Hygieneregeln an dem Aktionstag beteiligen und diesen öffentlichkeitswirksam dokumentieren.

Was: Deutschlandweite Aktion „Jugend trainiert“ – gemeinsam bewegen
Wann: 30. September 2020 für 20 Minuten bis max. eine Unterrichtsstunde
Wo: An Schulen in ganz Deutschland
Zweck: Öffentlichkeitswirksames Zeichen für den Schulsport und „Jugend trainiert für Olympia & Paralympics“
Persönlicher Nutzen: Umfangreiches Teilnahmepaket mit Startnummern, Urkunden, Aufklebern und Bannern für alle teilnehmenden Schulen sowie Verlosung attraktiver Preise im Nachgang des Aktionstags

Die Anmeldung ist ab dem 3. August 2020 möglich. Für die Anmeldung benötigen Sie folgendes Registrierungspasswort: #gemeinsambewegen

Hier geht es zum offziellen Aufruf des Aktionstages mit allen weiteren Informationen.

ANTI-DOPING-NEWSLETTER August 2020

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Im aktuellen Anti-Doping-Newsletter August 2020 finden Sie folgende Themen:

  • World Athletics veröffentlicht Updates zu Veranstaltungen während der Coronapandemie
  • Doping Russland – Rücktritt des RUSAF-Präsidenten Jurtschenko – Entscheidung von World Athletics
  • „Athletengruppen fordern weitreichenden Wandel der WADA“
  • Erneute Suspendierung des Dopingkontrolllabors Neu Delhi
  • Kohlenmonoxid – Doping? Erlaubter Betrug?
  • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Hamburger Leichtathleten distanzieren sich von Rassismus

By | Allgemein, Breitensport, Jugend, Leistungssport, Schule

In der aktuellen Ausgabe (August 2020) des Magazins „SZENE HAMBURG SPORT“, welches viermalig im Jahr vom Hamburger Sportbund in Zusammenarbeit mit der SZENE Hamburg veröffentlicht wird, haben sich die beiden HLV-Athleten Lysann Helms und Carl-Junior Mireku Boateng (beide Hamburger SV) im Rahmen eines Interviews unter der Überschrift „Rassismus ist unsportlich“ zu der aktuell weltweit diskutierten Rassismus-Debatte und der Black Lives Matter Movement geäußert. Der entsprechende Artikel ist auf den Seiten 22-24 des frisch erschienenen Magazins nachzulesen. Hier geht’s zur digitalen Ausgabe auf der HSB-Homepage.

Hamburger Sprinterinnen und Sprinter in Top-Form

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Das vergangene Wochenende stand für die Hamburger Leichtathletik ein weiteres Mal im Zeichen der Sprinterinnen und Sprinter. Ein Ausrufezeichen setzte vor allem Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) am Samstag beim Sprinttag in Zeven. Bei sommerlichen Temperaturen und die Winduntertsützung betreffend nahezu optimalen Bedingungen konnte Anna ihre Bestzeit aus dem Vorjahr um mehr als zwei Zehntel auf herausragende 11,65 sec steigern. Mit dieser Zeit brach sie zudem auch den 1991 in Bonn von Solveig Pribnow (Buxtehuder SV) aufgestellten Hamburger Landesrekord von 11,70 sec und ist nun offiziell die schnellste Frau der Stadt. Da das Leistungsgefüge bei den Frauen in Deutschland über die 100m sehr eng ist, ist die ebenfalls am Samstag aufgestellte neue Bestzeit über 200m womöglich ebenso bedeutsam für Anna. Mit ihrer gelaufenen Zeit von 24,01 sec liegt sie unter Berücksichtigung weiterer Ergebnisse des Wochenendes auf Rang 18 der Qualifikationsrangliste für die DM in Braunschweig in zwei Wochen und hat damit gute Aussichten, auch zum Meldeschluss zu den Top-24 über 200m zu gehören.

Weitere gute Leistungen in Zeven verzeichneten auch die Nachwuchssprinter des Hamburger SV. Schnellster von ihnen war an diesem Tag U18-Athlet Napthali Walz mit 11,18 sec über 100 Meter. Nur wenig langsamer waren Matteo Ciuchini in 11,24 sec und U20-Athlet Chibugo Luke in 11,21 sec, dem damit nur noch eine Hundertstel zur DM-Norm fehlt. Über 200m wechselte dann die Reihenfolge und Matteo war in 22,72 sec schneller als Chibugo in 22,83 sec. Ähnlich schnell war auch Vereinskollege Manuel Mordi mit gelaufenen 22,77 sec. Auch die weiblichen Sprinterinnen taten es den Jungs gleich und boten in Person von Vanessa Baldé mit 12,36 sec über 100m und Nike Praetzel mit 25,40 sec über 200m beeindruckende Leistungen an. Sowohl Nike als auch Vanessa waren auch über die 100m Hürden schnell unterwegs und unterboten die geforderte DM-Norm deutlich (14,25 sec; 14,58 sec). Bei leichtathletik.de ist ein ausführlicherer Bericht über den Sprinttag in Zeven und weitere herausragende Leistungen zu lesen.

Eine deutlich längere Anreise hatten Lysann Helms, Bela Karn, Louise Wieland (alle Hamburger SV), Leonie Kluwig (Track & Field Club Hamburg) und Jette Beermann (LG Wedel-Pinneberg), die allesamt nach Regensburg zur Laufnacht und zur Sparkassen-Gala reisten. Dabei präsentierten sich die Langsprinter Lysann und Bela im Vergleich zum letzten Wochenende in Wetzlar in konstant guter Form. Nach ihrem Hamburger Rekord in Wetzlar (54,80 sec) lief Lysann die Stadionrunde an diesem Wochenende in 54,83 sec ähnlich schnell. Ebenso war Bela nur wenige Hundertsel langsamer unterwegs, der die 400m am Samstag in 48,85 sec und am Sonntag in 48,84 sec absolvierte. Vereinskollegin Louise war hingegen ein paar Hundertsel schneller unterwegs als zuletzt in Dresden (siehe Bericht) und lief die 200m in neuer Bestzeit von 24,41 sec. Über 100m bestätigte sie mit 11,95 sec ihre Anfang des Monats in Berlin aufgestellte Bestleistung. Auch ihrer Hamburger Kontrahentin Leonie gelang es in diesem Jahr erstmalig die 12-Sekunden-Grenze zu unterbieten. Sie sprintete die 100m in 11,91 sec. Eine beachtliche Steigerung zeigte auch Mittel- und Langstreckenspezialistin Jette über die 1.500 Meter. Ihr gelang es, ihre im Januar in der Halle aufgestellte Bestzeit um nahezu 10 Sekunden auf 4:39,98 min zu verbessern. Mit dieser Zeit unterbot sie die für die Jugend-DM in Heilbronn geforderte Norm deutlich und hat gute Chancen, sich dort gut zu platzieren. Auch leichtathletik.de berichtete sowohl am Samstag von der Laufnacht, als auch am Sonntag von der Sparkassen-Gala.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Ausschreibung ,,Jung, sportlich, FAIR“

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Auch in diesem Jahr schreibt die Deutsche Olympische Gesellschaft e.V. (DOG) den Fair Play-Preis „Jung, sportlich, FAIR“ aus.

Mit „Jung, sportlich, FAIR“ sollen auch 2020 wieder faire Gesten im Sport sowie Projekte von Jugendlichen zur Thematik Fair Play ausgezeichnet werden. Teilnehmen können alle jugendlichen Sportlerinnen und Sportler im Alter von 12 bis 18 Jahren. Die Gewinner erhalten über Ihren Verein eine Fördersumme von bis zu 500 €. Bewerbungsschluss ist der 31. Dezember 2020.

Mit der Fair Play-Initiative sollen Kinder und Jugendliche frühzeitig darauf hingewiesen und angeleitet werden, den negativen Entwicklungen im Sport entgegenzuwirken. Die DOG möchte hiermit gerade bei unserem Sportlernachwuchs, sei es im Leistungs- oder Breitensport, ein nachhaltiges Bewusstsein für faires Verhalten schaffen.

Hier geht es zur Ausschreibung.

DM-Normen und Fabelzeiten für HLV-Athleten

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Das vergangene Wochenende war ereignisreich für die Athletinnen und Athleten des HLV. In alle Himmelsrichtungen über die Republik verteilt erzielten sie zum Teil herausragende Leistungen. Allen voran sind an dieser Stelle ein weiteres Mal die beiden Top-Sprinter Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV) zu nennen. Beim nationalen Meeting „fast arms, fast legs“ in Wetzlar waren beide so schnell wie nie zuvor. Über die 100m konnte Lucas seine vor gut einem Jahr an selber Stelle bei der U23-DM aufgestellte Bestzeit um eine Hundertstel auf 10,41 sec verbessern. Auch Owen war nur wenig langsamer und absolvierte die Strecke in 10,48 sec. Allerdings sorgte Owen nur kurze Zeit später mit einer Steigerung seiner 200m-Bestleistung auf grandiose 20,95 sec für ein Highlight aus Hamburger Sicht. Auch der Landesrekord von 400m-Vizeweltmeister Ingo Schultz liegt mit 20,78 sec nicht mehr in allzu weiter Ferne. Lucas hatte mit 21,37 sec in diesem Fall das Nachsehen.

Neben den Kurzsprintern waren auch die Langsprinter Lysann Helms und Bela Karn (beide Hamburger SV) in Wetzlar am Start. Für Lysann war es der erste 400m-Lauf nach einer von Verletzungen geprägten Hallensaison. Sie scheint die letzten Wochen und Monate aber gut genutzt zu haben, präsentierte sich in bestechender Form und absolvierte die Stadionrunde in neuer Bestzeit von 54,80 sec. Damit verbessert Lysann zudem den von Désirée Meyer im Jahr 2004 aufgestellten Hamburger Rekord der weiblichen Jugend U18 über diese Distanz um eine Hundertstelsekunde. Vereinskollege Bela benötigte für die Viertelmeile 48,83 sec und lief damit bereits beim ersten 400m-Rennen der Saison nahezu genauso schnell wie im Winter in der Halle. Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Bereits am Freitagabend stieg auch Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) bei der Gohliser-Lauf-Nacht in Leipzig mit einem 800m-Lauf in die Saison ein. Mit ihrer Zeit von 2:11,55 min zeigte auch Lisa sich bereits in einer guten Form mit Blick auf die Deutschen Jugend-Meisterschaften Anfang September in Heilbronn. Während Lisa bis nach Leipzig reiste, waren ihre männlichen Mittelstrecken-Kollegen Jan-Eric Büsing (SC Poppenbüttel) und Julius Kemper (Hamburger SV) am Wochenende beim Läuferabend in Lübeck über die 1.500 Meter in den Startlisten zu finden. Während der noch der U18 angehörige Jan-Eric mit seiner Zeit von 4:05,50 min die Qualifikationsnorm für die Jugend-DM deutlich unterbot, stellte U20-Athlet Julius mit 4:06,45 min eine neue Bestleistung auf, verpasste die Jugend-DM-Norm damit aber noch knapp um etwa eine Sekunde. Gute 5.000-Meter-Zeiten rannten in Lübeck unter anderem Caroline Garmatter und Nina Albers (beide hamburg running), die 17:29,76 min bzw. 17:43,21 min auf die Bahn brachten und damit zwei der bislang schnellsten 5000m-Frauen-Zeiten in Deutschland 2020. W55-Läuferin Elisabeth Breit (hamburg running) unterbot in 2:48,96 min den bisherigen Altersklassen-Landesrekord über 800m von 2:50,5 min deutlich.

Ebenfalls in Lübeck am Start waren die Mehrkämpferinnen Line Kristin Schröder, Nike Praetzel und Vanessa Baldé (alle Hamburger SV). Erfreulicherweise konnten dabei sowohl Line mit 4.687 Punkten als auch Nike mit 4.542 Punkten die für die Mehrkampf-DM geforderte Mindestleistung erfüllen. Vanessa verpasste die geforderte Punktzahl zwar knapp, rannte dafür aber die 100m so schnell wie noch nie (12,49 sec) und unterbot die Jugend-DM-Norm über diese Strecke. Sowohl Line als auch Nike präsentierten sich vor allem über die 100m Hürden in herausragender Form (14,37 sec; 14,42 sec). Zudem zeigte Line auch im Weitsprung mit 5,71m eine beachtenswerte Leistung. Vereinskollegin Latifa Beuck (Hamburger SV) trat im Rahmen des Mehrkampfes über 100m an und kam mit 12,39 sec nah an ihre Bestzeit aus dem Vorjahr heran. Ebenso konnte Nachwuchstalent Jerom Simon (TSV Wandsetal) seine im wahrsten Sinne aufsteigende Form der letzten Wochen im Hochsprung mit übersprungenen 1,88m bestätigen. Schnell unterwegs war auch Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) bei den Rahmenwettbewerben des Mehrkampfmeetings in Bremen. Sie lief die 100m in 11,93 sec und die 200m in 24,42 sec, beide Strecken mit nicht zu vernachlässigenden Gegenwinden.

Auch die Weitspringer Bennet Vinken, Carl-Junior Mireku Boateng, Benita Kappert und Anika Nießen (alle Hamburger SV) waren am Wochenende beim -Help at Corona- Meeting in Osterode wieder aktiv. Auch wenn nicht alle an ihre Leistungen der Vorwochen anknüpfen konnten, zeigten sie doch ansprechende Leistungen (7,34m; 7,19m;  6,00m; 5,81m). Auch leichtathletik.de berichtete aus Osterode.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

LADV neues Portal für Veranstaltungsanmeldungen

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Mit der weiteren Digitalisierung im DLV und der damit verbundenen Abschaltung von DLV-event am 06. Juli  haben sich für die meisten Landesverbände Änderungen in der Veranstaltungsanmeldung ergeben. Ab sofort sind alle Veranstaltungsanmeldungen für stadionnahe und  stadionferne Veranstaltungen im Hamburger Landesverband  über LADV vorzunehmen.  Nur mit Anmeldung und Genehmigung der Veranstaltung erfolgt z.B. eine Aufnahme in den Veranstaltungskalender des DLV oder die Aufnahme von Leistungen in die Bestenlisten. Die alten bzw. bereits genehmigten Veranstaltungen aus DLV-event werden derzeit noch übertragen und stehen in Kürze auch als Kopiervorlage zur Verfügung.

Hinweise zum Erstellen eines Benutzerkontos (falls noch nicht für Meldungen zu Stadionveranstaltungen über LADV vorhanden) sowie zum Anmeldeverfahren stadionnaher und stadionferner Veranstaltungen können unter nachfolgenden Links abgerufen werden:

Einrichten eines Benutzerkontos

Anmeldung stadionnaher Veranstaltungen

Anmeldung stadionferner Veranstaltungen (Läufe/Cross-/Wald-/Berglauf/etc.)

DLV veröffentlicht weitere DM-Ausschreibungen

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Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat am Dienstag weitere Ausschreibungen für Deutsche Meisterschaften 2020 veröffentlicht. Abrufbar sind auf der HLV-Homepage nunmehr Informationen zur Jugend-DM der U20/U18 in Heilbronn (4. bis 6. September), zur Mehrkampf-DM U18 bis Aktive in Vaterstetten (21. bis 23. August), zur Mehrkampf-DM der Senioren mit Gewichtwurf in Zella-Mehlis (21. bis 23. August) und zur Mehrkampf-DM der Jugend U16 in Halle (Saale) (29./30. August). Weitere Details zu diesen Veranstaltungen sowie ggf. Ergänzungen und Aktualisierungen finden Sie wie gewohnt in der in der Rubrik „Termine“.

Leistungssteigerungen für HLV-Athleten und erstes Sportfest in Hamburg

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Die „Late Season“ 2020 nimmt für die HLV-Athletinnen und -Athleten mehr und mehr Fahrt auf. Darüberhinaus wurde mit dem Sportfest des Buxtehuder SV nun auch im Hamburger Leichtathletik-Verband (wenn auch geografisch in Niedersachsen gelegen) der Wettkampfbetrieb wieder aufgenommen.

Bereits am Donnerstagabend konnte Diskustalent Mika Sosna (TSG Bergedorf) beim Werfertag des TSV Bargteheide seine Bestleistung mit dem 1,75kg schweren U20-Diskus auf 56,77m steigern. Diese Weite stellt zudem eine Verbesserung seines von ihm selbst gehaltenen Landesrekordes dar (siehe Bericht). Am Freitagabend reiste eine kleine Auswahl Hamburger Athletinnen und Athleten bis nach Dresden zum Abendsportfest des Dresdener SC. Vor allem Sprinterin Louise Wieland (Hamburger SV) überzeugte mit ihren Leistungen in den Kurzsprints, wobei sie über 200m in 24,44 sec mit optimalen +2,0m/s Rückenwind eine neue Bestleistung aufstellen konnte (100m; 12,04 sec). Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Ebenfalls am Freitagabend läutete der Buxtehuder SV mit seinem Sportfest den Beginn der Late Season im Hamburger Leichtathletik-Verband ein. Besonders herauszuheben sind die Ergebnisse der HLV-Nachwuchsathletinnen Marlene Lang und Caroline Hartwig (beide LG Wedel-Pinneberg). Mit ihren Leistungen von 12,82 sec über 100m und 5,58m im Weitsprung landete Marlene in beiden Disziplinen eine Nase vor ihrer Vereinskollegin (12,90 sec; 5,42m).

Auch in Lübeck ging es an diesem Wochenende wieder Rund auf der Bahn. Beim Sprinter- und Läuferabend am Samstag kam Mittelstreckenspezialist Emil Aßmann (Niendorfer TSV) über 800m der Zwei-Minuten-Marke gefährlich nahe und verbesserte sich auf 2:00,39 Minuten. Auch die HSV-Sprinter Chibugo Luke und Marcel Klobe zeigten über 200m ansprechende Leistungen (22,78 sec; 22,87 sec).

Den Abschluss des Wettkampfwochenendes stellte am Sonntag der „Tag der Überflieger“ in Essen dar. Allen voran präsentierte sich Weitspringer Bennet Vinken (Hamburger SV) in bestechender Form. Ein weiter Satz auf hervorragende 7,56m bescherte ihm eine deutliche Steigerung seiner Saisonbestleistung im Vergleich zur Vorwoche. Auch sein Vereins- und Trainingspartner Carl-Junior Mireku Boateng (Hamburger SV) knüpfte nach seiner langen Verletzungspause an seine gute Leistung aus Berlin an (siehe Bericht) und sprang 7,11m weit. Auch leichtathletik.de hat einen Bericht zu dieser Veranstaltung veröffentlicht.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Heilbronn wird Gastgeber der Jugend-DM, U16-Mehrkämpfer in Halle/Saale

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In der Planung der Late Season der Leichtathleten sind einige Änderungen notwendig geworden. Sie betreffen jeweils mit einem Orts- und Terminwechsel die Meisterschaften der U18/U20 und die Mehrkämpfe der U16.

Die Detailkonzeption der verbliebenen Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in der Corona-Saison 2020 läuft auf Hochtouren. Damit verbunden: Terminverschiebungen sowie erhöhte Aufwände in der Planung und Organisation aufgrund von notwendigen Durchführungs- und Hygiene-Konzepten.

Diese veränderten Rahmenbedingungen führen dazu, dass die Jugend-DM der U20 und U18 von Ulm nach Heilbronn verlegt wird. Das Ulmer Donaustadion war vom 24. bis zum 26. Juli als Austragungsort vorgesehen gewesen. Aufgrund der Risiko-Bewertung der Corona-Pandemie sowie der damit verbundenen veränderten Richtlinien zur Durchführung von Sportveranstaltungen und der Verordnungen zum Infektionsschutz hat Ulm jedoch von der Austragung der Titelkämpfe Abstand genommen. Hinzu kommt, dass im Stadion zum Zeitpunkt einer Neu-Terminierung Anfang September Umbau-Maßnahmen stattfinden sollen.

Der ausrichtende Württembergische Landesverband konnte jedoch mit der Stadt und der TSG Heilbronn erfahrene Partner gewinnen, die sich dazu bereit erklärt haben, die Titelkämpfe in ihrem Stadion auszurichten. Hier hatte zuletzt 2018 die U23-DM stattgefunden. Die Jugendlichen der Altersklassen U20 und U18 werden dort vom 4. bis zum 6. September ihre Deutschen Meister 2020 ermitteln.

Mehrkampf-DM der U16 in Halle/Saale

Für die Deutschen Meisterschaften im Mehrkampf in Vaterstetten haben die Neu-Konzeptionen zur Folge, dass eine Integration aller Altersklassen in die Titelkämpfe vom 21. bis 23. August nach Prüfung aller Möglichkeiten nicht umsetzbar ist: Es können nicht alle vorhandenen Anlagen genutzt werden, wenn Mindestabstände und weitere Auflagen erfüllt werden müssen und zudem die maximal zugelassene Personenzahl nicht überschritten werden darf. So werden hier lediglich die Titel im Siebenkampf und Zehnkampf der U18 bis zu den Aktiven vergeben.

Die Mehrkampf-Hochburg Halle/Saale mit dem Landesverband Sachsen-Anhalt hat sich daraufhin dazu bereiterklärt, die Mehrkampf-Meisterschaften der U16 auszurichten. Um für alle Vereine und Athleten eine Betreuungsmöglichkeit sicherzustellen, verschiebt sich der Termin für die W/M14- und W/M15-Athleten um eine Woche auf den 29./30. August.

Eine Ausschreibung sowie Informationen zum Qualifikationsmodus wurden noch nicht veröffentlicht.

Rasante Sprints und weite Sprünge in Berlin

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Nach den ersten Wettkämpfen der Werfer in den letzten Wochen, ist am vergangenen Freitag beim Midsommar-Sportfest Berlin auch die Hamburger Sprint- und Sprungelite in die „Late Season“ gestartet. Dabei dominierten im Sprint der Männer Owen Ansah (10,45 sec) und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV; 10,54 sec) über 100 Meter vor Lokalmatador Lucas Jakubczyk (SCC Berlin; 10,73 sec). Auch über die 200 Meter lief das HSV-Duo vorne weg. Owen Ansah (21,02 sec) kratzte dabei sogar an der 21-Sekunden-Marke vor Lucas Ansah-Peprah (21,41 sec). In der Konkurrenz der Frauen gelang es dafür Louise Wieland (Hamburger SV) über 100 Meter die 12-Sekunden-Grenze zu knacken, indem sie in 11,95 sec eine neue Bestleistung aufstellte. Leonie Kluwig (Track & Field Club Hamburg) verpasste diese Marke trotz Saisonbestleistung noch knapp (12,05 sec). Louise sprintete zudem auch über die 200 Meter in 24,60 sec nah an ihre Bestzeit heran.

Im Weitsprung der Männer zeigten bei sommerabendlichen Bedingungen die Deutschen Jugendmeister der U20 und U18 des Vorjahres Bennet Vinken (Hamburger SV; 7,33m) und sein Vereinskollege Carl-Junior Mireku Boateng (7,23m) ebenfalls ansprechende Leistungen zum verspäteten Saisoneinstieg. Auch den U20-Athletinnen gelangen im Wettbewerb der Frauen starke Sprünge. Mit einem Doppelsieg glänzten Benita Kappert mit 6,15m und Anika Nießen mit 6,06m (beide Hamburger SV). Für Benita war es zugleich eine erfolgreiche Premiere als HLV-Athletin.

Darüberhinaus präsentierten sich auch die Langsprinterinnen und -sprinter bereits in guter Form. U18-Athlet Matteo Ciuchini (Hamburger SV) verpasste seinen ersten 400m-Lauf unter der 50-Sekunden-Schallmauer mit einer persönlichen Bestleistung 50,01 Sekunden nur knapp. Lysann Helms (Hamburger SV) fokussierte sich noch auf die Unterdistanzen, stellte dabei aber sowohl über 100 Meter (12,26 sec) als auch 200 Meter (24,76 sec) neue Bestleistungen auf. Bemerkenswert sind auch die Zeiten der U18-Athletinnen Line Schröder über 200 Meter (25,48 sec) und Nike Praetzel (beide Hamburger SV) über 100 Meter Hürden (14,25 sec).

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen und Athleten sowie ihren Trainerinnen und Trainern zu diesem erfolgreichen Beginn einer besonderen Saison!

Ein ausführlicher Beitrag zu der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu finden. Die Gesamtergebnisliste ist hier einzusehen.

 

 

Besonderer Service für Läuferinnen und Läufer

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Die Corona-Pandemie stellt alle vor neue Herausforderungen. Das Training muss, wie so oft, allein organisiert werden. Für viele Hamburger Leistungssportler stellt sich das Problem, dass keine exakt vermessenen Strecken für ein fundiertes Training außerhalb der Stadien wohnortnah oder schnell erreichbar zur Verfügung stehen, ohne in ein Stadion zu müssen.

Als Vermesser von Internationalen Laufstrecken, der zurzeit „arbeitslos“ ist, hat der Vorsitzende des HLV-Breitensportausschusses Wolfgang Timm nun diverse Strecken in Hamburg eingemessen, die derzeit oft in Benutzung sind und den Anspruch an eine exakte Länge befriedigen. GPS-Daten sind da völlig untauglich für ein exaktes Training.

Folgende Strecken hat Wolfgang Timm bereits vermessen und sie mit entsprechenden Markierungen versehen:

Gerne möchte er dieses Engagement für die Leistungssportler als kostenfreien Service des Hamburger Leichtathletik-Verbandes vertiefen. Wer also seine „Haus-Trainingsstrecke“ eingemessen haben möchte, kann sich gerne bei Wolfgang Timm melden. Dieser Service ist vorrangig auf die Leistungssportler aus den Vereinen des Hamburger Leichtathletik-Verbandes beschränkt. Allerdings werden die Ergebnisse auf der HLV-Homepage veröffentlicht. Wer einen Wunsch zur Vermessung an Wolfgang Timm sendet, müsste den Vermesser dann mit dem Rad begleiten bzw. führen können.

Eine Mail an Wolfgang Timm (timm@hhlv.de) oder ein Telefonat zur Terminabklärung (0171 ‐ 535 19 49) genügen. Strecken im Bereich von 1000m (in 100m Schritten), 5km und 10km wären im Angebot zur Vermessung. Markierte Strecken müssen aber selbst gepflegt werden.