Von Senioren für Senioren: Digitaler Themenabend im Handlungsfeld “Lauf & Wurf”

By | Ankündigungen, Breitensport, Lehre, Senioren, Veranstaltungen

Beim „3. Virtuellen Themenabend“ am 17. Juni dreht sich alles um die Seniorinnen und Senioren und ihr Training im Handlungsfeld “Lauf & Wurf”. Zugesagt haben acht namhafte Leichtathleten, die in sechs verschiedenen Beiträgen vom eigenen Training berichten.

Auch die dritte Auflage der neu eingeführten Themenabendreihe “Von Senioren für Senioren” verspricht interessante Einblicke, Einstellungen und Herangehensweisen für alle interessierten Leichtathleten, deren Trainer und Betreuer. Los geht’s am Donnerstag, den 17. Juni um 19:00 Uhr. Das Ende ist gegen 21:15 Uhr vorgesehen.

Mit Blick auf ihre Lieblingsdisziplinen zeigen national wie international erfolgreiche Sportler unterschiedlichen Alters „Aus der Praxis für die Praxis“ eigene Ansichten, Ansätze und eingeschlagene Wege auf. Weiterlesen auf leichtathletik.de.

Gesucht: Die Hamburger SportTalente 2021

By | Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Leistungssport, Veranstaltungen

Die Pandemie hat auch den Nachwuchssport hart getroffen. Mit kreativen Ansätzen und dem gewohnten Ehrgeiz haben sich die meisten jungen Talente so gut es geht auf die neue Situation eingestellt, aber die Einschränkungen bleiben beträchtlich. So setzen auch sie ihre Hoffnungen darauf, dass sie dank der laufenden Impfkampagne im Sommer wieder ihrer sportlichen Leidenschaft wie gewohnt nachgehen können – Wettkämpfe inklusive.

Die Veranstalter des „Hamburger Sporttalents“ teilen diese Hoffnung und setzen daher, nach einer pandemiebedingten Ruhepause, ihre Suche nach den Hamburger SportTalenten in diesem Jahr wieder fort. Sie rufen dazu auf, alle Nachwuchssportler*innen, die in diesem Jahr trotz der Umstände neue Rekorde und persönliche Erfolge aufgestellt haben – oder sich durch andere außergewöhnliche Leistungen in der Krise ausgezeichnet haben – für den Wettbewerb zu nominieren.

Vorschläge für die Kategorien „Mädchen“, „Jungen“ und „Mannschaft“ können von Trainer*innen, Vereins- und Verbandsoffiziellen eingereicht werden. Die vorgeschlagenen Teilnehmer*innen müssen zum Zeitpunkt ihres wichtigsten Erfolgs in dieser Saison (Zeitraum 01.10.2020 – 30.09.2021) zum Jahrgang 2003 und jünger gehören. Bei Teams gilt U18 oder jünger. Die Geschichten der Sieger*innen und Platzierten werden von einem Filmteam dokumentarisch festgehalten. Das Ergebnis wird, je nach aktueller Lage, im November feierlich mit oder ohne physische Präsenz der Beteiligten veröffentlicht.

So könnt ihr mitmachen

Füllt zwischen dem 10. Juni 2021 und dem 30. September 2021 auf www.hamburgersporttalent.de den Bewerbungsbogen aus, dreht ein kurzes Video über das Talent, die Mannschaft und reicht den Downloadlink des Videos mit ein. Überzeugt mit klaren Fakten, emotionalen Geschichten und den besten Argumenten, warum gerade dieses Talent, dieses Team eine Ehrung verdient. Eine Fachjury, zusammengesetzt aus den Veranstaltern und Unterstützern des Wettbewerbs, wählt aus den Vorschlägen die Sieger*innen aus.

Zum Hintergrund

Der Wettbewerb (damals noch „Talent des Jahres“ genannt) wurde bereits im Jahr 2000 vom Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, der Hamburger Sportjugend sowie dem Hamburger Abendblatt ins Leben gerufen. Nach mehr als einem Jahrzehnt Pause fand sich 2019 mit Active City, dem Olympiastützpunkt Hamburg/Schleswig-Holstein, der Eliteschule des Sports Alter Teichweg und dem Hamburger Sportbund ein neuer Initiatorenkreis, der mit Barclaycard einen großzügigen Sponsor und Unterstützer gewinnen konnte.

Der Wettbewerb verfolgt keinerlei kommerzielle Interessen. Es geht einzig und allein um die zusätzliche Aufmerksamkeit für den Nachwuchssport, dessen wichtigste Unterstützer*innen aufopferungswillige Eltern, engagierte Nachwuchstrainer*innen und ehrenamtlich tätige Vereins- und Verbandsfunktionäre sind. Ihnen gilt der Dank der Veranstalter, denn ohne sie werden aus Talenten keine Olympiasieger*innen oder Weltmeister*innen.

Weitere Informationen unter www.hamburgersporttalent.de.

Zusätzliche Eindrücke finden sich auf dem Instagram-Kanal @hamburgersporttalent.

Aufruf und Presseerklärung zum Hamburger Sporttalent 2021.

Mario Kral kehrt zurück zum HLV

By | Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Leistungssport

Der ehemalige Hamburger Landestrainer Mario Kral, der bereits seit Februar als Landestrainer Sprung für den HLV unterstützend tätig war, kehrt als Landestrainer Leistungssport wieder vollständig zum Hamburger Leichtathletik-Verband zurück.

Mit Mario Kral konnte der Hamburger Leichtathletik-Verband einen bereits gut bekannten und geschätzten Trainer als Nachfolger für den im Sommer vollständig zum DLV wechselnden Sebastian Bayer gewinnen. Seine Erfahrungen als ehemaliger Spitzen-Athlet sind ein Zugewinn für die Hamburger Leichtathletik. Zudem ist Mario Kral in der Hamburger Leichtathletik durch seine ehemalige Tätigkeit als Landestrainer Talentförderung im HLV bereits bestens vernetzt.

Im Rahmen der Verbandsarbeit wird Mario Kral zukünftig unter anderem die Trainingsgruppe der Bundes- und Landeskaderathleten um die Staffel-Weltmeister Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah als Trainer verantworten. Gleichzeitig werden durch die enge Zusammenarbeit mit Jann Folkers als Leitendem Landestrainer Synergien geschaffen, die zur Stärkung der Leichtathletik in Hamburg in allen Disziplinbereichen beitragen.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband heißt Mario (erneut) herzlich willkommen!

Matti Wellm und Bela Karn mit starken Zeiten beim Hamburger Restart

By | Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

„Es geht wieder los!“, hörte man am vergangenen Wochenende beim Sommersportfest des Hamburger SV in der Jahnkampfbahn im Stadtpark viele sagen. Denn mit diesem Sportfest kehrte ein Stück Normalität in das Wettkampfgeschehen der Hamburger Leichtathletik zurück. Erstmals seit Herbst letzten Jahres durften Athletinnen und Athleten, unabhängig von einem Kaderstatus, wieder an einem Wettkampf teilnehmen. Dass sich viele in den letzten Monaten jedoch nicht ausgeruht haben, zeigt eine Reihe guter Leistungen, die am Sonntag erzielt wurden.

Vor allem in den Sprintdisziplinen boten sich spannende Entscheidungen. Während Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord) die 100 Meter in 10,91 Sekunden für sich entschied, gewann Matti Wellm (Hamburger SV) über 200 Meter das direkte Duell der beiden und setzte sich als U20-Athlet mit herausragenden 21,80 Sekunden gegen Paul mit 22,05 Sekunden durch. Beiden knapp auf den Fersen war Manuel Mordi (Hamburger SV), der nach 22,14 Sekunden das Ziel erreichte. In der männlichen Jugend U18 war Manuel Elias (AG Hamburg West) mit 11,60 Sekunden schnellster Hamburger des Tages über 100 Meter, ebenso über 200 Meter in 23,26 Sekunden. Über die volle Stadionrunde von 400 Metern präsentierte sich Bela Karn (Hamburger SV) mit 48,75 Sekunden in starker Form und gewann vor Moritz von der Geest (TSG Bergedorf; 50,20 sec). Bei den Sprintwettbewerben der weiblichen Altersklassen machten Vanessa Baldé und Michelle Klobe mit Zeiten von 12,33 und 12,48 Sekunden über 100 Meter auf sich aufmerksam. Über 200 Meter gelang es Jana Ernst (Hamburger SV) mit einer Zeit von 25,30 Sekunden die Jugend-DM-Norm zu unterbieten. Charlott Jacobs (Hamburger SV) lief derweil über 400 Meter zur neuen Bestleistung von 57,89 Sekunden. Auch im Hürdensprint purzelten die Bestzeiten. Sowohl U18-Athlet Frederik Denis (Hamburger SV; 15,12 sec) als auch Christian Steffens (AMTV Hamburg, 15,99 sec) knackten ihre persönlichen Hausrekorde. Der Mehrkämpfer vom AMTV übersprang im Hochsprung zudem mit 1,90 Meter erstmals seine eigene Körpergröße.

Auch auf den längeren Distanzen waren schnelle Rennen zu sehen. Über 800 Meter stieg Miguel Daberkow (TSG Bergedorf) mit 1:57,99 Minuten in die Saison ein. Auch die beiden Nachwuchsläufer Anton Fels (Hamburger SV) und Gero Thelen (TH Eilbeck) erzielten mit 2:01,32 Minuten bzw. 2:04,77 Minuten gute Leistungen über diese Distanz. Ein enges Rennen gestaltete sich in der weiblichen Jugend U18, das aus Hamburger Sicht Inga Schulz (TSG Bergedorf) in 2:21,43 Minuten vor Laura Maaß (TH Eilbeck) in 2:24,91 Minuten und Finja Lammeyer (Hamburger SV) in 2:25,50 Minuten für sich entschied. Ein ähnlich knappes Ergebnis gab es über 3.000 Meter der Männer. Gleich vier Athleten blieben deutlich unter neun Minuten, von denen wiederum Julius Schröder (TH Eilbeck) in 8:43,18 Minuten der Schnellste war. Knapp hinter ihm erreichten Gerrit Kröger (Hamburg Running) in 8:47,84 Minuten, Lasse Bo Ladewig (Hamburger SV) in 8:49,28 Minuten und Philipp Sprotte (Hamburg Running) in 8:49,74 Minuten das Ziel. Über 3.000 Meter der weiblichen Jugend U18 lieferten Maxine Stüben (SC Poppenbüttel) und Elisa Marie Unger (TSG Bergedorf) sich ein enges Duell, dass die Poppenbüttlerin letztlich mit 10:42,64 Minuten für sich entschied. Während sie damit die Jugend-DM-Norm (10:50,20 min) unterbot, fehlen der Bergedorferin mit ihrer Zeit von 10:54,46 Minuten noch wenige Sekunden.

In den technischen Disziplinen sind die Leistungen von Nike Praetzel im Hochsprung, Benedicta Kotoka im Kugelstoß (beide Hamburger SV) und Renée Nitsch im Diskuswurf (HNT Hamburg) hervorzuheben. Nike übersprang 1,69 Meter, sodass ihr nur noch zwei Zentimeter zur Jugend-DM-Norm (1,71 m) fehlen. Benedicta erzielte in ihrem ersten Kugelstoßwettkampf derweil sehr gute 12,70 Meter. Renée durfte sich mit 41,67 Metern sogar über die Normerfüllung für die Jugend-DM und ihren insgesamt bisher zweitbesten Wurf freuen.

Die Gesamtergebnisliste der Veranstaltung ist hier sowie unter Ergebnisse zu finden.

Gold für Owen Ansah, Silber für Lucas Ansah-Peprah bei DM in Braunschweig

By | Allgemein, Ergebnisse, Leistungssport, Wettkämpfe

Mit gleich zwei Medaillen kehren die Hamburger Athletinnen und Athleten von den Deutschen Meisterschaften der Männer und Frauen am vergangenen Wochenende in Braunschweig zurück. Vor allem die beiden Sprinter Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV) beeindruckten aus Hamburger Sicht mit ihren Leistungen bei den diesjährigen Titelkämpfen. Nachdem die beiden jungen Athleten zuletzt bereits bei der Staffel-WM und der Team-EM in Chorzów (Polen) ihr Können eindrucksvoll unter Beweis stellten, gelang ihnen dies auch in direkten Duellen mit der nationalen Konkurrenz. Bereits im Vorlauf über 100 Meter schockte Lucas Ansah-Peprah die Konkurrenz mit seiner Zeit von 10,24 Sekunden. Mit dieser Zeit setzte er sich nicht nur an die Spitze des Feldes, sondern ist nun auch alleiniger Hamburger Landesrekordhalter über diese Distanz, nachdem er sich den Rekord zuletzt noch mit Jobst Hirscht (SV Polizei Hamburg), dem Sechsten der Olympischen Spiele 1972 in München, teilen musste. Im Finale konnte Lucas sich dann nochmals steigern und sprintete nach 10,20 Sekunden nur eine Hundertstel hinter dem Sieger auf Platz zwei über die Ziellinie und gewann die Silbermedaille. Dieser erneute Landesrekord bringt Lucas auch im Rennen um die Plätze für die Deutsche 4x100m-Staffel für die Olympischen Spiele in Tokio in eine aussichtsreiche Position.

Für Owen Ansah begannen diese Deutschen Meisterschaften mit einem Fehlstart über 100 Meter hingegen unglücklich. Seine Paradedisziplin sind jedoch ohnehin die 200 Meter. Bereits im Vorlauf präsentierte Owen sich in bestechender Form und zog mit seiner Zeit von 20,98 Sekunden als Schnellster aller Teilnehmer souverän ins Finale ein. Einige Stunden später dominierte Owen das Finale dann auf beeindruckende Art und Weise und sicherte sich mit seiner Siegerzeit von 20,89 Sekunden den Titel des Deutschen Meisters und die Goldmedaille. Die Konkurrenz folgte ihm letztlich mit einem respektablem Abstand von mehr als zwei Zehntelsekunden.

Ebenfalls in Braunschweig am Start war Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West). Als U20-Athletin stellte sie sich der nationalen Konkurrenz über 1.500 Meter und zeigte, dass sie in dem Feld zumeist älterer Athletinnen durchaus bestehen kann. Nach Platz zehn im Vorjahr lief Lisa diesmal auf Rang sechs und verpasste ihren vor zwei Jahren aufgestellten Hausrekord mit 4:21,94 Minuten nur um etwa eine halbe Sekunde. Mit Louise Wieland (Hamburger SV) hatte sich noch eine weitere Sprinterin für diese DM qualifiziert. Mit ihrer Zeit von 24,68 Sekunden verpasste sie das Finale der besten Acht als insgesamt Zehnte denkbar knapp. Ihren allerersten Auftritt für einen Hamburger Verein feierte währenddessen Alexandra Wester (Africa United Sports Club). Im Weitsprungwettbewerb der Frauen sprang die in den USA lebende und trainierende Athletin mit 6,22 Metern auf Rang fünf.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert allen Athletinnen, Athleten und deren Trainerinnen und Trainern herzlich zu ihren Leistungen und Platzierungen!

Alle Ergebnisse der Deutschen Meisterschaften in Braunschweig sind hier zu finden.

Startschuss für neue „Schulsport-Stafette“ und „Bundesfinale 2021 vor Ort“

By | Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Schule, Veranstaltungen

Jugend trainiert für Olympia & Paralympics geht in der Pandemie neue Wege und startet mit kreativen Ideen ins Schuljahr 2021/2022: Erstmals in der über 50-jährigen Geschichte des größten Schulsportwettbewerbs der Welt wird es in diesem Jahr keine zentralen Bundesfinal-Veranstaltungen geben. Die sportlichsten Schulen Deutschlands ermitteln stattdessen im „Bundesfinale 2021 vor Ort“ ihre Sieger. Qualifizieren können sich die Schülerinnen und Schüler in 18 olympischen und paralympischen Sportarten in der ebenfalls neu geschaffenen „Schulsport-Stafette“, die eine Weiterentwicklung des erfolgreichen Schulsport-Aktionstags aus dem Vorjahr ist.

Bundesweit hatten sich 235.000 Schülerinnen und Schüler an mehr als 1.200 Schulen an dem Aktionstag im September 2020 beteiligt und mitten in der Pandemie und auf Grundlage detaillierter Hygienekonzepte mit Jugend trainiert für Olympia & Paralympics ein starkes Zeichen für den Schulsport gesetzt. Im neuen Schuljahr wird aus dem Aktionstag die „Schulsport-Stafette“ – neun Wochen lang „reist“ die Aktion von Bundesland zu Bundesland.

Mit der „Schulsport-Stafette“ wird den Schülerinnen und Schülern nach den Sommerferien ein umfangreiches Bewegungsangebot unterbreitet. Zudem ermöglicht das neue Format – dezentral an den jeweiligen Schulen und unter Einhaltung der dann geltenden Corona-Regeln – sportlichen Wettbewerb. Schulteams, die sich am Wettbewerb beteiligen möchten, können sich für das „Bundesfinale 2021 vor Ort“, das Ende September (27. September bis 1. Oktober) veranstaltet wird, qualifizieren.

18 olympische und paralympische Sportarten sind vertreten – von Rollstuhlbasketball über Fußball, Golf und Leichtathletik bis Skispringen. Entwickelt wurden mit den Sportfachverbänden spezielle Wettbewerbsformate, die regional umsetzbar sind und dennoch einen bundesweiten Vergleich ermöglichen. Der Wettbewerb richtet sich an alle zehn- bis 15-jährigen Schülerinnen und Schüler, die Aktionswochen stehen allen Altersklassen offen.

Politik muss Rahmenbedinungen schaffen

Die Deutsche Schulsportstiftung ist überzeugt, dass die neuen Projekte ein deutliches Signal für den Schulsport aus der Pandemie heraus sind und einen Neuanfang für den Wettbewerb ‚Jugend trainiert‘ darstellen“, sagt Dr. Thomas Poller, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Schulsportstiftung (DSSS), die Jugend trainiert für Olympia & Paralympics veranstaltet. „Wir hoffen, dass sich viele Schulen und kooperierende Vereine beteiligen. Dies setzt voraus, dass die Politik jetzt die Rahmenbedingungen für eine Öffnung des Schulsports schafft. Bewegung und Sport im Kontext Schule sind unverzichtbarer Bestandteil in der Entwicklung von  Kindern und Jugendlichen.“

Die Bedeutung des Sports in Schule und Freizeit unterstreicht auch Jonas Reckermann, Beachvolleyball-Olympiasieger 2012 und Lehrer am Landrat-Lucas-Gymnasium in Leverkusen: „An unserer Eliteschule des Sports merken wir bei unseren Schülerinnen und Schülern der Sportklassen natürlich ganz besonders, wie das eingeschränkte schulische aber insbesondere außerschulische Sportangebot sich negativ auf Psyche und Physis auswirken. Aber auch für die Kinder der Regelklassen ist der Bewegungsmangel natürlich mindestens genauso schädlich“, erklärt Jonas Reckermann. „Daher unterstütze ich die ‚Schulsport-Stafette‘ von ganzem Herzen und würde mich freuen, wenn diese einen Startschuss und Motivationsschub für die Wiederaufnahme von Bewegungsangeboten, Training und Wettkämpfen darstellt!“

Bei Anmeldung großes Aktionspaket

Ab sofort können sich alle Schulen über das Online-Meldeportal unter anmeldung.jugendtrainiert.com mit dem Registrierungs-Code „#jugendtrainiertbewegt“ anmelden. Alle teilnehmenden Schulen erhalten ein großes  Aktionspaket mit Plakaten, Startnummern und Urkunden sowie einem goldenen Staffelstab.

Alle Informationen gibt es hier.

(Quelle: DLV)

ANTI-DOPING-NEWSLETTER Juni 2021

By | Allgemein, Anti-Doping, Breitensport, Jugend, Lehre, Leistungssport, Senioren

Im aktuellen  finden Sie im Anti-Doping-Newsletter Juni 2021 folgende Themen:

    • WHEREABOUTS III. Quartal 2021 für alle Athleten des World Athletics International-RTP, World Athletics-RRTP, NADA-RTP und NADA-NTP
    • DLV-Doping-Prävention – Virtuelle DLV-Themenabende „Von Senioren für Senioren“
    • Anti-Doping-Gesetz – Bundesrat stimmt Einführung einer Kronzeugenregelung zu
    • Testosteron-Regel – Caster Semenya klagt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte
    • Studie Testosteron-Doping – Nachweis über Blutanalyse möglich
    • WADA veröffentlicht Dopingkontrollzahlen unter weltweiten COVID-19-Bedingungen
    • Antrag auf Medizinische Ausnahmegenehmigung (TUE-Antrag)

Ehrung für Dr. Hartmann Knorr, LG Alsternord Hamburg

By | Allgemein, Breitensport, Ergebnisse, Senioren

Trotz der vielen, durch Corona bedingten Absagen internationaler Wettkämpfe ( WM Toronto, Kanada und EM Braga, Portugal), konnte der Seniorenathlet der LG Alsternord Hamburg – Hartmann Knorr (JG 1940) – in der verkürzten Saison 2020 so unglaubliche Erfolge erzielen, dass der Hamburger Leichtathletik-Verband, vertreten durch Breitensportreferent Wolfgang Timm, Hartmann Knorr als besten Seniorensportler 2020 auf der Sportanlage Tegelsbarg mit einem Pokal und einem Buch der „Freunde der Leichtathletik“ ehrte.

Hartmann Knorr gehört zur herausragenden Seniorenleistungsgruppe der LG Alsternord, die von dem „Urgestein“ der Hamburger Leichtathletik, Hans Joachim Lange (JG 1937), seit Jahrzehnten erfolgreich trainiert wird.

Eine würdige Feier im Kreise seiner Teamkameraden musste auf der Sportanlage nicht nur wegen der Corona-Auflagen ausbleiben, denn Hartmann musste nach der Ehrung schnell weg: Seine Frau hatte zur Krönung des Tages noch überraschend Karten für ein Konzert in der „Elphi“ ergattern können.

Hartmann Knorrs Bilanz 2020:

Hallenweltrekord 4 x 400 m mit der Vereinsstaffel
Hallenweltrekord 4 x 800 m mit der Vereinsstaffel
Deutscher Rekord 4 x200m mit der Vereinsstaffel
Deutscher Hallenmeister über 400m
Deutscher Hallenmeister über 800m
Deutscher Meister im Fünfkampf M80
Deutscher Meister Fünfkampf-Team M80

Erneute umfangreiche Lockerungen für Sport im Freien

By | Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Leistungssport, Senioren

Ab dem heutigen Dienstag tritt der nächste durch den Hamburger Senat beschlossene dritte Lockerungsschritt in Kraft, der auch wieder umfangreichere Möglichkeiten für den Sportbetrieb mit sich bringt. Diese Lockerungen betreffen sowohl den Kinder- und Jugendsport als auch den allgemeinen kontaktfreien Sport in Gruppen im Freien. Der Trainingsbetrieb im Kinder- und Jugendsport darf fortan mit Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres in Gruppen ohne eine Beschränkung der Personenanzahl stattfinden. Der sonstige Trainingsbetrieb darf fortan mit bis zu 20 Personen auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien erfolgen. Diese Vorgaben gelten entsprechend auch für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn.

Diese Vorgaben und Regelungen schaffen auch für die Leichtathletik die Möglichkeit, den Trainingsbetrieb als kontaktfreie Individualsport aufrecht zu erhalten. Dabei sind die bekannten Hygienevorgaben einzuhalten und eine Kontaktnachverfolgung für die Gruppen ist sicherzustellen. Umkleideräume und Duschen auf und in Sportanlagen bleiben weiterhin geschlossen. Die Öffnung und Nutzung von Toiletten ist unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig.

Auf diesen Vorgaben basierend wurde das Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn erneut angepasst. Diesem Konzept sind alle weiteren Informationen für den Trainingsbetrieb zu entnehmen. Trainingszeiten können unter Beachtung und Berücksichtigung des Nutzungskonzeptes formlos per Mail an folkers@hhlv.de beantragt werden. Bestehende und bereits genehmigte Trainingszeiten werden jedoch fortgeführt und sind nicht neu zu beantragen.

Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn

Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

10 Leitplanken des DOSB

Hygienetipps des DOSB

Hygienestandards des DOSB

Sportartspezifischen Übergangsregeln des DLV

Abstract der sportartspezifischen Übergangsregeln des DLV

Jetzt neu: Die DLV TrueAthletes App

By | Allgemein, Ankündigungen, Service

Der DLV geht den nächsten großen Schritt in Richtung Digitalisierung. Ziel ist es die Fan Community noch besser mit Leichtathletik-Content zu erreichen und zu inspirieren. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaften in Braunschweig wird die neue DLV TrueAthletes App gelauncht und der Öffentlichkeit vorgestellt.

Weitere Infos zu den Inhalten und zum Download der App sind bei leichtathletik.de zu lesen.

HLV-Athletinnen und -Athleten kommen in Fahrt

By | Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Bereits am vergangenen Mittwoch war U20-Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) beim 15. Schönebecker SoleCup am Start. Nachdem zuletzt ein Rekord auf den nächsten folgte, blieb Mika diesmal unter seinem eigenen Landesrekord. Mit einer Weite von 61,49 Metern gewann er den hochkarätig besetzten Wettkampf jedoch dennoch und ließ die nationale Konkurrenz hinter sich. Um weiter an seiner Form zu feilen, steht nun nochmals ein Trainingslager im Olympischen und Paralympischen Trainingszentrum in Kienbaum an.

Ein Kräftemessen mit der nationalen Konkurrenz stand dann am Wochenende auch für U20-Athletin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) bei der Merck-Laufgala in Pfungstadt an. Als 1.500m-Spezialistin ging Lisa diesmal über die 800 Meter an den Start und belegte in sehr guten 2:09,75 Minuten Rang vier. Nur ein Mal war es Lisa bisher gelungen, die zwei Stadionrunden noch schneller zu laufen. Am kommenden Wochenende geht Lisa dann bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen in Braunschweig über ihre Paradestrecke an den Start. Eine enorme Bestzeit über die 800 Meter erzielte währenddessen Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel). Der talentierte Athlet aus dem Nordosten Hamburgs absolvierte die Distanz in sehr guten 1:55,15 Minuten. Die Reise nach Pfungstadt hat sich für die beiden Mittelstreckler also auf jeden Fall gelohnt.

Einige der schnellsten Hamburger Nachwuchssprinter waren in Bremen bei einem Quali- und Einladungs-Sportfest am Start. Dabei erzielten über 100 Meter vor allem Matti Wellm (Hamburger SV) in 11,01 sec und Matteo Ciuchini (TH Eilbeck) in 11,05 sec starke Leistungen. Auch Chibugo Luke (Hamburger SV) war mit 11,22 sec nur wenig langsamer unterwegs. Chibugo startete zudem auch über 200 Meter und steigerte sich mit 22,54 sec im Vergleich zu den Vorwochen. Über 110m-Hürden bestätigte währenddessen Manuel Mordi (Hamburger SV) in 14,42 sec seine gute Form. Auch ihre weiblichen Trainingskolleginnen in Person von Michelle Klobe, Latifa Beuck und Jana Ernst (alle Hamburger SV) erzielten mit 12,36 sec, 12,36 sec und 12,52 sec über 100 Meter bemerkenswerte Ergebnisse. Über 100m-Hürden war zudem Vanessa Baldé (Hamburger SV) in 14,26 sec rasant unterwegs.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

DLV-Team mit Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah auf Platz 4 bei der Team-EM

By | Allgemein, Ergebnisse, Leistungssport, Wettkämpfe

Das DLV-Team hat bei den Team-Europameisterschaften in Chorzów (Polen) am vergangenen Wochenende nach insgesamt 40 Disziplinen Platz vier belegt und dabei das Podium um lediglich drei Punkte verfehlt. Wertvolle Punkte zu diesem Ergebnis trugen auch die beiden Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV), die über 100 Meter (Lucas), 200 Meter (Owen) und mit der 4x100m-Staffel des DLV am Start waren. Sowohl Lucas als auch Owen steuerten in ihren Einzeldisziplinen einen dritten Platz in stark besetzten Teilnehmerfeldern bei. Bei leichtem Gegenwind lief Lucas die 100 Meter in 10,35 Sekunden, während Owen für die doppelte Distanz von 200 Metern 20,96 Sekunden benötigte. Noch stärker einzuordnen ist der Sieg mit der Deutschen 4x100m-Staffel, die überlegen nach 38,73 Sekunden das Ziel erreichte. Mit diesem Ergebnis und dem vorangegangegen Erfolg bei der Staffel-WM gehören die beiden jungen Sprinter auf jeden Fall zu dem Kreis der Athleten, die sich Hoffnung auf eine Nominierung für die Deutsche Staffel bei den Olympischen Spielen in Tokio machen dürfen. Die nächste Möglichkeit, sich dafür ins Blickfeld der Bundestrainer zu rücken, haben beide bereits am kommenden Wochenende bei den Deutschen Meisterschaften in Braunschweig.

Ausführliche Berichte zur Team-EM sind auch bei leichtathletik.de (Tag 1 / Tag 2) zu finden. Die Ergebnisse aller Wettbewerbe sind zudem bei European Athletics zu finden.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Lucas und Owen ganz herzlich zu ihrem Erfolg!

Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah vor nächstem internationalem Einsatz

By | Allgemein, Ankündigungen, Leistungssport, Wettkämpfe

Nach ihrem Erfolg bei den Staffel-Weltmeisterschaften im polnischen Chorzów Anfang des Monats, als Owen Ansah und Lucas Ansah-Peprah (beide Hamburger SV) die Goldmedaille mit der Deutschen 4x200m-Staffel gewannen, wurden die beiden Sprinter vom DLV nun auch für die Team-Europameisterschaften am kommenden Wochenende (29./30. Mai) nominiert. Austragungsort ist wieder Chorzów (Polen), das Stadion ist Owen und Lucas daher bereits bestens bekannt und in guter Erinnerung.

Auch diesmal sind die beiden jungen Athleten für eine Staffel nominiert, allerdings für die 4x100m-Staffel. Zusätzlich gehen die beiden als zum Nominierungszeitpunkt jeweils Jahresschnellste Deutsche auch über 100 Meter (Lucas, 10,25 sec) und 200 Meter (Owen, 20,66 sec) an den Start und stellen sich der internationalen Sprintelite. Mit ihren Landesrekorden über beide Sprintdistanzen vor anderthalt Wochen in Mannheim scheinen die beiden in guter Form zu sein, um sich mit den besten Sprintern des Kontinentes zu messen und Punkte für das Deutsche Team zu sammeln.

Der Hamburger Leichtathletik-Verband gratuliert Owen und Lucas herzlich zur Nominierung und wünscht beiden viel Erfolg bei der Team-EM!

Weitere Informationen zur Team-EM sind bei leichtathletik.de und bei European Athletics zu finden.

Mika Sosna ist nicht zu stoppen!

By | Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Nachwuchsdiskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) ist aktuell durch nichts aufzuhalten. Nachdem er bereits an den letzten Wochenenden die Hamburger Landesrekorde im Diskuswurf und Kugelstoß der männlichen Jugend U20 verbessern konnte, gelang ihm am vergangenen Wochenende im Rahmen eines Wurf- und Stoß-Meetings des SC Neubrandenburg eine erneute Steigerung seiner Diskuswurfbestleistung. Seine Bestweite mit dem 1,75kg schweren Wurfgerät konnte er dabei nochmals um sage und schreibe fast 1,5 Meter auf 65,81 Meter steigern. Unter den Augen der dreifachen Weltmeisterin Franka Dietzsch baute Mika mit dieser Weite seine Führung in der diesjährigen U20-Weltjahresbestenliste noch weiter aus. Auch der Deutsche Jugend-Rekord von Gordon Wolf (SC Potsdam) aus dem Jahr 2009 ist mit 64 Zentimetern nicht mehr allzu weit entfernt. Ein weiterer Bericht aus Neubrandenburg ist bei leichtathletik.de zu lesen.

Neben Neubrandenburg war auch Weinheim Schauplatz für einige herausragende Leistungen am Wochenende. Die leistungsstarken Starterfelder der B&S Kurpfalz Gala nutze unter anderem auch Weitspringer Nick Schmahl (Hamburger SV), um einen weiteren Angriff auf die DM-Norm für Braunschweig (7,50 m) zu wagen. Bei windtechnisch anspruchsvollen Bedingungen sprang Nick letztlich starke 7,34 Meter weit, blieb jedoch knapp hinter seiner zwei Wochen alten Saisonbestleistung von 7,43 Meter zurück. Ob diese Weite für einen Nachrückerplatz für die Deutschen Meisterschaften ausreicht, wird sich im Laufe der Woche zeigen. Die windigen Weinheimer Bedingungen nutzten auch die beiden Sprinter Matti Wellm und Manuel Mordi (beide Hamburger SV) für rasante Zeiten. Auch wenn die Zeiten der beiden aufgrund zu starker Rückenwinde nicht bestenlistenfähig sind, haben Matti mit 10,86 sec und Manuel mit 10,85 sec über 100 Meter mindestens auf sich aufmerksam gemacht. Über die doppelte Distanz zauberten die beiden dann bei regulären Winden mit 22,05 sec (Manuel) und 22,09 sec (Matti) später am Tag weitere Top-Zeiten auf die Bahn. Manuel stellte sich sogar der Dreifachbelastung und konnte auch seine Bestzeit über 110m-Hürden auf 14,40 sec verbessern. Auch ihre Vereinskolleginnen Michelle Klobe (100m: 12,51 sec) und Nike Praetzel (12,65 sec) waren in Weinheim am Start. Nike wagte sich dabei erstmals im Wettkampf über die U20-Hürden und erzielte mit 14,62 sec ein erfolgreiches Debüt. Die beiden Weitspringerinnen Anika Nießen und Benita Kappert (beide Hamburger SV) hatten währenddessen mit den wechselnden Winden zu kämpfen und kamen nach zuletzt starken Leistungen diesmal nicht über 5,99 Meter bzw. 5,85 Meter hinaus.

Einen Formtest für die Deutschen Meisterschaften wagte Louise Wieland (Hamburger SV) bereits am Freitagabend beim Sommer RunJump des SCC Berlin. Mit 24,45 sec blieb sie etwa zwei Zehntel über ihrer Bestleistung, die sie dann in knapp zwei Wochen bei den DM in Braunschweig erneut angreifen wird. Auf den Weg nach Berlin machte sich erneut auch Langsprinter Bela Karn (Hamburger SV), entschied sich jedoch für einen Start auf der Unterdistanz von 100 Metern, die er in 11,50 sec absolvierte.

Auch den 2. HLV-Kaderwettkampf in der heimischen Jahnkampfbahn im Stadtpark nutzten einige Kaderathletinnen und -athleten für Angriffe auf Qualifikationen und Normen. Dies machten nasskalte Bedingungen jedoch ungleich schwieriger. Umso bemerkenswerter ist, dass Paul Erdle (LAV Hamburg-Nord) sich nach fast zwei Jahren auf starke 10,94 sec über 100 Meter steigern konnte. Auch die 200 Meter entschied der Sprinter aus dem Nordosten Hamburgs in 22,41 sec vor Moritz von der Geest (TSG Bergedorf; 22,68 sec) für sich. Über die kürzere Sprintdistanz von 100 Metern stieg in 11,33 sec auch U18-Weitspringer Simon Plitzko (Hamburger SV) in die Saison ein. Wenig später gewann er auch den Weitsprungwettbewerb der männlichen Jugend mit windunterstützten 6,53 Metern (regulär 6,40 m). Ein bemerkenswerter Sprung gelang mit 5,51 Metern auch der jungen Mehrkämpferin Josie Krone (Hamburger SV).

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Weitere Lockerungen für Sport im Freien in Hamburg

By | Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Leistungssport, Senioren

Am Dienstag hat der Hamburger Senat angekündigt, dass auf die ersten Lockerungsschritte in der vergangenen Woche nun ein zweiter Lockerungsschritt folgen wird, der auch den Sportbetrieb betreffen wird. Diese Lockerungen sollen bereits ab Samstag den 22. Mai in Kraft treten und betreffen sowohl den Kinder- und Jugendsport als auch den allgemeinen kontaktfreien Sport in Gruppen im Freien. Der Trainingsbetrieb im Kinder- und Jugendsport darf dementsprechend mit Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres in Gruppen mit bis zu 20 Kindern stattfinden, statt wie zuletzt mit 10 Kindern. Der sonstige Trainingsbetrieb darf fortan mit bis zu 10 Personen auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien erfolgen. Diese Vorgaben gelten entsprechend auch für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn.

Diese Vorgaben und Regelungen bieten für die Leichtathletik die Möglichkeit, den Trainingsbetrieb als Individualsport aufrecht zu erhalten. Dabei sind die bekannten Hygienevorgaben einzuhalten und eine Kontaktnachverfolgung für die Gruppen ist sicherzustellen. Umkleideräume und Duschen auf und in Sportanlagen bleiben weiterhin geschlossen. Die Öffnung und Nutzung von Toiletten ist unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig.

Auf diesen Vorgaben basierend wurde das Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn erneut angepasst. Diesem Konzept sind alle weiteren Informationen für den Trainingsbetrieb zu entnehmen. Trainingszeiten können unter Beachtung und Berücksichtigung des Nutzungskonzeptes formlos per Mail an folkers@hhlv.de beantragt werden. Bestehende und bereits genehmigte Trainingszeiten werden allerdings fortgeführt und sind nicht neu zu beantragen.

Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn

Hamburgische SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung

10 Leitplanken des DOSB

Hygienetipps des DOSB

Hygienestandards des DOSB

Sportartspezifischen Übergangsregeln des DLV

Abstract der sportartspezifischen Übergangsregeln des DLV

Deutsche Leichtathletik-Jugend startet Mentoring-Programm U27

By | Allgemein, Ankündigungen, Jugend, Service

Die Deutsche Leichtathletik-Jugend bietet erstmals ein Mentoring-Programm zur Heranführung und Qualifizierung junger Menschen für ein Wahl-Amt an.

Jugendarbeit soll in hohem Maße von jungen Menschen selbst gestaltet werden. Dazu gilt es, verstärkt engagierte Personen unter 27 Jahren für die Verbandsarbeit zu gewinnen. Die Deutsche Leichtathletik-Jugend bietet dafür erstmals ein Mentoring-Programm zur Heranführung und Qualifizierung junger Menschen für ein Wahl-Amt an. Das Ziel ist dabei die Gewinnung und Qualifizierung junger engagierter Personen U27 für die Arbeit im DLV-Jugendausschuss oder in einem der 20 Landesverbands-Jugendausschüsse.

Die Leichtathletik-Jugend möchte mit diesem Programm gezielt junge Menschen für die Möglichkeiten des Engagements sensibilisieren. Neben der Bildung eines großen Netzwerks und zahlreicher Gestaltungsmöglichkeiten können vor allem die eigenen Kompetenzen und Persönlichkeit gestärkt werden. Es geht ebenso darum, im geschützten Bereich Verantwortung zu übernehmen.

Durchführung alle zwei Jahre

Innerhalb des Mentoring-Programms sollen die Sportstrukturen vorgestellt und Inhalte der Jugendarbeit beleuchtet werden. Die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements im Sport, aber auch die positiven Auswirkungen auf die eigene Entwicklung werden thematisiert. Den Kern des Programms stellt sicherlich die Bildung von Tandems aus Menti und Mentor dar. Erfahrene Personen geben Einblicke in ihre Arbeit und stehen für Rückfragen und Gespräche zur Verfügung. Abgerundet wird das Mentoring-Programm durch die Netzwerkbildung der Teilnehmenden selbst, welche sich untereinander mit Tipps und Trick zur Seite stehen werden.

Alle zwei Jahre – immer in den ungeraden Jahren – finden im Herbst auf dem Deutschen Leichtathletik-Jugendtag (DLJT) die Wahlen der U27-Positionen im DLV-Jugendausschuss statt. Vorbereitend darauf soll zukünftig im Frühjahr des selben Jahres jeweils eine Anmeldephase zu dem Mentoring-Programm starten. Doch nicht nur für den DLV-Jugendausschuss, sondern auch für die Landesverbands-Jugendausschüsse sollen Personen gefunden und qualifiziert werden. Die Wahlen in den Landesverbänden finden jedoch nicht alle zur selben Zeit statt, daher entsteht möglicherweise eine kurze Übergangszeit, in der trotz alledem Möglichkeiten für Engagement und Teilhabe sichergestellt werden.

Hier gibt es alle Informationen zum Mentoring-Programm U27.

(Quelle: DLV)

Rekorde über Rekorde für Hamburger Leichtathleten

By | Allgemein, Ergebnisse, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Das vergangene Wochenende war für die Hamburger Leichtathletik ein historisches, denn es wurden gleich mehrere Landesrekorde gebrochen. Zwei der herausragendsten Leistungen erzielten zwei Wochen nach ihrem Erfolg bei der Staffel-WM die beiden Sprinter Lucas Ansah-Peprah und Owen Ansah (beide Hamburger SV) beim „Road to Tokyo“-Meeting in Mannheim. Dabei ging der erste Hamburger Landesrekord auf das Konto von Lucas, der die 100 Meter in bemerkenswerten 10,25 sec absolvierte und dadurch den Hamburger Rekord von Jobst Hirscht (SV Polizei Hamburg), dem Sechsten der Olympischen Spiele 1972 in München, einstellte. Außerdem unterbot Lucas mit seiner Zeit die vom DLV geforderte Norm für die U23-Europameisterschaften in Bergen (Norwegen). Auch Owen konnte seine persönliche Bestleistung aus dem Vorjahr auf 10,44 sec verbessern, verpasste die U23-EM-Norm (10,40 sec) aber noch knapp. Noch bemerkenswerter war allerdings Owens Leistung über die 200 Meter. Denn mit seiner Zeit von 20,66 sec verbesserte er den HLV-Rekord von keinem geringeren als 400m-Vizeweltmeister und -Europameister Ingo Schultz (TSG Bergedorf) aus dem Jahr 2004. Auch Lucas blieb mit 20,77 sec unter der alten Bestmarke von Ingo Schultz und sicherte dem HSV-Duo den Doppelsieg über diese Distanz. Beide Sprinter empfahlen sich mit ihren Zeiten zudem für die U23-EM im Juli und erfüllten den entsprechenden Richtwert. Weiterhin konnte auch Trainingskollege Michel Meißner (Hamburger SV) sich über 100 Meter (10,66 sec) im Vergleich zu den Vorwochen verbessern. Ein ausführlicher Bericht der Veranstaltung ist bei leichtathletik.de zu finden.

Weitere Glanzleistungen erzielte U20-Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) bei den Halleschen Werfertagen und beim Nationalen Sportfest des Hamburger SV. Bei der Traditionsveranstaltung in Halle (Saale) schleuderte er den 1,75kg-Diskus auf herausragende 64,32 Meter und setzte sich damit nicht nur an die Spitze der Deutschen Jahresbestenliste, sondern erzielte sogar eine Weltjahresbestleistung. Bei der Auflistung dieser Prädikate ist die erneute Verbesserung seines nur eine Woche alten Landesrekordes fast zu vernachlässigen. Ganz und gar nicht zu vernachlässigen ist allerdings die Kugelstoßleistung, die Mika im Rahmen des Sportfestes in Hamburg erzielte. Bereits in Halle (Saale) steigerte sich Mika mit der 6kg-Kugel auf 16,73 Meter, legte aber mit 17,48 Metern in Hamburg nochmals ein Pfund drauf und verbesserte mit dieser Weite einen der ältesten HLV-U20-Rekorde. Diesen hielt bereits seit 1965 Gösta Kjöbge (Hamburger SV) mit 16,20 Metern. Beim Wettkampf in Hamburg probierte sich Mika zudem erstmals mit dem 2kg-Diskus der Männer und erzielte mit 56,39 Metern eine durchaus bemerkenswerte Weite. Bei leichtathletik.de ist ein noch umfangreicherer Bericht über die Halleschen Werfertage nachzulesen.

Den Wettkampf in der heimischen Jahnkampfbahn nutzten auch die beiden Weitspringerinnen Benita Kappert und Anika Nießen (beide Hamburger SV), um sich nach ihrem Saisonauftakt in Wiesbaden am letzten Wochenende zu verbessern. Die beste Weite des Tages und eine neue Freiluft-Bestleistung erzielte mit 6,24 Metern Benita, doch auch Anika knackte mit 6,09 Metern ihren persönlichen Hausrekord im Freien. Benita gelang es mit ihrer Weite zudem, sich für die DM der Frauen in Braunschweig zu qualifizieren und auch zu den Normen für die U20-EM in Tallinn (Estland) und die U20-WM in Nairobi (Kenia) fehlt nur noch ein winziger Zentimeter. Trainingspartner Nick Schmahl (Hamburger SV) kam hindessen mit gesprungenen 7,29 Metern nicht ganz an seine starke Leistung der Vorwoche heran. Hervorzuheben sind auch die Ergebnisse der 4x100m-Staffeln des HSV. In der weiblichen Jugend U20 absolvierten Josie Krone, Nike Praetzel, Michelle Klobe und Vanessa Baldé die Stadionrunde gemeinsam in 48,16 Sekunden. Ihre männlichen Vereinskollegen Bela Karn, Matti Wellm, Manuel Mordi und Frederik Denis erreichten das Ziel bereits nach 42,37 Sekunden. Ihre gute Form bestätigten Matti und Manuel bereits zuvor mit ihren Einzelleistungen von 10,97 Sekunden über 100 Meter und 14,60 Sekunden über 110m-Hürden. Ein kleines und erfolgreiches Comeback feierte derweil Moritz von der Geest (TSG Bergedorf). Nach einer über einjährigen Verletzungspause lief er über die 400 Meter in 49,69 Sekunden zudem direkt zu einer neuen Bestzeit.

Einen deutlich längeren Weg nahmen die beiden Mittelstreckler Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) und Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel) am Wochenende auf sich. Die weite Reise zur 5. Langen Laufnacht nach Karlsruhe hat sich allerdings gelohnt, denn Lisa lief über 1.500 Meter mit 4:24,03 Minuten zur ihrer zweitbesten jemals erzielten Zeit, die zudem die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der Frauen und auch die U23-DM bedeutet. Die Norm für die U20-Europameisterschaften verpasste sie um nur drei Hundertstel noch denkbar knapp. Jan Eric gelang es hingegen sogar eine neue Bestzeit aufzustellen, denn er lief die 1.500 Meter mit seiner Zeit von 3:55,27 Minuten erstmals unter vier Minuten. Damit verbesserte er sich im Vergleich zur Vorwoche um knapp sieben Sekunden und kann aussichtsreich auf die Jugend-DM Ende Juli in Rostock blicken. Ebenfalls auf Reisen war Felix Tombe-Martens (HNT Hamburg), der zu einem Qualifikations- und Einladungswettkampf nach Bremen reiste. In seinem ersten Lauf des Jahres lief er die 400m-Hürden in 55,23 Sekunden.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind unter Ergebnisse zu finden.

Leichte Lockerungen für den Kinder- und Jugendsport in der JKB

By | Allgemein, Ankündigungen, Breitensport, Jugend, Leistungssport, Senioren

Bereits am vergangenen Freitag hatte der Hamburger Senat angekündigt, dass erste Lockerungsschritte erfolgen werden, sollte die Inzidenz fünf Werktage in Folge die 100 unterschreiten. Diese Lockerungen treten nun bereits ab dem heutigen Mittwoch in Kraft und betreffen in diesem Fall den Kinder- und Jugendsport. Der Trainingsbetrieb im Kinder- und Jugendsport darf dementsprechend mit Kindern bis zur Vollendung des 14. Lebensjahres wieder in Gruppen mit bis zu zehn Kindern stattfinden, statt wie zuletzt mit fünf Kindern. Trainerinnen und Trainer müssen jedoch immer noch über einen höchstens zwölf Stunden alten negativen Coronavirus-​Testnachweis verfügen, der der zuständigen Behörde auf Verlangen vorzulegen ist. Der sonstige Trainingsbetrieb darf nach wie vor nur als Individualsport allein, zu zweit (oder mit dem eigenen Hausstand) auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen im Freien erfolgen. Diese Vorgaben gelten entsprechend auch für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn.

Diese Vorgaben und Regelungen bieten für die Leichtathletik die Möglichkeit, den Trainingsbetrieb als Individualsport aufrecht zu erhalten. Dabei sind die bekannten Hygienevorgaben einzuhalten und eine Kontaktnachverfolgung für die Gruppen ist sicherzustellen. Umkleideräume und Duschen auf und in Sportanlagen bleiben weiterhin geschlossen. Die Öffnung und Nutzung von Toiletten ist unter Einhaltung der Mindestabstände und Hygienevorgaben zulässig.

Auf diesen Vorgaben basierend wurde das Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn erneut angepasst. Diesem Konzept sind alle weiteren Informationen für den Trainingsbetrieb zu entnehmen. Trainingszeiten können unter Beachtung und Berücksichtigung des Nutzungskonzeptes formlos per Mail an folkers@hhlv.de beantragt werden. Bestehende und bereits genehmigte Trainingszeiten werden allerdings fortgeführt und sind nicht neu zu beantragen.

Nutzungskonzept für den Trainingsbetrieb in der Jahnkampfbahn

10 Leitplanken des DOSB

Hygienetipps des DOSB

Hygienestandards des DOSB

Sportartspezifischen Übergangsregeln des DLV

Abstract der sportartspezifischen Übergangsregeln des DLV

Nick Schmahl und Sara Hannemann setzen Ausrufezeichen

By | Allgemein, Breitensport, Jugend, Leistungssport, Wettkämpfe

Nachdem einige der Hamburger Bundes- und Landeskader-Athletinnen und -Athleten bereits in den letzten Wochen in die Saison gestartet waren, stand am vergangenen Sonnabend für viele weitere Athletinnen und Athleten des Landeskaders mit dem 1. HLV-Kaderwettkampf in der Jahnkampfbahn im Stadtpark der Saisoneinstieg an. Alle Athletinnen und Athleten, Trainerinnen und Trainer sowie alle Wettkampfmitarbeiterinnen und -mitarbeiter mussten sich entsprechend eines strengen Hygienekonzeptes vorab in einem der Hamburger Testzentren oder in einem mobilen Testzentrum vor Ort einem Corona-Schnelltest unterziehen, denn nur ein negatives Schnelltestergebnis berechtigte zum Zugang zur Wettkampfstätte.

Bei frühsommerlichen Bedingungen stellte sich unter anderem der Weitsprungwettbewerb der Männer als hochklassiger Wettkampf dar. Nachdem sich Nick Schmahl (Hamburger SV), U18-Europameister von 2018 und Dritter der U20-DM im Vorjahr, in seinem dritten Versuch mit herausragenden 7,43 Metern an die Spitze setzte, überflügelte ihn nur einen Versuch später der spätere Sieger Chenoult Lionel Coetzee (Kieler TB) mit einer Weite von 7,50 Metern. Während Nick mit seiner Weite die Qualifikationsnorm für die U23-DM (7,35 m) Ende Juni in Koblenz deutlich übertraf, fehlen ihm noch wenige Zentimenter für die DM der Männer in Braunschweig (7,50 m).

Die Deutschen Meisterschaften in Braunschweig hat auch Hürdensprinterin Sara Hannemann (Hamburger SV) im Blick. Während sie am vergangenen Wochenende noch beeindruckend über die 200 Meter in die Saison gestartet war, stand mit den 100 Meter Hürden nun erstmals ihre Paradedisziplin auf dem Programm. Die Qualifikationsnorm für die DM der Frauen (13,80 sec) verfehlte sie dabei jedoch in zwei Läufen mit 13,84 sec denkbar knapp, darf sich aber wie ihr Vereinskollege Nick über die klare Erfüllung der Norm für die U23-DM (14,40 sec) freuen.

Auch U20-Diskuswerfer Mika Sosna (TSG Bergedorf) nahm diesen Wettkampf auf heimischer Anlage wahr und konnte erneut seine nur eine Woche alte Bestleistung mit dem 1,75kg-Diskus steigern. Mit 61,84 Metern entschied er den Wettbewerb deutlich für sich und geht ein weiteres Mal in die Hamburger Rekordlisten ein. Dennoch sollen auch die 43,20 Meter seines Vereinskollegen und U16-Athleten Ilias Topaloglou (TSG Bergedorf) nicht unerwähnt bleiben.

Die beiden schnellsten auf der Bahn waren am Samstag Anna Holzmann (SC Poppenbüttel) in 11,87 sec und Michel Meißner (Hamburger SV) in 10,80 sec über die 100 Meter. Während Anna sich mit ihrer Zeit von 11,65 sec aus dem Vorjahr bereits für die DM in Braunschweig qualifiziert hat, fehlen Michel nach wie vor mit seiner Bestzeit von 10,53 sec noch wenige Hundertstel zur DM-Norm (10,50 sec). Michel konnte zudem auch den 200m-Wettbewerb in 21,56 sec für sich entscheiden.

In der weiblichen Jugend stachen vor allem Vanessa Baldé mit 25,53 sec über 200 Meter und Line Schröder (beide Hamburger SV) mit 14,34 sec über die 100 Meter Hürden besonders hervor. Ihre männlichen Kollegen Manuel Mordi und Matti Wellm (beide Hamburger SV) lieferten sich derweil ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen über die 200 Meter der männlichen Jugend, das letztlich Manuel in 22,04 sec knapp vor Matti in 22,05 sec für sich entscheiden konnte. Einen deutlicheren Sieg fuhr Jan Eric Büsing (SC Poppenbüttel) im 1.500-Meter-Lauf der männlichen Jugend ein, welches er in Bestzeit von 4:02,02 Minuten für sich entschied.

Ihr Saisondebüt gab auch Mittelstreckenspezialistin Lisa Hausdorf (AG Hamburg West) bereits am vergangenen Mittwoch in Leipzig. Im Rahmen eines Trainingswettkampfes für Kader-Athletinnen und -Athleten lief Lisa die eher selten gelaufenen 1.000m in 2:54,21 Minuten. Auf weitere Reisen machten sich auch Benita Kappert, Anika Nießen und Bela Karn (alle Hamburger SV). Während 400m-Ass Bela bereits am Samstag bei DSC-Jugendmeeting in Dresden über 100m (11,43 sec) und 200m (22,70 sec) an den Start gingen, reisten die Weitspringerinnen Benita und Anika am Sonntag nach Wiesbaden zu einem Einladungswettkampf für Berufs- und Spitzensportler. Nach ihrem fünften Platz bei der Hallen-DM in Dortmund im Februar präsentierte sich vor allem Benita bereits in einer guten Form und sprang 6,07 Meter weit. Anika hatte derweil Probleme damit das Brett zu treffen, sodass schlussendlich nur ein gültiger aber nicht ausgesprungener Sprung in die Ergebnisliste einging.

Die Ergebnisse aller Veranstaltungen sind in der Rubrik „Ergebnisse“ zu finden.